1963 | Porsche 356 B 1600 Super
Porsche 356 B 1600 S (1963). Schätzpreis CHF 80'000 bis CHF 100'000
Porsche 356 B 1600 S (1963). Schätzpreis CHF 80'000 bis CHF 100'000
Porsche 356 B 1600 S (1963). Schätzpreis CHF 80'000 bis CHF 100'000
Porsche 356 B 1600 S (1963). Schätzpreis CHF 80'000 bis CHF 100'000
Der elegante Ursprung - der Porsche 356 B 1600 S von 1963
Der 1948 erstmals präsentierte Porsche 356 beruht auf einem simplen Prinzip. Man nehme Bauteile aus der Grossserie und baue damit einen populären Sportwagen. So basiert der 356 auf dem VW-Käfer, ja er sieht auch aus wie ein flacher, glatter Käfer.
Die Karosserie wirkt etwas pummelig, das Fahrwerk sehr schmal. Das damals ungewöhnliche Design folgt dem bei Pininfarina ein Jahr zuvor gezeichneten Cisitalia: es ist flach, kompakt, effizient – und zunächst noch praktisch ohne Chromschmuck. Das Design ist wegweisend und bedeutet nichts weniger als die Geburt des modernen Sportwagens der Nachkriegszeit.
Porsches erstes Serienmodell wird mit über 76'000 verkauften Einheiten ein Megaseller. Mit der Zeit kommt etwas mehr Chromschmuck und Komfort dazu, schliesslich werden viele Porsche nach Amerika exportiert. Der 1959 präsentierte 356B hat höher gesetzte Stossstangen und Scheinwerfer, was ihn bedeutend freundlicher wirken lässt.
Dieses 356B Cabriolet wird Ende Oktober 1962 fertiggestellt. Von der stärkeren, S-Version mit rund 80 PS entstehen in jenem Jahr nur wenige Hundert Exemplare. Das in der Farbe Champagne Yellow mit braunem Leder und einem Blaupunkt-Radio bestellte Cabrio wird in die USA exportiert. Nach dem Re-Import wird der Porsche in Deutschland restauriert und kommt 2013 zur aktuellen Besitzerin in die Schweiz. Seitdem sind über 35'000 Franken in den Porsche geflossen. Neben Unterhalt und Reparaturen wurde auch eine elektrische Servolenkung verbaut. Gemäss unserem Werkstatt-Check stehen dennoch einige Arbeiten an, woraus sich auch der niedrige Schätzpreis erklärt.
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