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Fordson Model F Oldtimer kaufen

Der Fordson Model F prägte ab 1917 als erster massengefertigter Traktor die Landwirtschaft rund um den Globus. Bekannt für seine robuste Konstruktion und wegweisende Technik, stellt er heute ein begehrtes Sammlerstück für Traktorfans mit Sinn für Geschichte dar.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/8 von Fordson Model F (1920)

1920 | Fordson Model F

Ford Fordson Model N 1931 Cork ähnl. TYP F

CHF 5’344vor 7 Jahren
🇩🇪
Händler

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Fordson Model F Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Fordson Model F

Der Fordson Model F wurde 1917 von Henry Ford & Son Inc. entwickelt und markierte den Beginn der Serienfertigung von Traktoren. Zum Start der Produktion in Dearborn (Michigan) setzte Ford erstmals die Fließbandtechnik im Traktorenbau ein und revolutionierte damit das Bild landwirtschaftlicher Maschinen weltweit. Der Model F ermöglichte es Bauern, den Pferdeantrieb zu ersetzen und effizienter zu wirtschaften. Bis 1928 wurden mehr als 750.000 Exemplare gefertigt – nicht nur in den USA, sondern auch in Irland und Großbritannien. Seine Konstruktion wurde zum Vorbild für viele spätere Traktormodelle.

Modellgeschichte

Der Fordson Model F war der erste Serientraktor von Ford und löste keine direkte Baureihe ab. Seine Nachfolgemodelle waren der Fordson Model N sowie weiterentwickelte Varianten für den internationalen Markt. Die Produktion des Model F begann 1917 in den USA und wurde ab 1919 auch in Cork (Irland) und ab 1920 in Dagenham (Großbritannien) aufgebaut. Mit der ständig verbesserten Technik und Anpassungen an lokale Anforderungen setzte sich der Model F über ein Jahrzehnt weltweit durch.

Besonderheiten des Fordson Model F

Das Besondere am Model F war seine Pionierrolle beim Übergang von Pferd zur Maschine auf landwirtschaftlichen Betrieben. Der kompakte Blockaufbau, der leistungsfähige Vierzylinder-Ottomotor und die einfache, wartungsfreundliche Technik machten ihn in den 1920er Jahren zum Taktgeber seiner Klasse. Umfangreiche Ersatzteilversorgung und technische Dokumentation unterstützten schon damals die Nutzer. Dank seiner robusten Bauweise sind heute noch viele fahrbereite Exemplare erhalten.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerstücke

Vom Model F entstanden über die Jahre verschiedentlich technisch leicht abgewandelte Varianten – zum Beispiel für den Export oder spezielle Einsatzbereiche. Limitierte Serien im eigentlichen Sinn gab es nicht, jedoch sind frühe US-Modelle mit Originalteilen sowie späte, in Irland gefertigte Ausführungen heute besonders gesucht.

Schwachstellen und typische Probleme

Obwohl der Fordson Model F für seine Robustheit geschätzt wird, können altersbedingte Probleme wie Rost am Rahmen, Verschleiß an Lenkung und Getriebe sowie Undichtigkeiten am Kühlsystem auftreten. Poröse Dichtungen und Verschleiß an Lagerstellen der Achsen sind gerade bei lang abgestellten Maschinen verbreitet. Bei intensiver Arbeit empfiehlt es sich, die Ölleitung und das Kühlsystem regelmäßig zu überprüfen.

Motor, Leistung und Fahrverhalten

Mit seinen etwa 20 PS leistet der wassergekühlte Vierzylinder genug Kraft zum Bewirtschaften mittlerer Felder in typischer Arbeitsgeschwindigkeit der 1920er Jahre. Der Geradeauslauf auf Feldwegen ist solide, Lenkung und Fahrwerk sind jedoch bauartbedingt schwergängig, zumal keine Servounterstützung existiert. Dank des hohen Drehmoments bei niedrigen Drehzahlen eignet sich der Model F ideal für schwere Bodenarbeiten. Der Fordson Model F bleibt der wichtigste Vertreter seiner Baureihe. Aufgrund der frühen Einführung der Fließbandmontage gibt es seltene Varianten mit anders ausgeführten Lenkgestängen oder speziellen Exportachsen, die unter Sammlern und Kennern begehrt sind.

Innenraum, Komfort und Designmerkmale

Der Fordson Model F besitzt den für frühe Traktoren typischen offenen Aufbau ohne Kabine. Die Sitzbank ist aufs Wesentliche reduziert, sämtliche Bedienungselemente sind funktional angeordnet. Besonderheiten finden sich bei den Vorderrad-Felgen, die wahlweise als Vollgummi- oder Stahlradscheiben ausgeführt wurden. Lackierungen variierten zeitweilig von graublau bis grün. Zubehörausstattung wie Pflugadapter oder abschraubbare Lampen zählten damals zu extra bestellbaren Teilen und sind heute bei Sammlern von Bedeutung.

Weitere Besonderheiten

Der Model F bildete die technische Basis für zahlreiche Umbauten, darunter Ackerschlepper für spezielle Böden und Militärversionen. Die unkomplizierte Technik zog Bastler ebenso an wie größere Farming-Betriebe, weshalb heute viele Exemplare in privater Restaurationsarbeit am Leben gehalten werden.

Zusammenfassung

Der Fordson Model F steht als Synonym für die Motorisierung der Landwirtschaft in den 1920er Jahren. Seine solide Technik, historische Bedeutung und die Vielfalt an noch erhaltenen Originalen machen ihn für Einsteiger wie Kenner zum spannenden Kapitel der Technikgeschichte. Wer einen authentischen Traktor-Oldtimer mit Vergangenheit sucht, findet im Model F ein interessantes Fahrzeug.