- Automobil
- Aston Martin
- Aston Martin DB 2/4 (33 Angebote)
Aston Martin DB 2/4 Oldtimer kaufen
Der Aston Martin DB 2/4 verbindet britische Ingenieurskunst, eine ausgeprägte Grand-Tourer-Kompetenz und hohe Exklusivität. Mit handgefertigter Aluminiumkarosserie, Sechszylindermotor und charakteristischem Coupé-Design ist dieses Modell ein bedeutender Meilenstein in der Aston-Martin-Geschichte.
Suchergebnisse

1958 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
Quality restoration and coming from long term ownership.

1953 | Aston Martin DB 2/4 Mk I
Factory left hand drive example, subscribed for the 1954 Mille Miglia

1957 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
Aston Martin DB 2/4 Mk III DBA952

1957 | Aston Martin DB 2/4 Mk II
Aston Martin DB2/4 MkII FHC

1958 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
Aston Martin DB 2/4 MK III im Neuwagen Zustand

1959 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
1959 Aston Martin DB Mk III Drop Head Coupe – DBD

1954 | Aston Martin DB 2/4 Mk I
“Power, Beauty, and Soul”

1958 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
Matching numbers and colors

1955 | Aston Martin DB 2/4 Mk I
MKI - Saloon - Mille Miglia Registro

1956 | Aston Martin DB 2/4 Mk II Convertible
One of just 34 made...

1958 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
Een meesterwerk uit het David Brown-tijdperk en de voorloper van de iconische DB4 en DB5. Deze Saloon, waarvan er slechts 462 zijn gebouwd door de vermaarde carrosseriebouwer Tickford, is een uniek stuk Britse automobielhistorie. Met zijn originele 2.9 liter zescilinder motor en een prachtig gedocumenteerde historie, verkeert dit exemplaar in een uitzonderlijk authentieke en verzorgde staat. De dieprode metallic lak, het interieur met een prachtig patina en de klassieke spaakwielen maken deze auto tot een absolute blikvanger.

1955 | Aston Martin DB 2/4 Mk II Convertible
Aston Martin DB2/4 Mk1 Drophead Coupé Extensive "Nut & Bolt" restoration - No expenses spared, Matching Numbers and colors - Aston Martin factory build sheet used as reference guide, Finished in "Imperial Crimson" with beige leather, One of approximately 102 DB2/4 drophead coupes produced, Concours condition,

1958 | Aston Martin DB 2/4 Mk III
1958 Aston Martin DB 2 MKIII '58

1955 | Aston Martin DB 2/4 Mk I
Aston Martin DB

1954 | Aston Martin DB 2/4 Mk I
UK market RHD, matching numbers and superbly restored in original colours
Aston Martin DB 2/4 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Aston Martin DB 2/4 Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Aston Martin DB 2/4: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis von Inseraten und ausgewählten Auktionsergebnissen auf dem Classic Trader Marktplatz zeigt sich für den Aston Martin DB 2/4 (Mk I, Mk II, Mk III sowie Cabrio/Convertible-Varianten) im Zeitraum 2021 bis Anfang 2026 insgesamt ein überwiegend stabiler bis leicht fester Markt in Europa. Die meisten Angebote konzentrieren sich – je nach Baujahr (typisch 1953–1959) und Version – in einem realistischen Korridor von etwa 170.000 € bis 320.000 €. Gut dokumentierte Mk III (z. B. 1957/1958) liegen häufig um 190.000 € bis 270.000 €, während offene Varianten (Mk I/Mk II Convertible) deutlich höher gehandelt werden und oft im Bereich von rund 350.000 € bis 500.000 € auftauchen. Einzelne Extremwerte (z. B. sehr hohe Sammler-Spezialitäten) sollten nicht als Marktmaßstab gewertet werden. Für Käufer bedeutet das: Gute, korrekt restaurierte Fahrzeuge mit Historie bleiben gesucht und preisstabil – getragen von Seltenheit, DB-Stammbaum und der hohen Bedeutung originaler Spezifikationen. In Deutschland, Benelux und Großbritannien ist die Angebotsdichte besonders sichtbar.
Geschichte des Aston Martin DB 2/4
Der Aston Martin DB 2/4 wurde 1953 als Nachfolger des DB2 eingeführt und bis 1957 gefertigt. Die Entwicklung erfolgte in einer Zeit, in der der britische Hersteller unter David Brown auf Innovation und Motorsport-Tauglichkeit setzte. Der DB 2/4 griff das Konstruktionsprinzip des DB2 auf, bot aber erstmals eine erweiterte Sitzplatzanzahl durch beispielsweise Notsitze im Fond. Die Panoramawindschutzscheibe, veränderte Scheinwerferpositionen sowie markante Stoßfänger zeigen Modifikationen, die sich an den Bedürfnissen des anspruchsvollen Grand-Tourer-Klientel orientierten. Fertigung und Karosseriebau wurden nach und nach von Feltham nach Newport Pagnell verlagert, was maßgeblich für die Herstellung der späteren Modelle war. Bedeutende Auftritte in Motorsportveranstaltungen wie der Rallye Monte Carlo und der Mille Miglia schärften das sportliche Profil und trugen zur Aura dieses Fahrzeugs bei.
Modellgeschichte und Varianten
Die Modellgeschichte des Aston Martin DB 2/4 umfasst drei Hauptreihen:
- Mark I (1953–1955): Übernahm den Reihensechszylinder (2,6 l, später 2,9 l), 125–140 PS, u.a. auch als Drophead Coupé (DHC) oder seltenes Bertone Roadster.
- Mark II (1955–1957): Leistungssteigerung (bis zu 165 PS durch größere Ventile), Veränderungen am Blechkleid wie kleine Heckflossen, besondere Rückleuchten (Hillman Minx), auch als „Notchback“-Coupé.
- Mark III (1957–1959): Quantensprung durch optionale Scheibenbremsen, 3,0-l-Motor (ab 162 PS, als DB/D-Motor bis zu 196 PS), neue Instrumentierung, Overdrive oder Automatikgetriebe auf Wunsch, charakteristischer DBS3-Kühlergrill. Das Modell markiert die Brücke zum Aston Martin DB4.
Besonderheiten und Marktrelevanz
Herausragendes Merkmal des DB 2/4 ist das 2+2-Konzept – für damalige Grand Tourer ungewöhnlich und technisch durch große Heckklappe mit üppigem Laderaum gelöst. Das Modell wurde mit handgefertigten Aluminiumkarosserien (häufig von Tickford) produziert, Ausstattungsdetails wie Connolly-Leder, Massivholz und maßgeschneiderte Exterieur-Farben unterstreichen die luxuriöse Ausrichtung. Motorsport-Einsätze, etwa bei der Mille Miglia und dem Monte Carlo-Rallye, sind historisch dokumentiert. Zahlreiche Optionen wie Dreifachvergaser, Doppelauspuffanlage, Laycock-Overdrive oder verchromte Speichenräder machen jedes Fahrzeug zum Einzelstück.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Zu den besonders seltenen Ausführungen zählen der Bertone Roadster (drei Einzelstücke auf Basis des Mark I, Karosserie von Bertone), spezielle Motorsport-Versionen (z. B. Mille Miglia, Monte-Carlo-Rallye-Fahrzeuge), sowie Exemplare mit Werksleistungssteigerungen und originalen Sonderfarben. Notchback-Coupés des Mark II sowie speziell karossierte Einzelstücke von Ghia und anderen Karosserieschneidern sind besonders gesucht. Von den Mark III-Ausführungen existieren nur wenige Linkslenker und Fahrzeuge mit DB/D-Motoren. Sondereinflüsse wie prominente Besitzer oder Filmauftritte (z.B. Alfred Hitchcock „Die Vögel“, James Bond „Goldfinger“-Roman) steigern die Exklusivität mancher Exemplare.
Schwachstellen und typische Problemzonen
Eine gründliche Kontrolle der Karosserie ist bei der Anschaffung essenziell. Die handgefertigten Aluminiumkarosserien neigen zu Korrosion an Schwellern, Rahmen und Bodenblechen – insbesondere an schlecht abgedichteten Stellen (Radläufe, Scheiben, Türen). Asphalt- oder Bitumierungen wurden häufig später angebracht und verdecken manchmal Problemzonen. Fahrwerksteile (insbesondere Buchsen und Dämpfer) unterliegen Verschleiß. Achtung bei Technik: Motorrevisionen sowie Instandsetzung der SU-Vergaser und Synchronisation sind kostenintensiv, originale Verkabelung/Elektrik kann altersbedingt fehleranfällig sein. Bei selteneren Overdrive- oder Automatikgetrieben empfiehlt sich eine gesonderte Prüfung samt Funktionstest. Ersatzteile sind nur von spezialisierten Anbietern erhältlich und mitunter teuer.
Motorisierung, Fahrverhalten und Getriebe
Der Lagonda-Reihensechszylinder sorgt in den DB 2/4-Modellen mit 2,6 bis 3,0 Liter Hubraum für lässige Leistungsentfaltung und britisch-klassischen Klang. Besonders überzeugt die kultivierte Laufruhe bei Langstreckenfahrten sowie das souveräne Durchzugsvermögen bei mittleren Drehzahlen. Die Modelle sind straff gefedert, bieten aber angesichts der Epoche einen angenehmen Federungskomfort. Der Heckantrieb gepaart mit präziser Lenkung und überschaubarem Leergewicht macht den DB 2/4 zum bevorzugten Grand Tourer, für den lange Alpenpässe kein Problem darstellen. Konstruktion und Abstimmung eignen sich sowohl für Wochenendfahrten als auch für Veranstaltungen wie Mille Miglia oder Goodwood. Trommelbremsen sind robust, ab Mark III sorgen optional vorkonfigurierte Scheibenbremsen für bessere Verzögerung. Mark III ist, laut Aufrufstatistik, besonders gefragt und begeistert dank modernerem Motor (bis zu 196 PS) und optionalen Features (Scheibenbremsen, Overdrive) ein breites Publikum. Mark I und II bleiben aufgrund ihres Charmes und der geringen Stückzahlen ebenso relevant.
Interieur, Komfort und Design
Gestaltet von den Aston-Martin-Designern jener Zeit, vermittelt der DB 2/4 bereits außen das Bild eines britischen Grand Tourer mit verlängertem Radstand, markanter Heckklappe (Hatchback-Bauweise) und geschwungenem Dachprofil (ab Mark II höhere Dachlinie). Handverarbeitete Aluminiumbleche, Farbtöne wie Connaught Green, Imperial Crimson oder British Racing Green, sowie zahlreiche Sonderfarben unterstreichen die Individualität. Im Inneren: Einsatz von Connolly-Leder in verschiedenen Farben (beige, rot, grün, grau, tan), Dachhimmel aus Kaschmir, Hölzer im Armaturenbrett und wertige Wollteppiche. Besonderheiten sind die aufwendige Smiths-Instrumentierung, wertige Radios, originalgetreue Teppiche, Nebelscheinwerfer und verchromte Speichenräder. Accessoires wie Heritage-Trust-Dokumente, Werkzeugrollen und Matching Numbers erhöhen den Originalitätswert. Die Gestaltung prägte das Gesicht folgender Aston-Martin-Baureihen maßgeblich.
Weitere Besonderheiten
Käufer profitieren von einer umfassenden Dokumentation (Baupläne, Zahlen, FIVA-Ausweise), variable Lenkungsseite (Rechts- wie Linkslenker für verschiedene Exportmärkte). DB 2/4 können an Veranstaltungen wie Concours d’Elégance, Villa d’Este oder Pebble Beach teilnehmen. Fahrzeuge mit originalgetreuer Restaurierung genießen besondere Wertschätzung im Sammlermarkt.
Zusammenfassung
Der Aston Martin DB 2/4 steht für britische Handwerkskunst, Vielseitigkeit und Motorsport-DNA in den 1950ern. Jede Modellvariante – ob Mark I, Mark II oder Mark III – besticht durch eigene technische und gestalterische Besonderheiten. Der praktische Anspruch kombiniert mit Luxus und Individualisierung machen ihn zu einer bevorzugten Wahl für Liebhaber klassischer Grand Tourer.














