1971 | Alfa Romeo 1750 GT Veloce
- Status:
- Vorschau
- Schätzwert:
- € 60'000 - € 80'000
- Endet um:
- 25.10.2026, 17:45:00 MEZ
Der Alfa Romeo 1750 GT Veloce gehört zu jenen italienischen Coupés, deren Faszination sich aus der Verbindung von elegantem Design und sportlicher Technik ergibt. Das hier angebotene Exemplar der Serie II aus dem Jahr 1971 präsentiert sich in Grau mit beiger Lederausstattung und wurde nach Angaben des Verkäufers einer umfassenden Restaurierung unterzogen. Dabei sollen sowohl die Karosserie als auch der Innenraum und die gesamte Mechanik überarbeitet worden sein. Besonders hervorzuheben ist der laut Verkäufer originale Motor, der vollständig revidiert wurde und seit Abschluss der Arbeiten lediglich rund 1.100 Kilometer zurückgelegt haben soll.
Die klassischen Gran-Turismo-Modelle von Alfa Romeo stehen für eine besondere Verbindung aus italienischer Gestaltung und sportlichem Anspruch. Der 1750 GT Veloce verkörpert diese Philosophie in einer Form, die bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat. Seine flache Silhouette, die ausgewogenen Proportionen und die zurückhaltende Linienführung verleihen dem Coupé eine Präsenz, die ohne gestalterische Übertreibungen auskommt.
Das Design der Baureihe wird in der Verkäuferbeschreibung ausdrücklich mit Bertone verbunden. Gerade diese Formensprache prägt den Charakter des 1750 GT Veloce: eine lange, klar gezeichnete Motorhaube, ein kompakter Fahrgastraum und ein harmonisch auslaufendes Heck. Das Ergebnis ist ein Gran Turismo, dessen Erscheinungsbild ebenso gut zum sportlichen Fahren wie zu einer entspannten Reise passt.
Auch unter der Karosserie folgt das Modell einer klassischen Alfa-Romeo-Tradition. Der Vierzylindermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen steht im Mittelpunkt des technischen Konzepts. Im 1750 GT Veloce beträgt der Hubraum laut Fahrzeugdaten 1.779 cm³, die Leistung wird mit 113 PS angegeben. In Verbindung mit dem manuellen Fünfganggetriebe und dem Hinterradantrieb entsteht jene mechanische Unmittelbarkeit, die klassische italienische Sportcoupés auszeichnet.
Der 1750 GT Veloce ist dabei nicht allein als sportliches Fahrzeug zu verstehen. Seine Bedeutung liegt ebenso in der gelungenen Balance zwischen Alltagstauglichkeit, Reisekomfort und Fahrfreude. Er verkörpert eine Epoche, in der ein Gran Turismo nicht durch elektronische Fahrprogramme definiert wurde, sondern durch Motorcharakter, Getriebeabstufung, Lenkgefühl und die direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.
Die hier angebotene Serie II gehört zu den späteren Ausführungen des 1750 GT Veloce. Innerhalb der klassischen Alfa-Romeo-Coupés nimmt sie eine interessante Stellung ein: Sie bewahrt die elegante Grundform der Baureihe und verbindet diese mit der für das Modell charakteristischen Motorisierung.
Das angebotene Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1971 und trägt eine graue Außenlackierung. Die zurückhaltende Farbgebung betont die klare Linienführung des Bertone-Coupés und lässt die ausgewogenen Proportionen besonders deutlich hervortreten.
Nach Angaben des Verkäufers wurde die Karosserie im Rahmen einer umfassenden Restaurierung vollständig überarbeitet. Die Arbeiten sollen mit besonderem Augenmerk auf handwerkliche Qualität, mechanische Integrität und den Erhalt des ursprünglichen Fahrzeugcharakters ausgeführt worden sein.
Der Verkäufer beschreibt den äußeren Zustand als außergewöhnlich gut. Eine unabhängige Begutachtung der Karosseriesubstanz, der Lackierung oder der Restaurierungsqualität liegt jedoch nicht vor. Ebenso ist anhand der übermittelten Daten nicht feststellbar, ob Grau der ursprünglichen Auslieferungsfarbe dieses Exemplars entspricht.
Im Innenraum bildet eine beige Lederausstattung einen eleganten Kontrast zur grauen Karosserie. Diese Farbkombination verleiht dem Coupé eine zurückhaltende, klassische Atmosphäre und unterstreicht seinen Charakter als italienischer Gran Turismo.
Auch der Innenraum wurde nach Angaben des Verkäufers im Zuge der Restaurierung umfassend überarbeitet. Dabei soll die ursprüngliche beziehungsweise zeitgenössische Gestaltung des Fahrzeugs erhalten geblieben sein.
Die Verbindung aus heller Lederausstattung und der kompakten Architektur des klassischen Alfa-Romeo-Coupés vermittelt jene besondere Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz, die das Modell auszeichnet. Angaben zu einzelnen erneuerten Innenraumkomponenten oder zur Originalität der verwendeten Materialien liegen allerdings nicht vor.
Unter der Motorhaube arbeitet ein Vierzylinder-Reihenmotor mit 1.779 cm³ Hubraum. Die strukturierten Fahrzeugdaten nennen eine Leistung von 113 PS beziehungsweise 83 kW. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Getriebe an die Hinterräder.
Nach Angaben des Verkäufers handelt es sich um den ursprünglichen Motor des Fahrzeugs. Dieser soll im Rahmen der Restaurierung vollständig zerlegt, überholt und wieder aufgebaut worden sein. Der Verkäufer bezeichnet den Alfa Romeo ausdrücklich als Matching-Numbers-Fahrzeug.
Eine unabhängige Bestätigung der Motororiginalität liegt nicht vor. Da weder die Motor- noch die Fahrgestellnummer in den abgerufenen Daten angegeben sind, lässt sich die Matching-Numbers-Eigenschaft bislang nicht abschließend nachvollziehen.
Die Restaurierung soll sich über sämtliche wesentlichen mechanischen Baugruppen erstreckt haben. Konkrete Angaben zu einzelnen Arbeiten an Getriebe, Fahrwerk, Bremsanlage oder Kraftstoffsystem wurden jedoch nicht übermittelt.
Seit Abschluss der Restaurierung soll das Fahrzeug rund 1.100 Kilometer zurückgelegt haben. Dieser Wert entspricht auch dem in der Anzeige eingetragenen Kilometerstand. Eine Aussage über die gesamte Laufleistung seit 1971 lässt sich daraus nicht ableiten.
Der Verkäufer beschreibt den Alfa Romeo als fahrbereit und in einem hervorragenden mechanischen Zustand. Eine unabhängige technische Zustandsprüfung liegt in den übermittelten Daten nicht vor.
Die bekannte Geschichte dieses Fahrzeugs konzentriert sich auf die vom Verkäufer beschriebene umfassende Restaurierung. Demnach wurde der Alfa Romeo mit dem Ziel überarbeitet, seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren und zugleich einen sehr guten optischen und technischen Zustand herzustellen.
Über die frühere Besitzgeschichte, die Anzahl der Vorbesitzer und den Zeitpunkt der Restaurierung liegen keine detaillierten Angaben vor. Ebenso wurde bislang keine lückenlose Dokumentation der Fahrzeughistorie übermittelt.
Das Fahrzeug befindet sich derzeit in Fão, Portugal, und wird von einem privaten Verkäufer angeboten. Nach dessen Angaben ist ein Verkauf innerhalb der Europäischen Union möglich.
Der Verkäufer hebt insbesondere die vollständige Motorüberholung und die umfassende Restaurierung von Karosserie, Innenraum und Mechanik hervor. Rechnungen, Restaurierungsberichte oder eine detaillierte Fotodokumentation der ausgeführten Arbeiten sind in den abgerufenen Anzeigendaten nicht als geprüfte Unterlagen hinterlegt.
Ein unabhängiges Wert- oder Zustandsgutachten liegt ebenfalls nicht vor. Für eine abschließende Beurteilung sollten daher insbesondere die Qualität der Restaurierung, die technische Ausführung der Motorüberholung sowie die Übereinstimmung der Fahrzeug- und Motornummern anhand geeigneter Unterlagen geprüft werden.
Der Alfa Romeo 1750 GT Veloce Serie II verbindet eine zeitlose italienische Coupé-Form mit einer charaktervollen Vierzylinder-Motorisierung und klassischer Antriebstechnik. Gerade diese Kombination macht ihn zu einem interessanten Vertreter der sportlichen Gran-Turismo-Tradition von Alfa Romeo.
Das hier angebotene Exemplar überzeugt auf Grundlage der Verkäuferbeschreibung insbesondere durch seine umfassende Restaurierung, die elegante Farbkombination aus Grau und beigem Leder sowie den als original bezeichneten, vollständig überholten Motor. Die geringe angegebene Fahrstrecke seit Abschluss der Arbeiten ist ein weiterer interessanter Aspekt.
Für Sammler und Liebhaber klassischer italienischer Sportcoupés bietet dieser Alfa Romeo damit eine reizvolle Ausgangsbasis. Die abschließende Einordnung seines Zustands und seiner Authentizität hängt allerdings wesentlich von der Prüfung der Restaurierungsqualität, der Fahrzeughistorie und der angegebenen Motororiginalität ab.
Manche Automobile benötigen weder übertriebene Leistung noch spektakuläre Formen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der Alfa Romeo 1750 GT Veloce gehört zu dieser Kategorie. Seine Linien wirken selbstverständlich, beinahe mühelos, und gerade darin liegt ihre Stärke. Ein klassischer Alfa sollte nicht nur betrachtet, sondern gefahren werden: Der Vierzylinder, das manuelle Getriebe und die ausgewogene Coupé-Karosserie versprechen ein Fahrerlebnis, bei dem die Mechanik noch unmittelbar spürbar bleibt. Wenn die Restaurierung dieses Exemplars hält, was der Verkäufer beschreibt, könnte hier ein besonders ansprechender Vertreter dieser italienischen Gran-Turismo-Tradition stehen.

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