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Agrati Motorrad kaufen
Agrati baute nur wenige Jahre lang eigene Roller, doch genau diese kurze Phase macht die Marke für Sammler so spannend. Finden Sie auf Classic Trader seltene Agrati- und Agrati-Garelli-Modelle mit italienischer Technik, eigenständigem Stil und echtem Oldtimer-Charakter.
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1968 | Agrati Capri 50
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Fahrzeug inserierenGeschichte & Erbe
Agrati ist eine jener Marken, die in der Zweiradwelt nicht durch jahrzehntelange Massenproduktion, sondern durch eine kurze, klare und heute sehr sammelwürdige Phase auffallen. Die Wurzeln des Familienunternehmens reichen bis 1900 zurück, als die Firma Ditta A. Agrati & Figli in Monticello bei Como zunächst Elektromotoren fertigte. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg rückte das Thema Zweirad stärker in den Vordergrund, als die Familie die traditionsreiche Garelli Motorcycles übernahm und damit den Grundstein für eine neue Produktlinie legte.
Garelli selbst war schon lange vor Agrati ein Name mit Gewicht. Das Unternehmen wurde 1919 von Adalberto Garelli gegründet, einem Ingenieur, der mit dem berühmten 350-cm³-Split-Single-Rennmotor Technikgeschichte schrieb. Auf Garelli-Maschinen sammelten auch Größen wie Tazio Nuvolari und Achille Varzi Rennerfahrung. Diese sportliche Herkunft ist wichtig, weil sie erklärt, weshalb selbst die kleinen Agrati-Roller nicht wie improvisierte Alltagshelfer wirken, sondern wie Produkte aus einer technisch ambitionierten Werkstatt.
Der entscheidende Schritt für Sammler und Markenhistoriker erfolgte 1958: Agrati präsentierte den Capri, einen Roller für ein Europa, das nach bezahlbarer Mobilität verlangte. Der Capri kam zunächst mit einem 70-cm³-Zweitaktmotor von Garelli auf den Markt und traf den Nerv der Zeit. Italienische Kleinroller standen damals für Freiheit, günstigen Verbrauch und urbane Beweglichkeit – und Agrati brachte mit dem Capri eine eigene Interpretation dieser Idee auf die Straße.
Die Modellfamilie wuchs rasch. Aus dem Capri entstanden in kurzer Folge der Capri 50, Capri 50 S, Capri 70, Capri 80, Capri 100, Capri 125 und später der Super Capri 150. Das zeigt: Agrati war nicht nur ein Ein-Produkt-Hersteller, sondern versuchte, aus dem Capri eine ganze Baureihe zu formen. Gerade für heutige Käufer ist das spannend, weil sich je nach Hubraum, Markt und Ausführung sehr unterschiedliche Charaktere ergeben.
1961 kam es zur offiziellen Fusion zu Agrati-Garelli. Damit war die Verbindung zwischen Familienbetrieb und Traditionsmarke auch formal besiegelt. Nur wenige Jahre später, 1965, verschwand der Name Agrati aus der Produktbezeichnung. Danach liefen die Fahrzeuge nur noch unter Garelli. Das macht die frühe Phase bis 1965 für Sammler besonders attraktiv, während die späten Capri-Modelle bis etwa 1970 die Brücke in die nächste Markenära schlagen.
Ein schöner Seitenaspekt für Österreich: Wer heute auf einem Oldtimertreffen im Weinviertel, in der Steiermark oder rund um Wien einen Agrati sieht, entdeckt nicht bloß einen Roller, sondern ein Stück europäischer Nachkriegsgeschichte mit industrieller Familienlinie. Für die heimische Szene, die stark auf Originalität, Dokumentation und das passende Oldtimerkennzeichen achtet, passt Agrati genau in dieses Raster: selten, technisch interessant und optisch eigenständig.
Auch das spätere Netzwerk der Familie ist erwähnenswert. 1968 gründete Mario Agrati gemeinsam mit Henry Keppel-Hesselink die Marke Fantic Motor. Das zeigt, dass die Familie Agrati nicht nur kurzzeitig im Rollerbau aktiv war, sondern die italienische Zweiradkultur auch danach weiter mitprägte.
Highlights & Besonderheiten
Was macht Agrati heute für Käufer interessant? Zuerst die Seltenheit. Im Vergleich zu Vespa oder Lambretta wurden deutlich weniger Agrati-Roller gebaut, und ein großer Teil davon hat die Jahrzehnte nicht ohne Spuren überstanden. Ein ordentliches Exemplar wirkt deshalb sofort besonders, selbst wenn es äußerlich schlicht auftritt. Genau diese Mischung aus Understatement und Rarität schätzen viele Sammler.
Zweitens ist Agrati kein reiner Mitläufer. Der Capri war ein eigenständiger Entwurf mit klarer Modellstrategie und nicht bloß eine Kopie des italienischen Rollerbooms. Die Marke kombinierte eigene Karosserieformen mit bewährter Technik aus dem Garelli-Umfeld und ergänzte für Exportmärkte sogar Sachs- oder Minarelli-Motoren. Für Käufer ist das wichtig, weil sich Originalität und Marktversion nicht immer decken. Ein Capri aus Großbritannien kann technisch anders aufgebaut sein als ein italienisches Fahrzeug, ohne deshalb weniger sammelwürdig zu sein.
Besonders gesucht sind heute vor allem diese Varianten:
- Capri 50 / Capri 50 S: Der bekannteste Einstieg in die Agrati-Welt. Klein, leicht, klassisch und häufig am ehesten am Markt zu finden.
- Capri 70: Das frühe Modell mit dem originalen Garelli-70-cm³-Zweitakter. Sammler schätzen die Nähe zur Erstversion von 1958.
- Capri 80: Vor allem für den britischen Markt relevant. Mit Minarelli-Motor, in mehreren Ausführungen und mit dem seltenen Model D Dual Seat.
- Capri 100 / Capri 125: Deutlich seltener als die kleineren Versionen, deshalb am Markt oft interessanter als bloße Hubraumdaten vermuten lassen.
- Super Capri 150: Die Spitze der Baureihe, heute rar und in gutem Zustand entsprechend begehrt.
Auch das Produktionsende ist ein Teil des Reizes. Agrati verschwand nicht abrupt, sondern ging über in Agrati-Garelli und schließlich in Garelli allein. Diese Übergangsphase sorgt für Fahrzeuge mit unterschiedlichen Emblemen, Details und technischen Mischformen. Wer sammelt, sollte deshalb nicht nur auf den Schriftzug achten, sondern auf Rahmen, Motornummer, Typenschild und Auslieferungsunterlagen.
Für den Markt gilt: Ein Agrati wirkt am stärksten, wenn er ehrlich, vollständig und möglichst unverbastelt ist. Gerade bei italienischen Rollern ist die Versuchung groß, aus jedem Projekt ein Hochglanzstück zu machen. Bei Agrati bringt das nicht immer den größten Mehrwert. Originale Patina, stimmige Farbgebung und korrekte Details sind oft wertvoller als eine totale Neulackierung ohne historische Tiefe.
Technik
Die folgende Übersicht bezieht sich auf den Capri 50 in der Ausführung 1966 bis 1970. Diese Version zeigt sehr gut, wie Agrati seine Kleinroller technisch aufstellte: schlicht, robust und auf Alltag ausgelegt.
Die Daten zeigen, wie kompakt der Capri 50 gebaut ist. Mit 80 Kilogramm Leergewicht bleibt er handlich, und die 12-Zoll-Räder sorgen für jene typische Kleinroller-Proportion, die heute so charmant wirkt. Die Handschaltung mit vier Gängen ist dabei mehr als ein nostalgisches Detail: Sie verlangt Aufmerksamkeit, belohnt aber mit direkter Kontrolle.
Für Käufer sind vor allem drei Dinge relevant. Erstens die Vergaserversion: Ein sauber abgestimmter Dell'Orto ist für gutes Startverhalten entscheidend. Zweitens die Elektrik: Die 6-Volt-Anlage ist einfach, aber nach Jahrzehnten nur dann zuverlässig, wenn Kabel, Kontakte und Spule wirklich in Ordnung sind. Drittens die Fahrwerkskomponenten: Die Mischung aus Vorderbau mit Gummipuffern und hinterer Schwinge bestimmt den typischen, leicht federnden Agrati-Charakter.
Bei Exportfahrzeugen dürfen die Erwartungen höher sein. Ein Capri 50 mit höher verdichteter Ausführung ist spürbar lebendiger und erreicht je nach Zustand die angegebene Leistung von 2 bis 3,2 PS. Das klingt heute bescheiden, macht aber im Gewichts- und Geschwindigkeitskontext eines Klassikers durchaus Sinn. Wichtig ist dabei immer: Originalmotor, korrekte Übersetzung und saubere Abstimmung sind bei diesen Kleinstmotoren oft wichtiger als rein nominelle PS-Werte.
Auch die übrigen Capri-Modelle folgen einem ähnlichen Prinzip, nur mit mehr Hubraum oder anderer Lieferausführung. Der Capri 80 mit Minarelli-Motor ist für viele Käufer der interessanteste Kompromiss aus Seltenheit und Nutzbarkeit, während der Capri 125 schon deutlich mehr Tourentauglichkeit bietet. Der Super Capri 150 wiederum ist das Modell für jene, die Agrati nicht als Stadtscooter, sondern als vollwertigen Sammlerroller sehen.
Marktübersicht und Kauftipps
Der Markt für Agrati ist klein, unübersichtlich und genau deshalb interessant. Wer heute sucht, trifft meist nicht auf breite Auswahl, sondern auf einzelne Angebote mit sehr unterschiedlichem Zustand. Für Käufer in Österreich ist das nicht ungewöhnlich: Viele seltene Klassiker stehen in privaten Sammlungen, in Garagen oder in Lagern mit trockenem Klima, etwa im Weinviertel oder in gut geschützten steirischen Regionen. Dort überleben Fahrzeuge oft besser als in feuchten Stadtrandgaragen.
Reale Marktwerte bewegen sich ungefähr in diesen Bereichen:
Ein 1969er Agrati-Garelli Capri 50 wurde auf Classic Trader in Österreich mit einem Schätzwert von € 2.000 bis 2.500 angeboten: fahrbereit, neu lackiert in Zweitonoptik und mit originalem Libretto. Ein 1962er Capri 80 mit Minarelli-Motor, Dual Seat und unrestauriertem Zustand lag in Großbritannien bei £ 1.500 bis 2.500. Diese Werte zeigen: Auch ungewöhnliche Varianten finden Käufer, wenn Zustand, Originalität und Dokumentation stimmen.
Beim Kauf sollten Sie vor allem auf folgende Punkte achten:
Papiere und Identität
Die Übereinstimmung von Fahrgestellnummer, Motornummer und Typenschild ist zentral. Gerade bei seltenen Rollern sind überlackierte oder ausgetauschte Schilder ein Warnsignal. Ein originales Libretto oder nachvollziehbare Zulassungsunterlagen erhöhen den Wert deutlich.
Motorzustand
Der kleine Zweitakter ist simpel, aber nicht unverwüstlich. Kompression, Startverhalten, Leerlauf und Gasannahme sollten sauber sein. Rasseln, zu viel Rauch oder unruhiger Lauf deuten oft auf Verschleiß an Kolben, Zylinder oder Kurbelwelle hin.
Vergaser und Tank
Standzeiten sind der Feind. Verharzte Düsen, Rost im Tank und undichte Schwimmerkammern sind häufig. Eine saubere Kraftstoffanlage ist bei Agrati fast immer ein Muss.
Elektrik
Die 6V-Anlage ist einfach aufgebaut, aber nach Jahrzehnten oft schwach. Licht, Hupe und Zündfunke müssen unter realen Bedingungen funktionieren. Viele Probleme wirken klein, werden aber bei der Zulassung schnell lästig.
Karosserie und Rost
Agrati-Roller können an verdeckten Kanten, am Unterboden und an Befestigungspunkten rosten. Prüfen Sie besonders die Bereiche unter den Trittflächen, an Falzen und rund um die Schwing- und Lenkerlager. Eine schöne Lackierung sagt wenig, wenn darunter bereits Spachtel oder Dünnblechprobleme warten.
Ersatzteile
Mechanische Teile lassen sich mit Geduld beschaffen, Karosserie- und spezifische Agrati-Teile sind jedoch schwieriger. Wer restauriert, sollte realistisch kalkulieren und nicht nur den Kaufpreis betrachten. Für ein Projekt sind zusätzliche 30 bis 50 Prozent des Kaufpreises für Teile und Arbeit schnell erreicht.
Zulassung in Österreich
Für klassische Fahrzeuge ist das Oldtimerkennzeichen oft ein wichtiger Punkt. Entscheidend sind Originalität, gute Dokumentation und ein stimmiger Gesamtzustand. Wer einen Agrati sauber vorbereitet, kann ihn in der österreichischen Szene gut positionieren, weil seltene italienische Roller dort durchaus geschätzt werden.
Preislich bleibt Agrati attraktiv, weil die Marke noch nicht in denselben Höhen gehandelt wird wie die großen Namen aus Pontedera oder Mailand. Genau darin liegt für viele Käufer die Chance: ein eigenständiger Klassiker mit überschaubarem Einstieg, aber echtem Sammlerpotenzial.
Fahrverhalten
Ein Agrati fährt sich nicht hektisch, sondern bewusst. Schon das Anlassen vermittelt Charakter: wenig Show, aber viel Mechanik. Der kleine Zweitakter springt mit etwas Gefühl an, und dann liegt der Reiz nicht in Beschleunigungswerten, sondern im Rhythmus aus Schalten, Gasgeben und Rollenlassen.
Der Capri 50 ist der puristischste Vertreter. Mit seiner Höchstgeschwindigkeit von rund 35 km/h verlangt er Geduld, belohnt aber mit einem Erlebnis, das moderne Roller kaum noch bieten. Die Geschwindigkeit fühlt sich subjektiv größer an, weil man näher an der Fahrbahn sitzt, der Wind unmittelbarer wirkt und jede Bewegung des Fahrwerks spürbar bleibt.
Die Handschaltung macht das Fahren aktiver. Wer aus dem österreichischen Stadtverkehr oder von kurzen Landstraßen kommt, merkt schnell: Agrati will nicht einfach bedient werden, sondern gefahren werden. Das ist ideal für Enthusiasten, die Oldtimer nicht nur ansehen, sondern erleben wollen.
Der Capri 80 wirkt etwas souveräner. Gerade die Exportversionen mit Minarelli-Motor liefern mehr Reserven und fühlen sich im flüssigen Verkehr entspannter an. Auf ruhigen Nebenstraßen oder bei Treffenfahrten ist das ein Vorteil. Der Capri 125 und der Super Capri 150 gehen noch weiter in Richtung entspanntes Gleiten, ohne den einfachen Charme der Baureihe zu verlieren.
Das eigentliche Fahrgefühl ist schwer in Zahlen zu fassen. Agrati vermittelt eine Mischung aus leichtem Zweitaktgeruch, mechanischem Klicken, schmalen Reifen und direktem Kontakt zur Straße. Wer in so einem Roller sitzt, fährt nicht anonym, sondern sichtbar und hörbar. Genau das macht den Reiz für Sammler aus, die klassische Fahrzeuge nicht nur besitzen, sondern bewusst nutzen wollen.
Design
Das Design der Agrati-Capri-Familie ist pragmatisch, aber nie langweilig. Es stammt aus einer Zeit, in der Form und Funktion eng miteinander verbunden waren. Die Linie wirkt kompakt, sauber und ausgewogen. Der Roller verzichtet auf übertriebene Ornamente und setzt lieber auf klare Flächen, weiche Rundungen und eine kompakte Silhouette.
Frühe Modelle erscheinen oft in eher schlichten Farben, während spätere Agrati-Garelli-Ausführungen mit Zweifarblackierungen stärker auf Sichtbarkeit und modischen Auftritt setzen. Gerade diese späten Farbvarianten sind für viele Sammler attraktiv, weil sie den Roller sofort aus der Masse herausheben. Ein originaler zweifarbiger Capri hat oft mehr Ausstrahlung als ein neu aufgebautes, aber zu glattes Fahrzeug.
Typisch sind die 12-Zoll-Splitfelgen, die den technischen und optischen Eindruck prägen. Hinzu kommen die klar sichtbaren Kotflügel, der kompakte Trittbereich und das ausgewogene Heck. Der Roller wirkt dadurch fast ein wenig streng, aber zugleich elegant. Diese Mischung passt gut zur lombardischen Werkstattherkunft: nicht verspielt, sondern präzise.
Auch die kleinen Details sind wichtig. Ein korrektes Zifferblatt, passende Griffarmaturen, der richtige Gepäckträger und originale Embleme machen den Unterschied zwischen beliebigem Oldtimer und sammelwürdigem Agrati aus. Besonders bei österreichischen Käufern, die oft Wert auf Substanz und Authentizität legen, sind solche Details kaufentscheidend.
In der Gesamtsicht steht Agrati für eine Form von Design, die sich nicht laut in Szene setzt. Der Roller will nicht dominieren, sondern funktionieren und gefallen. Genau dadurch wirkt er heute so kultig.
Sonstiges
Agrati ist auch deshalb interessant, weil die Marke in mehrere Zweiradgeschichten hineinragt. Über Garelli verbindet sie sich mit italienischem Rennsport, über Mario Agrati mit Fantic Motor und über die Exportversionen mit dem britischen Markt. Damit ist Agrati kein isoliertes Kapitel, sondern Teil eines größeren Netzes aus Technik, Familie und europäischer Mobilitätsgeschichte.
Besonders spannend ist die Markenübergabe: Ein Fahrzeug kann noch Agrati tragen, bereits Agrati-Garelli heißen oder nur noch unter Garelli laufen. Für den Markt bedeutet das, dass Käufer genau hinschauen müssen. Nicht jeder Capri ist gleich, und nicht jedes Emblem sagt sofort alles über Herkunft und Bauphase aus.
Für Sammler in Österreich kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Ein seltenes italienisches Kleinfahrzeug wirkt auf Treffen oft frischer und seltener als die üblichen Standardklassiker. Ein Agrati ist kein Allerweltsroller, sondern Gesprächsstoff. Gerade in einer Szene, die zunehmend auf Originalität und Geschichte achtet, verschafft das einen echten Vorteil.
Fazit
Agrati ist keine große Massenmarke, sondern ein Name für Kenner. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Capri-Baureihe. Wer einen Capri 50, Capri 70, Capri 80 oder Capri 125 kauft, erwirbt nicht nur einen Roller, sondern ein Stück italienischer Nachkriegs- und Familiengeschichte mit eigenem Charakter.
Für Käufer sind drei Dinge entscheidend: Originalität, Dokumentation und realistische Technikbewertung. Ein guter Agrati muss nicht perfekt sein, aber stimmig. Ein ehrliches Fahrzeug mit nachvollziehbarer Historie ist meist die bessere Wahl als ein überrestauriertes Exemplar ohne Substanz.
Marktseitig bleibt Agrati erfreulich zugänglich. Schon mit rund € 800 beginnen Projekte, fahrbereite Originale liegen oft zwischen € 1.500 und 2.500, und top restaurierte Exemplare können bis zu € 7.000 erreichen. Das ist für einen seltenen italienischen Klassiker ein spannendes Feld.
Wer in Österreich einen Agrati sucht, sollte die Szene, Oldtimerbörsen und klassische Online-Angebote aufmerksam beobachten. Mit etwas Geduld findet man nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück Zweiradkultur mit Charakter. Finden Sie jetzt Agrati Angebote auf Classic Trader und entdecken Sie, welcher Capri zu Ihnen passt.