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DKW Oldtimer kaufen
Die Marke DKW steht für robuste Zweitakt-Technik, Pioniergeist im Frontantrieb und ein vielseitiges Portfolio klassischer Automobile und Motorräder: Von kompakten Limousinen über vielseitige Transporter wie den Schnellaster bis zur wegweisenden RT 125 – DKW prägt noch heute die Oldtimer-Szene.
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1955 | DKW RT 350 S
RT 350, Auto Union - Restauriert

1953 | DKW RT 125/2
DKW RT 125/2 – Klassiker von 1953 - Restauriert

1953 | DKW RT 250 H
DKW RT 250 H – Klassiker der 1950er Jahre - Restauriert

1955 | DKW RT 350 S
RT 350 S
"DKW" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "DKW" machen.
1956 | DKW RT 200 S
1955 | DKW RT 350 S
Aufgebaut zur Reisemaschine
1937 | DKW SB 200 I
DKW SB 200
1938 | DKW SB 500
DKW SB 500
1959 | DKW RT 200 VS
1959 DKW RT 200 VS 179cc
1939 | DKW NZ 250
DKW NZ 250
1952 | DKW RT 200
DKW RT 200 RT 200 H
1958 | DKW RT 175 VS
Dkw classic bike
1952 | DKW RT 125
Geschichte von DKW
Die Geschichte von DKW beginnt 1904 mit der Gründung durch Jørgen Skafte Rasmussen und Carl Ernst in Chemnitz und setzt sich fort in Zschopau, wo DKW letztlich zu einem der größten Motorrad- und Automobilhersteller Deutschlands avancierte. Ursprünglich aus der Dampfmaschinenentwicklung stammend, wandelte sich DKW rasch zum Vorreiter im Bau von Motorrädern mit Zweitakttechnik. In den 1930er Jahren fusionierte DKW mit Audi, Horch und Wanderer zur Auto Union. Das DKW-Logo, später in das Emblem der Auto Union – die vier Ringe – integriert, steht für hohe technische Innovationskraft. Bis 1945 war DKW in Deutschland federführend in der Zweiradproduktion. Nach dem Krieg wurde die Marke aufgespalten: Der Name DKW blieb im Westen, während im Osten die Produktion ohne Markennamen fortgeführt wurde. 1966 endete die DKW-Produktion endgültig, ihr Erbe lebt jedoch besonders in der Audi-Entwicklung weiter.
Modellgeschichte
DKW kann auf eine beeindruckende Modellpalette zurückblicken: Die frühen F-Modelle wie F1 bis F8 begründeten die Erfolgsgeschichte der DKW-PKWs, alle mit Frontantrieb und kompakter Bauweise. Der Schnellaster (ab 1949) war als früher Minivan bahnbrechend und diente als Transporter, Kombi oder Krankenwagen. Der Geländewagen Munga wurde besonders von Militär und Behörden genutzt. Die populären Nachkriegsmodelle F89, F91 („Sonderklasse“), F93, F94 („3=6“), Junior, F12 und 1000/SP deckten von der Kleinwagen- bis zur Coupé-Klasse alles ab. Auf Motorradseite prägten Modelle wie RT 100, RT 125/2, KS 200 oder NZ 250 den Markt. Die RT 125 gilt als meistkopierte Motorradkonstruktion weltweit und wurde unter vielen Lizenzen in verschiedenen Ländern gebaut.
Besonderheiten & Highlights
Auffällig bei DKW ist die langjährige Innovationskraft, insbesondere durch den frühzeitig eingeführten Frontantrieb bei PKW und den Fokus auf robuste, wartungsfreundliche Zweitaktmotoren. DKW war mit der RT 125 technologisch wegweisend und hatte großen Einfluss auf die weltweite Entwicklung von Motorrädern. Im PKW-Bereich setzte DKW Maßstäbe mit vielseitigen Karosserieformen (Limousine, Kombi, Coupé, Cabrio, Transporter, Krankenwagen) und markierte Stilveränderungen durch Panoramascheiben und ausgeprägte Chromverzierungen in der Nachkriegsära. Die Marke kombinierte ingenieurtechnische Innovation (z.B. modulare Bauweise Schnellaster, Torsionsfederung, Schwingungsdämpfung) mit einer breiten Modellvielfalt für Alltag, Sport und Gewerbe.
Technische Daten
Sondermodelle & Sammlerfahrzeuge
Zu den begehrten Sondermodellen zählen der sportliche DKW 1000 SP als Coupé und Roadster, der Monza (speziell im Motorsportumfeld), aber auch spezielle Lizenzbauten der RT 125 in aller Welt. Militärfahrzeuge (z. B. Munga-Kübelwagen) und seltene Ausstattungsvarianten (wie Krankenwagen oder Spezialverkaufswagen auf Schnellaster-Basis) sind für spezialisierte Sammler besonders interessant. Limitierte Serien, seltene Originalzubehörteile und seltene Kombinationen von Farbschemata oder Karosserien sind heute gesuchte Raritäten.
Schwachstellen & Typische Probleme
Für DKW-Modelle typisch ist der erhöhte Wartungsbedarf des Zweitaktmotors: Regelmäßige Kontrolle von Ölmischung, Zündkerzen und Dichtungen sind Pflicht. Speziell Holz-Karosserien der Vorkriegsmodelle und frühe Kombinationsaufbauten sind anfällig für Feuchtigkeit und Verzug. Nachkriegsmodelle mit Blechkarosserie weisen oft Rostprobleme an Schweller, Kotflügel und Unterboden auf. Die elektrische Anlage ist einfach gehalten und sollte auf Verschleiß geprüft werden. Ersatzteillage ist bei Standardmodellen i. d. R. gut, bei Exoten und Sonderkarosserien teilweise kritisch, spezielle Dokumente (Fahrzeugpapiere/Matching Numbers) erhöhen den Wert.
Motor & Fahrverhalten, Getriebe und Handling
DKW-Fahrzeuge zeichnen sich durch leichtes Handling, einen knorrigen Zweitaktklang und ein agiles Fahrverhalten aus – gerade dank der niedrigen Baugewichte und des Frontantriebs. Leistung und Fahrdynamik variieren stark je nach Modell: Während kompakte Limousinen der F-Reihe ihren Fokus auf Alltagstauglichkeit legen, liefern sportliche Coupés wie 1000 SP und Monza ausgeprägten Fahrspaß. Motorräder wie die RT 125 oder KS 200 überzeugen mit geringem Gewicht und guter Reparaturzugänglichkeit. Getriebe sind handgeschaltet, oftmals mit Freilauf. Geländewagen wie der Munga sind robust, geländegängig und prädestiniert für den Einsatz abseits befestigter Straßen. - DKW 1000 (Dreizylinder-Zweitakt, ca. 1.000 cm³)
- DKW F93/F94 „3=6“
- DKW Schnellaster (Transporter)
- DKW Junior und F12 (Kleinwagen)
- DKW Munga (Offroad, Behördenfahrzeug)
- DKW RT 125/2 (Motorrad, Einzylinder)
- DKW 1000 SP (sportliches Coupé/ Roadster)
- DKW Monza (Rennsport)
Design, Innenraum & Extras
DKW kombinierte Funktionalität mit markentypischen Design-Elementen: Runde Formen, betonte Kotflügel und markante Frontpartien mit waagerechtem Grill und großem Markenlogo waren typisch. Häufig wurden Zwei- oder Mehrfarblackierungen mit Zierleisten und viel Chrom eingesetzt. Die Innenausstattung reichte von strapazierfähigem Stoff bis zu Kunst- und Echtleder, Vordersitzbänke oder Einzelsitze je nach Baureihe. Besonderheiten wie Panoramascheiben, Selbstmördertüren und ausklappbare Dachstrukturen (bei Cabrio-Limousinen) sind charakteristisch. Sonderausstattungen wie Radio, Reservereifen, Werkzeugtaschen und optionale Zusatzscheinwerfer wurden angeboten; originale Bedienungsanleitungen und Scheckhefte sind heute gesuchte Zubehörteile.
Weitere Besonderheiten
Die DKW-Historie ist eng mit dem Standort Zschopau verknüpft, wo zahlreiche Innovationen im Motorrad- und Automobilbau entstanden. Die modulare Bauweise vieler DKW-Modelle erleichtert Wartung und Restaurierung. Fahrzeuge mit originaler Patina werden von Sammlern hochgeschätzt; spezielle Zertifikate (FIVA, H-Kennzeichen) unterstreichen den historischen Wert. Besonders Bemerkenswert: Die weltweite Lizenzierung der RT 125 und deren Einfluss auf Motorradkonstruktionen von Harley-Davidson, Yamaha bis MZ.
Zusammenfassung
DKW-Oldtimer stehen für Begeisterung am klassischen Fahrzeugbau: Die Zweitakttechnik, das spezifische Handling, vielseitige Karosserieformen und die innovationsreiche Geschichte machen DKW-Fahrzeuge zu markanten Exponaten der Oldtimer-Szene – mit einer stabilen Nachfrage insbesondere nach 1000-, Munga- und RT 125-Modellen.



