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Kieft 1100 CC Oldtimer kaufen

Der Kieft 1100 CC zählt zu den seltensten britischen Sportwagen der 1950er Jahre – von diesem Modell existieren weltweit lediglich sechs Exemplare. Mit Leichtmetall-Motor, GFK-Karosserie und rund 550 kg Leergewicht vereint er Spitzentechnik und puristisches Fahrgefühl.

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Kieft 1100 CC Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Kieft 1100 CC

Der Kieft 1100 CC entstand Mitte der 1950er Jahre in Großbritannien, als Cyril Kieft als erster einen Coventry-Climax-FWA-Motor in einen Sportwagen verbaute. Dieses Triebwerk, ursprünglich für tragbare Feuerwehrpumpen entwickelt, machte den Wagen extrem leicht und leistungsfähig. Die kleine Auflage von nur sechs Exemplaren verdeutlicht den exklusiven Charakter dieses Fahrzeugs. Kieft setzte mit seinem konsequenten Leichtbau sowie innovativem Chassis-Mix aus Rohrrahmen und GFK-Karosserie neue Maßstäbe für britische Rennsportwagen dieser Ära.

Modellgeschichte

Der Kieft 1100 CC begründete keine umfangreiche Modellreihe – die Produktion war von Beginn an limitiert. Ein direkter Vorgänger existiert nicht; der Wagen markiert vielmehr das ambitionierte Projekt, einen kompromisslosen Kleinserien-Rennwagen mit modernster Technik und geringer Stückzahl zu bauen. Nachfolger entstand ebenfalls keiner. Der für die damalige Zeit sehr fortschrittliche Antrieb fand später durch den von Lotus Eleven und Elite eingesetzten Coventry-Climax-FWA-Motor breitere Bekanntheit.

Besonderheiten des Kieft 1100 CC

Zu den markantesten Merkmalen zählen der aus GFK gefertigte Leichtbau-Aufbau und das Rohrrahmen-Chassis. Die technische Innovation liegt in der Einzelradaufhängung rundum: vorne mit doppelten Querlenkern, Schraubenfedern und Teleskopstoßdämpfern, hinten modifiziert auf Federbeine. Der Motor – ein oben gesteuertes Leichtmetall-Aggregat – gilt als Meilenstein des Motorsports. Die außergewöhnlich geringe Stückzahl von nur sechs Fahrzeugen weltweit erhöht den Seltenheitswert massiv.

Technische Daten

Sondermodelle

Da nur sechs Stück gefertigt wurden, hat im Prinzip jeder einzelne Kieft 1100 CC Unikatsstatus. Sondereditionen im klassischen Sinn gab es damit nicht – jedes Exemplar ist aufgrund der niedrigen Serienzahl als Einzelstück zu betrachten.

Schwachstellen und bekannte Problemzonen

Zu spezifischen Schwachstellen liegen keine dokumentierten Händler- oder Besitzerberichte vor. Klassische Risikofaktoren bei Fahrzeugen mit Kunststoffkarosserie und Rohrrahmen betreffen Karosserieabdichtung und Korrosionsschutz am Chassis. Der Coventry-Climax-FWA-Motor ist für seine Zuverlässigkeit bekannt, benötigt jedoch regelmäßige Wartung, insbesondere im Hinblick auf Ventilspiel und Schmierung. Beim Getriebe ist auf den unsynchronisierten ersten Gang zu achten, um Schäden durch Fehlbedienung zu vermeiden.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der Leichtbau in Verbindung mit dem kräftigen FWA-Reihenvierzylinder sorgt für beeindruckende Fahrleistungen: Von 0 auf 100 km/h in rund sieben Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit um 180 km/h. Die Einzelradaufhängung an beiden Achsen garantiert exzellentes Fahrverhalten, gute Rückmeldung und sportliche Kurvendynamik. Das Fahrzeug eignet sich dank FIA-Wagenpass sogar für den historischen Motorsport. Das manuelle Vierganggetriebe erfordert Fahrpraxis – insbesondere der erste Gang, der unsynchronisiert ist. Interessant: Lotus griff mit dem Eleven und der Elite auf denselben Motor zurück und steigerte so dessen Bekanntheit. Im Unterschied zu diesen bekannteren Modellen hebt sich der Kieft 1100 CC insbesondere durch absolut minimales Gewicht und kompromisslose Konstruktion ab.

Innenraum, Ausstattung und Design

Die GFK-Karosserie und der filigrane Rohrrahmen geben dem Kieft 1100 CC ein kompromisslos funktionales, auf Leichtbau getrimmtes Äußeres. Im Innenraum dominiert Rennsport-Purismus – auf überflüssige Ausstattung wurde verzichtet, zugunsten niedrigen Gewichtes. Sonderelemente wie formschlüssige Sitze und minimalistisches Cockpit betonen den funktionalen Stil. Farbvarianten sind individuell, da bei so wenigen Exemplaren oft nach Kundenwunsch gefertigt wurde. Extras oder Zubehör waren zum Bauzeitpunkt kaum vorgesehen.

Weitere Besonderheiten

Besitzer können den Wagen im historischen Motorsport mit FIA-Wagenpass betreiben. Das geringe Gesamtgewicht in Kombination mit sportlichem Fahrwerk machen ihn auch bei Gleichmäßigkeitsprüfungen oder Trackdays interessant.

Zusammenfassung

Der Kieft 1100 CC vereint kompromisslosen Leichtbau, minimalistische Ausstattung und motorsportliche Technik in einer äußerst seltenen Kleinserie. Mit seinem Coventry-Climax-FWA-Motor, dem GFK-Aufbau und technischem Purismus ist er eine Ausnahmeerscheinung unter britischen Rennsportwagen der 1950er Jahre – für Enthusiasten und Sammler ein echter Exot.