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Aspes Motorrad kaufen
Von Gallarate in die Alpen: Aspes steht für italienische Offroad-Leidenschaft, die in den 1970ern auch österreichische Enduro-Fans begeisterte. Mit Modellen wie Hopi und Navaho schuf die Marke hochdrehende Zweitakt-Maschinen, die heute als seltene Sammlerstücke für Kenner gelten.
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1983 | Aspes Hopi 125
Aspes 125 HOPI 5 RG

1977 | Aspes Hopi 125
Aspes 125 RGC
"Aspes" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1977 | Aspes Hopi 125
1974 | Aspes CS 70
Aspes Cross 50
1976 | Aspes Navaho RCS
Navaho CS 75
1980 | Aspes Navaho RCS
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1979 | Aspes Hopi 125
1978 | Aspes Yuma 125
Juma 125 Sport
1976 | Aspes CS 75
1976 | Aspes CS 75
1977 | Aspes Hopi 125
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1979 | Aspes Hopi 125
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1978 | Aspes Yuma 125
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1979 | Aspes Navaho RC
Geschichte & Erbe
Die Geschichte von Aspes beginnt 1955 in Gallarate, einer Stadt in der Nähe von Varese, die als Epizentrum der italienischen Motorradindustrie gilt. Gegründet von den Brüdern Sorrentino, konzentrierte sich die Aspes Fabbrica Cicli e Ciclomotori zunächst auf die Produktion hochwertiger Fahrräder. Der Name selbst ist eine Hommage an die Familie: Er leitet sich von "Aspesi" ab, dem Geburtsnamen der Ehefrau eines der Gründer. Erst 1968 wagte das Unternehmen den Sprung in die motorisierte Welt und begann mit der Fertigung von Mopeds, die von Minarelli-Motoren angetrieben wurden.
Der entscheidende Wendepunkt kam 1969 mit dem Einstieg in das Offroad-Segment. Die Cross Special '69 war eine Kampfansage an die etablierten Hersteller. Ausgestattet mit einer Ceriani-Teleskopgabel und einem robusten Minarelli-Zweitakter, bewies Aspes früh ein Gespür für die wachsende Nische der Geländemotorräder. Während große Marken den Massenmarkt bedienten, suchte Aspes die Perfektion im Kleinen – eine Philosophie, die besonders in Österreich, dem Land der Berge und Schotterpässe, auf fruchtbaren Boden fiel.
1970 wurde die Apache 125 vorgestellt, die noch einen Maico-Motor nutzte. Mit diesem Modell begründete Aspes eine Tradition, die bis heute das Markenzeichen der Marke ist: Die Benennung der Modelle nach nordamerikanischen Indianerstämmen. Auf die Apache folgten die Hopi, die Navaho, die Cheyenne und die Sioux. Diese Namen waren mehr als nur Marketing; sie symbolisierten den Geist von Freiheit, Unabhängigkeit und der Fähigkeit, sich in unwegsamem Gelände zu behaupten.
Die 1970er Jahre markierten die goldene Ära von Aspes. Das Unternehmen traf eine mutige Entscheidung: Statt sich auf Zulieferer zu verlassen, entwickelte man ab 1972 eigene Motoren. Der Hopi 125 war das erste Modell mit einem hauseigenen Triebwerk. Dieser Motor war eine technische Meisterleistung: Mit einer Breite von nur 30 cm war er extrem kompakt, verfügte über ein horizontal geteiltes Gehäuse für schnellen Getriebezugang und eine elektronische Zündung. In einer Zeit, in der viele Konkurrenten noch mit veralteter Technik kämpften, setzte Aspes Maßstäbe in Sachen Ingenieurskunst.
Der Erfolg auf der Rennstrecke ließ nicht lange auf sich warten. 1977 krönte sich Aspes zum italienischen Cross-Meister in der 125-ccm-Klasse. Fahrer wie Felice Agostini (Bruder des berühmten Giacomo Agostini) machten die Marke international bekannt. Auch in Österreich wurden die schnellen Italiener bei lokalen Enduro-Wettbewerben und Bergrennen gesichtet. Die Kombination aus geringem Gewicht und hoher Literleistung machte sie zu gefährlichen Gegnern für die damals dominierenden Marken wie KTM oder Puch.
Neben den Geländemaschinen bot Aspes auch Straßensportler an. Die Juma 125 war ein reinrassiger Racer für die Straße, oft mit Sachs-Motoren bestückt, um die Homologation zu erleichtern. Die RGC- und RCS-Modelle (Road/Competition Specials) waren für ambitionierte Privatfahrer gedacht, die eine Maschine suchten, die direkt von der Rennstrecke zu kommen schien. Diese Straßenmodelle sind heute noch seltener als die Enduros, da sie in deutlich geringeren Stückzahlen produziert wurden.
In den 1980er Jahren geriet Aspes, wie viele kleine italienische Manufakturen, unter den Druck der japanischen Großserienhersteller. Die Produktion der klassischen Modelle lief Ende der 80er Jahre aus. Zwar wurde die Marke in den 2010er Jahren wiederbelebt, doch die heutigen Roller und Hybridfahrzeuge haben technisch nichts mehr mit den hochgezüchteten Zweitaktern der klassischen Ära zu tun. Für den Sammler endet die wahre Geschichte von Aspes mit dem letzten in Gallarate gefertigten Rahmen.
Highlights & Besonderheiten
Was macht ein Aspes Motorrad so besonders? Es ist die kompromisslose Ausrichtung auf Leistung und Handling. Während andere Hersteller versuchten, ihre Maschinen für jedermann fahrbar zu machen, baute Aspes Werkzeuge für Spezialisten. Ein zentrales Highlight ist der Aspes-Eigenbaumotor der Hopi-Serie. Die Entscheidung, einen eigenen Motor zu konstruieren, war für eine kleine Firma ein enormes Risiko, das sich jedoch auszahlte. Die schmale Bauweise ermöglichte eine Rahmengeometrie, die in Sachen Wendigkeit ihresgleichen suchte – ein unschätzbarer Vorteil in den engen Kehren der österreichischen Alpen.
Ein weiteres Merkmal ist das Design. Aspes nutzte in den frühen 70ern oft Metallic-Flake-Lackierungen. Diese glitzernden Oberflächen in Orange, Rot oder Blau verliehen den Maschinen eine fast schon exzentrische Ausstrahlung, die stark von der US-amerikanischen Custom-Szene beeinflusst war. In Kombination mit den markanten Indianer-Logos auf dem Tank entstand ein Look, der sich deutlich vom funktionalen Grau-Grün vieler Mitbewerber abhob.
Technisch war Aspes oft einen Schritt voraus. Die Verwendung von Ceriani-Gabeln als Standardausrüstung unterstrich den Qualitätsanspruch. Ceriani galt damals als das Maß der Dinge im Fahrwerksbau. Auch die Einführung der elektronischen Zündung (CDI) zu einem Zeitpunkt, als viele noch mit Unterbrecherkontakten kämpften, zeigt den Innovationsgeist der Brüder Sorrentino.
Besonders hervorzuheben ist die Abbrandini-Kooperation. Der italienische Tuner Abbrandini veredelte viele Aspes-Motoren für den Renneinsatz. Ein Motor mit Abbrandini-Siegel ist heute der "Heilige Gral" für Aspes-Sammler. Diese Triebwerke zeichnen sich durch handbearbeitete Kanäle und eine optimierte Gasdynamik aus, was die ohnehin schon beachtliche Leistung nochmals steigerte.
Für den österreichischen Markt ist zudem die Navaho 50 von besonderer Bedeutung. In einer Zeit, in der 50-ccm-Maschinen oft als Spielzeuge abgetan wurden, bot Aspes mit der Navaho ein echtes Motorrad im Miniaturformat. In Österreich profitierten diese Maschinen von der Regelung für Kleinmotorräder, die es erlaubte, 50er ohne die strikte 45-km/h-Begrenzung zu fahren, sofern sie entsprechend zugelassen waren. Dies machte die Navaho zum Traum vieler Jugendlicher, die mehr wollten als nur ein Moped.
Technische Daten
Die technischen Spezifikationen der Aspes-Modelle spiegeln den Fokus auf Leichtbau und Drehzahlfreude wider. Hier sind die wichtigsten Daten der bekanntesten Modelle:
Hopi 125 (1972-1979)
Navaho 50 (1972-1977)
CRC 125 Motocross (1977-1979)
Juma 125 (1975-1978)
Marktübersicht und Kauftipps
Der Markt für Aspes Motorräder in Österreich ist klein, aber fein. Da die Marke nie die Produktionszahlen von KTM oder Puch erreichte, ist das Angebot an Fahrzeugen begrenzt. Wer eine Aspes kaufen möchte, muss oft über die Landesgrenzen nach Italien oder Deutschland blicken, doch auch in heimischen Sammlungen und bei spezialisierten Auktionshäusern wie dem Dorotheum tauchen immer wieder interessante Exemplare auf.
Preisspannen (Stand 2024-2025)
Die Preise für Aspes-Modelle haben in den letzten Jahren angezogen, da Sammler den Wert der seltenen Eigenbaumotoren erkannt haben.
- Hopi 125: Ein fahrbereites Exemplar in gutem Zustand liegt heute zwischen € 4.000 und € 6.500. Top-restaurierte Maschinen mit Abbrandini-Tuning oder seltener Rennhistorie können die Marke von € 9.000 überschreiten.
- Navaho 50: Für eine gut erhaltene Navaho müssen Sie mit € 1.800 bis € 3.500 rechnen. Besonders gesucht sind die frühen Modelle mit dem originalen Metallic-Flake-Lack.
- CRC 125: Als reine Rennmaschine ist die CRC extrem selten. Preise unter € 5.000 sind für komplette Fahrzeuge kaum noch zu finden. Museumsreife Stücke werden oft für über € 10.000 gehandelt.
- Juma 125: Die Straßenmodelle sind absolute Exoten. Hier bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, wobei fahrbereite Maschinen selten unter € 5.500 den Besitzer wechseln.
Worauf beim Kauf achten?
Eine Aspes zu kaufen erfordert Fachwissen. Hier sind die kritischen Punkte, die Sie bei einer Besichtigung prüfen sollten:
- Der Motor: Bei den Hopi-Modellen mit Eigenbaumotor ist der Zustand des Triebwerks entscheidend. Ersatzteile für diese Motoren sind praktisch nicht mehr existent. Prüfen Sie auf ungewöhnliche Geräusche, Kompression und ob das Gehäuse Risse aufweist. Ein defekter Aspes-Motor kann ein Projekt wirtschaftlich unmöglich machen, es sei denn, Sie haben Zugriff auf eine spezialisierte Werkstatt, die Teile nachfertigen kann.
- Originalität: Viele Aspes wurden im harten Geländeeinsatz "verbastelt". Achten Sie auf die korrekte Ceriani-Gabel und die originalen Stoßdämpfer. Auch der Tank ist ein wichtiges Kriterium: Beulen in den oft dünnwandigen Aluminium- oder Stahltanks sind schwer zu entfernen, ohne die Struktur zu schwächen.
- Rahmen: Prüfen Sie den Rahmen, insbesondere im Bereich des Lenkkopfs und der Schwingenaufnahme, auf Risse oder Schweißreparaturen. Aspes verwendete sehr leichte Rohre, die bei Überlastung im Gelände leiden konnten.
- Papiere: In Österreich ist die Zulassung eines historischen Motorrads ohne Originalpapiere möglich, aber aufwendig. Eine Einzelgenehmigung als Oldtimer erfordert den Nachweis der technischen Daten und der Originalität. Fahrzeuge mit italienischen Papieren (Libretto) sind einfacher zu handhaben.
- Abbrandini-Tuning: Wenn ein Verkäufer mit Abbrandini-Tuning wirbt, verlangen Sie Belege. Echte Tuning-Motoren haben oft spezifische Markierungen oder Gravuren am Gehäuse. Ohne Nachweis sollte man den Aufpreis kritisch hinterfragen.
Ersatzteilsituation
Die Ersatzteilversorgung ist die größte Herausforderung für Aspes-Besitzer. Während Verschleißteile wie Ketten, Reifen oder Bremsbeläge (oft von Grimeca) standardisiert sind, sieht es bei modellspezifischen Teilen düster aus.
- Minarelli-Motoren (Navaho): Hier ist die Situation entspannter, da diese Motoren in vielen italienischen Mopeds verbaut wurden. Teile sind über spezialisierte Händler in Italien oft noch zu finden.
- Aspes-Eigenbau: Hier hilft oft nur die Suche in Foren oder auf spezialisierten Teilemärkten (wie der Imola Mostra Scambio). Viele Besitzer lassen Kolben oder Dichtungen nach Maß anfertigen.
- Kunststoffteile: Kotflügel und Lampenmasken aus den 70ern werden mit der Zeit brüchig. Es gibt mittlerweile einige Anbieter, die Nachbauten aus GFK oder modernem Kunststoff anbieten, was für den Fahrbetrieb sinnvoll ist, aber den Sammlerwert leicht mindern kann.
Fahrverhalten & Fahrgefühl
Wer eine Aspes fährt, muss bereit sein für ein intensives Erlebnis. Es gibt kein "gemütliches Dahingleiten". Eine Aspes will gedreht werden. Sobald der Motor sein Leistungsband erreicht – meist jenseits der 6.000 U/min – verwandelt sich die Maschine. Das aggressive Kreischen des Zweitakters ist Musik in den Ohren jedes Enthusiasten.
In den österreichischen Alpen zeigt die Aspes ihre wahre Stärke: die Agilität. Dank des extrem niedrigen Gewichts lässt sich die Maschine spielerisch von einer Kurve in die nächste werfen. Die schmale Bauweise sorgt dafür, dass man sich eins fühlt mit dem Motorrad. Auf Schotterwegen oder Waldpfaden vermittelt die Ceriani-Gabel ein Feedback, das moderne Maschinen oft vermissen lassen. Man spürt den Untergrund, jede Wurzel und jeden Stein, ohne dass das Fahrwerk überfordert wirkt.
Die Leistungsentfaltung ist typisch für kleine Zweitakter: Untenrum passiert wenig, doch dann kommt der "Kick". Das erfordert eine aktive Fahrweise und häufige Schaltvorgänge. Wer die Aspes im richtigen Drehzahlbereich hält, wird mit einer Beschleunigung belohnt, die man einer 125er aus dieser Ära kaum zutrauen würde.
Für Fahrer einer Navaho 50 in der "Kleinmotorrad"-Konfiguration bietet sich ein besonderes Vergnügen. Mit 50 ccm über die Landstraße zu flitzen und dabei Geschwindigkeiten zu erreichen, die weit über dem Moped-Niveau liegen, hat einen ganz eigenen Charme. Es ist die pure Essenz des Motorradfahrens: wenig Masse, viel Drehzahl und das Gefühl von Geschwindigkeit, auch wenn man objektiv nicht der Schnellste ist.
Ein wichtiger Aspekt des Fahrgefühls ist die Ehrlichkeit der Maschine. Es gibt keine elektronischen Helfer, keine Traktionskontrolle und kein ABS. Alles hängt vom Können des Fahrers ab. Das macht jede Fahrt zu einer kleinen Herausforderung und einem großen Vergnügen. Wer eine Aspes beherrscht, erntet bei jedem Oldtimer-Treffen anerkennende Blicke von Kennern, die wissen, wie viel Arbeit und Gefühl in der Führung einer solchen Maschine steckt.
Design & Ausstrahlung
Das Design einer Aspes ist ein Statement. Es ist die visuelle Entsprechung der Philosophie "Form follows Function", jedoch mit einer kräftigen Prise italienischem Stolz. Die Linienführung der Hopi- und Navaho-Modelle ist schlank und drahtig. Nichts wirkt überflüssig. Der Tank schmiegt sich eng an den Rahmen, die Sitzbank ist schmal und funktional.
Besonders die frühen Modelle mit ihren Metallic-Flake-Lackierungen sind heute wahre Hingucker. Wenn die Sonne auf den Tank einer orangefarbenen Navaho trifft, funkeln die Metallpartikel im Lack und ziehen alle Blicke auf sich. Es ist ein Design, das Lebensfreude und Abenteuerlust ausstrahlt. Die Indianer-Embleme verstärken diesen Eindruck. Sie rufen Bilder von weiten Landschaften und unberührter Natur hervor – ein Thema, das auch in der österreichischen Bergwelt perfekt funktioniert.
Die Materialwahl unterstreicht den Premium-Anspruch. Viel poliertes Aluminium, hochwertige Chromteile am Auspuff und die markanten Kühlrippen des Motors prägen das Erscheinungsbild. Selbst im Stand wirkt eine Aspes schnell. Die hochgezogenen Auspuffanlagen der Enduro-Modelle signalisieren Geländetauglichkeit, während die tief geduckte Silhouette der Juma-Straßenmodelle nach Rennstrecke schreit.
In der Sammlerszene gilt eine Aspes als Ausdruck von Individualität. Während man auf jedem Treffen Dutzende Puchs oder KTMs sieht, ist eine Aspes eine Seltenheit. Sie strahlt eine gewisse Exklusivität aus, ohne dabei arrogant zu wirken. Es ist die Maschine für den Kenner, der die Geschichte hinter der Marke schätzt und bereit ist, sich mit der Technik auseinanderzusetzen.
Sonstiges
Rennsport-Erfolge und österreichischer Kontext
Obwohl Aspes eine italienische Marke ist, gab es immer wieder Berührungspunkte mit dem österreichischen Rennsport. In den 70er Jahren waren italienische Zweitakter bei den Staatsmeisterschaften im Motocross und Enduro keine Seltenheit. Privatfahrer schätzten die Aspes-Modelle für ihre Wettbewerbsfähigkeit "out of the box". Ein Sieg bei einem lokalen Bergrennen in der Steiermark oder in Tirol mit einer Aspes war keine Seltenheit und festigte den Ruf der Marke als "Geheimtipp" für schnelle Fahrer.
Die moderne Marke
Es ist wichtig zu erwähnen, dass die heutige Marke Aspes, die man gelegentlich auf der Straße sieht, kaum etwas mit der historischen Firma zu tun hat. Die Namensrechte wurden verkauft, und heute werden unter diesem Namen hauptsächlich Motorroller vertrieben. Für den Liebhaber klassischer Motorräder sind diese modernen Fahrzeuge meist uninteressant, da sie keine technische Verbindung zu den legendären Zweitaktern aus Gallarate haben. Wenn Sie also eine "Aspes kaufen" möchten, achten Sie darauf, dass es sich um ein Modell aus der Ära der Sorrentino-Brüder handelt.
Export und Seltenheit
Aspes exportierte seine Maschinen in viele europäische Länder, doch die Stückzahlen blieben immer überschaubar. In Österreich wurden die Maschinen oft über kleine, spezialisierte Händler vertrieben, was die heutige Seltenheit erklärt. Viele Fahrzeuge, die heute in Österreich angeboten werden, sind Re-Importe aus Italien, was die Bedeutung einer lückenlosen Historie und korrekter Zollpapiere unterstreicht.
Fazit
Eine Aspes ist mehr als nur ein Motorrad; sie ist ein Stück lebendige Technikgeschichte. Wer sich entscheidet, eine Aspes zu kaufen, entscheidet sich für ein Abenteuer. Die Herausforderungen bei der Ersatzteilbeschaffung und die Wartung der sensiblen Zweitakt-Technik werden durch ein unvergleichliches Fahrerlebnis und die Gewissheit belohnt, eines der exklusivsten italienischen Motorräder der 70er Jahre zu besitzen.
In Österreich, mit seiner reichen Tradition im Offroad-Sport und der Liebe zu technischen Raritäten, findet die Aspes eine kleine, aber leidenschaftliche Fangemeinde. Ob als Sammlerstück im Wohnzimmer, als Blickfang bei Oldtimer-Ausfahrten oder als agiler Begleiter auf einsamen Alpenpässen – eine Aspes hinterlässt immer einen bleibenden Eindruck.
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