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Moto Morini Motorrad kaufen

Seit 1937 verlässt jedes Motorrad das Werk in Bologna mit der Handschrift einer Marke, die sich Trends widersetzt. Von der 125 Turismo bis zur 3½ Sport – Moto Morini baute Maschinen für Enthusiasten, nicht für die Masse.

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Bild 1/6 von Moto Morini 3 1/2 (1989)
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Bild 1/11 von Moto Morini Corsarino Z (1968)
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Bild 1/16 von Moto Morini Corsarino ZZ (1975)
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Bild 1/9 von Moto Morini Corsarino Z (1966)
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1966 | Moto Morini Corsarino Z

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Bild 1/50 von Moto Morini 350 X3 Kanguro (1983)
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1983 | Moto Morini 350 X3 Kanguro

Moto Morini 350 KANGURO

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Bild 1/46 von Moto Morini New York 350 (1988)
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1988 | Moto Morini New York 350

Moto Morini 350 NEW YORK

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Bild 1/41 von Moto Morini Corsarino ZZ (1972)
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1972 | Moto Morini Corsarino ZZ

Moto Morini ZETA ZETA 50

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Bild 1/39 von Moto Morini Corsaro 125 (1969)
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1969 | Moto Morini Corsaro 125

Moto Morini CORSARO 125

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Bild 1/50 von Moto Morini Tresette Sprint (1958)
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1958 | Moto Morini Tresette Sprint

Moto Morini 175 TRESETTE

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Bild 1/15 von Moto Morini Corsaro Veloce (1962)
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1962 | Moto Morini Corsaro Veloce

Very rare !!! SPORT VELOCE 125 !!!

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"Moto Morini" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Moto Morini" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/30 von Moto Morini 175 Turismo (1962)

1962 | Moto Morini 175 Turismo

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Geschichte & Erbe

Alfonso Morini gründete 1937 in Bologna ein Unternehmen, das zunächst Last-Dreiräder fertigte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand 1946 die 125 Turismo – ein Zweitakter mit Geradfederung am Hinterrad, der seiner Zeit technisch voraus war. Die DKW RT 125 diente als Inspiration, doch Morini entwickelte das Konzept weiter. Aus der Turismo wuchsen Sport- und Supersportvarianten, bis 1948 die Competizione debütierte. Mit ihr holte Raffaele Alberti die italienische Meisterschaft – gefahren später auch von Umberto Masetti und Alberto Pagani. Die frühen Jahre waren geprägt von einer tiefen Leidenschaft für den Rennsport, die sich in jedem produzierten Modell widerspiegelte. Morini wollte Maschinen bauen, die nicht nur funktionierten, sondern die Seele des Fahrers ansprachen.

Ab den frühen 1950ern wandte sich Moto Morini dem Viertaktmotor zu. Die Settebello 175 (1952–1958) wurde zum Maßstab: 175 cm³, elf bis dreizehn PS je nach Version, ein Rennmotorrad für die Straße. Fahrer traten bei der Giro d'Italia und Milano-Taranto an. Die Gran Turismo bot 1954 elf PS, die Supersport-Version dreizehn. Parallel entstand die Briscola (1956) als kostengünstige Alternative. 1958 ersetzte die Tresette die 175er-Baureihe und etablierte Morini endgültig als ernstzunehmenden Hersteller im Mittelklasse-Segment. Diese Ära festigte den Ruf der Marke für Zuverlässigkeit und sportliche Ambitionen, auch wenn die Produktionszahlen im Vergleich zu Giganten wie Fiat oder Piaggio bescheiden blieben.

Der Durchbruch kam 1973 mit der 3½ Sport: 344 cm³, 72°-V2-Motor, sechs Gänge, Grimeca-Doppeltrommelbremse vorne. Der Henschel-Rohrrahmen bot Steifigkeit bei geringem Gewicht. Die Konstruktion stammte von Franco Lambertini, der zuvor Rennsporterfahrung bei Moto Morini gesammelt hatte. Mit 39 PS und 135 kg Trockengewicht war die 3½ Sport schneller als manch hubraumstärkerer Konkurrent. 1975 folgte die 500 Sport mit 478 cm³ und Scheibenbremsen – eine direkte Antwort auf Ducatis 450er-Modelle. Beide Maschinen prägten die Marke bis in die 1980er. Die 3½ Sport gilt heute als das Herzstück der Morini-Geschichte und ist das Modell, das die meisten Sammler mit der Marke verbinden.

Alfonso Morini starb 1969; seine Tochter Gabriella Morini übernahm und leitete das Unternehmen bis zur Übernahme 1986 durch die Brüder Castiglioni (Cagiva-Gruppe). Moto Morini sollte fortan den Chopper-Bereich abdecken: Excalibur und New York (350/501 cm³) entstanden als Soft-Chopper. 1989 kamen die Enduros Kanguro und Coguaro (350/501), technisch überarbeitet, doch 1991 endete die Produktion unter Cagiva. Diese Phase wird von vielen Puristen kritisch gesehen, da die Marke ihre sportliche Identität zugunsten von Markttrends opferte, die nicht zu ihrem Erbe passten.

1999 erwarb die Familie Morini (Maurizio Morini, Alfonsos Neffe) die Namensrechte zurück. Ab 2004 kehrte Moto Morini mit hubraumstarken V2-Naked-Bikes zurück: Corsaro 1200, Scrambler und die Reiseenduro Granpasso. Die Produktion blieb klein, fokussiert auf Handarbeit und Exklusivität – ganz im Geist des Gründers. Heute, unter neuer Führung, besinnt sich die Marke wieder auf ihre Wurzeln und bringt mit der neuen 3½ Sport (2025) ein Modell auf den Markt, das die Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen soll.

Highlights & Besonderheiten

Moto Morini baute nie Motorräder für den Massenmarkt. Die 3½ Sport ist das herausragende Beispiel: Der 72°-V2-Motor mit Heron-Brennraumkopf und Ölbadkupplung lieferte 39 PS aus 344 cm³ – genug für 155 km/h bei 135 kg Trockengewicht. Die Grimeca-Doppeltrommelbremse vorne (nur bei frühen Modellen bis 1975) gilt heute als begehrtes Detail; spätere Versionen erhielten Scheibenbremsen. Die Maschine gewann Rennen in der 350er-Klasse und bewies, dass Hubraum allein nicht zählt. Die Leichtigkeit des Handlings und die Präzision des Fahrwerks machten sie zu einem Favoriten auf kurvigen Strecken.

Die Settebello 175 (1952–1958) bleibt unter Sammlern begehrt: Straßenzulassung mit Rennmotorrad-Genen, eingesetzt bei Langstreckenrennen wie der Milano-Taranto. Produktionszahlen blieben niedrig, was Originale heute selten macht. Die Corsaro 125 (1960er) und Corsarino Z/ZZ (1970er) zeigten Morinis Fähigkeit, auch im Kleinhubraum-Segment charakterstarke Maschinen zu bauen. Besonders die Corsarino-Modelle sind heute beliebte Einstiegsklassiker für junge Sammler.

In den 1980ern entstanden mit Kanguro (350/501) und Dart robuste Enduros, die technisch ausgereift, aber kommerziell wenig erfolgreich waren. Sie nutzten den bewährten V2-Motor in Enduro-Geometrie – ungewöhnlich zu einer Zeit, als Einzylinder dominierten. Die Camel 500 kombinierte Reiseenduro-Ambitionen mit dem V2-Charakter, blieb aber Nische. Die Dart 350/400 war ein interessanter Versuch, ein vollverkleidetes Sportmotorrad auf Basis des V2-Motors zu etablieren, litt aber unter der starken Konkurrenz aus Japan.

Nach der Renaissance ab 2004 markierte die Corsaro 1200 mit 117 PS aus 1187 cm³ (V2, 87°) die Rückkehr: moderne Technik (Öhlins-Fahrwerk, Brembo-Bremsen), verpackt in klassischer Naked-Bike-Ästhetik. Die Produktion blieb limitiert – Morini baute nie mehr als einige hundert Einheiten pro Jahr. Die Corsaro Veloce und die Avio-Varianten boten zusätzliche Performance-Optionen für anspruchsvolle Fahrer.

Technische Daten

Legende: OHV = Overhead Valve (hängende Ventile), OHC = Overhead Camshaft (oben liegende Nockenwelle), DOHC = Double Overhead Camshaft (zwei oben liegende Nockenwellen).

Die 3½ und 500 Sport nutzen Heron-Brennraumköpfe (flacher Zylinderkopf, Brennraum in Kolbenmulde) – eine Konstruktion, die Wärmeentwicklung reduziert und Wartung vereinfacht. Die Dell'Orto-Vergaser (meist PHF oder PHM) erfordern saubere Einstellung; moderne Ethanol-Kraftstoffe können Dichtungen angreifen. Frühe 3½ Sport (bis 1975) mit Grimeca-Trommelbremsen gelten als besonders sammelwürdig. Die elektronische Zündung von Ducati Elettrotecnica war damals fortschrittlich, kann aber heute bei Defekten teuer werden.

Marktübersicht und Kauftipps

In Österreich ist der Markt für Moto Morini überschaubar, aber stabil. Die 3½ Sport (344 cm³, 1973–1987) dominiert das Angebot. Auktionspreise 2024/2025 liegen zwischen €2.700 (Projektbasis) und €9.000 (Top-Zustand). In Österreich erzielen gut erhaltene Exemplare mit "Pickerl" (Begutachtung nach § 57a) oft Preise zwischen €5.500 und €7.500. Frühe Modelle mit der Grimeca-Doppeltrommelbremse sind besonders gesucht und können die €8.000-Marke überschreiten. Der österreichische Markt profitiert von der Nähe zu Italien, was den Import von Fahrzeugen und Teilen erleichtert.

Die 500 Sport (478 cm³, 1975–1983) ist seltener zu finden. Privatverkäufe in der Alpenregion liegen bei €6.500–€9.500. Die 500er bietet mehr Drehmoment, was sie für Touren auf österreichischen Passstraßen wie der Großglockner-Hochalpenstraße ideal macht. Wer eine 500er sucht, muss oft Geduld mitbringen, da viele Besitzer ihre Maschinen über Jahrzehnte behalten.

Settebello 175 und Tresette Sprint sind absolute Raritäten. Schätzungen liegen bei €8.000–€15.000. Teile sind schwer zu beschaffen, was die Wartung in Österreich oft zu einer Herausforderung macht, da spezialisierte Werkstätten selten sind. Viele Sammler in Österreich greifen auf Netzwerke in Deutschland oder direkt in Italien zurück.

Kanguro/Coguaro Enduros (1982–1988) kosten zwischen €3.000 und €5.500. Sie sind technisch solide, aber das Sammlerinteresse ist geringer als bei den Sportmodellen. Dennoch bieten sie einen günstigen Einstieg in die Welt der V2-Morinis.

Corsaro 1200 (2005–2011) wird als moderner Klassiker gehandelt. Preise starten bei €6.000 für Maschinen mit hoher Laufleistung und reichen bis €12.000 für Sammlerstücke aus Erstbesitz. Die Unterhaltskosten für die modernen Modelle sind höher, da die Elektronik und die Einspritzanlage Fachwissen erfordern.

Kaufberatung nach Modell

3½ Sport: Prüfen Sie das Kurbelwellenspiel und das Getriebe (besonders den zweiten Gang). Der Rahmen sollte im Bereich des Lenkkopflagers auf Risse untersucht werden. Die Dell'Orto-Vergaser müssen perfekt synchronisiert sein. In Österreich ist die Ersatzteilversorgung über spezialisierte Händler in Deutschland oder Italien gesichert, aber lokale Bestände sind minimal. Achten Sie auf Originalität: Viele Morinis wurden in den 80ern und 90ern verbastelt.

500 Sport: Achten Sie auf den Kupplungsverschleiß. Die Ölbadkupplung muss sauber trennen. Heron-Kolben sollten auf Risse geprüft werden, da Überhitzung bei Passfahrten ein Thema sein kann. Eine Kompressionsprüfung ist vor dem Kauf dringend ratsam.

Teileversorgung: Für die 3½ und 500 Sport ist die Versorgung über Spezialisten wie Gutscher Classic Parts (Deutschland) oder den Moto Morini Club Deutschland gut. In Österreich gibt es eine kleine, aber feine Szene, die sich oft über Foren organisiert. Blechteile wie Tanks oder Seitendeckel sind besonders schwer zu finden und können teuer werden.

Restaurationskosten: Eine komplette Motorüberholung kann zwischen €2.500 und €4.000 kosten. Eine hochwertige Neulackierung schlägt mit €1.500 bis €2.500 zu Buche. Wer eine Morini von Grund auf restauriert, sollte mit Gesamtkosten von €8.000 bis €12.000 rechnen, was den Marktwert oft übersteigt – es ist also eine Herzensangelegenheit.

Fahrverhalten & Erlebnis

Die 3½ Sport ist wie gemacht für kurvige Landstraßen. Der 72°-V2 läuft kultiviert und vibrationsarm. Ab 4000 U/min spürt man das Drehmoment, und bei 7500 U/min entfaltet der Motor seine volle Kraft. Das geringe Gewicht von 135 kg macht die Morini extrem handlich – ein großer Vorteil auf den engen Kehren österreichischer Bergstraßen. Die Sitzposition ist sportlich, aber langstreckentauglich genug für eine Tagestour durch das Salzkammergut oder die Steiermark. Das Fahrwerk vermittelt ein direktes Gefühl für die Straße, was das Vertrauen in Kurven stärkt.

Die 500 Sport bietet spürbar mehr Durchzug aus dem Drehzahlkeller. Sie zieht souveräner aus den Kehren und wirkt insgesamt gelassener als die 3½. Mit 145 kg bleibt sie dennoch ein Leichtgewicht. Auf langen Touren ist die 500er die entspanntere Wahl, ohne dabei an Sportlichkeit einzubüßen.

Kanguro/Coguaro: Diese V2-Enduros sind auf Schotterwegen gut beherrschbar, wirken aber durch den Motor etwas kopflastig. Auf der Straße überzeugen sie durch eine komfortable Sitzposition und eine geschmeidige Leistungsentfaltung. Sie sind die idealen Begleiter für Entdecker, die auch mal abseits befestigter Wege unterwegs sein wollen.

Corsaro 1200: Ein Kraftpaket mit 117 PS. Das Öhlins-Fahrwerk und die Brembo-Bremsen bieten Performance auf höchstem Niveau. Der Sound des 87°-V2 ist tief und charakterstark. Wer die Corsaro fährt, sollte Erfahrung mit leistungsstarken Naked Bikes haben, da die Kraftentfaltung sehr direkt ist.

Design & Philosophie

Moto Morini steht für funktionales Design ohne Schnörkel. Die 3½ Sport besticht durch ihre minimalistische Silhouette und den klassischen roten oder schwarzen Tank mit weißen Pinstripes. Der sichtbare Gitterrohrrahmen und die Solo-Sitzbank betonen den sportlichen Charakter. Designer Franco Lambertini schuf eine zeitlose Ästhetik, die auch heute noch begeistert. Jedes Detail scheint wohlüberlegt, von der Platzierung der Instrumente bis zur Form der Auspuffanlage.

Die Settebello 175 zitiert die Rennsport-Ära der 1950er Jahre mit viel Chrom und einer schmalen Silhouette. Sie verkörpert den Geist einer Zeit, in der Motorräder noch mechanische Kunstwerke waren.

Corsaro 1200: Hier trifft Retro auf Moderne. Der runde Scheinwerfer und der freiliegende Rahmen sind eine Hommage an die Klassiker der Marke, während die Technik auf dem neuesten Stand ist. Das Design ist aggressiv und dennoch elegant, typisch italienisch.

Sonstiges

Moto Morini hat eine treue Fangemeinde in Österreich. Auch wenn die Marke nie den Massenmarkt bediente, schätzen Kenner die handwerkliche Qualität und die technische Eigenständigkeit. In der Oldtimer-Szene sind Morinis gern gesehene Gäste bei Veranstaltungen wie der Ennstal-Classic oder lokalen Bergrennen. Die Marke hat einen gewissen Exotenstatus, der für Gesprächsstoff an jedem Bikertreff sorgt.

Clubszene: Viele österreichische Besitzer sind im Moto Morini Club Deutschland organisiert, da es keinen eigenständigen großen Club in Österreich gibt. Dennoch gibt es regionale Stammtische und lose Netzwerke, die sich gegenseitig bei der Teilesuche und technischen Problemen unterstützen.

Popkultur: Während Marken wie Ducati oder Moto Guzzi oft in Filmen zu sehen sind, blieb Moto Morini eher ein Geheimtipp für Kenner. In Italien hat die Marke jedoch einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis der Motorradkultur.

Fazit

Moto Morini bietet eine faszinierende Alternative zu den bekannteren italienischen Marken. Die 3½ Sport ist die ideale Einstiegsdroge in die Welt der klassischen V2-Motorräder – handlich, technisch interessant und preislich noch im Rahmen (€5.500–€7.500). Wer mehr Kraft sucht, greift zur 500 Sport, muss aber länger suchen.

Die modernen Modelle wie die Corsaro 1200 sind bereits heute Klassiker von morgen. Wer eine Moto Morini fährt, entscheidet sich bewusst für Exklusivität und italienische Ingenieurskunst abseits des Mainstreams. In Österreich bleibt die Marke ein Symbol für Individualität und die Freude am puren Motorradfahren.