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Delage D4 Oldtimer kaufen

Der Delage D4 repräsentiert die Rückkehr von Delage in die Mittelklasse: Ein kompakter, luxuriöser Vierzylinder, als Limousine, Coupé, Cabriolet oder reines Chassis konfigurierbar, gebaut zwischen 1933 und 1934 – ideal für Liebhaber französischer Vorkriegsfahrzeuge.

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Delage D4 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Delage D4

Der Delage D4 wurde erstmals im Oktober 1933 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. In Reaktion auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten jener Zeit – insbesondere in Frankreich, Deutschland und Großbritannien – wagte Delage die Abkehr vom hochpreisigen Segment. Mit dem D4 kehrte der Hersteller in die Mittelklasse zurück. Nach fast einem Jahrzehnt, in dem Delage größere, aufwendigere Fahrzeuge angeboten hatte, wurde mit dem D4 ein Modell geschaffen, das sich deutlich niedriger im Preissegment ansiedelte und eine neue Kundenschicht ansprechen sollte. Besonders auffällig ist der Versuch, mit dem D4 Produktionskosten zu senken: Viele Bauteile waren Baukasten-kompatibel mit anderen Modellen. Dennoch blieb die Produktionszeit kurz: Bereits ein Jahr nach seiner Vorstellung wurde die Fertigung wieder eingestellt.

Modellgeschichte des Delage D4

Der D4 löste keinen direkten Vorgänger ab, sondern schloss die Lücke, die nach dem Produktionsende des Typ AM entstanden war. In Delages Modellpalette stand der D4 als kompaktes, erschwinglicheres Modell unterhalb der großen Sechszylinder und Luxuslimousinen. Nach dem D4 ließ Delage die kompakte Vierzylindersparte zunächst ruhen; in der Folge konzentrierte man sich wieder auf größere, leistungsstärkere Fahrzeuge.

Besonderheiten des Delage D4

Der Delage D4 ist das einzige Modell der Marke aus jener Zeit mit hauseigenem Vierzylindermotor. Das Fahrzeug zeichnete sich zudem durch vielfältige Aufbauten aus: Limousine, Coupé, Cabriolet oder auch als Chassis für individuelle Karosserien. Ein zentrales Verkaufsargument war der günstige Preis bei gleichzeitig gehobenem Anspruch an Qualität und Fahrkultur. Der D4 konkurrierte mit Modellen wie dem Peugeot 301 CR, dem Renault Monaquatre YN2 sowie dem Citroen Rosalie 8CV. Ein weiteres Merkmal: Zum ersten Mal versuchte Delage, mit Ganzstahlkarosserien in die Breite zu gehen.

Technische Daten des Delage D4

Sondermodelle des Delage D4

Ab Werk bot Delage den D4 mit sechs unterschiedlichen Aufbauten an, unter anderem ein zweitüriges Coupé, ein zweisitziges Cabriolet und eine viersitzige Limousine. Darüber hinaus wurde das Fahrgestell auch ohne Aufbau verkauft, was individuelle Spezialkarosserien durch externe Karosseriebauer ermöglichte. Limitierte Sondereditionen im modernen Sinne sind jedoch nicht dokumentiert.

Schwachstellen und typische Probleme

Es sind keine spezifischen Schwachstellen bekannt über die Bauart des Delage D4 hinaus. Wie bei vielen Vorkriegsfahrzeugen können jedoch die Ersatzteillage, fehlende Dokumentationen sowie Herausforderungen bei der Fahrwerkstechnik und Elektrik zu beachten sein. Der geringe Verbreitungsgrad des D4 erschwert Reparaturen zusätzlich.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Mit seinem 30 kW starken Reihen-Vierzylinder bot der D4 für seine Klasse ordentliche Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei etwa 100 km/h – respektabel für Mittelklassefahrzeuge der frühen 1930er Jahre. Das manuelle Getriebe verband sich mit einem leichten Aufbau zu agilerem Handling als bei den großen Delage-Limousinen. Die Konkurrenz mit Peugeot 301 CR, Citroen Rosalie 8CV und Renault Monaquatre YN2 war ähnlich motorisiert, wobei Delage mit seinem Qualitätsanspruch punkten wollte. - Limousine: Vier Sitzplätze, ideal für Reisende

  • Coupé: Sportlich-zweisitzig
  • Cabriolet: Offene Fahrkultur für zwei Personen
  • Chassis-Only: Basis für diverse Spezialaufbauten

Design, Interieur und Ausstattung

Der Delage D4 präsentierte sich im sachlichen, französisch-eleganten Stil der frühen 1930er Jahre. Die Karosserien waren als Ganzstahl-Optionen verfügbar, ein Novum in diesem Segment. Im Innenraum setzte Delage auf hochwertige Materialien, wobei Ausstattung und Interieur teils stark vom gewählten Aufbau und Kundenwunsch abhingen. Zubehör wie Lederausstattung, edle Holzeinlagen oder individuelle Details externer Karossiers konnten integriert werden. Eine Sonderausstattung war das reine Fahrgestell für exklusive Einzelaufbauten, ein Highlight für Sammler, die Wert auf absolute Individualität legen.

Weitere Besonderheiten des Delage D4

Ein besonderes Detail bleibt die Möglichkeit, den D4 als Chassis zu erwerben und von unabhängigen Karosseriebauern vollständig individuell gestalten zu lassen. Dies war gerade bei französischen Herstellern jener Zeit verbreitet, aber selten in der Mittelklasse. Heute findet man D4-Modelle mit Aufbauten von renommierten Karossiers, was jedes Exemplar einzigartig macht.

Zusammenfassung Delage D4

Der Delage D4 ist ein seltenes Stück französischer Automobilgeschichte – kompakt, durchdacht konstruiert und in zahlreichen Karosserievarianten gebaut. Die kurze Bauzeit, die flexible Ausstattung und der moderate Preis machen ihn zu einem außergewöhnlichen Vertreter der Vorkriegs-Mittelklasse. Wer einen Delage D4 sucht, findet ein äußerst selten gewordenes Fahrzeug, das technische Raffinesse und individuell gestaltbares Karosseriedesign vereint.