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Puch 250 SGS Oldtimer kaufen

Die Puch 250 SGS steht für österreichische Motorradbaukunst der Nachkriegszeit und überzeugt mit einem einzigartigen Zweitakt-Doppelkolbenmotor sowie technisch robustem Aufbau. Mit ihrer Produktion von über 38.000 Stück bis 1970 bietet sie technisch wie historisch spannende Substanz.

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Bild 1/10 von Puch 250 SGS (1900)
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Classic Auktion

1900 | Puch 250 SGS

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

€ 3.600 - € 4.900

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"Puch 250 SGS" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Puch 250 SGS" machen.

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Bild 1/34 von Puch 250 SGS (1960)

1960 | Puch 250 SGS

1960 Puch SGS Split Single 247cc

Preis auf Anfragevor 2 Jahren
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Händler
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Bild 1/13 von Puch 250 SGS (1956)

1956 | Puch 250 SGS

RACING BIKE

€ 1.449vor 5 Jahren
🇷🇸
Privat
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Bild 1/7 von Puch 250 SGS (1957)

1957 | Puch 250 SGS

POLICE MADE

€ 4.500vor 6 Jahren
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Bild 1/15 von Puch 250 SGS (1957)

1957 | Puch 250 SGS

KLASSISCH

€ 4.500vor 7 Jahren
🇷🇸
Privat
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1954 | Puch 250 SGS

Allstate USA Ausführung

€ 9.900vor 9 Jahren
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1953 | Puch 250 SGS

Vom Fachmann restaurierte Puch SGS 250

€ 8.500vor 10 Jahren
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Privat

Puch 250 SGS Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

Anzahl Inserate
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Höchster Wert
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Durchschnitt (gleitend)

Geschichte der Puch 250 SGS

Die Puch 250 SGS, ein Meilenstein der österreichischen Motorradgeschichte, wurde 1953 in Paris vorgestellt und prägte den internationalen Motorradmarkt bis 1970. Gefertigt im Puch Werk in Thondorf bei Graz, überzeugt dieses Zweirad mit Innovationen wie dem luftgekühlten Zweitakt-Doppelkolbenmotor. Besonders hervorzuheben ist die Exportversion: In den USA wurde die 250 SGS als Allstate 250 „Twingle“ über den Versandhandel von Sears verbreitet und war für zahlreiche Fahrer Einstieg ins Motorradleben. Mit 38.584 Exemplaren zählt sie zu den erfolgreicheren Modellen ihrer Zeit.

Modellgeschichte der Puch 250 SGS

Die Baureihe SG der Puch-Motorräder war ein entscheidender Entwicklungsschritt. Die 250 SGS löste die vorherigen Modelle der SG-Reihe ab und wurde dauerhaft bis zur Produktionsaufgabe 1970 weiterentwickelt. Der luftgekühlte Zweitakt-Doppelkolbenmotor, der sogenannte „Split-Single“-Motor, kennzeichnete die technische Richtung der Serie. Zur Identifikation dienen Motor- und Fahrgestellnummer, bei einigen Modellen auch der spezielle SGSA-Zylinder. Nach der 250 SGS wurde keine direkte Nachfolgerin mit vergleichbarer Technik mehr aufgelegt, die Serie markiert somit das Ende einer Ära bei Puch.

Besonderheiten der Puch 250 SGS

Die überdurchschnittlich robuste Konstruktion, der Schalenrahmen und der spezialisierte Split-Single-Zweitaktmotor sind zentrale Merkmale der Puch 250 SGS. Der SGSA-Zylinder ist für eine Leistung von 16 PS ausgelegt und sorgt für ein eigenständiges Leistungsbild. Weltweit bekannt wurde das Modell als Allstate 250 in den USA, wo sie als praktisches, zuverlässiges Gebrauchsmotorrad und als typische „Einstiegsmaschine“ einen besonderen Stellenwert hatte.

Technische Daten der Puch 250 SGS

Sondermodelle und Sammlerstücke

Eine besondere Rolle spielt die US-Exportversion „Allstate 250 Twingle“, die im Sears-Katalog erhältlich war. Diese Varianten besitzen eigene Typbezeichnungen (SR 250) und sind als Sammlerobjekte speziell für den amerikanischen Markt relevant. Zudem lässt sich der SGSA-Zylinder als seltenes technisches Merkmal interpretieren.

Schwachstellen und typische Probleme

Wichtige Hinweise zu Schwachstellen liegen aktuell nicht vor. Bei klassischen Zweitaktmotoren lohnt sich dennoch stets ein prüfender Blick auf die Dichtungen, das Kurbelwellenlager und den Zustand von Zylinder samt Kolben. Originalteile wie Getriebe, Lager und Abdichtungen sollten möglichst erhalten oder durch entsprechende Ersatzteile ersetzt werden, da der Werterhalt und die Zuverlässigkeit stark vom Motorzustand abhängen.

Motor und Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Der charakteristische Split-Single-Zweitaktmotor der Puch 250 SGS erzeugt in der Ausführung mit SGSA-Zylinder eine Leistung von 16 PS. Das Drehmoment entfaltet sich geschmeidig, der Durchzug aus unteren Drehzahlen überzeugt für einen Zweitakter dieser Größe. Die Fahrwerksauslegung mit Schwinggabel verleiht dem Motorrad ein eigenständiges Fahrgefühl, das im Alltag sowie auf längeren Strecken die technischen Besonderheiten der Epoche widerspiegelt. Das Getriebe arbeitet klassentypisch direkt und robust. Hervorzuheben sind Modelle mit original erhaltenem SGSA-Zylinder und vollständigem Motor – diese Versionen gelten bei Fahrern als besonders langlebig und technisch ausgereift.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Das typische Design der Puch 250 SGS zeigt einen funktionalen Schalenrahmen und klare Linien. Klassische Lackierungen in gedeckten Farben, Metall-Logos am Tank und solide Sitzbänke prägen das Erscheinungsbild. Zum Sonderzubehör zählten periodisch Gepäckträger, spezielle Seitenkoffer oder Chromteile. Die Gestaltungselemente und Zubehörteile waren jeweils auf Funktionalität ausgerichtet und unterstreichen den praktischen Anspruch des Fahrzeugs.

Weitere Besonderheiten

Die Tatsache, dass die Puch 250 SGS für viele US-Käufer über den Sears-Katalog als „erstes Motorrad“ diente, spricht für ihre solide Bauweise und unkomplizierte Technik. Ersatzteile lassen sich mit etwas Recherche weiterhin finden, insbesondere für Motor und Getriebe.

Zusammenfassung

Die Puch 250 SGS steht für innovative Motorentechnik, solide Bauweise und authentisches Fahrgefühl der 1950er und 1960er Jahre. Wer sich für dieses Modell entscheidet, erhält ein Stück österreichische Industriekultur mit unverwechselbarem Charakter im klassischen Zweitaktsegment.