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Réne Bonnet Djet Oldtimer kaufen

Der Réne Bonnet Djet ist ein Pionier unter den Mittelmotor-Sportwagen mit innovativer Glasfaserkarosserie und direkter Verbindung zum französischen Rennsport der 1960er Jahre. In Frankreich entwickelt, etablierte sich der Djet vor allem durch die konsequente Nutzung von Renault-Technik, Le-Mans-Einsätzen und seine limitierte Stückzahl als echtes Sammlerfahrzeug.

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"Réne Bonnet Djet" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/49 von Réne Bonnet Djet (1964)

1964 | Réne Bonnet Djet

Réne Bonnet CRB1

CHF 36’574vor 11 Jahren
🇧🇪
Händler

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Réne Bonnet Djet Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des Réne Bonnet Djet

Die Geschichte des Djet beginnt 1962, als René Bonnet nach der Trennung von Charles Deutsch seinen eigenen Weg im Motorsport und Automobilbau einschlug. Im Werk in Champigny-sur-Marne setzte Bonnet auf Renault-Motoren und dem Mittelmotor-Prinzip, was zur Entwicklung des Djet führte – ursprünglich als Bonnet Djet, später unter dem Dach von Matra. Die Verbindung zu Matra war entscheidend: Bonnet brachte neben Erfahrung auch innovative GFK-Bauweise mit, während Matra als Investor und später als Eigner die industrielle Weiterentwicklung steuerte. Die früh ausgeprägte Rennsportorientierung spiegelte sich in den Einsätzen bei den 24h von Le Mans 1962–1964 wider – damals wie heute ein Beleg für technische Raffinesse und sportliche DNA.

Modellgeschichte des Djet

Der Djet war Bonnet's bedeutendster Schritt nach vorn und positionierte das Unternehmen im Segment der leichten Sportwagen. Zuvor produzierte der Vorgängerbetrieb Deutsch et Bonnet (DB) Modelle wie Le Mans und Missile – typischerweise mit Panhard-Technik. Die Bonnet-Ära setzte ab 1962 konsequent auf Renault-Motoren. Zwischen 1962 und 1964 wurden 198 Djets als 'Djet I' verkauft. Ab Oktober 1964 übernahm Matra die Serienproduktion und vertrieb den Djet weiter, wobei bis 1968 1.491 Matra Djets entstanden. Damit markieren die Modelle sowohl das Ende der klassischen Bonnet-Fahrzeuge als auch den Beginn der Matra-Sportwagentradition.

Besonderheiten des Réne Bonnet Djet

Der Djet zählt als Technologieträger zu den frühesten Straßenfahrzeugen mit serienmäßiger GFK-Karosserie und Mittelmotor. Die Kombination aus geringem Leergewicht, moderner Aerodynamik und einem zuverlässigen 1,1-Liter-Renault-Vierzylinder mit 65 PS bot für seine Zeit beeindruckende Fahrleistungen. Unverkennbar ist der Motorsportbezug – neben Straßenversionen gab es reine Wettbewerbsmodelle, und die Le-Mans-Einsätze unterstrichen das sportliche Potenzial. Eine Produktion von nur 198 Bonnet Djets (davon 179 "Djet I") zwischen 1962 und 1964 verdeutlicht die Exklusivität dieser Variante.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Neben der Serienversion Djet I existierten für den Motorsportmodifizierte Djets, teils mit dem seltenen 996-ccm-Twin-Cam-Motor für Wettbewerbeinsätze. Diese Versionen sind besonders begehrt, da ihre Stückzahlen nochmals niedriger liegen als bei den ohnehin raren Straßenversionen.

Schwachstellen und bekannte Mängel

Auf Basis der verfügbaren Informationen gibt es keine typischen Schwachstellenbeschreibungen für den Réne Bonnet Djet. Aufgrund der geringen Stückzahl und der GFK-Bauweise ist jedoch grundsätzlich sorgfältige Prüfung des Chassis und der seltenen Karosserieteile zu empfehlen. Ersatzteile für die Technik (vor allem mechanische Komponenten – Motor, Getriebe) basieren auf Renault-Technologie und sind tendenziell besser verfügbar als spezifische Karosserieteile.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der Djet basiert auf einem Mittelmotorprinzip mit quer hinter den Sitzen installiertem Renault-Vierzylinder. Diese Anordnung sorgte für eine neutrale Balance und ein agiles Fahrverhalten, das im Vergleich zu vielen konventionellen Frontmotor-Sportwagen deutlich progressiver ausfiel. Die 65 PS des 1,1-Liter-Motors reichten für eine ansprechende Beschleunigung, während die leichte Karosserie vor allem in Kurven ihre Vorteile ausspielte.

Bekannte Ableger, darunter Djet I und verschiedene Wettbewerbsvarianten mit stärkeren Motoren, unterscheiden sich in der Ausstattung und Abstimmung. - Djet I (1,1-Liter-Renault-Motor, 65 PS)

  • Motorsportmodifizierte Djet mit Renault-Twin-Cam, 996 ccm
  • Spätere Matra Djet (nach 1964 weiterentwickelt und produziert von Matra)

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Das Design des Djet spiegelt die Innovationskraft französischer Kleinserienhersteller in den 1960er Jahren wider. Die GFK-Karosserie besticht durch glatte Linien, eine niedrige Gürtellinie und eine kompakte Silhouette. Beim Interieur dominiert Funktionalität, typisch für sportlich orientierte Fahrzeuge. Die geringe Stückzahl schlägt sich auch in großer Modellvarianz und individueller Ausstattung nieder. Sonderfarben waren je nach Kundenwunsch möglich, spezielle Ausstattungsdetails oder Accessoires sind jedoch selten dokumentiert.

Sonstige Besonderheiten

Der Übergang von René Bonnet zu Matra markiert einen Wendepunkt in der französischen Automobiltechnik hin zu industrieller Großserienfertigung innovativer Sportwagen. Die frühe Fokussierung auf Kunstfaserverbundtechnik im Chassis und in der Karosserie wurde später bei anderen Herstellern wieder aufgegriffen. Einzigartig bleibt die Verbindung von Motorsport, Leichtbau und Straßenzulassung in einer Kleinserie.

Zusammenfassung

Der Réne Bonnet Djet ist ein Beispiel für eigenständige Ingenieursleistung und Sportwagenbau in Frankreich und sticht vor allem durch seine innovativen Bauweisen, die Motorsportgeschichte und die Exklusivität der Stückzahl heraus. Er ist ein rares und technisch hochinteressantes Objekt für Enthusiasten, die Wert auf Leichtbau und Motorsport-DNA legen.