1988 | Porsche 944 S
1988 Porsche 944 S. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 4.000 € - 6.000 €. Ohne Mindestpreis!
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Nur zwei Jahre gebautes ÜbergangsmodellDer erste 16-Ventiler DOHC-Transaxle PorscheAttraktive FarbkombinationIn die Schweiz ausgeliefert
Mit dem 944 hatte Porsche 1982 endgültig bewiesen, dass ein richtiger Porsche den Motor nicht zwingend hinter den Passagieren tragen musste. Das Transaxle-Konzept mit Frontmotor und Getriebe an der Hinterachse sorgte für eine nahezu ideale Gewichtsverteilung, dazu sah der 944 mit seinen breiten Kotflügeln erheblich erwachsener aus als der 924, aus dem er hervorgegangen war.
1987 legte Porsche mit dem 944 S nach. Dessen 2,5-Liter-Vierzylinder bekam einen neu entwickelten Zylinderkopf mit vier Ventilen pro Brennraum und zwei obenliegenden Nockenwellen. 190 PS waren das Ergebnis, womit der S genau jene Lücke füllte, die zwischen dem 163 PS starken 944 und dem erheblich wilderen Turbo klaffte. Gut 228 Kilometer pro Stunde waren möglich, wichtiger war jedoch die Art der Leistungsentfaltung. Der Vierventiler wollte Drehzahl und belohnte fleißige Schaltarbeit – gemütliches Dahinrollen konnten andere besser.
Äußerlich gab sich der 944 S erfreulich zurückhaltend. Wer nicht auf die Modellbezeichnung achtete, konnte ihn leicht für einen gewöhnlichen 944 halten. Gerade darin lag ein gewisser Reiz.
Schon 1989 wurde er vom stärkeren 944 S2 mit drei Litern Hubraum abgelöst. Damit blieb dem 944 S nur eine kurze Karriere. Heute macht ihn genau das interessant: selten, technisch eigenständig und angenehm frei von übertriebener Selbstdarstellung.
Dieser Porsche 944 S stammt ursprünglich aus der Schweiz und gelangte später nach Serbien, wo er Teil einer bemerkenswerten Sammlung wurde. Sein damaliger Besitzer hatte sich ganz den Transaxle-Porsche verschrieben und besaß zeitweise mehr als 15 Exemplare des 944. An Auswahl dürfte es ihm also nicht gemangelt haben. In dieser Zeit erlitt der Porsche einen Schaden an der Front, der anschließend repariert wurde. Im Zuge technischer Arbeiten wurden außerdem die vorderen Bremsen gegen die größeren des 944 Turbo getauscht.
Der heutige Einbringer entdeckte den 944 während seiner beruflichen Tätigkeit in Serbien und übernahm ihn schließlich vom dortigen Sammler. Zum reinen Anschauungsobjekt wurde der Porsche bei ihm allerdings nicht. Rund drei Jahre lang pendelte er damit regelmäßig zwischen Novi Sad und Wien. Genau dafür war das Transaxle-Konzept schließlich gemacht: schnell und entspannt weite Strecken zurücklegen, ohne dass nach der Ankunft erst einmal Fahrer und Gepäck neu sortiert werden mussten.
Bei einer Laufleistung von etwa 130.000 Kilometern wurde das komplette Instrumentenbrett ersetzt. Das ausgebaute Originalteil ist noch vorhanden und liegt heute im Kofferraum. Außerdem werden einige bereits angeschaffte Neuteile mitgegeben, die bislang noch nicht verbaut wurden.
Der 944 präsentiert sich gut fahrbereit, nach Jahren regelmäßiger Nutzung verlangt er mittlerweile allerdings wieder nach entsprechender Zuwendung. Ein verhätscheltes Sammlerstück ist er damit nicht. Dafür ein 944 S, der genau das getan hat, wofür Porsche ihn einst gebaut hat: fahren.
Chassis: WPOZZZ94CJN400928
Motor / Engine: –
Papiere / Documents: Serbische Papiere
Schätzwert / Estimate: € 4.000 – 6.000 Ohne Limit / Without Reserve
Ort / Location: CLASSIC EXPO Salzburg Messezentrum Salzburg Am Messezentrum 1 5020 Salzburg
Datum / Date: 17. Oktober 2026 11:00 bis 13:00 und ab 16:00
Besichtigung / Viewing: 16. und 17. Oktober 2026

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