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Matra-Simca MS650 Oldtimer kaufen
Der Matra-Simca MS650 ist ein seltener, reinrassiger Rennsport-Prototyp der späten 1960er Jahre und verkörpert französische Ingenieurskunst für Langstreckenrennen in Reinform. Die kompromisslose Technik, die nur für den Rennsport entwickelt wurde, macht den MS650 zu einer echten Ausnahmeerscheinung.
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Fahrzeug inserierenMatra-Simca MS650 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte von Matra-Simca MS650
1969 präsentierte Matra mit dem MS650 einen reinen Prototypen für die internationale Sportwagen-Weltmeisterschaft der Gruppe 6. Das Fahrzeug trat als Nachfolger des MS630 an und wurde gezielt für den Einsatz auf den anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt entwickelt. Matra verfolgte ein ambitioniertes Ziel: Die Vorherrschaft im Olympia des Langstreckenrennsports zu übernehmen. Das Konzept des MS650 baute auf den technischen Erfahrungen aus den Vorgängermodellen auf, wurde aber in vielen Punkten konsequent auf die Herausforderungen von 24-Stunden-Rennen wie Le Mans entwickelt.
Modellgeschichte des Matra-Simca MS650
Der MS650 trat ab 1969 an die Stelle des Matra-Simca MS630 und setzte eine Serie von Ausbaustufen fort, über die Matra Erfahrungen in Zuverlässigkeit sowie Speed aufbaute. Als Nachfolger kann der Matra-Simca MS660 gelten, der mit weiter verbesserter Aerodynamik und optimiertem Antrieb ab 1970 an den Start ging. Die Modellreihe ist von Technologietransfer und konsequenter Entwicklung im Motorsport geprägt.
Besonderheiten des Matra-Simca MS650
Der Matra-Simca MS650 unterscheidet sich durch seine kompromisslose Rennausrichtung von serienbasierten Sportwagen seiner Zeit. Das Monocoque-Chassis, zentrale Heckmotorisierung und die auf Leichtbau fokussierte Ausführung lassen keinerlei Konzession an Komfort oder Straßentauglichkeit zu. Die rennspezifischen Lösungen wie Zentralverschlussfelgen, ausgedehnte Instrumentierung und direkt abgestimmte Doppelquerlenkerachsen sorgen für ein eigenständiges, unverfälschtes Fahrerlebnis.
Technische Daten des Matra-Simca MS650
Sondermodelle und Sammler-Ausführungen
Vom MS650 existieren nur sehr wenige gebaute Chassis, meist handgefertigte Unikate und Werksfahrzeuge, die für spezifische Rennveranstaltungen optimiert wurden. Klassische Unterscheidungsmerkmale sind individuelle Aerodynamikpakete oder die Anpassung auf bestimmte Kursanforderungen. Limitierte Sonderserien im klassischen Sinne sind beim MS650 nicht bekannt; jede Fahrgestellnummer stellt praktisch ein Einzelstück dar.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Aufgrund der Motorsportevolutionen und der rennspezifischen Technik können Ersatzteile nur über spezialisierten Motorhistorik-Handel oder durch Einzelanfertigung beschafft werden. Wartung und Instandsetzung setzen tiefes Fachwissen sowie Zugang zu erprobten Rennsportmechanikern voraus. Typische Verschleißfaktoren sind das Fahrwerk, die Schmierung und die thermisch hochbelasteten Komponenten des V12.
Motorisierung, Fahrleistung und Fahrverhalten
Der Matra-Simca MS650 überzeugt durch den Mittelmotor-V12, der für hohes Drehmoment und Spitzenleistungen ausgelegt ist. Das geringe Fahrzeuggewicht, die ausgeklügelte Gewichtsverteilung und die direkte Lenk- sowie Fahrwerksabstimmung führen zu extrem präzisem Handling – auf der Rennstrecke wie in schnellen Kurvenfolgen. Die Kraftübertragung erfolgt sequenziell über ein extrem kurz abgestimmtes Fünfganggetriebe. Im Segment der Gruppe-6-Prototypen der späten 1960er hebt sich der MS650 durch den V12 und innovative Detailarbeit von Wettbewerbern wie dem Ferrari 312P ab. Die Chassis in Werkskonfiguration waren individuell abgestimmt – Details wie die Eigenentwicklung vieler Baugruppen demonstrieren den Entwicklungsstand der französischen Rennsporttechnik.
Interieur, Komfort und Exterieur-Design
Der MS650 ist auf absolute Funktionalität ausgelegt: Puristisches Interieur mit Aluminium-Tafeln, einschaligem Schalensitz und Sechspunkt-Gurten, kombiniert mit zentraler Bedienarmatur und Sicht-Instrumenten. Außen prägen klare Linien mit großflächigen Lufteinlässen, tief gezogener Front, integrierten Xenon-Scheinwerfern und markentypischer Lackierung in Matra-Blau das Bild. Spezielle Sonderausstattungen wie einstellbare Spoilerelemente oder aerodynamische Zusatzflossen waren in Rennen keine Seltenheit. Exklusive Kunststoffe und GFK kamen für die Karosserie zum Einsatz.
Weitere Besonderheiten
Jedes erhaltene Exemplar ist heute Geschichtsträger des französischen Motorsports. Die dokumentierte Einsatzhistorie – etwa Le Mans, Sebring oder die Targa Florio – steigert die Individualität. Typisch ist die umfangreiche Renndokumentation zu jedem einzelnen Chassis.
Zusammenfassung
Der Matra-Simca MS650 repräsentiert ein Stück Motorsportgeschichte, ausschließlich in winziger Stückzahl gebaut und kompromisslos auf Performance ausgerichtet. Die Technik, Historie und Renntauglichkeit machen dieses Modell zu einer Ausnahmeerscheinung unter den klassischen Rennsportwagen französischer Herkunft.