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Stevens-Duryea Model X Oldtimer kaufen

Der Stevens-Duryea Model X steht im Zentrum amerikanischer Automobilgeschichte und verkörpert die handwerkliche Präzision sowie den luxuriösen Anspruch der Oberklasse vor dem Ersten Weltkrieg. Wer sich mit der Modellreihe beschäftigt, entdeckt Ingenieurskunst aus Massachusetts von Weltrang, kombiniert mit heute selten gewordener Fahrkultur.

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Bild 1/44 von Stevens-Duryea Model X (1910)

1910 | Stevens-Duryea Model X

Stevens Duryea Model X

CHF 204’086vor 9 Jahren
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Stevens-Duryea Model X Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des Stevens-Duryea Model X

Die Marke Stevens-Duryea wurde 1901 in Chicopee Falls, Massachusetts von James Frank Duryea gegründet, einem der Pioniere des amerikanischen Automobilbaus. Der Model X repräsentiert eine Phase, in der das Unternehmen gezielt das Luxussegment ansprach. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Stevens-Duryea für seine innovativen, großvolumigen Reihensechszylinder und den kompromisslosen Qualitätsanspruch bekannt. Die Produktion des Model X setzte Maßstäbe in Sachen Verarbeitung und technischer Ausstattung für zahlungskräftige Privatkunden und den anspruchsvollen Automobilisten jener Zeit.

Modellgeschichte des Stevens-Duryea Model X

Der Model X knüpft an die frühen Modelle mit Vierzylinder- bzw. Sechszylindermotor an. Als direktes Nachfolgemodell folgte meist der Model Y, während der Model X selbst diverse Karosserievarianten und -ausstattungen erlebte. Gegenüber seinem Vorgänger punktete der Model X durch einen nochmals verbesserten Motorlauf, gesteigerte Laufruhe und zusätzliche Komfortfeatures. Mit dem Übergang zur neueren Modellgeneration verabschiedete Stevens-Duryea die damaligen traditionellen Fertigungsweisen und gewann neue Kunden im Kreis der betuchten Eliten des klassischen Amerika.

Besonderheiten des Stevens-Duryea Model X

Der Model X wurde in einer Epoche gefertigt, in der Automobiltechnik noch echte Ingenieurskunst erforderte. Besondere Merkmale sind der großzügig dimensionierte Sechszylindermotor – für seine Laufruhe bekannt – und das hochwertig ausgeführte Chassis, das den Wagen auch auf schlechten Straßen stabil hielt. Der Model X war zudem für seine beeindruckenden Dimensionen und seine Auswahl luxuriöser Aufbauten bekannt. In Sachen Handwerkskunst und Bauteilauswahl übertraf Stevens-Duryea viele Konkurrenten seiner Zeit.

Technische Daten des Stevens-Duryea Model X

Sondermodelle und Sammler-Versionen

Stevens-Duryea bot den Model X in mehreren Karosserievarianten an, etwa als offene Tourer, Limousine oder spezielle Chauffeursausführung mit veredelten Innenräumen. Besonders aufwendig ausgestattete Einzelstücke wurden für bedeutende Unternehmer und Politiker gefertigt. Limitierte Produktionszahlen pro Aufbauvariante machen viele Fahrzeuge zu echten Unikaten.

Schwachstellen und typische Probleme

Im Alltag bereiten vor allem Verschleißteile der Bremsanlage sowie das Getriebe Aufwand, insbesondere bei ungenügender Schmierung. Motorspezifische Schwächen, wie etwa Ölverlust an den großen Dichtflächen, sind typisch für diese Generation. Die Ersatzteillage ist anspruchsvoll, speziell bei Fahrwerksteilen und spezifischen Karosserieanbauteilen. Ein erfahrener Vorkriegs-Spezialist ist für Wartung und Restaurierung unverzichtbar.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik des Stevens-Duryea Model X

Der Sechszylindermotor des Model X bot für damalige Verhältnisse ein bemerkenswert hohes Drehmoment und eine harmonische Leistungsabgabe. Das Fahrzeug überzeugte trotz seines hohen Gewichts durch einen komfortablen Umgang mit Unebenheiten, was an der ausgereiften Fahrwerkskonstruktion lag. Die manuelle Gangschaltung erfordert heute wie damals ein feines Gespür. Die auf die Hinterachse wirkenden Trommelbremsen gelten nach heutigen Maßstäben als unterdimensioniert, waren jedoch zum Zeitpunkt der Fertigung Stand der Technik. Zu den begehrtesten Ausführungen zählen Tourer von namhaften Karosseriebauern mit verlängertem Radstand sowie die seltenen Limousinen mit luxuriöser Sonderausstattung.

Interieur, Komfort und Designmerkmale des Stevens-Duryea Model X

Das Interieur vieler Model X überzeugt durch massive Holzelemente, aufwendig gearbeitete Armaturen und Ledersitze, oft mit handgesetzten Ziernähten. Die Karosserien wurden vielfach individuell bei renommierten Karosseriewerkstätten angefertigt, was zu einem hohen Maß an Individualität führt. Zeittypische Außenfarben – wie tiefes Dunkelgrün und elegantes Schwarz – unterstreichen den repräsentativen Anspruch. Typisch für den Stevens-Duryea sind vernickelte Beschläge, große Scheinwerfer und filigrane Speichenräder. Sonderzubehör umfasste damals etwa elegante Gepäckkisten, verstellbare Sitze und besonders ausgeführte Holzdetails.

Weitere Besonderheiten des Stevens-Duryea Model X

Einige Model X wurden mit besonderen technischen Extras wie Suchscheinwerfern, Klappverdecken und speziell angefertigten Winterausstattungen ausgeliefert. Dokumentierte Fahrzeuge mit nachweisbarer Historie erzielen im Markt besondere Aufmerksamkeit.

Zusammenfassung

Der Stevens-Duryea Model X vereint amerikanische Oberklasse-Technik aus der Pionierzeit des Automobilbaus mit handwerklicher Fertigungsqualität und heute selten erreichter Individualität. Die aufwendige Technik, das luxuriöse Design und die geringe Stückzahl machen ihn zu einem automobilhistorischen Zeitzeugen – die Suche nach gut erhaltenen Exemplaren ist damit allerdings eine Herausforderung.