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Nash Oldtimer kaufen

Nash verbindet amerikanische Ingenieurskunst mit eigenständigem Design und einer Bandbreite von der luxuriösen Oberklasse bis zum charmanten Kleinwagen. Wer in Österreich einen Nash kauft, findet Charakter, Seltenheit und viel Gesprächsstoff für die nächste Ausfahrt über Alpenstrassen.

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"Nash" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/8 von Nash Rambler (1954)

1954 | Nash Rambler

Nash Custom Rambler | 1954 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 13500 EUR

Preis auf Anfragevor 2 Monaten
NL flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/8 von Nash Rambler Cross Country (1954)

1954 | Nash Rambler Cross Country

Nash Custom Rambler | 1954 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 13500 EUR

Preis auf Anfragevor 3 Monaten
NL flag
Händler
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Bild 1/13 von Nash Ambassador 8 (1932)

1932 | Nash Ambassador 8

1093 four doors convertible Sedan

Preis auf Anfrageletztes Jahr
FR flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/7 von Nash Metropolitan (1957)

1957 | Nash Metropolitan

Nash - Metropolitan - 1957

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
NL flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/5 von Nash Metropolitan (1960)

1960 | Nash Metropolitan

Roadster

€ 27.990vor 2 Jahren
DE flag
Privat
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Bild 1/50 von Nash Nash-Healey (1953)

1953 | Nash Nash-Healey

Roadster

€ 139.000vor 2 Jahren
NL flag
Händler
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Bild 1/29 von Nash Airflyte Ambassador (1952)

1952 | Nash Airflyte Ambassador

Nash Ambassador Airflyte Super (Golden Anniversary) Designed By Pininfarina

€ 26.000vor 3 Jahren
DE flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/10 von Nash Airflyte Ambassador (1952)

1952 | Nash Airflyte Ambassador

Nash Ambassasor Super Airfliyte zugelassen mit H Kennzeichen Tausch möglich

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
DE flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/46 von Nash 600 Trunk Sedan (1947)

1947 | Nash 600 Trunk Sedan

Nash 600 super

€ 18.500vor 3 Jahren
NL flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/8 von Nash P1 (1946)

1946 | Nash P1

One-Off Prototype - Restored - Quite Amazing

€ 23.320vor 3 Jahren
GB flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/20 von Nash 881 Convertible (1931)

1931 | Nash 881 Convertible

Nash 881 Convertible

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
GB flag
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/18 von Nash Metropolitan (1958)
Recreation

1958 | Nash Metropolitan

3 Nash Metropolitan Cars

€ 105.000vor 4 Jahren
🇲🇨
Privat

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Geschichte & Erbe

Nash ist eine jener amerikanischen Marken, bei denen sich Technikgeschichte und Eigenständigkeit besonders deutlich treffen. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1916 zurück, als Charles W. Nash in Kenosha, Wisconsin, aus der Thomas B. Jeffery Company einen neuen Hersteller formte. Schon der frühere Rambler-Name stand für ein Auto, das mehr war als reiner Transport: solide konstruiert, vernünftig bepreist und in einer Form gedacht, die nicht dem Mainstream hinterherlief.

Für Sammler sind vor allem fünf Linien prägend: der elegante Ambassador, der windkanalentwickelte Airflyte, der sportliche Nash-Healey, der kompakte Rambler und der britisch gebaute Metropolitan. Zusammen zeigen sie, wie breit Nash zwischen Vorkriegs-Luxus, Nachkriegs-Aerodynamik, frühem Kompaktwagendenken und europäisch-amerikanischem Sportwagenbau aufgestellt war.

In den 1930er- und 1940er-Jahren suchte Nash bewusst Nischen statt direkten Massenwettbewerb. Das Ergebnis war eine Marke mit technischer Tiefe: selbsttragende Karosserien, gute Aerodynamik, Komfortdetails wie Weather Eye und später die markante Airliner-Sitzanlage. Gerade diese Mischung macht Nash heute interessant für Käufer, die nicht bloß ein altes Auto suchen, sondern ein Stück Ingenieurskultur.

Mit dem Airflyte brachte Nash ab 1949 eine Form auf die Strasse, die in den USA sofort auffiel. Die rundlichen Karosserien, die glatten Flanken und die aerodynamisch geprägte Linienführung waren damals mutig und sind es aus heutiger Sicht noch immer. Der Rambler wiederum zeigte, dass ein Kompaktwagen nicht karg wirken muss. Und der Nash-Healey bewies, dass Nash auch im Sportwagenbau europäisch mitreden konnte.

Für den österreichischen Markt ist diese Bandbreite besonders spannend. Hier treffen historische US-Klassiker auf eine kleine, aber sehr aktive Oldtimer-Szene, auf alpine Strassen mit langen Steigungen und auf Käufer, die oft sehr genau auf Zustandsnoten, Dokumentation und das §57a-Pickerl achten. Ein Nash ist deshalb nicht nur ein Sammlerobjekt, sondern auch ein Auto, das im Alltag der österreichischen Oldtimerwelt klar positioniert ist: selten, charakterstark und mit echtem Profil.

Highlights

Was Nash unter amerikanischen Klassikern so markant macht, ist die Verbindung aus Innovation und Wiedererkennungswert.

  • Airflyte-Design: Die luftige, runde Formensprache der späten 1940er- und frühen 1950er-Jahre ist sofort erkennbar und wirkt bis heute eigenständig.
  • Frühe Aerodynamik: Nash gehörte in den USA zu den Herstellern, die Windkanalgedanken ernst nahmen, lange bevor das im Grossserienbau selbstverständlich wurde.
  • Komfortorientierung: Breite Sitze, gute Übersicht und clevere Innenraumlösungen machen viele Nash-Modelle überraschend reisefreundlich.
  • Nash-Healey: Der Sportwagen verbindet amerikanische Technik, britisches Chassis und später italienisches Design zu einem aussergewöhnlichen Gesamtkonzept.
  • Rambler: Einer der wichtigsten frühen US-Kompaktwagen, vernünftig dimensioniert und für heutige Verhältnisse angenehm nutzbar.
  • Metropolitan: Klein, leicht, sympathisch und heute ein perfekter Einstieg in die Nash-Welt.
  • Ambassador: Das grosse Modell für alle, die Vorkriegswürde, Nachkriegschrom und echtes Full-Size-Gefühl suchen.

Gerade auf dem österreichischen Markt spielt Charakter eine grössere Rolle als reine Stückzahl. Viele Käufer wollen ein Auto, das auf Treffen, bei Ausfahrten und auf den Strassen zwischen Wien, der Steiermark oder Tirol sofort Aufmerksamkeit erhält. Nash liefert genau das, ohne in die übliche Chrom-Einheitswelt vieler US-Klassiker zu fallen.

Hinzu kommt ein praktischer Vorteil: In Mitteleuropa sind Importwege aus dem deutschen Sprachraum und aus dem Osten oft kürzer als bei anderen US-Marken, und bei Teilen, Dokumenten oder Restaurierungsarbeiten greifen viele Besitzer auf ein Netzwerk zurück, das über Österreich hinaus nach Deutschland, Tschechien, Ungarn oder in die Niederlande reicht. Das ist kein Garant für günstige Unterhaltung, aber ein Plus bei der Suche nach guten Basisfahrzeugen oder passenden Komponenten.

Technische Daten

Marktübersicht und Kauftipps

Der Nash-Markt ist klein, aber nicht gleichförmig. Das ist für Käufer gut, weil sich die Modelle sehr klar nach Preis, Seltenheit und Nutzbarkeit unterscheiden. In den letzten Jahren lagen gute bis sehr gute Beispiele je nach Modell meist im Bereich von rund € 10.000 bis € 35.000, während seltene Spitzenautos deutlich darüber liegen können. Ein Nash-Healey bewegt sich je nach Karosserieform, Originalität und Zustand oft in einer anderen Liga; stimmige, gut dokumentierte Fahrzeuge werden international teils im sechsstelligen Bereich gehandelt.

Für Österreich ist das besonders interessant, weil die Nachfrage hier zwar kleiner als in Deutschland oder Grossbritannien ist, aber Käufer häufig bereit sind, für ein sauber geprüftes Auto einen fairen Aufpreis zu zahlen. Ein gepflegter Nash mit sauberer Historie, korrekter Zulassung und nachvollziehbarer Restaurierung findet in der Szene eher Käufer als ein halb fertiger, aber billig wirkender Import aus Übersee.

Nash-Healey: Das ist das gesuchte Spitzenmodell der Marke. Die wenigen gebauten Fahrzeuge, das europäische Fahrgefühl und die Rolle als früher US-Sportwagen machen ihn für Sammler attraktiv. Gute Roadster und Coupés sind selten und teuer; Restaurierungen verschlingen schnell grosse Summen, vor allem wenn Karosserie, Motor und Dokumentation nicht zusammenpassen. Wer einen Nash-Healey kaufen will, sollte auf Originalität, Nummerngleichheit und Fachwissen bei der Begutachtung setzen.

Airflyte: Der Airflyte ist die Nash-Form schlechthin. Preise sind breiter gestreut, weil die Modellpalette gross war und Zustände stark variieren. Gute Wagen liegen oft im mittleren fünfstelligen Bereich, brauchbare Projekte darunter. Für österreichische Käufer ist wichtig: Die selbsttragende Struktur macht Rostschäden nicht nur teuer, sondern auch statisch heikel. Schweller, Boden, Radläufe und Übergänge an den Kotflügeln verdienen besondere Aufmerksamkeit. Bei einer Besichtigung auf einer Hebebühne sieht man oft schnell, ob ein Auto nur hübsch lackiert oder wirklich gesund ist.

Ambassador: Der Ambassador ist die richtige Wahl für Käufer, die amerikanische Grösse, Komfort und klassische Linien mögen. Frühere Vorkriegs-Modelle sind bedeutend, spätere V8-Versionen oft die praxistauglicheren Autos für die Strasse. Preislich hängt viel von Ausstattung und Zustand ab. Originale Komfortdetails wie Klimaanlage, korrekte Innenausstattung und saubere Chromteile erhöhen den Wert spürbar.

Rambler: Der Rambler ist oft der vernünftigste Kauf, wenn man einen Nash mit überschaubarerem Budget sucht. Das Auto ist kompakter, die Technik simpler und das Fahrgefühl alltagstauglicher. Gute Cabriolets und besondere Karosserievarianten sind gefragt, während Standardlimousinen meist günstiger bleiben. Für Österreich ist der Rambler auch deshalb interessant, weil er auf engeren Strassen, bei Stadtfahrten oder auf kleineren Passstrassen leichter zu bewegen ist als ein Full-Size-Ami.

Metropolitan: Der Metropolitan ist der charmanteste Einstieg in die Marke. Er ist klein, freundlich im Auftritt und wird von vielen Käufern als Zweitwagen oder Sammlerstück mit hohem Spassfaktor gesucht. Preislich ist er oft am zugänglichsten, wobei sehr gute oder ungewöhnlich original erhaltene Fahrzeuge deutlich mehr kosten können. Mechanisch ist vieles gut machbar, weil einige Teile aus dem britischen Austin-Umfeld stammen. Für österreichische Käufer ist das praktisch, da die Teileversorgung für Antriebskomponenten oft entspannter ist als bei rein amerikanischen Nischenmodellen.

Österreichischer Blick: Beim Kauf sollte immer das §57a-Pickerl mitgedacht werden. Historische Fahrzeuge haben zwar eigene Regeln, aber ein sauberer technischer Zustand bleibt zentral. Wer aus Italien, Deutschland oder aus dem näheren osteuropäischen Raum importiert, sollte die Unterlagen, die Vorbesitzerkette und mögliche Umbauten genau prüfen. Gerade bei älteren US-Importen können nachträgliche Änderungen an Beleuchtung, Bremsen oder Fahrwerk schnell zum Kostenpunkt werden. Ein guter Nash ist oft kein billiger Kauf, aber ein ehrlicher.

Wichtig ist ausserdem die Nähe zu Osteuropa als Beschaffungsraum. Über Österreich laufen historisch viele Handels- und Importwege, und genau dort tauchen immer wieder interessante klassische Fahrzeuge auf: teils besser erhalten, teils früher restauriert, teils mit anderen Zulassungshistorien. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weiss, worauf man schaut. Entscheidend sind saubere Papiere, nachvollziehbare Umbauten und eine Begutachtung, die nicht nur auf Glanz, sondern auf Substanz achtet.

Typische Preislogik nach Zustand:

  • Projekt / Restaurierungsobjekt: deutlich günstiger, aber nur sinnvoll mit guter Substanz.
  • Guter Fahrer: meist der beste Kompromiss für österreichische Käufer.
  • Sehr guter Wagen: wichtig für Sammler, Treffen und Werterhalt.
  • Top-Restaurierung / Concours: teuer, dafür klarer Marktwert.

Ersatzteile sind bei Nash nicht überall gleich leicht zu finden. Mechanik, Verschleissteile und viele Standardkomponenten sind meist über US- und Europa-Spezialisten oder Clubs zu bekommen. Schwieriger wird es bei spezifischen Karosserieteilen, Zierleisten, Glasscheiben oder modellabhängigen Innenraumdetails. Wer einen Kauf ernst meint, sollte daher nicht nur den Preis des Fahrzeugs, sondern auch die Teilelage und den Restaurierungsbedarf mitrechnen.

Fahrerlebnis

Ein Nash fährt anders als viele andere amerikanische Klassiker. Der Airflyte wirkt auf der Strasse wie ein Wagen, der für entspanntes Gleiten gebaut wurde. Die Karosserie beruhigt den Blick, die Sitzposition ist weich, das Fahrwerk komfortabel. Auf einer langen Strecke von Wien Richtung Salzkammergut oder weiter über Landstrassen in die Alpen zeigt sich, warum diese Autos so geschätzt werden: Sie machen aus Tempo ein Gefühl von Ruhe.

Der Ambassador legt noch eine Schippe Souveränität drauf. Er ist gross, schwer und angenehm gelassen. Der Motor muss nicht hektisch arbeiten, sondern schiebt gleichmässig. Auf kurvigen Strassen ist das kein Sportgerät, aber gerade in den Alpen kann ein sauber abgestimmter Ambassador seinen Fahrer mit breiter Gelassenheit belohnen. Wer gerne langsam und stilvoll fährt, bekommt genau das.

Der Rambler ist das nüchtern angenehmste Nash-Erlebnis. Er wirkt leichter, handlicher und auf kleinen Strassen in Österreich oft entspannter als ein riesiger V8-Klassiker. Er ist der Nash für Wochenendausfahrten, kleine Treffen und längere Landpartien mit vernünftigen Drehzahlen. Nicht aufregend im modernen Sinn, aber sehr stimmig.

Der Nash-Healey ist ein anderes Kapitel. Hier wird das Fahren deutlich direkter und sportlicher. Das Auto wirkt kleiner, straffer und konzentrierter, mit jener Mischung aus amerikanischem Drehmoment und europäischem Chassisgefühl, die für Enthusiasten so reizvoll ist. Auf schnellen Passagen und in sauber gezogenen Kurven zeigt sich, dass Nash auch Sportwagen konnte. Der Wagen verlangt mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit echtem Charakter.

Der Metropolitan schliesslich ist fast schon ein sympathischer Gegenentwurf zu den grossen US-Cruisern. Er ist leicht, wendig und im Stadtverkehr erstaunlich angenehm. In Wien oder Graz ist er das Auto, das an jeder Ampel Gespräche auslöst. Auf engeren Bergstrassen ist er charmant, wenn auch leistungsschwach. Genau darin liegt sein Reiz: Man fährt nicht schnell, sondern mit einem Lächeln.

Design

Nash-Design ist keine Stilübung, sondern Ergebnis einer klaren Idee. Die Marke wollte Fahrzeuge bauen, die technisch sinnvoll, komfortabel und visuell eigenständig sind. Das sieht man besonders am Airflyte, dessen geschlossene Räder und runde Flächen aus dem Blickwinkel der 1940er-Jahre fast futuristisch wirkten. Heute ist es gerade diese Form, die den Wagen von vielen anderen US-Klassikern trennt.

Der Ambassador zeigt die klassische amerikanische Oberklasse-Seite von Nash: mehr Präsenz, mehr Chrom, mehr Länge und mehr Würde. Trotzdem bleibt die Linie nie beliebig. Auch die grösseren Fahrzeuge haben eine gewisse Zurückhaltung, die sie von manchen überladenen Konkurrenten absetzt.

Der Nash-Healey ist designhistorisch besonders interessant, weil hier amerikanische Technik auf britische und später italienische Gestaltung trifft. Das Ergebnis ist kein reines US-Car und kein reiner Europäer, sondern etwas dazwischen. Genau deshalb ist er auf dem Markt so gesucht. Wer einen solchen Wagen in Österreich fährt, hat fast automatisch ein Gesprächsstück in der Garage.

Der Rambler verkörpert Nashs Idee von kompaktem Premium: klein, aber nicht billig wirkend. Der Metropolitan wiederum zeigt, wie ein Mini-Nash trotz britischer Produktion die Markenidentität bewahren konnte. Sein freundlicher Auftritt hat bis heute Wiedererkennungswert, besonders in zweifarbigen Lackierungen.

Sonstiges

Nash hat in der europäischen Oldtimerwelt einen besonderen Platz, weil die Marke nicht nur selten, sondern auch thematisch vielseitig ist. Der Nash-Healey bringt Motorsportbezug und internationale Strahlkraft mit. Der Airflyte steht für frühe Aerodynamik und amerikanische Innovationslust. Der Rambler markiert den Beginn des vernünftigen US-Kompaktwagens. Und der Metropolitan ist ein perfektes Beispiel dafür, wie amerikanische Marken europäische Produktionswege nutzten, um neue Käufergruppen zu erreichen.

Auch die österreichische Szene passt gut zu Nash. Auf Treffen, bei Markenclubs und in Werkstattgesprächen zählen hier oft saubere Historien, gute Substanz und eine ehrliche technische Basis mehr als reiner Show-Effekt. Dazu kommt, dass Österreich mit seiner Lage zwischen West- und Osteuropa ein natürlicher Knotenpunkt für klassische Fahrzeuge bleibt. Wer gezielt sucht, findet über diesen Raum immer wieder interessante Nash-Exemplare oder passende Teile.

Für Käufer ist ausserdem die Dokumentation zentral. Besonders bei US-Importen sind alte Titel, Zollpapiere, Umbauten und Restaurierungsnachweise wichtig. Ein gut dokumentierter Nash verkauft sich leichter, lässt sich besser versichern und ist bei der §57a-Prüfung meist entspannter zu handhaben.

Fazit

Nash ist eine Marke für Käufer, die mehr wollen als nur ein schönes altes Auto. Wer einen Nash Oldtimer in Österreich kaufen möchte, bekommt eine Marke mit Technikgeschichte, klaren Modellen und eigenständigem Auftritt.

Der Nash-Healey ist das Sammlerstück für Kenner, der Airflyte das markante Designauto, der Ambassador der grosse Cruiser, der Rambler der vernünftige Kompakte und der Metropolitan der charmante Einstieg. Gerade in Österreich mit seinen Alpenstrassen, der aktiven Oldtimer-Szene und dem Blick auf das §57a-Pickerl ist Nash eine sehr stimmige Wahl.

Wer sauber prüft, nicht nur auf Chrom schaut und den Markt realistisch einschätzt, findet hier sehr charaktervolle Autos mit Potenzial. Auf Classic Trader lassen sich passende Nash-Angebote finden, vergleichen und direkt zum Kauf entdecken.