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Yamaha Motorrad kaufen

Seit 1955 prägt Yamaha die Welt der zwei Räder mit technischer Brillanz und einer tiefen Leidenschaft für den Rennsport. Vom ersten Zweitakter YA-1 über die geländegängige XT 500 bis hin zur kraftvollen V-Max 1200 stehen die drei Stimmgabeln für japanische Perfektion, die auf österreichischen Bergstraßen wie auf der Rennstrecke gleichermaßen begeistert.

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Auktion6 Tage, 05:32:42
Bild 1/16 von Yamaha LB 50 Chappy (1973)
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Classic Auktion

1973 | Yamaha LB 50 Chappy

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

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1990 | Yamaha FZR 1000

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1998 | Yamaha YZF 1000 R1

Yamaha YAMAHA YZF-R1

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Bild 1/50 von Yamaha FZ 750 (1986)
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1974 | Yamaha TR 3

Yamaha TR3 350 SEGONI SPECIAL GP

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1975 | Yamaha 175 GP Special

Yamaha 175 GP "TELAIO CECOTTINO"

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1982 | Yamaha XS 650

XS 650 Starrahmen/Heck

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1993 | Yamaha XTZ 750 Super Ténéré

Yamaha XTZ 750 SUPER TENERE'

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Geschichte & Erbe

Die Erfolgsgeschichte von Yamaha begann nicht etwa mit Benzin im Blut, sondern mit dem feinen Gehör für Musik. 1887 gründete Torakusu Yamaha die Nippon Gakki Co., Ltd., um hochwertige Klaviere und Orgeln zu fertigen. Noch heute erinnert das Logo mit den drei gekreuzten Stimmgabeln an diesen Ursprung. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte das Unternehmen unter der Leitung von Genichi Kawakami nach neuen Geschäftsfeldern und nutzte die Erfahrung in der Metallverarbeitung zur Produktion von Motorrädern. 1955 rollte mit der YA-1 das erste Modell aus den Werkshallen in Hamamatsu. Die „Akatombo“ (Rote Libelle) war ein 125-ccm-Zweitakter, der sofort durch Qualität und Zuverlässigkeit überzeugte und bereits im ersten Jahr bedeutende Rennen in Japan gewann.

In den 1960er Jahren expandierte Yamaha weltweit und setzte dabei konsequent auf die Zweitakt-Technologie. Während andere Hersteller bereits auf Viertakter umschwenkten, perfektionierte Yamaha den Zweitakter und feierte damit enorme Erfolge im Grand-Prix-Sport. Namen wie Phil Read und später Kenny Roberts sind untrennbar mit den Siegen der Marke verbunden. Österreichische Fans erinnern sich besonders gerne an die Ära, in der Yamaha-Motoren auch in heimischen Bergrennen und auf dem Salzburgring dominierten.

Ein Meilenstein der Firmengeschichte war das Jahr 1976, als die XT 500 die Welt der Offroad-Motorräder revolutionierte. Dieser robuste Einzylinder-Viertakter schuf die Basis für die moderne Enduro-Klasse und bewies seine Unwüstlichkeit durch Siege bei der Rallye Paris-Dakar. Zur gleichen Zeit etablierte Yamaha mit der XS 650 einen Paralleltwin, der heute als einer der charakteristischsten Klassiker der Marke gilt und besonders in der österreichischen Custom-Szene hoch im Kurs steht.

In den 1980er und 1990er Jahren festigte Yamaha seinen Ruf als Innovationsführer. Die Einführung der Fünfventil-Technik in der FZ 750 und später in der FZR 1000 setzte neue Maßstäbe im Supersport-Segment. Mit der YZF-R1 definierte Yamaha 1998 das Superbike-Konzept völlig neu: radikale Leichtbauweise gepaart mit brachialer Leistung. Abseits der Rundstrecke sorgte die V-Max 1200 ab 1985 für Furore – ein Muscle-Bike mit V4-Motor, das Beschleunigungswerte lieferte, die bis dahin unvorstellbar waren. Heute blickt Yamaha auf sieben Jahrzehnte Motorradbau zurück und ist fester Bestandteil der „Big Four“ aus Japan.

Highlights & Besonderheiten

Was eine Yamaha von der Masse abhebt, ist die konsequente Übertragung von Rennsporttechnologie in Serienfahrzeuge. Die Ingenieure in Iwata haben es über Jahrzehnte verstanden, hochemotionale Motorenkonzepte mit japanischer Zuverlässigkeit zu paaren. Dabei deckt Yamaha eine beeindruckende Bandbreite ab, die vom puristischen Einzylinder bis zum komplexen V4-Aggregat reicht.

Die XT 500 ist zweifellos das bekannteste Gesicht der Marke, wenn es um Abenteuer geht. Ihr luftgekühlter 499-ccm-Motor ist für seine Einfachheit und Langlebigkeit berühmt. In Österreich, wo Schotterpässe und alpine Wege zum Motorradfahren dazugehören, war und ist die XT ein treuer Begleiter. Ihr markantes Pochen und die schlichte Linienführung machen sie zum begehrten Sammlerobjekt, das heute weit über seinen ursprünglichen Nutzwert hinaus geschätzt wird.

Ein weiteres Highlight ist die XS 650. Als Yamaha Ende der 60er Jahre diesen Paralleltwin präsentierte, war er eine Kampfansage an die britische Konkurrenz. Der Motor ist optisch ein Leckerbissen und technisch den englischen Vorbildern in Sachen Öldichtigkeit und Standfestigkeit weit überlegen. Die XS 650 hat sich über die Jahrzehnte zur perfekten Basis für Individualisten entwickelt. Ob als klassisch restaurierter Oldtimer oder als radikaler Bobber-Umbau – die XS bleibt ein Statement für zeitlosen Stil.

Für Liebhaber der Zweitakt-Technik sind die Modelle der RD-Serie das Maß der Dinge. Die RD 250 LC und die RD 350 LC brachten echtes Grand-Prix-Feeling auf die Straße. Die Wasserkühlung (Liquid Cooled) ermöglichte Leistungen, die herkömmliche Viertakter gleicher Hubraumgröße alt aussehen ließen. Der plötzliche Leistungsschub beim Einsetzen des Resonanzbereichs sorgt bei Fahrern noch heute für Gänsehaut.

Nicht zu vergessen ist die V-Max 1200. Sie ist kein klassisches Motorrad im herkömmlichen Sinne, sondern eine fahrende Skulptur der Gewalt. Mit ihrem V-Boost-System, das ab einer gewissen Drehzahl die Ansaugwege koppelt und so eine gewaltige Leistungsspritze liefert, wurde sie zum Kultobjekt für Drag-Racing-Enthusiasten und Individualisten. In der österreichischen Szene wird die V-Max oft gehegt und gepflegt, da sie wie kaum ein zweites Modell für unbändige Kraft steht.

Technische Daten

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten technischen Eckdaten der bedeutendsten Yamaha-Klassiker, die den Markt bis heute prägen.

Marktübersicht und Kauftipps

Der österreichische Markt für klassische Yamaha-Motorräder zeigt sich im Jahr 2025 stabil und wertorientiert. Besonders Modelle in unverbasteltem Originalzustand erzielen zunehmend hohe Preise. In Österreich ist zudem die „Pickerl“-Prüfung (§57a) ein wichtiger Indikator für den Pflegezustand, da die Anforderungen an die Verkehrssicherheit hierzulande traditionell hoch sind.

Yamaha XT 500: Der ungeschlagene Abenteurer

Die XT 500 bleibt das Zugpferd auf dem Sammlermarkt. Für ein fahrbereites Exemplar mit österreichischen Papieren müssen Käufer derzeit zwischen 5.500 € und 10.000 € einplanen. Absolut neuwertige Modelle oder seltene Jahrgänge mit Aluminiumtank können auch deutlich darüber liegen. Ein außergewöhnlicher Verkauf im Jahr 2025 zeigte, dass Sammler für originalverpackte „Crate Bikes“ sogar Summen im Bereich von 80.000 € bezahlen, was den Kultstatus dieses Modells unterstreicht.

Kauftipp: Achten Sie auf Risse im Bereich der Tankbefestigung und den Zustand der Elektrik. Die Umrüstung von 6V auf 12V ist in der Szene beliebt und steigert die Alltagstauglichkeit enorm. Prüfen Sie, ob der Motor trocken ist – Ölverlust am Zylinderkopf oder am Simmerring der Schaltwelle ist ein häufiges, wenn auch meist behebbares Problem.

Yamaha XS 650: Klassik mit Umbaupotenzial

In Österreich ist die XS 650 besonders als Basis für Café Racer oder Scrambler beliebt. Ein originalgetreues Modell ist mittlerweile selten und kostet je nach Zustand zwischen 4.500 € und 7.500 €. Bereits umgebaute Maschinen variieren stark im Preis, hier entscheidet die Qualität der Ausführung und die Eintragung im Typenschein.

Kauftipp: Der Paralleltwin ist robust, leidet aber oft unter Vibrationen, die im Laufe der Jahre Schrauben und Halterungen zermürben. Kontrollieren Sie die Schwingenlagerung und die Funktionsfähigkeit des Anlassers, der bei frühen Modellen oft Probleme bereitet. Ein „Matching Numbers“ Bike (identische Rahmen- und Motornummer) ist für Sammler ein Muss.

Yamaha RD 350 LC: Der Zweitakt-Giftzwerg

Die Preise für gut erhaltene RD-Modelle sind in den letzten Jahren kräftig angezogen. Eine RD 350 LC im guten Zustand liegt heute meist zwischen 6.000 € und 9.500 €. Die späteren YPVS-Modelle sind aufgrund ihrer komplexeren Technik und höheren Leistung besonders gesucht.

Kauftipp: Das größte Risiko ist ein verdeckter Motorschaden durch mangelhafte Schmierung oder falsche Vergasereinstellung. Fragen Sie gezielt nach der letzten Revision der Kurbelwelle und der Zylinder. Ein rauchiger Kaltstart ist normal, aber ungleiche Kompression oder mechanische Geräusche sind Warnsignale. Achten Sie auf die Originalität der Auspuffanlage – Nachbauten ohne Zulassung führen in Österreich schnell zu Problemen bei der Überprüfung.

Yamaha V-Max 1200: Viel Power für vergleichsweise wenig Geld

Erstaunlicherweise ist die V-Max derzeit ein echter Preis-Leistungs-Tipp. Ordentliche Exemplare mit einer Laufleistung von 30.000 bis 50.000 Kilometern sind in Österreich oft schon für 4.000 € bis 6.000 € zu finden. Nur sehr späte Modelle oder spezielle Editionen kratzen an der 10.000-Euro-Marke.

Kauftipp: Prüfen Sie das Getriebe, insbesondere ob der zweite Gang unter Last herausspringt – eine bekannte Schwäche. Da die V-Max oft als Show-Bike genutzt wurde, sollten Sie auf eventuelle Standschäden an den Vergasern achten. Ein Blick in den Tank verrät oft viel über die Standzeit und mögliche Korrosion.

Yamaha FZR 1000: Der unterschätzte Supersportler

Wer viel Fahrspaß für wenig Geld sucht, landet unweigerlich bei der FZR 1000. Die Preise liegen hier oft noch zwischen 2.500 € und 5.000 €. Sie ist die ideale Wahl für Fahrer, die ein klassisches Superbike im Alltag bewegen wollen, ohne Angst um eine enorme Investition haben zu müssen.

Kauftipp: Die EXUP-Walze im Auspuff muss gängig sein, sonst leidet die Drehmomentkurve massiv. Kontrollieren Sie die Bremszangen auf Gängigkeit und das Federbein auf Dichtigkeit. Da diese Maschinen oft sportlich bewegt wurden, ist eine lückenlose Historie besonders wertvoll.

Fahrverhalten & Performance

Das Fahren einer klassischen Yamaha ist eine Reise durch die Evolution der Motorradtechnik. Jedes Modell vermittelt seinen ganz eigenen Charakter, der stark von der jeweiligen Epoche geprägt ist.

Setzt man sich auf eine XT 500, spürt man sofort den puristischen Ansatz. Der hohe Schwerpunkt und die aufrechte Sitzposition geben einem das Gefühl, erhaben über dem Geschehen zu thronen. Das Starten erfordert Übung: Den Kolben über den Dekompressionshebel in die richtige Position bringen, den Kickstarter kraftvoll durchtreten – wenn der Einzylinder mit einem tiefen „Poff“ zum Leben erwacht, ist die Welt in Ordnung. Das Drehmoment aus dem Keller ist beeindruckend und macht die XT auf engen Alpenpässen in Österreich zu einem agilen Kurvenräuber, auch wenn man auf Geraden keine Geschwindigkeitsrekorde bricht.

Ganz anders die RD 350 LC. Hier ist Agilität das Schlüsselwort. Das geringe Gewicht lässt die Maschine fast wie ein Fahrrad in die Kurven fallen. Wer den Motor unter 5.000 Touren hält, erlebt ein zahmes, fast unauffälliges Motorrad. Doch darüber öffnet sich die Pforte zum Wahnsinn. Der plötzliche Leistungseinsatz katapultiert Fahrer und Maschine nach vorne, begleitet von einem schrillen Kreischen, das an die Rennmaschinen der 70er Jahre erinnert. Es ist ein forderndes Fahren, das ständige Aufmerksamkeit und viel Schaltarbeit verlangt, aber mit purer Emotion belohnt.

Die V-Max 1200 hingegen ist ein Motorrad der Extreme. Auf der Geraden ist sie eine Macht. Die Beschleunigung, besonders wenn das V-Boost-System zuschaltet, ist auch nach heutigen Maßstäben noch beeindruckend. Man fühlt sich wie an einem Gummiband gezogen. Geht es jedoch in die Kurven, fordert das hohe Gewicht und das fahrwerkstechnische Layout der 80er Jahre Tribut. Die V-Max will mit Bedacht geführt werden; sie ist kein Florett, sondern ein schwerer Säbel.

Die XS 650 bietet das vielleicht ausgeglichenste Erlebnis. Der Paralleltwin vibriert angenehm und liefert seine Kraft gleichmäßig ab. Es ist ein entspanntes Gleiten, das durch den kernigen Sound des Motors untermalt wird. Das Fahrverhalten ist neutral und berechenbar, was sie auch für Wiedereinsteiger oder weniger erfahrene Piloten attraktiv macht. Sie ist die perfekte Maschine für die gemütliche Wochenendtour durch das Weinviertel oder entlang der Donau.

Design & Ästhetik

Yamaha hat es immer verstanden, Technik optisch ansprechend zu verpacken. Das Designstudio GK Design spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Philosophie der „Funktionalen Schönheit“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Jahrzehnte.

Die XT 500 besticht durch ihre Reduktion auf das Wesentliche. Der schlanke Alutank, die schmale Sitzbank und der hochgelegte Auspuff strahlen eine Abenteuerlust aus, die zeitlos ist. Jedes Bauteil scheint einen Zweck zu erfüllen, nichts wirkt aufgesetzt. Diese Ehrlichkeit im Design ist einer der Hauptgründe für den anhaltenden Erfolg.

Bei der XS 650 orientierte sich Yamaha zunächst an klassischen britischen Idealen, verfeinerte diese jedoch mit japanischer Präzision. Die fließende Linie vom Tank zum Heck und die Symmetrie der Auspuffanlage machen sie zu einem der schönsten Motorräder ihrer Zeit. Die polierten Motordeckel und der Chrom der Schutzbleche fangen das Licht ein und betonen die Wertigkeit.

Die RD-Modelle der 80er Jahre brachten eine neue Formensprache: Kanten statt Rundungen. Die markante Tankform und die kleine Cockpitverkleidung wirkten damals futuristisch und symbolisierten den technologischen Fortschritt. In Kombination mit der berühmten Speedblock-Lackierung (weiß-rot oder gelb-schwarz) entstand ein Look, der bis heute untrennbar mit den Rennerfolgen von Kenny Roberts verbunden ist.

Die V-Max 1200 ist ein Paradebeispiel für „Mechanical Brutalism“. Der mächtige V4-Motor wird nicht unter Plastik versteckt, sondern als zentrales Gestaltungselement inszeniert. Die seitlichen Lufthutzen, die eigentlich Attrappen sind, verleihen der Maschine ihre unverwechselbare, muskulöse Silhouette. Sie wirkt schon im Stand schnell und gefährlich – ein Design, das provoziert und polarisiert.

Rennsport & Kultur

Der Rennsport ist die Seele von Yamaha. Ohne die Siege auf der Rennstrecke wäre der Mythos der Marke nicht denkbar. Yamaha war der erste japanische Hersteller, der sich ernsthaft im internationalen Grand-Prix-Sport engagierte. Die Erfolge von Legenden wie Giacomo Agostini, der nach seinen Triumphen auf MV Agusta zu Yamaha wechselte, bewiesen, dass japanische Zweitakter reif für den Olymp waren.

In Österreich hat Yamaha eine besonders treue Fangemeinde. Der Salzburgring war oft Schauplatz spektakulärer Schlachten, bei denen die Yamaha-Piloten mit ihren kreischenden Zweitaktern die Zuschauer begeisterten. Diese Verbundenheit zum Motorsport spiegelt sich auch in der lebendigen Clubszene wider. Über das ganze Land verteilt gibt es Stammtische und Interessengemeinschaften, die sich dem Erhalt der klassischen Yamaha-Modelle verschrieben haben.

Die Kultur rund um Yamaha ist geprägt von einer gewissen Hemdsärmeligkeit. Während andere Marken oft einen sehr elitären Kult pflegen, geht es bei Yamaha-Enthusiasten meist bodenständiger zu. Ob man mit der XT durch den Matsch fährt oder mit der R1 auf dem Red Bull Ring nach Bestzeiten jagt – die Freude am Fahren und die Faszination für die Technik stehen im Vordergrund. Diese Nahbarkeit macht die Marke auch für jüngere Generationen attraktiv, die in den Klassikern der 70er und 80er Jahre eine authentische Alternative zum modernen Hightech-Einheitsbrei finden.

Die Ersatzteilversorgung für Yamaha-Klassiker gilt in Fachkreisen als vorbildlich. Viele Verschleißteile sind noch immer über das offizielle Händlernetz zu beziehen, und was dort nicht mehr lieferbar ist, wird oft von spezialisierten Kleinbetrieben in hervorragender Qualität nachgefertigt. Dies sorgt dafür, dass eine klassische Yamaha kein Standmodell für das Wohnzimmer bleiben muss, sondern ein echtes Fahrzeug für die Straße bleibt.

Fazit

Wer sich heute für eine klassische Yamaha entscheidet, kauft nicht nur ein Motorrad, sondern ein Stück Zeitgeschichte. Die Marke mit den drei Stimmgabeln bietet für jeden Geschmack und jedes Budget das passende Modell. Von der wertstabilen XT 500 über die charakterstarke XS 650 bis hin zum technologischen Wunderwerk RD 350 LC – die Vielfalt ist beeindruckend.

In Österreich profitieren Käufer von einem gut strukturierten Markt und einer leidenschaftlichen Szene. Die robuste Technik und die gute Ersatzteilsituation machen Yamaha-Klassiker zu einer vernünftigen Wahl für alle, die in die Welt der Oldtimer einsteigen wollen. Gleichzeitig bieten seltene Modelle und exzellente Originalzustände genug Potenzial für anspruchsvolle Sammler.

Egal für welches Modell man sich entscheidet: Das Erlebnis einer Yamaha ist immer geprägt von einer gewissen Leichtigkeit und der Gewissheit, eine Maschine zu bewegen, die mit japanischer Präzision und einer großen Portion Herzblut konstruiert wurde. In einer Welt, die immer digitaler und unpersönlicher wird, bietet eine klassische Yamaha das, was viele suchen: ein mechanisches, ehrliches und zutiefst emotionales Fahrerlebnis. Finden Sie jetzt Ihr persönliches Stück Motorradgeschichte auf Classic Trader und entdecken Sie die Faszination Yamaha neu.