Tempo Wiking Oldtimer kaufen
Der Tempo Wiking steht für Nutzfahrzeuge deutscher Nachkriegsproduktion und markiert einen besonderen Abschnitt in der Geschichte des Transports. Seine robuste Konstruktion, der charakteristische Vorbau und die Vielseitigkeit machen ihn zu einem spannenden Modell für Sammler und Liebhaber historischer Nutzfahrzeuge.
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1958 | Tempo Wiking I
Tempo Viking Kein T1 oder Samba
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Fahrzeug inserierenTempo Wiking Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Tempo Wiking
Der Tempo Wiking wurde von der Hamburger Firma Vidal & Sohn Tempo-Werke in den 1950er und 1960er Jahren gebaut. Diese Modellreihe entstand in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders und zielte darauf ab, die steigende Nachfrage nach alltagstauglichen, leistungsfähigen Kleintransportern zu bedienen. Geliefert wurde der Wiking vorwiegend an Handwerker, Händler und Kleingewerbetreibende, die robuste Transportlösungen suchten. Trotz seiner einstigen Allgegenwart zählt der Wiking heute zu den selteneren Erscheinungen auf der Straße, da viele Fahrzeuge durch harte Einsätze im Alltag über die Jahre verschlissen wurden.
Modellgeschichte des Tempo Wiking
Der Tempo Wiking folgte auf die früheren Dreirad-Modelle wie das Tempo Hanseat, brachte aber erstmals vier Räder und eine fortschrittlichere Fahrergeneration ins Portfolio des Herstellers. Vorgänger war der Tempo Matador, der als Pritschen- und Kastenwagen viele Kunden fand. Die Produktion des Wiking endete mit dem Verkaufsrückgang klassischer Kleintransporter Mitte der 1960er Jahre. Nachfolger gab es keinen direkten mehr, da sich Tempo mit Borgward zusammenschloss und ab diesem Zeitpunkt der Markt sich stark wandelte.
Besonderheiten des Tempo Wiking
Der Wiking war bekannt für seine einfache Mechanik, was Wartung und Reparaturen erleichterte. Charakteristisch ist das durchgängig horizontale Wagenkasten-Design mit runden Scheinwerfern und einer großzügigen Frontscheibe. Durch die Vielseitigkeit – ob als Kastenwagen, Pritsche oder Sonderausbau – deckte der Wiking ein breites Einsatzspektrum ab. Kultstatus erlangte er zudem durch verschiedene Feuerwehr- und Lieferwagen-Varianten.
Technische Daten des Tempo Wiking
Sondermodelle und Sammlervarianten
Besonders gefragt sind Sondermodelle wie ehemalige Feuerwehr- oder Krankenwagen-Umbauten, die oft im Bestand privater oder musealer Sammler auftauchen. Auch spezielle Aufbauten, etwa für Schausteller oder als Verkaufsfahrzeuge, sind gesucht und heben sich durch besondere Ausstattung und Optik ab.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Bei erhaltenen Exemplaren ist auf Rostbefall an tragenden Teilen, insbesondere am Leiterrahmen und an den Einstiegsbereichen, zu achten. Motoren und Getriebe gelten als grundsätzlich robust, doch Verschleiß an Dichtungen, Bremsen und Elektrik sind altersbedingt häufige Schwachstellen. Fahrzeuge, die im gewerblichen Einsatz liefen, weisen oft besonders hohen Verschleiß auf.
Motor, Fahrverhalten und Handhabung
Im Alltagseinsatz überzeugt der Wiking durch einfache Bedienbarkeit und gute Rundumsicht. Die Motorisierung bewegte sich je nach Version zwischen etwa 30 und 50 PS, das Fahrverhalten entspricht dem klassischen Anspruch an leichte Nutzfahrzeuge dieser Zeit: komfortabel für Kurzstrecken, solide bei Stadt- und Landfahrten. Das Getriebe ist unsynchronisiert und erfordert Übung beim Schalten; die Federung ist für Beladung und wechselnde Straßenverhältnisse ausgelegt. Zu den gefragtesten Ausführungen zählen Fahrgestelle mit Spezialaufbauten und originale Feuerwehrfahrzeuge, da sie oft besonders gut erhalten und dokumentiert sind.
Design, Innenraum und Ausstattungen
Das äußere Erscheinungsbild des Wiking prägt eine sachliche Linienführung. Innen erwartet den Fahrer eine funktionale Ableitung des Nutzfahrzeuggedankens: Strapazierfähige Sitze, ein klar gestaltetes Armaturenbrett und viel Nutzfläche. Sonderausstattungen konzentrierten sich auf zweckmäßige Details wie zusätzliche Ablagen, Trennwände oder erweiterte Beladungsmöglichkeiten. Lackierungen waren meist im Werk-Zweckfarbton gehalten, bei kommunalen Fahrzeugen auch in Rot oder Sonderfarben für den jeweiligen Einsatzzweck.
Weitere Besonderheiten
Restaurierungsprojekte profitieren von der einfachen Teileversorgung für Standardkomponenten, während es für spezifische Karosserieteile und Ausstattungen zunehmend schwierig wird, Originalteile zu finden.
Zusammenfassung zum Tempo Wiking
Der Tempo Wiking repräsentiert ein authentisches Stück deutscher Nutzfahrzeugtradition. Sein einfacher Aufbau, die praktische Form und der Seltenheitswert als Oldtimer machen ihn zu einem faszinierenden Objekt – speziell für Liebhaber von historischen Transportern, die Wert auf echte Zeitzeugen legen.