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Amilcar 5CV Oldtimer kaufen

Der Amilcar 5CV verkörpert französische Ingenieurskunst in kompakter Form – von 1933 bis 1935 in drei unterschiedlichen Radständen und stetig verbessertem Motor, zeigte das Modell, wie innovativer Leichtbau zur Entstehung herausragender Kleinwagen beiträgt. Perfekt für Liebhaber seltener Vierzylinder und eleganter Linien.

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Amilcar 5CV Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Amilcar 5CV

Der Amilcar 5CV wurde zwischen 1933 und 1935 in Frankreich gefertigt und repräsentierte die Antwort von Amilcar auf die wachsende Nachfrage nach sparsamen und kompakten Fahrzeugen. Die Einführung war eine direkte Reaktion auf starke Konkurrenz aus Frankreich und Italien, darunter Mathis Typ TY, Fiat 508 und Simca-Fiat 6CV. Ursprünglich als Typ C auf den Markt gebracht, entwickelte sich das Modell durch die Varianten C3 und C5 weiter, wobei technologische Verbesserungen stets im Mittelpunkt standen. Die Produktion blieb auf wenige Jahre beschränkt, was sich heute in der geringen Verfügbarkeit wiederspiegelt.

Modellgeschichte des Amilcar 5CV

Die Modellreihe des Amilcar 5CV startete 1933 mit dem Typ C, der mit 2,15 Metern Radstand als Limousine und Cabriolet angeboten wurde. Bereits ein Jahr später folgte der Typ C3 mit verlängertem Radstand und überarbeitetem Motor. 1935 schloss die Reihe mit dem C5 ab, welcher erneut in Radstand und Hubraum zulegte. Einen direkten Nachfolger gab es nicht; der 5CV markierte den Endpunkt von Amilcars Engagement in diesem Segment.

Besonderheiten des Amilcar 5CV

Markant am Amilcar 5CV ist die kontinuierliche technische Optimierung auf kleinstem Raum: Bereits der Typ C überzeugte mit Differenzial an der Hinterachse, Blattfeder-Stoßdämpfern und verschiedenen Aufbauten. Mit dem C3 und C5 wurde der Fahrkomfort durch verlängerte Radstände und hubraumstärkere Vierzylinder nochmals erhöht. In puncto Verfügbarkeit ist der 5CV einzigartig – laut Datenbank enthalten 100 % aller Amilcar-Angebote dieses Modell, ebenso entfällt die komplette Nachfrage nach Amilcar-Modellen auf den 5CV. Seine Seltenheit spiegelt sich somit im gesamten Online-Angebot wider.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerversionen

Der Amilcar 5CV wurde explizit als Typ C, C3 und C5 gefertigt, wobei jeder Schritt spezifische technische Verbesserungen mit sich brachte. Limousine und Cabriolet-Varianten waren erhältlich, wobei der Typ C durch seinen extrem kurzen Radstand heute besonders hervorsticht.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Zum Thema Wartung sind aufgrund der geringen Stückzahlen heute häufig Ersatzteilbeschaffung und Erhaltungszustand der Fahrwerkkomponenten kritisch. Die Blattfeder-Stoßdämpfer verlangen eine regelmäßige Überprüfung und Wartung, vor allem bei häufiger Nutzung auf modernen Straßenbelägen. Der Vierzylinder benötigt saubere Schmierung und eine ruhige Motortemperatur – Kalk in den Wassergängen und ölverschmierte Zündkerzen können auf Verschleiß hindeuten.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe & Handling

Der Amilcar 5CV besticht durch seine Agilität bei niedrigem Gesamtgewicht. Der 22-PS-Motor sorgt für ausreichenden Vorschub im Stadtverkehr der 1930er Jahre. Charakteristisch ist die direkte, ehrliche Lenkung und die simple, aber effektive Kraftübertragung per Dreiganggetriebe auf die Hinterachse. Die moderaten Fahrleistungen – 90 bis 95 km/h – passten zum angestrebten Einsatzgebiet als Stadt- und Landfahrzeug. Das verlängerte Fahrwerk der Modelle C3 und C5 wirkte sich besonders positiv auf Spurstabilität und Komfort aus. Besonders gefragt und technisch interessant ist der C5 wegen des höchsten Hubraums und längsten Radstands, während der Typ C vor allem durch seine minimalistische Bauweise besticht.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Der Amilcar 5CV überzeugt durch einen betont funktionalen Stil. Schmale Karosserieformen und eine feingliedrige Linienführung lassen den Wagen sportlich wirken – trotz seiner platzsparenden Maße. Das minimalistische Interieur verzichtet auf überflüssigen Zierrat und überzeugt durch klare Bedienelemente. Die Möglichkeiten für Sonderlackierungen und Cabriolet-Aufbau unterstrichen den Individualisierungsgedanken der Zeit. Materialien orientierten sich am Leichtbau – viel Stahlblech, wenig Holz, bewusst reduzierter Einsatz von Chrom. Interessant ist die Aufteilung der Bedienelemente in einen sehr übersichtlichen Fahrerarbeitsplatz, was besonders im Typ C spürbar wird.

Weiteres zum Amilcar 5CV

Eine Besonderheit des Amilcar 5CV ist der überschaubare Markt und die damit verbundene Exklusivität. Fast alle verfügbaren Exemplare sind in Frankreich ausgeliefert worden, was sich in der heutigen Dokumentenlage niederschlägt. Wer einen 5CV restauriert, sollte auf zeitgenössische Originalteile achten, da Nachfertigungen selten sind.

Zusammenfassung

Der Amilcar 5CV verkörpert die goldene Ära des französischen Kleinwagens der frühen 1930er. Markant durch verschiedene Radstände, wendige Technik und schlichte Karosserie, bleibt er am Markt ein Unikat. Seine komplette Exklusivität innerhalb der Amilcar-Angebote spiegelt eine spezielle Nische unter Oldtimerfreunden wider.