1966 | Jensen C-V8 MK III
Attraktives Ausnahme-Exemplar, aufwendig restauriert
Attraktives Ausnahme-Exemplar, aufwendig restauriert
Attraktives Ausnahme-Exemplar, aufwendig restauriert
Attraktives Ausnahme-Exemplar, aufwendig restauriert
Attraktive, mondäne Lackierung in „California Sage“ (nur 15-mal ausgeliefert) mit einem Leder-Interieur in schwarz
Ausgeführt als Linkslenker
Komplette „Frame-Off“ Restaurierung von höchster Qualität im Zeitraum 2007 bis 2011 mit diversen technischen Optimierungen
Historie weitgehend bekannt, seit 1999 beim letzten Besitzer
Motor "Matching Numbers"
Anglo-Amerikanischer Gran Turismo: Exotischer, britischer Stil trifft auf robuste, kraftvolle US Bigblock-Antriebstechnik von Chrysler
Ein äußerst attraktiver Jensen C-V8 Mk III in erstklassigem Zustand
Nur 181 Exemplare als Mk III gefertigt, davon knapp 100 erhalten
Dieser Jensen C-V8 ist ein Modell der letzten Serie (Mk III) aus dem Jahr 1966. Das originale Farbschema war dunkelblau mit einem Leder-Interieur in grau. Heute trägt der Wagen die Farbe „California Sage“ (hellgrün-metallic) mit einem Leder-Interieur in schwarz. Diese äußerst mondäne Lackierung wurde nur 15-mal bei allen 500 produzierten C-V8 Exemplaren ausgeliefert.
Ursprüngliche war dieses Exemplar für den Export in die USA vorgesehen, verblieb dann jedoch als Werkswagen bei Jensen Motors in West Bromwich. Danach übernahm der Jensen Enthusiast Lord Strathcarron den Wagen und behielt ihn bis 1983. Im Jahr 1986 gelangte der C-V8 über eine Auktion nach Belgien, wo er bis 1993 verblieb. Von dort wurde er nach Deutschland verkauft. Zuerst an einen Besitzer (Name bekannt) in Kiel und 1998 an eine Eigentümerin (Name bekannt) in der Nähe von Hamburg. Ein Jahr später erwarb der aktuelle Besitzer in Hamburg den Jensen C-V8 und ergänzte damit seine Sammlung britischer Klassiker.
Wenige Jahre später entschloss er sich, den Jensen umfassend zu restaurieren und in einen hochwertigen technischen und optischen Zustand zu versetzen. Dazu wurde die Karosserie vom Fahrgestell getrennt und die Komponenten sorgfältig einzeln bearbeitet. Die Kunststoffkarosserie wurde vom alten Lack befreit und in acht Schichten in „California Sage“ neu aufgebaut sowie die Karosseriedichtungen und Verglasung ersetzt. Die Aluminium-Türen wurden zerlegt und überholt (inkl. Schlösser und Fenstermechanik), die Chrom- und Anbauteile aufbereitet oder erneuert, der Unterboden eisgestrahlt und versiegelt und alle Hohlräume rostgeschützt. Einige Teile des Stahlbodens wurden erneuert und der Boden neu lackiert. Ebenso der Fahrzeugrahmen.
Der originale Motor („Matching Numbers“) wurde zerlegt und aufwendig überholt, die Zylinder auf Übermaß gehont und Hochleistungskolben verbaut. Der Leichtmetallzylinderkopf wurde mit anderen Ventilen und anderer Nockenwelle versehen. Durch einen geänderten Ansaugtrakt und eine angepasste Vergaseranlage wurde zugleich die Leistung auf ca. 365 PS gesteigert. Das Getriebe und Differential, die Kardanwelle sowie die Nebenaggregate (Lichtmaschine, Benzinpumpe, Lenk-Servo, Verteiler) und der Kühler (mit Hochleistungs-Ventilatoren) wurden überholt. Zur Schonung der Aggregate wurden ein Ölkühler, Getriebeölkühler, Servoölkühler und Kraftstoffölkühler nachgerüstet, was die Nutzbarkeit des Autos deutlich erhöht. Die Edelstahl-Auspuffanlage wurde ab dem Krümmer nach hinten hitzeisoliert und der Tank neu versiegelt.
Das Fahrwerk wurde selbstverständlich ebenfalls in allen Komponenten überarbeitet. Die Achsen vorn/hinten wurden komplett zerlegt und überholt. Ebenso die Radlager, Spurstangen, Federung (Blattfedern sandgestrahlt), Dämpfer sowie die Lenkung. Sämtliche Verschleißteile sind erneuert worden. Die Bremsanlage wurde zum überwiegenden Teil ebenfalls erneuert inklusive Kolben, Scheiben, Beläge, Leitungen, Bremskraftverstärker, Bremszylinder und Flüssigkeitsbehälter. Zudem hat der Wagen neue Kreuzspeichenfelgen in schwarzer Lackierung mit Zentralverschlüssen erhalten, die dem Wagen ausgezeichnet stehen. Im Zuge der Restaurierung wurde die Lenkung von rechts auf links umgerüstet.
Der Innenraum hat eine umfassende Überarbeitung von einem Sattlerbetrieb erhalten. Dabei wurden Sitze und Rücksitzbank, Türverkleidungen und Armaturenkonsole neu mit Leder bezogen, die hochwertige Armaturentafel neu furniert und die Instrumente überholt. Der Teppich im Innen- und Kofferraum wurde ersetzt und der Dachhimmel erneuert. Zudem wurden Sicherheitsgurte nachgerüstet und sogar eine Sitzheizung verbaut für kühlere Tage. Dafür wurde auch die Heizung überarbeitet. Darüber hinaus wurde die Elektrik vollständig überholt. Dazu zählen ein neu angefertigter Kabelbaum, die Überholung bzw. Teilerneuerung der Lichtanlage und Innenbeleuchtung sowie aller elektrischer Aggregate.
Die Arbeiten erstreckten sich über den Zeitraum 2007 bis 2011 und die Kosten beliefen sich auf über 150.000 EUR. Im Zuge dieser aufwendigen Maßnahmen wurde der Grand Tourer in einen besonders attraktiven und hochwertigen technischen Zustand versetzt. Dies verleiht ihm eine mondäne Note und sorgt zugleich für deutlich bessere Alltagstauglichkeit und Fahrfreude. So unterscheidet sich dieser Jensen C-V8 Mk III deutlich von anderen Exemplaren als ein echtes Ausnahme-Exemplar. Angesichts der Stückzahlen ist er ohnehin eine exklusive Erscheinung und wird aufgrund seiner britischen Extravaganz stets Aufmerksam erzeugen.
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