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Chrysler Airflow Oldtimer kaufen

Der Chrysler Airflow war von 1934 bis 1937 ein Pionier der Aerodynamik im Automobilbau und polarisierte durch sein ungewöhnliches Design wie kaum ein anderes Fahrzeug seiner Zeit. Technischer Fortschritt und mutige Ingenieurskunst standen beim Airflow im Vordergrund – mit Konsequenzen für Marktakzeptanz und Technikgeschichte.

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"Chrysler Airflow" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Chrysler Airflow" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/50 von Chrysler Airflow Imperial Sedan (1934)

1934 | Chrysler Airflow Imperial Sedan

1934 Chrysler Airflow Eight Sedan

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/9 von Chrysler Airflow Imperial Sedan (1936)

1936 | Chrysler Airflow Imperial Sedan

CHF 33’867vor 4 Jahren
🇪🇸
Privat

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Geschichte des Chrysler Airflow

Der Chrysler Airflow markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung US-amerikanischer Oberklassefahrzeuge. Entwickelt unter der Leitung des Ingenieurs Carl Breer war der Airflow das erste Serienfahrzeug, das gezielt auf eine strömungsgünstige Karosserie ausgelegt wurde. Die Inspiration für diese Innovation könnte auf Vogelflugformationen oder die Aerodynamik von Militärflugzeugen zurückgehen. Intensive Windkanaltests belegten, dass klassische Karosserien rückwärts besser durchschnitten als vorwärts – diese Erkenntnis führte zur Monocoque-Konstruktion, die ein geringeres Gewicht, einen steiferen Aufbau und mehr Effizienz ermöglichte.\n\nDas revolutionäre Design stieß beim Publikum allerdings auf Skepsis, zumal frühe Produktionsprobleme – beispielsweise sich lösende Motoren bei hoher Geschwindigkeit – den Ruf des Airflow beschädigten. Inmitten der Weltwirtschaftskrise sehnten sich die Kunden nach Vertrautem, während Chrysler konsequent auf Fortschritt setzte. Trotz Werbeaktionen, etwa dem berühmten Kinospot mit einem Airflow, der einen Sturz über 30 Meter überstand und noch fahrbereit war, blieb der Markterfolg aus. Insgesamt blieb die Produktionszahl überschaubar, doch der Einfluss des Airflow auf die spätere Fahrzeugentwicklung ist nicht zu überschätzen.

Modellgeschichte

Der Chrysler Airflow trat 1934 die Nachfolge der Modelle Royal CT und Imperial CQ/CL an. Ab 1935 wurde ein Facelift umgesetzt, das die optische Ausrichtung etwas konventioneller gestaltete und so die Akzeptanz steigern sollte. Die Modellreihe wurde bis 1937 angeboten und parallel in einer günstigeren, technisch verwandten Variante von De Soto produziert. Die Airflow-Familie umfasst verschieden motorisierte Versionen – darunter auch prestigeträchtige Imperial-Ausführungen. Nachfolger im Herzen der Chrysler-Palette wurden wieder konservativer gezeichnete Modelle, da sich das radikale Design auf dem Massenmarkt nicht durchsetzen konnte.

Besonderheiten des Chrysler Airflow

Zu den technischen Besonderheiten zählt die konsequente Anwendung der Stromlinienform, die aufwändige Monocoque-Konstruktion und ein für die Zeit fortschrittlicher Innenraum mit mehr Platz durch die Orientierung des Motors auf der Vorderachse. Sämtliche tragenden Bauteile bestanden aus Stahl – eine Seltenheit, da viele Konkurrenzmodelle noch mit Holzteilen gebaut wurden. Auch eine optimierte Sitzbankanordnung und tiefer liegende Rücksitze zeichneten das Airflow-Interieur aus.\n\nStatistik: In unserer Datenbank ist der Chrysler Airflow (C-10) bei den angebotenen Chrysler-Modellen aktuell das einzige Fahrzeug mit einem Marktanteil von 100 %. Auch bei der Nachfrage entfällt der gesamte Suchinteresse-Anteil auf die Airflow-Modelle dieser Baureihe. Diese Einzigartigkeit unterstreicht den Sonderstatus des Fahrzeugs bei Chrysler-Oldtimern.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerstücke

Besondere Ausführungen entstanden unter der Bezeichnung Chrysler Imperial Airflow, die als Spitzenmodell mit luxuriöser Innenausstattung und besonderen Accessoires ausgeliefert wurde. Eine imperial Airflow wurde etwa als Dienstwagen des Präsidenten der Philippinen eingesetzt. Auch in Filmen taucht der Chrysler Airflow mehrfach auf – unter anderem in 'Pearl Harbour' und 'Chaplin'. Eine preisgünstigere, technisch verwandte Variante wurde parallel unter dem Label De Soto Airflow angeboten.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Frühe Baujahre des Chrysler Airflow hatten mit Problemen in der Fertigungsqualität zu kämpfen, darunter unzureichend gesicherte Motorlager, die sich bei hoher Geschwindigkeit lösen konnten. Die aufwändige Monocoque-Karosserie und viele für die Zeit unübliche Detaillösungen können die Ersatzteilversorgung und Restaurierung erschweren. Auch Gerüchte über mangelnde Crashsicherheit hielten sich lange, obwohl Chrysler dies öffentlichkeitswirksam widerlegte. Spätere Modelle wurden in der Fertigung verbessert, viele Schwächen betreffen vor allem die ersten Produktionsserien.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der Airflow bot für seine Zeit herausragende Fahrleistungen. Die Anordnung des Motors auf der Vorderachse und die daraus resultierende Gewichtsverteilung sorgten für einen komfortablen Schwerpunkt, ruhigere Fahreigenschaften und besseren Insassenkomfort. Die leistungsstarken Reihen-Sechs- und Achtzylinder sind robust ausgelegt, ihre Charakteristik sorgt für eine lineare Kraftentfaltung und Langstreckentauglichkeit. Das Dreigang-Schaltgetriebe arbeitet solide, die Hinterradaufhängung bietet ausreichend Reserven auch auf längeren Strecken. Herauszuheben sind insbesondere die Imperial-Ausführungen mit Achtzylinder, die einerseits stärkere Motoren boten, andererseits gehobene Ausstattung und exklusive Details aufwiesen.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Gestaltet wurde der Airflow von Carl Breer, der erste US-Großserien-Windkanal-Pionier. Das stromlinienförmige Exterieur besticht durch die geneigte Motorhaube, fließende Kotflügelansätze und die markante Kühlergestaltung der Facelift-Modelle. Für den Innenraum kamen erstmals serienmäßig Sitze mit breiterer Sitzfläche und tiefer platzierten Rückbänken zum Einsatz, wodurch Reisekomfort und Kopf-/Beinfreiheit überdurchschnittlich ausfielen. Edelstahlverkleidungen, spezielle Lackierungen und stilechte Accessoires wie anspruchsvolle Uhren oder Radioanlagen hoben den Airflow vom Mitbewerb ab. Viele Modelle besaßen zudem hochwertige Leder- oder Stoffausstattungen. Das großzügige Raumangebot und die konsequent moderne Materialauswahl gelten auch heute noch als Seltenheit im Segment der 1930er Jahre.

Weitere Besonderheiten

Die Technik und Gestaltung des Chrysler Airflow beeinflusste zahlreiche nachfolgende Fahrzeuge weltweit – etwa die Peugeot 402, Citroën Traction Avant, Volvo Carioca oder den VW Käfer, die sich bei Design und Aerodynamik an den US-Pionier anlehnten. Damit wurde der Airflow zu einem der wichtigsten 'Einflussgeber' für die Automobilentwicklung vor und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Zusammenfassung

Der Chrysler Airflow war seiner Zeit in Design, Technik und Konzept voraus. Heute ist er ein faszinierendes Beispiel für Innovationswille und Ingenieurskunst der 1930er Jahre, mit einem Erbe, das bis weit in die Automobilgeschichte reicht. Wer ein außergewöhnliches Fahrzeug mit internationalem Entwicklungsimpact sucht, findet im Airflow weit mehr als nur ein technisch spannendes Sammlerstück.