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IZH 2125 Oldtimer kaufen

Der IZH 2125 steht in der Geschichte der sowjetischen Automobilproduktion als ein vielseitig einsetzbarer Kombi, der vor allem für seine Robustheit und Alltagstauglichkeit bekannt ist. Seine Entwicklung spiegelt die Anforderungen an Fahrzeuge wider, die sowohl anspruchsvolle Straßenverhältnisse als auch den Bedarf an praktischer Vielseitigkeit erfüllen mussten.

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IZH 2125 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des IZH 2125

Der IZH 2125 wurde in den 1970er Jahren vom Ischmasch-Werk in Ischewsk produziert, einer traditionsreichen russischen Fabrik, die ursprünglich für Waffen und Motorräder bekannt war. Mit dem Ziel, einen praktischen und erschwinglichen Pkw für Stadt und Land zu schaffen, wurde der 2125 als Kombi auf Grundlage der bewährten Technik des Moskwitsch 412 entwickelt. Der Fokus lag auf einer robusten Karosserie, die russischen Wetterbedingungen und schlechten Straßenverhältnissen standhält. Mit seinem großzügigen Ladevolumen war das Modell in ländlichen Regionen und bei Familien besonders gefragt.

Modellgeschichte

Der IZH 2125 knüpfte an die Tradition des Moskwitsch 412 an, unterschied sich aber durch eigenständige Karosserieteile, verbesserte Federung und Anpassungen für den russischen Markt. Im Laufe der Jahre erschienen verschiedene Varianten, etwa der 21251 mit kleinen optischen Überarbeitungen und technischen Verbesserungen. Die Produktion des Modells endete Anfang der 1990er Jahre, ohne direkten Nachfolger im westlichen Sinne – Nachfolgemodelle wie der IZH 2715 setzten jedoch die grundlegende Fahrzeugkonzeption fort.

Besonderheiten des IZH 2125

Der IZH 2125 ist vor allem für seine robuste Technik bekannt. Ungewöhnlich im Vergleich zu westlichen Kombis seiner Zeit waren die einfache Wartung und der Verzicht auf überflüssige Elektronik. Die hohe Bodenfreiheit und die stabile Karosserie machten das Fahrzeug für den Einsatz in abgelegenen Gebieten geeignet. Ersatzteile sind vielfach kompatibel mit Moskwitsch-Modellen, was Reparaturen erleichtert.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Einige limitierte Ausstattungsvarianten wurden im Laufe der Bauzeit produziert, etwa mit speziellen Farben oder Komfortmerkmalen. Besonders Modelle mit Originalausstattung und typischer Lackierung werden von Kennern geschätzt.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Im Vergleich zu westlichen Fahrzeugen dieser Zeit fällt beim IZH 2125 die Anfälligkeit für Korrosion besonders im Bereich der Radläufe und Unterboden auf. Aufgrund der einfachen Konstruktion lassen sich Defekte an Motor, Getriebe und Fahrwerk meist kostengünstig beheben. Originalteile sind außerhalb Osteuropas jedoch mitunter schwer erhältlich.

Motorisierung, Getriebe und Fahrverhalten

Der Vierzylindermotor des IZH 2125 liefert unspektakuläre, aber zuverlässige Fahrleistungen. Die manuelle Viergangschaltung arbeitet direkt, das Fahrwerk ist für schlechte Wege ausgelegt und bietet überraschend viel Komfort auf unbefestigten Straßen. Das Handling ist solide, aber von sportlichen Ambitionen weit entfernt. Gefragte Varianten umfassen den 2125 mit kompletter Originallackierung und gut erhaltenem Innenraum, da diese Fahrzeuge die Authentizität der sowjetischen Kombikultur besonders widerspiegeln.

Interieur und Exterieur, Komfort und Ausstattung

Im Innenraum dominieren Zweckmäßigkeit und Robustheit. Typisch sind strapazierfähige Sitzbezüge, ein funktionales Armaturenbrett und simple Bedienelemente. Beim Exterieur prägen klare Linien, markante Kotflügel und eine hohe Dachlinie das Bild – die aufklappbare großzügige Heckklappe war ein Novum im russischen Automobilbau dieser Zeit. Zubehör und Extras sind selten, doch es wurden vereinzelt Ausstattungsvarianten mit Farbakzenten und Zierleisten angeboten.

Sonstige Besonderheiten

In Russland und ehemaligen GUS-Staaten ist der IZH 2125 unter dem Spitznamen 'Kombyk' bekannt. In Campingkreisen werden einige Modelle wegen des großen Laderaums gerne für Umbauten genutzt.

Zusammenfassung

Der IZH 2125 bietet als klassischer sowjetischer Kombi eine Mischung aus Einfachheit, Zuverlässigkeit und Zweckorientierung. Fahrzeuge in gutem Originalzustand sind heute selten und vor allem für Sammler mit technischem Know-how und Affinität zur sowjetischen Fahrzeuggeschichte interessant.