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Itom Motorrad kaufen

Itom steht für italienische Leichtbaukultur, Rennsportgeist und erstaunlich viel Leistung aus wenig Hubraum. Wer in Österreich ein kultiges 50-ccm- oder 65-ccm-Itom sucht, findet hier einen seltenen Klassiker mit großem Charakter.

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Bild 1/13 von Itom Astor 4 M Competizione (1965)
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"Itom" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Itom" machen.

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Bild 1/18 von Itom Astor 4 M Competizione (1965)

1965 | Itom Astor 4 M Competizione

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€ 4.900vor 4 Jahren
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Bild 1/15 von Itom 50 Sport (1958)

1958 | Itom 50 Sport

ITOM ASTOR SPORT 50 (1958) RESTAURATO

€ 2.500vor 4 Jahren
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Bild 1/16 von Itom Astor 4 M Competizione (1963)

1963 | Itom Astor 4 M Competizione

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€ 2.800vor 4 Jahren
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Bild 1/16 von Itom Astor 4 M Competizione (1964)

1964 | Itom Astor 4 M Competizione

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€ 2.600vor 4 Jahren
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Bild 1/15 von Itom Astor Competizione (1958)

1958 | Itom Astor Competizione

ITOM ASTOR SPORT 50 (1958) RESTAURATO

€ 2.500vor 4 Jahren
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Bild 1/15 von Itom Astor Competizione (1958)

1958 | Itom Astor Competizione

ITOM ASTOR SPORT 50 (1958) RESTAURATO

€ 3.000vor 4 Jahren
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Bild 1/23 von Itom 50 Sport (1967)

1967 | Itom 50 Sport

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€ 3.000vor 4 Jahren
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Bild 1/27 von Itom Astor Competizione (1962)

1962 | Itom Astor Competizione

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€ 3.200vor 5 Jahren
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Bild 1/16 von Itom Astor Donna (1950)

1950 | Itom Astor Donna

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€ 2.400vor 5 Jahren
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Bild 1/33 von Itom Astor Competizione (1971)

1971 | Itom Astor Competizione

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€ 3.500vor 5 Jahren
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Bild 1/16 von Itom Astor Competizione (1967)

1967 | Itom Astor Competizione

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€ 2.400vor 5 Jahren
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Bild 1/15 von Itom Astor Donna (1958)

1958 | Itom Astor Donna

ITOM ASTOR SPORT 50 (1958) RESTAURATO

€ 3.000vor 5 Jahren
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Bild 1/17 von Itom Astor 4 M Competizione (1965)

1965 | Itom Astor 4 M Competizione

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€ 5.300vor 6 Jahren
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Bild 1/15 von Itom Astor Competizione (1958)

1958 | Itom Astor Competizione

ITOM ASTOR SPORT 50 (1958) RESTAURATO

€ 3.200vor 7 Jahren
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Geschichte & Erbe

Itom ist eine jener Marken, bei denen schon der Name nach Turiner Ingenieursgeist klingt. Gegründet wurde das Unternehmen 1944 vom Rechtsanwalt Corrado Corradi in Turin; ITOM steht für Industria Torinese Meccanica. Was als kleine Werkstatt begann, entwickelte sich binnen weniger Jahre zu einem der spannendsten Hersteller von italienischen Kleinkrafträdern und Rennmopeds.

Die eigentliche Serienproduktion setzte 1948 ein. Schon früh arbeitete Itom mit den Ingenieuren Giuseppe Spotto und Silvano Bonetto an eigenen Lösungen, statt nur vorhandene Aggregate zu übernehmen. Diese technische Eigenständigkeit ist einer der Gründe, warum Itom unter Sammlern bis heute geschätzt wird: Die Marke war nie bloß ein Massenproduzent, sondern suchte immer den sportlichen Sonderweg.

Ab 1949 war der Tourist das erste Modell, das man als eigenständiges Itom-Fahrzeug ernsthaft auf dem Markt wahrnahm. Es folgten in den 1950er-Jahren Baureihen, die den Ruf der Marke prägten: Astor und Astor Sport ab 1954, später die schärfere Astor Super Sport Competizione von 1957. Diese Maschinen machten Itom im Rennsport und bei ambitionierten Jungfahrern bekannt.

1957/58 verlagerte Itom die Produktion von Turin nach Sant’Ambrogio di Torino. Dort lief die Fertigung unter der Firmenbezeichnung IMSA weiter, während der Markenname Itom erhalten blieb. Für Sammler ist diese Phase besonders interessant, weil sie die klassische Itom-Zeit mit einer Reihe von seltenen, heute gesuchten Varianten verbindet.

Mit dem Tabor (1959) zeigte Itom, dass man auch im 65-ccm-Segment ein eigenständiges Konzept liefern konnte. Der Tabor war das Modell, das in Italien aufgrund seines Hubraums als zulassungspflichtig galt und damit eine Sonderstellung einnahm. In den 1960er-Jahren erreichte Itom mit dem Astor 4M den Höhepunkt der Bekanntheit: 49,5 ccm, 4-Gang-Fußschaltung, hohe Drehzahlfestigkeit und eine Optik, die sofort Wiedererkennung schafft.

1972 kam mit dem Sprint noch ein spätes Sportmodell, und 1969 ergänzte der Sirio Cross das Programm um eine Geländeversion. Ab 1973 stellte Itom auf Motoren von Franco Morini um. Damit verlor die Marke etwas von ihrer technischen Eigenständigkeit, und 1975 endete die Produktion endgültig.

Wichtige Itom-Modelle im Überblick:

  • Tourist (ab 1949): frühes Einstiegsmodell
  • Astor / Astor Sport (ab 1954): klassische Sport-Kleinkrafträder
  • Astor Super Sport Competizione (ab 1957): Renn- und Wettbewerbsvariante
  • Tabor 65cc (1959): eigenständige 65-ccm-Baureihe
  • Astor 4M (ab 1965): bekanntestes Modell der Marke
  • Sirio Cross (ab 1969): Geländeversion
  • Sprint (ab 1972): spätes Sportmodell

Für österreichische Käufer ist Itom vor allem deshalb reizvoll, weil die Marke im Oldtimer-Alltag noch nicht überlaufen ist. Wer heute ein Exemplar findet, kauft kein beliebiges Nachkriegs-Moped, sondern ein Stück italienischer Sportkultur mit klarer Identität.

Highlights

Was Itom von vielen anderen italienischen Kleinkraftradmarken unterscheidet, ist die Mischung aus leichter Technik, Rennsportnähe und prägnanter Optik. Gerade in einem Markt, in dem viele 50er-Jahre-Mopeds ähnlich wirken, fällt Itom sofort auf.

Das erste große Highlight ist die sportliche Ausrichtung ab Werk. Itom baute keine brave, rein praktische Alltagsware, sondern Fahrzeuge mit Rennsportanspruch. Besonders die Astor-Modelle waren so konstruiert, dass sie auf kurze Beschleunigung, hohe Drehzahlen und ein lebendiges Fahrgefühl ausgelegt waren. Das machte sie für Nachwuchsfahrer attraktiv, die mehr suchten als nur ein Verkehrsmittel.

Zweitens ist die Marke stark mit großen Namen des Motorsports verbunden. Auf Itom sammelten Fahrer wie Mike Hailwood, Bill Ivy, Dave Simmonds, Jean-Pierre Beltoise, Jan de Vries, Jacky Ickx und Beryl Swain früh Rennpraxis. Gerade Beryl Swain hat historische Bedeutung: Sie war 1962 die erste Frau, die solo beim Isle of Man TT antrat. Solche Geschichten geben Itom bis heute zusätzliches Gewicht am Sammlermarkt.

Ein drittes Merkmal ist die feine handwerkliche Anmutung. Viele Itoms wirken fast zierlich, aber nicht billig. Rahmen, Verkleidung, Tankform und Beschriftung sind oft sehr bewusst gestaltet. Das macht sie auch für Sammler interessant, die italienisches Design in kompakter Form schätzen.

Und viertens ist der Astor 4M das Modell, das Itom für die meisten Käufer definiert. Mit seinem Fußschaltgetriebe, der markanten Lackierung und den guten Fahrleistungen wurde er zum bekanntesten Vertreter der Marke. Wer Itom sagt, meint für viele genau dieses Modell.

Besonders spannend ist auch die Modellvielfalt: Vom frühen Tourist über die Astor-Sportvarianten bis zum Tabor und Sirio Cross deckt Itom erstaunlich unterschiedliche Einsatzbereiche ab. Dadurch können Käufer je nach Geschmack zwischen Straßensport, Wettbewerbsoptik und selteneren Varianten wählen.

Technik

Der bekannteste technische Vertreter bleibt der Astor 4M. Sein 49,5-ccm-Zweitakter ist für ein kleines Leichtkraftrad erstaunlich drehfreudig ausgelegt. Mit Dell’Orto UA18S, 4-Gang-Fußschaltung und rund 5,5 bis 6 PS bei 10.000 U/min war das Modell für damalige Verhältnisse bemerkenswert schnell. Die angegebene Spitze von 95 bis 97 km/h zeigt, wie ernst Itom die sportliche Seite nahm.

Auch die Farbgebung ist technisch fast Teil des Konzeptes: weißer Rahmen und gelbe Lackierung beim Astor 4M sind nicht nur ästhetisch, sondern heute auch ein wichtiges Originalitätsmerkmal. Gerade bei restaurierten Fahrzeugen lohnt es sich, auf die richtige Ausführung von Tank, Seitendeckeln und Rahmen zu achten.

Bei frühen Itom-Modellen ist zu beachten, dass nicht jede Werksangabe bis ins Detail dokumentiert ist. Für Käufer zählen daher oft zeitgenössische Prospekte, Fotos, Auktionsbeschreibungen und belegbare Restaurierungen mehr als pauschale Katalogwerte.

Marktübersicht und Kauftipps

Der Itom-Markt ist klein, aber lebendig. In Österreich tauchen diese Motorräder nicht ständig auf, was die Suche spannend macht. Wer ein Exemplar kaufen möchte, sollte nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf Vollständigkeit, Originalität und eine saubere Historie achten.

Angebote & Preise

Die aktuellen Marktpreise liegen 2024/2025 je nach Modell und Zustand grob zwischen 1.500 € und 4.500 €. Besonders gesuchte und gut präsentierte Fahrzeuge wie der Astor 4M können darüber liegen, vor allem wenn sie fachgerecht restauriert und sauber dokumentiert sind.

Typische Preisbereiche:

  • Fahrerfahrzeug mit Patina: ca. 1.500 € bis 2.500 €
  • Solide restaurierte Fahrzeuge: ca. 2.500 € bis 3.800 €
  • Sehr gute oder seltene Exemplare: ca. 3.800 € bis 4.500 €+

Ein wichtiger Marktindikator war ein Astor 4M bei Iconic Auctioneers im Mai 2025, der für £2.875 zugeschlagen wurde. Das zeigt, dass gepflegte, fahrbereite Itoms auch international einen stabilen Käuferkreis haben. In Summe bleibt Itom kein billiger Geheimtipp mehr, aber auch noch keine völlig überhitzte Sammlerblase.

Worauf Käufer achten sollten

Originalität ist bei Itom oft wertentscheidend. Gerade beim Astor 4M wirken spätere Umbauten schnell wie ein Stilbruch. Die originale Farbgebung, korrekte Embleme, passende Felgen und zeitgenössische Anbauteile sind ein echter Pluspunkt.

Motor und Zylinder sollten sauber laufen und kalt wie warm gleichmäßig ansprechen. Der kleine Zweitakter mag Drehzahl, aber keine schlampige Abstimmung. Rauch, schlechtes Startverhalten oder metallische Geräusche können auf Verschleiß an Kolben, Lager oder Zylinder hinweisen.

Vergaser sind oft ein Schwachpunkt, nicht weil sie grundsätzlich schlecht wären, sondern weil Dichtungen, Düsen und Nadeln altern. Ein Dell’Orto lässt sich gut erhalten, aber nur, wenn er trocken, vollständig und korrekt abgestimmt ist.

Rahmen und Schwingenlager verdienen genaue Prüfung. Gerade ältere Fahrzeuge wurden teils im Alltag hart genutzt. Rost an verdeckten Stellen, an Haltepunkten oder rund um den Motorträger kann später teuer werden.

Dokumente sind bei Importfahrzeugen wichtig. Wer ein italienisches oder britisches Fahrzeug kauft, sollte auf nachvollziehbare Papiere, Chassisnummern und möglichst viele Bild- oder Restaurationsbelege achten. Das erleichtert die Zulassung in Österreich deutlich.

Ersatzteile sind vorhanden, aber nicht im Überfluss. Für Klassiker wie den Astor 4M gibt es spezialisierte Kontakte in Italien und zum Teil auch in Großbritannien. Wer in Österreich kauft, sollte deshalb bereits vor dem Kauf prüfen, welche Teile fehlen und wie leicht sie zu beschaffen sind.

Für welchen Käufer eignet sich Itom?

Itom passt zu Sammlern, die italienische Kleinmotorräder mit Rennbezug suchen. Ebenso interessant ist die Marke für Fahrer, die ein leichtes, auffälliges Fahrzeug für kurze Ausfahrten oder Oldtimer-Treffen möchten. Für reine Anfänger kann ein gut dokumentiertes, fahrfertiges Exemplar die bessere Wahl sein als ein unvollständiges Restaurationsprojekt.

In Österreich ist die Nachfrage vor allem bei Kennern und Liebhabern der 50er- und 60er-Jahre-Italiener zu finden. Wer gezielt sucht, kann mit etwas Geduld ein sehr interessantes Stück bekommen.

Fahrverhalten

Itom fährt sich nicht wie ein modernes Leichtkraftrad, sondern wie ein konzentriertes Stück Rennsportgeschichte. Schon beim Losrollen merkt man, dass diese Maschinen auf Leichtigkeit und Drehzahl gebaut wurden. Das geringe Gewicht, die schmale Silhouette und die direkte Mechanik sorgen für ein Fahrerlebnis mit viel Rückmeldung.

Der Astor 4M wirkt dabei am erwachsensten. Seine 4-Gang-Fußschaltung gibt dem Fahrer mehr Kontrolle als die älteren Handschaltmodelle. Wer sauber schaltet und den Motor im oberen Drehzahlbereich hält, erlebt ein erstaunlich lebendiges Vorankommen. Gerade auf kurvigen Landstraßen im Alpenvorland oder auf kleinen Passverbindungen kann das sehr viel Freude machen.

Der Zweitakter klingt bei Lastwechseln scharf und präsent. Itom ist kein Motorrad für gemütliches Dahingleiten mit tiefem Brummton, sondern für ein aktives Fahren mit Schaltpunkten, Drehzahl und klarem mechanischem Feedback. Das macht die Marke so sympathisch für Menschen, die klassische Technik nicht nur ansehen, sondern bewegen wollen.

Im Stadtverkehr ist Itom wegen des geringen Gewichts und der kompakten Maße angenehm handlich. Gleichzeitig verlangt das Konzept Aufmerksamkeit: Bremsen, Federung und Fahrwerksgeometrie sind historisch, nicht modern. Wer mit Respekt fährt, wird mit viel Charme belohnt.

Für Österreich besonders reizvoll ist die Eignung auf kurzen Bergstraßen und Ausfahrten im Hügelland. Itom ist kein Reisemotorrad, aber ein sehr stimmiges Fahrzeug für Strecken, bei denen Kurven, Sicht und Atmosphäre zählen. Genau dort fühlt sich die Marke am ehesten zu Hause.

Design

Das Design von Itom ist typisch italienisch: leicht, eigenständig und mit einer klaren sportlichen Haltung. Selbst die frühen Modelle wirken nicht plump, sondern bewusst proportioniert. Die Marke verstand es, kleine Fahrzeuge mit einem fast erwachsenen Auftritt zu versehen.

Besonders prägend ist der Astor 4M mit seinem weißen Rahmen und der gelben Lackierung. Diese Kombination ist heute fast das visuelle Kürzel für Itom. Sie macht das Modell auf Treffen sofort erkennbar und erklärt, warum gerade gut erhaltene Originale so gefragt sind.

Die Linienführung der Tanks und Seitenteile ist meist schlicht, aber nicht langweilig. Itom setzte auf sportliche Zurückhaltung statt auf überladene Details. Dadurch altern diese Motorräder gut: Selbst patinierte Fahrzeuge behalten ihren Charakter.

Auch die Wettbewerbsmodelle wie die Astor Super Sport Competizione zeigen, wie nah Itom an der Rennstrecke dachte. Leichte Silhouette, kompakte Front, sportliche Sitzposition und dezente, aber präzise Grafik machten die Maschinen zu kleinen Blickfängern. Im Vergleich zu vielen anderen Mopeds wirken sie fast wie verkleinerte Rennfahrzeuge.

Der spätere Sirio Cross brachte eine robustere, etwas rauere Anmutung ins Programm. Für Sammler ist gerade diese Bandbreite spannend: Itom deckt vom frühen Leichtfahrzeug bis zum sportlichen Geländemoped mehrere Facetten des italienischen Nachkriegsdesigns ab.

Sonstiges

Itom hat im Rennsport Spuren hinterlassen, die für eine Marke dieser Größe ungewöhnlich groß sind. Dass spätere Weltklassefahrer ihre ersten Schritte auf Itom-Maschinen machten, ist mehr als nur Fußnote. Es zeigt, dass die italienischen Kleinkrafträder nicht nur hübsch waren, sondern auch echte Substanz hatten.

Auch historisch ist Itom bemerkenswert, weil die Marke den Übergang von der Nachkriegszeit in die sportlichere 1960er-Jahre-Kultur so gut abbildet. Vom kleinen Werk in Turin über die Verlagerung nach Sant’Ambrogio di Torino bis zum Produktionsende 1975 spannt sich eine klare, nachvollziehbare Entwicklung.

Für Sammler spielt zudem die Seltenheit eine große Rolle. Itom ist in Österreich nicht an jeder Ecke zu finden, und genau das macht das Suchen interessant. Ersatzteile, korrekte Details und passende Dokumentation sind wichtiger als bei breiter verfügbaren Marken. Wer hier sauber kauft, hat langfristig mehr Freude.

Fazit

Itom ist eine berühmte, kultige Marke für alle, die italienische Leichtkraftradgeschichte mit echter Rennsportnähe suchen. Besonders der Astor 4M steht für das, was Itom am besten konnte: wenig Gewicht, viel Drehzahl, sportlicher Charakter und ein Auftritt mit Wiedererkennungswert.

Für österreichische Käufer ist die Marke spannend, weil sie selten genug bleibt, um sammlerisch interessant zu sein, aber noch nicht unerreichbar teuer. Mit Budgets ab rund 1.500 € lassen sich bereits fahrbare Fahrzeuge finden; sehr gute, originale oder frisch restaurierte Exemplare kosten mehr, bleiben aber im internationalen Klassikerumfeld noch nachvollziehbar.

Wer ein Itom-Motorrad kaufen möchte, sollte auf Originalität, Technikzustand und saubere Papiere achten. Dann wird aus dem kleinen Italiener ein großer Genuss: auf Ausfahrten, bei Oldtimer-Treffen und überall dort, wo Klassiker mit Charakter gefragt sind.

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