1962 | Alfa Romeo Dauphine Rallye 1093
- Status:
- Noch unter Mindestpreis
- Schätzwert:
- € 5'000 - € 7'000
- Endet um:
- 04.10.2026, 19:45:00 MESZ
Hier steht nicht ein fertig restaurierter Klassiker im Rampenlicht, sondern ein Projekt mit Charakter: Angeboten werden gemeinsam zwei komplette Fahrzeuge, ein Alfa Romeo Ondine und ein Renault Dauphine. Beide Karosserien werden vom Verkäufer als solide beschrieben, während die Böden erneuert werden müssen. Nach Angaben des Anbieters sind sämtliche wesentlichen Teile vorhanden, um aus dem Bestand wieder ein vollständiges Fahrzeug aufzubauen – darunter Polsterung, Chromteile, Stoßfänger und Scheinwerfer. Das Inserat ist dem Baujahr 1962 zugeordnet.
Der Dauphine steht für jene kompakte Limousinenbauart, bei der Motor und Antrieb im Heck untergebracht sind. Genau diese technische Architektur ist auch in den vorliegenden Fahrzeugdaten hinterlegt. Das hier inserierte Modell wird als Alfa Romeo Dauphine Rallye 1093 geführt und verbindet damit französische Grundkonstruktion mit einem ungewöhnlichen Alfa-Romeo-Bezug.
Die hinterlegten technischen Daten nennen einen Vierzylinder-Reihenmotor mit 850 cm³ Hubraum und 49 PS. Geschaltet wird manuell, die Lenkung befindet sich links. Mit dem kompakten Aufbau, dem Heckmotor und einer hinterlegten Fahrzeugmasse von 700 Kilogramm gehört diese Konstruktion zu einer Epoche, in der kleine Limousinen noch mit ausgesprochen eigenständigen technischen Konzepten auftraten.
Gerade heute liegt ein wesentlicher Reiz solcher Fahrzeuge weniger in bloßen Leistungsdaten als in ihrer Mechanik und ihrer unverwechselbaren Erscheinung. Die schmalen Säulen, kompakten Proportionen und die für ihre Zeit typische Limousinenform geben diesen Wagen eine Präsenz, die sich deutlich von späteren, stärker vereinheitlichten Fahrzeugkonzepten unterscheidet.
Das Angebot ist ausdrücklich als „Patina-Projekt“ beschrieben. Nach Aussage des Verkäufers sind die Karosserien beider Fahrzeuge solide, allerdings müssen die Böden erneuert werden. Damit handelt es sich eindeutig um Restaurierungsobjekte und nicht um unmittelbar fahrbereite Klassiker. Die Fahrzeugdaten führen für das inserierte Fahrzeug Blau als Außenfarbe.
Der besondere Reiz liegt hier gerade im vorhandenen Bestand: Statt eines bereits vollständig restaurierten Fahrzeugs erhält der künftige Besitzer eine Ausgangsbasis, bei der die weitere Richtung selbst bestimmt werden kann. Ob möglichst viel vorhandene Substanz bewahrt oder eine umfassendere Restaurierung angestrebt wird, bleibt damit Teil des Projekts.
Für das inserierte Fahrzeug ist ein blaues Interieur mit Teilleder hinterlegt. Darüber hinaus nennt der Verkäufer die Polsterung ausdrücklich als Bestandteil des vorhandenen Teilebestands. Detaillierte Angaben zum Zustand der einzelnen Innenraumkomponenten liegen nicht vor.
Für das inserierte Fahrzeug sind 850 cm³ Hubraum, vier Zylinder und 49 PS sowie ein manuelles Getriebe angegeben. Der Kilometerstand ist mit 40.000 km hinterlegt. Eine unmittelbare Fahrbereitschaft wird ausdrücklich nicht ausgewiesen.
Zum konkreten technischen Zustand von Motor, Getriebe, Bremsanlage, Fahrwerk und weiteren mechanischen Komponenten liegen keine detaillierten Angaben vor. Entsprechend sollte das Fahrzeug technisch als Restaurierungsprojekt betrachtet und vor einer Wiederinbetriebnahme umfassend geprüft werden.
Weiterführende Angaben zur individuellen Besitz- oder Nutzungshistorie liegen nicht vor. Entscheidend für dieses Angebot ist vielmehr die ungewöhnliche Zusammenstellung aus zwei kompletten Fahrzeugen, die gemeinsam verkauft werden und nach Aussage des Verkäufers eine umfangreiche Basis für den Wiederaufbau bieten.
Eine dokumentierte Servicehistorie wird nicht genannt. Dafür beschreibt der Anbieter den Teilebestand ausdrücklich als umfassend: Polsterung, Chromteile, Stoßfänger, Scheinwerfer und weitere Komponenten sollen vorhanden sein, um daraus ein vollständiges Fahrzeug neu aufzubauen. Gerade bei einem Restaurierungsprojekt dieser Art kann ein vorhandener Bestand an fahrzeugspezifischen Anbauteilen einen wesentlichen Teil der Ausgangsbasis darstellen.
Dieses Angebot richtet sich weniger an jemanden, der am nächsten Wochenende einfach einsteigen und losfahren möchte, als an einen Enthusiasten, der Freude am Wiederaufbau historischer Technik hat. Zwei komplette Fahrzeuge, sichtbare Patina und ein laut Verkäufer umfangreicher Teilebestand bilden dafür die Grundlage.
Der notwendige Arbeitsumfang sollte dabei nicht unterschätzt werden: Insbesondere die Böden müssen nach Verkäuferangabe erneuert werden, und zum technischen Zustand liegen keine detaillierten Informationen vor. Gerade deshalb ist dies kein fertig erzählter Klassiker, sondern ein Projekt, dessen nächstes Kapitel erst noch geschrieben werden muss.
Ich mag Projekte wie dieses gerade deshalb, weil sie nichts vorspielen. Hier gibt es Patina, Arbeit und zwei alte Automobile, die sichtbar ein Leben hinter sich haben. Ein restauriertes Auto kann beeindruckend sein; ein solches Projekt verlangt dagegen Entscheidungen, Geduld und wahrscheinlich einige lange Abende in der Werkstatt. Wer genau daran Freude hat, findet hier eine ungewöhnliche Ausgangsbasis mit reichlich historischem Charme.

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