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NAG C4 Oldtimer kaufen

Der NAG C4 bietet authentische Vorkriegstechnik aus Berliner Produktion und überzeugt mit seinem unverwechselbaren Charakter. Wer einen Vertreter der automobilen Frühzeit in gepflegtem Zustand sucht, findet im C4 ein echtes Technik-Dokument. Der Seltenheitswert und robuste Aufbau machen den Wagen zu einer spannenden Bereicherung jeder klassisch orientierten Sammlung.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/9 von NAG C4 10/30 PS (1924)

1924 | NAG C4 10/30 PS

OTHERS-ANDERE OTHERS-ANDERE ANSALDO 4C Torpedo Decappottabile - Restaurato

CHF 28’816vor 3 Jahren
🇮🇹
Händler

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NAG C4 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des NAG C4

Die Neue Automobil-Gesellschaft (NAG) gehörte zu den Pionieren des deutschen Automobilbaus und etablierte sich in den 1920er-Jahren besonders mit der Modellreihe C4. Produziert wurde der C4 von 1924 bis etwa 1934 und war damit in einer Zeit im Einsatz, in der Automobilität in Deutschland zunehmend Fahrt aufnahm. Der C4 wurde als zuverlässiges Fahrzeug für den Mittelstand entwickelt und fand auch im gewerblichen Bereich starke Verbreitung – etwa als Taxi oder Lieferwagen. Bereits die frühen NAG-Modelle standen für solide Verarbeitung und Qualität, die sich im Alltag bewähren sollte.

Modellgeschichte

Mit dem C4 löste NAG ältere Modellreihen ab, die noch deutlich von der Vorkriegstechnik geprägt waren. Während der Bauzeit des C4 wurden keine direkten Nachfolger unter dem gleichem Namen mehr entwickelt, da die NAG in den 1930ern zunehmend mit anderen Herstellern fusionierte. Der C4 selbst war in mehreren Karosserievarianten, darunter Limousine, Tourenwagen und Nutzfahrzeug, erhältlich. Spätere Baujahre erfuhren technische Detailverbesserungen, blieben aber der Grundkonstruktion treu.

Besonderheiten des NAG C4

Der NAG C4 besticht durch seine traditionelle Bauweise mit robustem Leiterrahmen und Blattfederung. Typisch sind der wassergekühlte Vierzylindermotor mit etwa 20 PS, das unsynchronisierte Getriebe und die außenliegenden Bremsen. Besonders hervorzuheben ist seine Vielseitigkeit: Als Limousine, offener Tourenwagen oder auch als Lieferwagen zeigte der C4 breite Praxisorientierung. Das Fahrzeug bietet zudem zahlreiche, für die Zeit typische Detaillösungen. Statistisch gesehen handelt es sich beim C4 um den Vertreter von NAG mit einem Angebotsanteil von 100 %, ebenso liegt der Nachfrageshare bei allen NAG-Angeboten bei vollen 100 %. Das zeigt, dass das Modell sowohl das gesamte Angebot als auch die Nachfrage bei NAG bestimmt.

Technische Daten

Sondermodelle

Vereinzelt wurde der NAG C4 als Feuerwehr-, Sanitäts- oder Lieferfahrzeug im öffentlichen Dienst eingesetzt. Diese Varianten sind aufgrund der geringen Stückzahlen heute besonders rar.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Konkrete Schwachstellen sind in der Praxis vor allem altersbedingt: Korrosionsschäden am Rahmen, Verschleiß an der Blattfederung und Dichtungen des Motors erfordern Aufmerksamkeit. Ersatzteile sind grundsätzlich eine Herausforderung, da die Stückzahlen insgesamt niedrig geblieben sind. Auch sollte auf professionelle Wartung der Zündanlage geachtet werden, da diese für die Betriebssicherheit zentral ist.

Motorisierung, Fahrverhalten, Getriebe, Handling

Der seitengesteuerte Vierzylinder-Reihenmotor läuft ruhig und ist für damalige Verhältnisse drehmomentstark. Die Kraftübertragung erfolgt über ein nicht synchronisiertes 4-Gang-Getriebe mit knackiger Abstufung. Im Fahrverhalten fällt der NAG C4 durch seine sanfte Federung und solide Straßenlage auf – freilich immer gemessen an der Technik der 1920er-Jahre. Die Mechanik erfordert vorausschauendes und behutsames Fahren. Das Lenken ist vergleichsweise schwergängig, das Bremsverhalten aufgrund der mechanischen Außenbandbremsen sehr gefühlvoll zu dosieren. Zu den gesuchten Karosserievarianten zählen Tourenwagen und Limousinen. Nutzfahrzeugausführungen sind als Feuerwehr- oder Lieferwagen besonders selten erhalten geblieben.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Der NAG C4 demonstriert den gestalterischen Anspruch deutscher Automobile der Zwischenkriegszeit. Die Karosserien wurden von Hand gefertigt und bieten großzügige Platzverhältnisse. Zeittypisch sind hohe Sitzpositionen, markante Radläufe und außenliegende Kotflügel. Der Innenraum ist schlicht, aber funktional gestaltet und bietet für Fahrer und Passagiere strapazierfähige Materialien wie Leder und Holz. Als Zubehör wurden vernickelte Leuchten, spezielle Gepäckträger und je nach Ausführung luxuriöse Sitzpolster angeboten. Typische Farben jener Zeit sind Dunkelgrün, Bordeauxrot und Schwarz.

Weiteres

Das Fahrzeug wurde mit verschiedenen Aufbauten, unter anderem auch als Ambulanz- oder Nutzfahrzeug für Behörden, ausgeliefert. Einzelne Exemplare wurden im historischen Motorsport eingesetzt. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung sind diese Fahrzeuge regelmäßig auf Oldtimer-Veranstaltungen zu sehen.

Zusammenfassung

Wer einen technisch authentischen, robusten Vertreter der frühen deutschen Automobilgeschichte sucht, findet im NAG C4 eine kompromisslose Wahl. Mit vielfältigen Karosserieformen, traditioneller Technik und steigendem Seltenheitswert bleibt dieses Modell ein spannendes Objekt für Sammler von klassischen Fahrzeugen aus Berlin.