Morris Eight Oldtimer kaufen
Der Morris Eight steht exemplarisch für die britische Kleinwagen-Ära der 1930er und 40er Jahre. Mit seinem markanten Design, zuverlässiger Technik und Variantenvielfalt von Tourer bis Kastenwagen wurde er zum beliebtesten Modell seiner Zeit und brachte Morris zurück an die Spitze des britischen Automobilmarktes.
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Fahrzeug inserieren"Morris Eight" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Morris Eight" machen.
1935 | Morris Eight
Tourer, Vier Sitzer
1935 | Morris Eight
1935 Morris Eight Two-Seat Tourer
1937 | Morris Eight
1937 Morris 8 Two-Door Saloon Series I E
1936 | Morris Eight
1947 | Morris Eight Series Z
1947 Morris Eight Series Z 5cwt Van
1952 | Morris Eight Series Z
1952 Morris Z Type Van
1935 | Morris Eight
Morris - Minor Eight Tourer - 1935
1949 | Morris Eight Series Z
Morris 8 Pick- Up Restauriert sehr selten / Cabrio H-Zulassung
1938 | Morris Eight
1936 | Morris Eight
Morris Eight Special
1935 | Morris Eight
Charming Open-Top Motoring
1939 | Morris Eight
1939 Morris 12/4 Series III
1939 | Morris Eight
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Fahrzeug inserierenGeschichte des Morris Eight
In den frühen 1930er Jahren dominierte der Ford Model Y den europäischen Kleinwagenmarkt. Morris reagierte darauf mit dem Morris Eight, der ab 1934 produziert wurde. Durch moderne Fließbandfertigung, inspiriert vom amerikanischen Ford, konnte Morris kostengünstig und effizient produzieren. Der Morris Eight debütierte 1935 mit 918 ccm-Vierzylindermotor und wurde schnell zum meistverkauften britischen Kleinwagen. Das Modell war in verschiedenen Karosserievarianten – vom Limousine bis zum Tourer – verfügbar und bestach durch seine Vielseitigkeit sowie den günstigen Anschaffungspreis. Mit 164.102 verkauften Exemplaren der ersten Serie gelang Morris der Wiedereinzug auf Platz 1 unter den britischen Autoherstellern. Das Nachkriegsmodell Serie E brachte Design- und Technikaktualisierungen, bevor 1948 die Limousinenproduktion eingestellt wurde.
Modellgeschichte und Baureihen
Die Modellgeschichte begann mit der Serie I (1935–1937), die mit Zwei- und Viertürer-Limousinen, offenen Tourern und einer Nutzfahrzeugvariante eingeführt wurde. Technisch war die Serie I auf einfache Bedienbarkeit getrimmt: 918 ccm-Vierzylinder, 3-Gang-Schaltung, hydraulische Bremsen. Die Serie II brachte kleinere optische und Detailverbesserungen, blieb mechanisch weitgehend unverändert. Die Serie E (1938–1948) führte aerodynamischere Linien, Easiclean-Felgen, vier Gänge und integrierte Scheinwerfer ein. Als Sonderfall folgte ab 1940 die Serie Z als Kastenwagen für Gewerbe und Handwerk – auch nach Limousinenende bis 1953 gefertigt. Nachfolger im Kleinwagensegment wurde der berühmte Morris Minor.
Besonderheiten und Highlights des Morris Eight
Ein besonderes Merkmal des Morris Eight ist die große Vielfalt an Karosserievarianten, vom offenen Zweisitzer bis zum geschlossenen Kastenwagen. Ab der Serie E fielen das neue Design mit eingebautem Kühlergrill und Easiclean-Rädern sowie der Verzicht auf Trittbretter auf. Seine einfache Mechanik macht ihn bis heute beliebt für Restaurierungen. Die Serie Z hebt sich als robuste Lieferwagenlösung ab. Gut erhaltene Fahrzeuge sind häufig auf Oldtimertreffen zu sehen und werden für Werbezwecke wegen ihrer klassischen Ausstrahlung geschätzt.
Technische Daten des Morris Eight
Sondermodelle und besondere Varianten
Die markanteste Sonderausführung ist die ab 1940 produzierte Serie Z, ein Kastenwagen für Gewerbekunden. Sie zeichnete sich durch geschlossenen fensterlosen Aufbau und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten aus. Insgesamt wurden rund 51.000 Serie-Z-Fahrzeuge produziert, teilweise in Australien.
Schwachstellen und Wartungshinweise
Der Morris Eight ist als robust und wartungsfreundlich bekannt. Typische Schwachstellen sind altersbedingte Karosserieroststellen (insbesondere an Schweller und Kotflügeln), Verschleiß am elektrischen 6-Volt-System sowie Undichtigkeiten an Motor und Getriebe. Ersatzteile sind meist gut verfügbar. Regelmäßige Pflege und Wartung sind essenziell, etwa beim Stoffverdeck und der Innenausstattung. Nach jahrzehntelangem Gebrauch sollte die Bremsanlage auf Korrosion und Funktion geprüft werden. Viele Fahrzeuge wurden bereits restauriert, dennoch empfiehlt sich immer ein genauer Blick auf Dichtungen, Leitungen und die Funktion von Schaltern.
Motor, Getriebe und Fahrverhalten
Mit seinem 918-ccm-Motor, einem Leergewicht von ca. 750 kg und hydraulischen Bremsen ist der Morris Eight leichtfüßig und für damalige Verhältnisse spritzig. Die Serie E brachte durch den stärkeren Motor (29 PS) und 4-Gang-Getriebe bessere Elastizität. Das Fahrwerk bietet komfortable Federung, aber durch die hohe Karosserie gibt es bei Kurvenfahrt etwas Seitenneigung. Die Lenkung ist direkt, das Handling auf Landstraßen einfach und übersichtlich. Besonders begehrt sind die Tourer-Modelle mit offenem Verdeck, die ein authentisches Vorkriegs-Fahrerlebnis vermitteln. - Morris Eight Serie I: Häufigstes Modell, hoher Fahrspaß, Ursprungsvariante
- Morris Eight Serie E: Modernisierte Technik, besseres Fahrverhalten durch 4-Gang-Getriebe
- Morris Eight Serie Z: Nutzfahrzeug mit praktischem Kastenaufbau
Innenraum, Komfort, Exterieur und Design
Der klassische Auftritt wird geprägt durch runde Kotflügel, stehengebliebene Kühlerfiguren und je nach Serie klassische Speichen- oder Easiclean-Stahlfelgen. Ab Serie E zeigt sich der 'Wasserfall'-Kühlergrill, seitlich integrierte Scheinwerfer und eine klarere Linienführung. Innen sind Ledersitze und teils Holzeinlagen typisch. Der ergonomisch schlichte Instrumententräger mit zentralem Tachometer sorgt für Übersicht. Sonderausstattungen wie abnehmbares Stoffverdeck (Tourer), Holzkofferraum sowie Zusatzinstrumente wie Öldruckanzeige erhöhen Komfort und Nutzwert. Farben reichten von klassischem Schwarz und Dunkelgrün über gedeckte Pastelltöne bis zu seltenen Zweifarblackierungen.
Weitere Besonderheiten
Der Morris Eight lässt sich heute als historisches Fahrzeug zulassen (Oldtimergutachten) und eignet sich durch seine Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit ideal für Einsteiger im Oldtimerbereich. Die unkomplizierte Technik, die große Ersatzteilverfügbarkeit und ein umfangreicher Erfahrungsschatz machen Wartung und Betrieb auch für Laien möglich. Viele Fahrzeuge werden mit vollständiger Dokumentation, Gutachten und Rechnungen angeboten.
Zusammenfassung
Der Morris Eight gilt als archetypischer Vertreter des britischen Kleinwagens der Vorkriegszeit. Mit hoher Variantenvielfalt, robustem Antrieb und markantem Look ist er über Jahrzehnte hinweg zum Favoriten auf Oldtimertreffen und bei Freundinnen und Freunden britischer Vorkriegsmodelle geworden. Besonders gefragt bleibt die Serie I als meistgebautes Modell, daneben genießen Serie E und die Serie Z als robuste Lieferwagen einen guten Ruf. Der Morris Eight bietet unkompliziertes Fahrvergnügen mit viel historischer Substanz – und steht heute wie damals für zuverlässige, vielseitige und charaktervolle britische Automobilbaukunst.