Invader GT Oldtimer kaufen
Der Invader GT fasziniert mit seiner markanten Keilform, die typisch für Kitcars britischer Herkunft der 1970er Jahre ist. Der Zweisitzer vereint Leichtbau mit Individualität und erfüllt vor allem Puristen-Träume vom persönlichen Sportwagen.
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Fahrzeug inserierenInvader GT Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Invader GT
Der Invader GT entstammt der britischen Kitcar-Szene, die in den 1960er und 1970er Jahren eine Blütezeit erlebte. In dieser Zeit setzten viele Enthusiasten auf leichte Kunststoffkarosserien, die auf vorhandene Fahrgestelle montiert wurden, um erschwingliche, sportliche Fahrzeuge zu realisieren. Der Invader GT besticht durch seine radikal flache Silhouette und das markante Design, inspiriert durch die Sportwagen der damaligen Zeit. Über die Jahre wurde der GT vor allem in kleinen Stückzahlen produziert, was ihn heute zu einer Rarität im Straßenbild macht.
Modellgeschichte des Invader GT
Der Invader GT wurde primär als Bausatzfahrzeug angeboten. Die Kunstharz-Karosserie wurde für verschiedene Chassis - meist von Ford oder VW - konzipiert. Es gab mehrere Evolutionsstufen, bei denen Anpassungen an Aerodynamik, Türen und Dachlinien vorgenommen wurden. Einen direkten Nachfolger oder Vorgänger im klassischen Sinn gibt es nicht, da das Bausatzprinzip in der Kitcar-Szene üblich war. Mit dem schwindenden Interesse an Kitcars in den 1980er Jahren verschwand der GT allmählich von der Bildfläche.
Besonderheiten des Invader GT
Seine auffällig niedrige Bauhöhe, die charakteristische Scherentürlösung (bei manchen Exemplaren) und die ausgeprägte Keilform machen den Invader GT einzigartig im Kitcar-Kosmos. Mit der Leichtbauweise und der Option, verschiedene Motorisierungen zu verbauen, bot das Fahrzeug Individualität und Performance-Potenzial. Die Autonomie in der Farb- und Innenraumgestaltung war hoch, da viele Besitzer ihre Fahrzeuge an persönlichen Geschmack und technische Präferenzen anpassten.
Technische Daten des Invader GT
Sondermodelle des Invader GT
Vom Invader GT gab es in geringem Umfang Sondervarianten mit speziellem Dachaufbau, abweichenden Türlösungen (z.B. Flügeltüren) oder seltenen Einzelanfertigungen mit stärkerem Antrieb. Diese Unikate sind oft besonders hochwertig ausgestattet oder verfügen über eigenständige technische Anpassungen.
Schwachstellen und typische Probleme
Beim Invader GT ist die Passgenauigkeit der GFK-Karosserie zu prüfen, insbesondere in Bezug auf Spaltmaße und Dichtigkeit. Häufig sind Eigenbauten nicht optimal gegen Feuchtigkeit abgedichtet worden, was zu Problemen an Elektrik und Innenausstattung führen kann. Da viele Basisfahrzeuge von Ford oder VW stammen, ist die Ersatzteillage grundsätzlich gut, jedoch können individuell gefertigte Karosserieteile schwierig zu beschaffen sein. Fahrwerkskomponenten sollten auf Rost und Verschleiß hin überprüft werden.
Motorisierung, Fahrleistung und Fahrverhalten
Das geringe Leergewicht macht den Invader GT durchaus agil, selbst mit Serienmotorisierung. Fahrdynamik und Geschwindigkeit hängen maßgeblich von der Wahl des Basisfahrzeugs ab. Mit sportlicher Abstimmung und stärkeren Motoren bieten manche Exemplare überraschend lebhafte Fahrleistungen. Lenkung und Bremsen entsprechen meist dem technischen Stand der jeweiligen Basis: VW-Modelle drehen fleißig aus, Ford-Modelle punkten oft mit robuster Technik und akzeptabler Ersatzteilversorgung. Häufig finden sich Invader GT auf VW-Käfer-Basis mit Luftgekühltem Vierzylinder, seltener auf Ford Escort- oder Cortina-Rahmen. Besonders begehrt sind Exemplare mit getunten Aggregaten und verbessertem Fahrwerk, da sie deutlich sportlichere Fahreigenschaften ermöglichen.
Innenraum, Komfort und Design des Invader GT
Das Interieur variiert stark, häufig finden sich Sportsitze, Individualanfertigungen für die Armaturen und Lenkräder von Drittanbietern. Die Formgebung der Armaturentafel ist meist schlicht und zweckmäßig gehalten. Äußerlich besticht der GT durch seine flache Keilform, breite Kotflügel und die oft auffällig gestalteten Front- und Heckpartien. Beliebt waren damals auffällige Farben wie Signalorange, Hellgelb oder Metallic-Töne. Viele GT wurden zudem mit Sporträdern und auffälligen Applikationen individuell angepasst. Sonderausstattungen wie Schiebefenster, Überrollbügel oder Sperrdifferenziale wurden teils nachgerüstet, aber nie ab Werk angeboten.
Weitere relevante Fakten zum Invader GT
Kenner schätzen am Invader GT die große Breite an individuellen Umbauten und die Nähe zur britischen Selfbuild-Philosophie. Fahrzeuge mit Nachweis über die korrekte TÜV-Abnahme, deutscher Zulassung oder historischer Dokumentation sind rarer als Skeugetier. Das Preisniveau ist stark abhängig von Aufbauqualität, Motorisierung und Vollständigkeit der Conversion-Unterlagen.
Zusammenfassung zum Invader GT
Der Invader GT steht für Individualität und sportlichen Purismus britischer Kitcar-Tradition. Dank Leichtbau, auffälligem Design und großer Bandbreite bei Basisfahrzeug und Motorisierung ist jeder Invader GT ein Unikat. Wer Individualität und Technikaffinität schätzt, findet mit diesem seltenen Bausatzklassiker ein spannendes Projekt oder ein einmaliges Fahrerlebnis.