Maserati 3500 GT Oldtimer kaufen
Der Maserati 3500 GT brachte Maseratis Renntechnik 1957 in einen luxuriösen 2+2-Gran-Turismo für die Straße. Sein 3,5-Liter-Reihensechszylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, die Touring-Superleggera-Karosserie und die Wahl zwischen Coupé und Vignale-Spyder prägen die Baureihe.
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1962 | Maserati 3500 GT Spyder Vignale
*Frame Off*Historie*All Matching*

1961 | Maserati 3500 GT Touring
Maserati 3500 GT "Matching numbers" Perfect running, Livery in Arzzuro Vincennes Metallizzato over a Connolly red a,"Matching numbers",Early production 3500 GT with three Weber carburetors

1961 | Maserati 3500 GT Touring
1961 Maserati 3500 GT — Matching Numbers, vollständig restauriert, Touring Superleggera

1960 | Maserati 3500 GT Spyder Vignale
Maserati 3500 GT Vignale Spyder 1960 - Hervorragender Zustand - Matching numbers & Farben
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1961 | Maserati 3500 GT Touring
Excellent example in beautiful, original colour

1961 | Maserati 3500 GT Touring
Ex-Juan Manuel Fangio

1967 | Maserati 3500 GTI Sebring
Maserati Sebring 3500 GTi Series I "Grigio Montebello e Nero" "Grigio Montebello" - con interni in Pelle Nera, Fully Franco Tralli restored without making the car look completely "too new" - but preserving its authenticity,Accompanied by documentation, Restored by established brand specialists (Maserati Classiche), "What really sets the Series I apart are the headlight bezels", Original “Avviso Spedizione” on parchment is available,

1965 | Maserati 3500 GTI Sebring
*Nut and Bolt restauriert * Classic Data 1 *

1962 | Maserati 3500 GT Spyder Vignale
3500 GT Vignale Spyder - Pariser Automobilsalon 1961 -

1967 | Maserati 3500 GTI Sebring
Sebring 3500 GTI Series II - Coupé

1966 | Maserati 3500 GTI Sebring
Maserati Sonstige


1957 | Maserati 3500 GT Touring
Tridente Colonia - Collezione perfetta del Curbs Club

1959 | Maserati 3500 GT Touring
in originalem unrestauriertem und hervorragendem Zustand !!!!!!!
Maserati 3500 GT Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Maserati 3500 GT Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Maserati 3500 GT: Marktpreise & Wertentwicklung
Der Markt für Maserati 3500 GT (Touring, GTI Sebring und Spyder Vignale, Baujahre überwiegend 1958–1969) zeigt sich im Zeitraum 2021 bis Oktober 2026 insgesamt stabil bis leicht steigend, mit klarer Spreizung nach Karosserieform und Zustand. Auf Basis der Verkaufsdaten aus dem Classic Trader Marktplatz bewegen sich die meisten Touring- und Sebring-Inserate in Europa – häufig auch mit deutschen Angeboten – realistisch in einer Bandbreite von ca. 170.000 bis 260.000 €. Einzelne günstigere Ausreißer unter 100.000 € sowie sehr hohe Preise darüber sollten nicht als Maßstab gelten. Deutlich darüber liegen die seltenen Spyder Vignale: Hier häufen sich Werte im Bereich von etwa 475.000 bis 720.000 €, während Extremwerte um 600.000 € je nach Provenienz und Restaurationsniveau erklärbar sind. Für Käufer bedeutet das: Coupés sind vergleichsweise gut kalkulierbar, während Spyder-Angebote preislich enger an Seltenheit, Originalität und Dokumentation gekoppelt sind – Faktoren, die die Nachfrage und damit die Wertstabilität stützen.
Geschichte des Maserati 3500 GT
Der 3500 GT debütierte 1957 auf dem Genfer Salon und markierte für Maserati den Schritt zur Serienfertigung von Straßensportwagen. Während frühere Maserati überwiegend eng mit dem Rennsport verbunden und in kleinen Stückzahlen entstanden waren, zielte der 3500 GT als 2+2-Gran-Turismo auf schnelle, komfortable Langstreckenfahrten.
Technische Basis war ein für den Straßeneinsatz überarbeiteter Motor aus dem Maserati 350S. Das Coupé erhielt überwiegend die Karosserie von Carrozzeria Touring; Touring setzte seine Superleggera-Bauweise mit Aluminiumhaut über einem Rohrgerüst ein. Der ab 1959 angebotene offene 3500 GT Spyder kam von Vignale und wurde von Giovanni Michelotti gestaltet. Die Fertigung der Baureihe lief von 1957 bis 1964.
Modellgeschichte
Der Maserati 3500 GT löste die späten Modelle der A6-Reihe ab. Frühere Fahrzeuge besitzen den 3,5-Liter-Reihensechszylinder mit drei Weber-Doppelvergasern und Viergang-ZF-Getriebe. Im Verlauf der Bauzeit kamen vordere Scheibenbremsen, ein Fünfgang-ZF-Getriebe sowie die Lucas-Benzineinspritzung hinzu.
Die Einspritzversion trug die Bezeichnung 3500 GTI. Aus ihr entwickelte Maserati den 3500 GTI S, der ab 1965 als Maserati Sebring weitergeführt wurde. Der Mistral übernahm bereits ab 1963 die Rolle eines weiteren Maserati-Reihensechszylinder-Gran-Turismo im Programm.
Besonderheiten des Maserati 3500 GT
- Rennsportabstammung: Der Aluminium-Reihensechszylinder basiert auf dem Motor des Maserati 350S und besitzt zwei obenliegende Nockenwellen, zwölf Ventile sowie Doppelzündung.
- Touring Superleggera: Beim Coupé tragen Aluminiumbleche auf einem leichten Rohrgerüst die formgebende Karosserie.
- GTI mit Lucas-Einspritzung: Ab 1960 stand eine mechanische Lucas-Benzineinspritzung zur Verfügung; sie erhöhte die Leistung auf bis zu 232 PS und verbessert Laufruhe sowie Durchzug.
- Zwei eigenständige Karosserieformen: Touring-Coupé und der von Vignale gebaute, Michelotti-gezeichnete Spyder unterscheiden sich deutlich in Dachlinie und Proportionen.
- Ausgewogene GT-Technik: Doppelquerlenker und Schraubenfedern vorn treffen auf eine Salisbury-Starrachse mit Blattfedern hinten.
Technische Daten
Sondermodelle und besondere Ausführungen
Der 3500 GTI ist die technisch wichtigste Weiterentwicklung der Reihe: Seine Lucas-Benzineinspritzung ersetzte die drei Weber-Doppelvergaser und steigerte die Leistung auf bis zu 232 PS.
Der 3500 GT Spyder ist keine bloße Dachvariante des Touring-Coupés. Vignale fertigte den offenen Wagen nach einem Entwurf von Giovanni Michelotti; insgesamt entstanden 245 Spyder. Daneben existieren einzelne Sonderkarosserien von Allemano, Bertone, Frua und Pininfarina.
Wartung und Kaufberatung
Beim 3500 GT verdient der konstruktive Aufbau besondere Aufmerksamkeit: Die Superleggera-Karosserie verbindet Aluminiumbleche mit einem Rohrgerüst. Eine Zustandsprüfung sollte deshalb Karosseriehaut und tragende Struktur gleichermaßen einbeziehen.
Für die technische Einordnung sind die Ausführung der Gemischaufbereitung, das verbaute ZF-Getriebe und die Bremsanlage entscheidend. Frühere Wagen besitzen drei Weber-Doppelvergaser und zunächst Trommelbremsen; spätere GTI arbeiten mit Lucas-Einspritzung und können Scheibenbremsen rundum haben. Dokumentierte Arbeiten, Rechnungen und eine nachvollziehbare Fahrzeughistorie sind bei einem 3500 GT besonders aussagekräftig.
Motor, Fahrleistungen und Fahrverhalten
Der 3.485-cm³-Reihensechszylinder prägt den 3500 GT mit seinem mechanisch hellen Sechszylinderklang. Drei Weber-Doppelvergaser liefern in frühen Versionen etwa 220 PS; die GTI mit Lucas-Einspritzung erreicht bis zu 232 PS. Je nach Ausführung beschleunigt der Gran Turismo in unter acht Sekunden auf 100 km/h und erreicht etwa 206 bis 230 km/h.
Die Fahrwerksauslegung folgt dem Zweck als schneller Reisewagen: Vorn arbeitet eine Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenkern und Schraubenfedern, hinten eine Salisbury-Starrachse an Blattfedern. Damit verbindet der 3500 GT präzise Vorderachsführung mit der für die Epoche typischen robusten Hinterachskonstruktion. ZF-Schneckenlenkung und Hinterradantrieb verlangen eine ruhige, vorausschauende Fahrweise, besonders auf unebenen Straßen. undefined
Karosserie, Innenraum und Ausstattung
Das Touring-Coupé zeigt eine lange Motorhaube, eine flache Dachlinie und die Maserati-typische, verchromte Kühleröffnung. Runde Scheinwerfer, dezente seitliche Lufteinlässe und die klare Flanke ordnen den 3500 GT als italienischen Gran Turismo der frühen 1960er Jahre ein. Die Aluminiumkarosserie der Superleggera-Bauweise trägt wesentlich zu den Proportionen des Coupés bei.
Der Vignale-Spyder besitzt eine eigene, offenere Linienführung nach Giovanni Michelotti. Im Innenraum gehören Leder, hochwertige Teppiche und Jaeger-Instrumente zum charakteristischen Bild. Tacho, Drehzahlmesser sowie Anzeigen für Öldruck, Wassertemperatur und Kraftstoff strukturieren das Armaturenbrett. Aluminiumräder waren vorgesehen; Borrani-Speichenräder konnten gewählt werden. Als zeitgenössische Radios finden sich unter anderem Geräte von Blaupunkt, Becker Mexico und Autovox.
Überlieferte Werksfarben umfassen beispielsweise Amaranto, Verde Lancia, Grigio Biacca, Azzurro Vincennes, Argento Luna, Rubino Rot und verschiedene Grautöne. Für das Interieur waren unter anderem Rosso, Cognac, Nero, Senape, Weiß und Blau erhältlich.
Dokumentation und Originalität
Ein Maserati Classiche Zertifikat, Originalbestellformulare, Werksunterlagen und Restaurierungsdokumentationen können die Geschichte eines 3500 GT nachvollziehbar machen. Bei Fahrzeugen mit noch vorhandener ursprünglicher Motor- und Fahrgestellzuordnung sind nummerngleiche Aggregate ein wichtiger Teil der Authentizität. Die Kombination aus Touring- beziehungsweise Vignale-Karosserie, korrekter Motorisierung und zeitgenössischer Ausstattung verdient daher besondere Beachtung.
Zusammenfassung
Der Maserati 3500 GT ist Maseratis erster in Serie gebauter Straßen-Gran-Turismo. Kennzeichen sind der aus dem 350S abgeleitete 3,5-Liter-Reihensechszylinder, die Touring-Superleggera-Karosserie des Coupés und der eigenständig gezeichnete Vignale-Spyder. Vergaser- und GTI-Einspritzmotoren, ZF-Handschaltungen sowie die Weiterentwicklung von Trommel- zu Scheibenbremsen machen die genaue Ausführung für Technik, Fahrcharakter und historische Einordnung entscheidend.














