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Yamaha TZ 750 Oldtimer kaufen

Die Yamaha TZ 750 zählt zu den ambitioniertesten Rennmaschinen der 1970er Jahre und fasziniert Classic-Bike-Enthusiasten durch ihre kompromisslose Technik und ungebändigte Leistung. Ihr Ruf als Hochleistungszwei­zylinder verleiht ihr heute Kultstatus im historischen Rennsport.

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"Yamaha TZ 750" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Yamaha TZ 750" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/4 von Yamaha TZ 750 (2015)

2015 | Yamaha TZ 750

TZ 750 NEW BUILD MINNOVATION

€ 74.893vor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/12 von Yamaha TZ 750 (1975)

1975 | Yamaha TZ 750

YAMAHA TZ 750 NEW BUILD BY MINNOVATION

€ 86.415vor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/6 von Yamaha TZ 750 (1974)

1974 | Yamaha TZ 750

TZ 750 NEW BUILD MINNOVATION

€ 74.893vor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/17 von Yamaha TZ 750 (1975)

1975 | Yamaha TZ 750

YAMAHA TZ 750 C

€ 69.131vor 3 Jahren
🇬🇧
Händler

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Yamaha TZ 750 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Yamaha TZ 750 Motorrädern wird vor allem durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Yamaha TZ 750: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis der auf dem Classic Trader Marktplatz erfassten Verkaufs- und Inseratsdaten zur Yamaha TZ 750 zeigt sich im Zeitraum von April 2023 bis Juli 2025 ein insgesamt fester, leicht schwankender Markt. Die erfassten Preise liegen überwiegend im Korridor von rund 69.000 € bis 86.000 €, was für diese ikonische Renn-Zweitaktmaschine (häufig als Baujahr 1974/1975 mit ca. 100 PS geführt) ein hohes, aber relativ konsistentes Niveau signalisiert. Der jüngste deutsche Datensatz (Juli 2025) liegt mit 60.000 € unter dem bisherigen Spektrum und wirkt eher wie ein einzelner Ausreißer bzw. ein Hinweis auf stärkere Preisstreuung durch Zustand, Historie und Einsatz (Track-Bike vs. Sammlerstück). Realistisch erscheint daher aktuell eine marktnahe Spanne von etwa 70.000 € bis 85.000 € für gut dokumentierte Fahrzeuge. Die tendenzielle Stabilisierung lässt sich durch die Seltenheit, die motorsportliche Provenienz und die anhaltende Sammlernachfrage nach authentischen 1970er-Rennmaschinen erklären; gleichzeitig begrenzt die geringe Datenmenge die Aussagekraft.

Geschichte der Yamaha TZ 750

Die Yamaha TZ 750 wurde Mitte der 1970er Jahre als reine Rennmaschine für den internationalen Straßenrennsport entwickelt. Ihr Debüt feierte sie 1974 und sorgte auf Anhieb für Furore, da sie mit ihrem wassergekühlten Vierzylinder-Zweitaktmotor neue Leistungsmaßstäbe setzte. Die TZ 750 gewann zahlreiche prestigeträchtige Rennen, darunter das legendäre Daytona 200, und etablierte sich als Maßstab im Paddock der damals brutal schnellen Zweitaktklasse. Der Fokus lag stets auf Rennstrecke und Performance, statt auf Straßenzulassung oder Alltagstauglichkeit.

Modellgeschichte

Die Entwicklung der Yamaha TZ 750 fußt auf der Erfahrung mit den erfolgreichen TZ 350 Modellen, wobei die TZ 750 eine konsequente Vergrößerung mit einem zusätzlichen Zylinderbankpaar darstellt. Vorgänger der Baureihe waren die kleineren TZ-Modelle, Nachfolger mit vergleichbaren Ansprüchen erschienen erst Jahrzehnte später. Die große Ära der TZ 750 endete, als sich der Rennsport in Richtung Viertakt und restriktiverer Reglementierung bewegte.

Besonderheiten der Yamaha TZ 750

Technisch war die TZ 750 kompromisslos auf Wettbewerbsfähigkeit ausgelegt: Ein wassergekühlter Vierzylinder-Zweitaktmotor, scharf gestuftes 6-Gang-Getriebe und eine äußerst gewichtsoptimierte Fahrwerksarchitektur. Ihr Sound und ihre explosive Kraftentfaltung gelten im historischen Motorsport als einmalig. Im Angebot auf Classic Trader entfällt derzeit der gesamte Yamaha-Rennmaschinen-Bestand auf die TZ 750 — sie ist somit das dominierende Modell im Bereich historischer Yamaha-Rotax-Modelle.

Technische Daten

Sondermodelle

Innerhalb der Produktionszeit gab es laufende Entwicklungsstufen, u. a. die TZ750A bis D, die sich durch Rahmenmodifikationen, Fahrwerksverstärkungen und Detailoptimierungen der Motorleistung unterschieden. Besonders begehrt bei Sammlern sind Modelle mit nachweisbarer Werks-Renngeschichte oder prominenter Fahrerhistorie.

Schwachstellen und Wartung

Die Abstimmung von Chassis und Motor verlangt fundiertes technisches Know-how. Typische Herausforderungen betreffen Kolben, Kurbelwellenlager und Kupplung, die bei unsachgemäßer Wartung stark beansprucht werden. Die Ersatzteilsituation alter Werksbauteile kann anspruchsvoll sein, weshalb sorgfältige Dokumentation und spezialisierte Mechaniker unerlässlich sind.

Motor, Getriebe und Fahrverhalten

Die Explosivität der TZ 750 ist im historischen Motorsport legendär: Die lineare, fast brutale Leistungsentfaltung des Zweitakters, gepaart mit der Leichtbauweise, fordert die fahrerischen Qualitäten bis heute extrem heraus. Insbesondere das Fahrverhalten bei schnellen Lastwechseln und das sehr feinfühlige Setup des Rahmens machen sie zu einem reinen Track-Tool. Die Aufhängung folgt klassischen Konstruktionsprinzipien mit Doppelschleifenrahmen. Innerhalb der alten TZ-Baureihe wird insbesondere das Modell TZ750D (späte Ausführung) aufgrund ausgereifter Fahrwerkskomponenten und optimierter Motormapping geschätzt.

Design, Materialien und Zubehör

Das Erscheinungsbild der TZ 750 ist geprägt von einer schlanken, aerodynamisch optimierten Vollverkleidung aus GFK, tiefgezogenem Tank und minimalistischer Sitzbank. Funktion folgte hier kompromisslos der Form: Jede Designentscheidung war auf Aerodynamik, Gewichtseinsparung und Servicefreundlichkeit ausgelegt. Farblich dominierte das klassische Yamaha-Rennsportweiß mit roten Streifen, gelegentlich ergänzt durch Sponsoren- oder Teamlackierungen. Die Instrumentierung fällt spartanisch aus, Zubehör ist im Werkszustand nahezu nicht vorhanden — nachgerüstete Teile betreffen meist nur notwendigste Rennspezifika wie Überlaufschläuche, Rennstrecken-Bremshebel oder verstärkte Fußrasten.

Weitere Besonderheiten

Ein großer Teil des Charmes der Yamaha TZ 750 liegt in der Motorsport-DNA: Viele Fahrzeuge lassen sich heute durch nachweisbare Renngeschichte und originale Werksmodifikationen zurückverfolgen. Die Aufarbeitung und Restauration solcher Maschinen ist anspruchsvoll und verlangt spezielles Fachwissen.

Zusammenfassung

Die Yamaha TZ 750 bleibt als kompromisslose Rennmaschine ein Ausdruck maximaler Performancekultur der 1970er Jahre. Ihre Authentizität, ihre rennsportliche Ausrichtung und die Exklusivität machen sie zum faszinierenden Objekt für Liebhaber des historischen Motorradsports, die pure Performance und Motorsportgeschichte suchen.