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Porsche 956 Oldtimer kaufen

Der Porsche 956, ein reiner Werkssportwagen der Gruppe C, dominierte von 1982 bis 1984 das internationale Langstrecken-Rennsportgeschehen und setzte neue Maßstäbe in Technik und Aerodynamik. Die Entwicklung unter Norbert Singer und die Erfolge in Le Mans und bei der Sportwagen-WM machen den 956 zu einem Meilenstein des Rennwagenbaus.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/38 von Porsche 956 (1983)

1983 | Porsche 956

1983 Porsche 956 Group C

Preis auf Anfragevor 5 Jahren
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Porsche 956 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Porsche 956

Mit Einführung des neuen FIA-Reglements 1982 entstand die Gruppe C für Sportwagen-Prototypen. Porsche reagierte darauf mit einer eigenständigen Neuentwicklung, die auf das neue Regelwerk präzise zugeschnitten war: Der Porsche 956. Im Zentrum stand ein völlig neues Chassis aus Aluminium in Schalenbauweise, um das Potenzial des aerodynamisch effizienten Designs voll auszuschöpfen. Bereits im März 1982 wurden die ersten Prototypen in Weissach getestet. Der 956 startete noch im selben Jahr siegreich in Le Mans und sicherte Porsche den Gesamtsieg, was den Beginn einer Siegesserie markierte, die bis 1984 und darüber hinaus reichte. Neben den Werkswagen gingen auch 12 Kundenfahrzeuge an private Teams. 1984 folgte mit dem 956B eine Weiterentwicklung. Nach 1984 wurde die Produktion eingestellt und der Nachfolger 962 vorgestellt. Ein besonderes Kapitel schrieb Stefan Bellof mit seiner historischen Rundenzeit auf der Nordschleife im Jahr 1983.

Modellgeschichte

Der Porsche 956 löste den erfolgreichen Porsche 936 als Werksprototyp in der höchsten Sportwagenklasse ab. Mit dem 956B erfolgte 1984 die letzte Ausbaustufe des Modells, insbesondere mit Anpassungen bei Motorsteuerung und Benzinmanagement für die Anforderungen der Weltmeisterschaft. Nachfolgemodell wurde bereits ab 1984 der Porsche 962, der viele technische und konzeptionelle Lösungen des 956 aufgriff und weiterentwickelte. Während sich der 956 hauptsächlich an Werksteams und erfahrene Kunden richtete, wurde der 962 verstärkt für ein breiteres Feld geeignet gemacht.

Besonderheiten und Highlights

Der Porsche 956 revolutionierte die technische Umsetzung im Gruppe-C-Rennsport mit seinem monocoque Chassis und ausgefeilter Aerodynamik. Die Fahrleistungen setzten neue Maßstäbe: Mit einer zweiteniligen Aluminiumstruktur, einem doppelten Turboaufladungssystem und Downforce-orientierten Detaillösungen wie Diffusor, Flügel und speziellen Unterböden bewegte sich der Porsche 956 im Grenzbereich des technisch Machbaren seiner Zeit. Eine bis dato unerreichte Rundenzeit auf der Nordschleife durch Stefan Bellof und die spektakulären Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 350 km/h in Le Mans unterstreichen die konstruktive Dominanz des Modells.

Technische Daten des Porsche 956

Sondermodelle und Sammlervarianten

Die bedeutendste Weiterentwicklung stellt der Porsche 956B dar, bei dem ab 1984 eine elektronische Einspritzanlage von Bosch sowie Modifikationen am Fahrwerk und an der Aerodynamik eingeführt wurden. Zudem existieren individuelle Umbauten und Lackierungen für Werksteams und Kundeneinsätze, jedoch gab es keine offiziell limitierten Serien außerhalb der werkseitigen Kleinserie der Kundenfahrzeuge.

Schwachstellen und typische Problemzonen

Für den Porsche 956 liegen keine spezifischen Schwachstellen aus den bereitgestellten Informationen vor. Aufgrund der Komplexität der Technik und der Motorsport-Historie ist jedoch davon auszugehen, dass Wartung und Ersatzteilversorgung herausfordernd ausfallen können. Entwicklungsbedingt sind Chassis, Antrieb und Aerodynamik hochsensibel und für den permanenteren Wettbewerbsbetrieb konzipiert. Käufer sollten eine detaillierte technische Überprüfung durch erfahrene Fachwerkstätten durchführen lassen.

Motorisierung, Fahrverhalten und Performance

Das Herzstück des Porsche 956 ist der drehfreudige Sechszylinder-Boxermotor mit doppelter Turboaufladung, der in den letzten Ausbaustufen bis zu 640 PS entwickelte. Die Abstimmung von Motor und Getriebe erfolgte strikt auf Langstrecken-Performance, was sich in einer beeindruckenden Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h und schnellen Kurvengeschwindigkeiten widerspiegelt. Charakteristisch ist die perfekte Balance zwischen Motorleistung, niedriger Bauhöhe und maximaler Fahrstabilität dank Bodenhaftungs-Aerodynamik. Der 956 bewältigte Rennen wie das 24h Le Mans mehrfach mit Gesamtsiegen. Hervorzuheben ist die legendäre Rekordrunde von Stefan Bellof auf der Nordschleife.

Zu den beliebtesten Varianten zählen der Werks-956 und der 956B, die aufgrund der technischen Fortschritte und der historischen Erfolge besonders bekannt sind.

Interieur, Exterieur und Besonderheiten im Design

Das Design des Porsche 956 entstand unter Mitwirkung von Norbert Singer und konzentriert sich kompromisslos auf Wettbewerbsfähigkeit und Leichtbau. Die ausgedehnte Bugpartie, integrierte Scheinwerfer, der großdimensionierte Diffusor und die markante Heckflügelkonstruktion kennzeichnen die Außenansicht. Das Cockpit ist spartanisch, streng auf die Bedürfnisse des Rennfahrers und das Gewichtslimit der Gruppe C ausgelegt. Materialien wie Aluminium, Glasfaser und später Carbon kamen zum Einsatz. Sonderausstattungen im klassischen Sinne gibt es praktisch nicht, da sämtliche Details der reinen Funktionalität untergeordnet sind, inklusive der gebogenen Panoramascheibe, die selbst bei Regen das Sichtfeld schützt und Scheibenwischer ermöglicht.

Weitere interessante Details

Der Porsche 956 war das erste Porsche-Modell mit Aluminium-Monocoque und setzte neue Sicherheitsstandards im Le-Mans-Motorsport. Die technische Entwicklung der elektronischen Einspritzung war ein Meilenstein und markierte den Beginn der digitalen Motormanagement-Ära bei Porsche-Rennwagen.

Zusammenfassung Porsche 956

Der Porsche 956 repräsentiert einen Meilenstein der deutschen Motorsportgeschichte und setzte von 1982 bis 1984 sowohl auf der Strecke als auch in der Entwicklung Maßstäbe. Seine technische Innovationskraft, die Dominanz bei allen bedeutenden Rennen dieser Epoche und die Rekordfahrten wie jene von Stefan Bellof festigen den Platz des 956 als Benchmark für Sportwagen-Prototypen seiner Generation. Wer einen Porsche 956 Oldtimer kaufen möchte, sichert sich ein Stück Rennsportgeschichte mit technischer Faszination und dokumentierter Erfolgsgeschichte.