SIMCA 1307 Oldtimer kaufen
Der SIMCA 1307 steht für französische Ingenieurskunst der 1970er-Jahre: Als großzügiger Familienwagen mit Fließheck verband er markante Optik mit nützlicher Alltagstauglichkeit. Besonders als Youngtimer bietet er heute noch einen seltenen und spannenden Einblick in die Epoche des europäischen Automobilbaus.
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1977 | SIMCA 1307
Simca 1510 bouwjaar 1977
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Fahrzeug inserierenSIMCA 1307 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des SIMCA 1307
Der SIMCA 1307 wurde 1975 von der französischen Automarke SIMCA als moderne Mittelklasselimousine mit Schrägheck eingeführt. Das Modell entstand während einer Phase tiefgreifender Umbrüche bei SIMCA, die von Chrysler Europe dominiert wurde. Die Kombination aus Raumangebot, komfortabler Federung und zeitgemäßem Frontantrieb richtete sich an Familien sowie an Käufer, die Wert auf praktische Eigenschaften legten. Internationale Aufmerksamkeit erregte der SIMCA 1307 bereits zu Beginn seiner Produktion und wurde 1976 zum „Auto des Jahres“ (Car of the Year) gewählt. Nach der Übernahme durch Peugeot wurde er später als Talbot 1510 weitergeführt und beeinflusste die Modellstrategie von PSA nachhaltig.
Modellgeschichte
Der SIMCA 1307 folgte auf die bisherigen SIMCA-Modelle wie 1301/1501 als Meilenstein der Mittelklasse. Die Baureihe wurde nach und nach erweitert und differenziert – mit stärkeren Motoren und besser ausgestatteten Versionen wie 1308 und 1309. Die Produktion lief bis Anfang der 1980er-Jahre, als die Weiterentwicklung mit der Marke Talbot fortgesetzt wurde. Die Plattform des 1307 diente später weiteren PSA-Modellen als technischer Unterbau.
Besonderheiten des SIMCA 1307
Der SIMCA 1307 punktete in seiner Klasse vor allem durch Komfort und Raumangebot. Das großzügige, variable Interieur und das praktische Heckklappenkonzept setzten Maßstäbe in der Mittelklasse. Der Frontantrieb und die komfortable Federung standen für entspannte Langstreckentauglichkeit. In punkto Popularität sticht der 1307 im Vergleich zu anderen SIMCA-Modellen deutlich heraus: Sämtliche gelistete Fahrzeuge von SIMCA entfallen auf dieses Modell, was einem Anteil von 100 % in unserer Marktdatenbank entspricht.
Technische Daten
Sondermodelle und limitierte Versionen
Besonders nachgefragt sind frühere, speziell ausgestattete Modelle wie die besser komplettierten Ausstattungsvarianten „1307 S“ (mit Sportoptik und stärkerer Motorisierung) oder limitierte Designvarianten gegen Ende der Bauzeit. Die Übergänge zwischen SIMCA 1307 und Talbot 1510 sind fließend—Modelle dieser Übergangsphase gelten oft als begehrte Sammlerstücke.
Schwachstellen und typische Probleme
Beim SIMCA 1307 sollte besonders auf Rost geachtet werden – insbesondere an den Schwellerpartien, Radläufen, Türunterkanten sowie im Bereich der Kofferraumklappe. Die Elektrik kann bei schlecht gepflegten Exemplaren zu Ausfällen neigen. Verschleiß an Gummilagern der Vorderachse tritt bei hohen Laufleistungen häufig auf, ebenso Undichtigkeiten an Motor und Kühlsystem. Ersatzteilversorgung ist für Verschleißteile unproblematisch, bei seltenen Karosserieteilen jedoch mitunter herausfordernd.
Motorisierung, Fahrverhalten und Technik
Mit seinem Frontantrieb und der für die 1970er fortschrittlichen Fahrwerksarchitektur bot der SIMCA 1307 eine ausgewogene Mischung aus Fahrkomfort und Agilität. Die Abstimmung der Federung erwies sich als langstreckentauglich, Lenkung und Schaltung gelten als solide und für damalige Verhältnisse präzise. Als klassische Familienlimousine überzeugte der 1307 weniger durch Sportlichkeit, dafür aber mit seiner souveränen Fahrweise auf Landstraße und Autobahn. Besonders die leistungsstärkeren Ausführungen 1307 S sowie die Nachfolgemodelle mit 1,4-Liter-Motoren (SIMCA 1308) stechen aus der Baureihe hervor.
Interieur, Komfort, Exterieur und Design
Der von Designer Roy Axe entworfene SIMCA 1307 setzte Maßstäbe mit seiner klaren Linienführung und dem großzügigen Schrägheck. Das Interieur bot viel Platz, große Glasflächen sorgten für eine helle, luftige Atmosphäre. Je nach Ausstattung waren farbige Stoffpolster, Holzapplikationen im Armaturenbrett und verstellbare Sitze optional erhältlich. Eine Besonderheit ist das modulare Kofferraumkonzept mit umklappbarer Rückbank. Typische Sonderausstattungen umfassten Nebelscheinwerfer, zeitgenössische Radiomodelle sowie seltene Alufelgen. Die Lackierungen reichten von gedeckten Grau- und Brauntönen bis hin zu damals modernen Metallicfarben—herausragend sind seltene Sonderfarben wie „Bleu Camargue“. Das Design des 1307 mit ausgeprägter Keilform und großem Kühlergrill bleibt prägend für die damalige Zeit.
Weitere Besonderheiten
Auf Wunsch war der SIMCA 1307 auch mit Automatikgetriebe erhältlich und so für Komfort-orientierte Kunden bestens geeignet. Die Plattform des 1307 wurde nach Produktionsende noch viele Jahre von PSA Peugeot Citroën in anderen Mittelklassefahrzeugen als solide Grundlage genutzt, was die technische Zuverlässigkeit und Komponentenvielfalt im Ersatzteilmarkt begünstigt.
Zusammenfassung
Wer den SIMCA 1307 als Oldtimer kauft, holt sich ein authentisches Stück französischer Autogeschichte der 1970er-Jahre in die Garage. Mit viel Platz, praktischer Heckklappe und technisch innovativer Auslegung für seine Zeit ist er heute ein echtes Spezialistenthema mit Charme, das sowohl Alltagsnutzen als auch historische Substanz vorweisen kann.