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Lola T497 Oldtimer kaufen

Der Lola T497 ist ein puristischer Sportprototyp aus der britischen Rennwagenschmiede Lola, gebaut für den Einsatz in der Sport-2000-Kategorie. Dank seines leichten Rohrrahmenchassis und der aerodynamisch optimierten Karosserie bietet das Modell herausragende Fahrleistungen bei minimalem Gewicht.

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Lola T497 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des Lola T497

Der Lola T497 entstand 1977 als Lola eine speziell für die Sports 2000 Serie wettbewerbsfähige Plattform auf den Markt brachte. Diese neu etablierte Rennklasse war als kosteneffizienter Einstieg in den Prototypenrennsport konzipiert, und setzte konsequent auf Serienmotoren, was die Kosten niedrig hielt. Lola, als eine der führenden Adressen im Rennsportbau mit Sitz nahe Huntingdon, entwickelte den T497, um ein breites Spektrum privater Rennteams und ambitionierter Gentleman-Driver anzusprechen. Das Modell ist exemplarisch für die Präzision britischer Ingenieurskunst der späten 1970er Jahre.

Modellgeschichte des Lola T497

Der T497 löste kein direktes Vorgängermodell ab, sondern war Lolas Antwort auf das neue Sports 2000 Reglement. Er folgte auf den erfolgreichen Lola T492, der bereits mit ähnlicher Technik in einer Vorgängerklasse unterwegs war. Der T497 etablierte sich, gemeinsam mit dem T492, als eines der bestimmenden Fahrzeuge in der Sports 2000 Kategorie, bevor spätere Weiterentwicklungen wie der Lola T598 das technische Erbe antraten.

Besonderheiten des Lola T497

Ein bemerkenswerter Vorteil des T497 ist der hochfeste, besonders leichte Gitterrohrrahmen, der mit einer glasfaserverstärkten Karosserie kombiniert wurde. Die ausgefeilte Fahrwerkskonstruktion mit Doppelquerlenkern vorn und hinten sorgt für maximale Präzision und Anpassungsfähigkeit im Handling. Das Fahrzeug wurde konsequent auf Gewichtsreduktion und aerodynamische Effizienz konzipiert, was sich in seiner konkurrenzfähigen Performance auf der Rennstrecke widerspiegelt.

Technische Daten des Lola T497

Sondermodelle und besondere Ausführungen

Lola bot den T497 in geringfügig angepassten Varianten an, beispielsweise als T497S, der spezifisch auf US-amerikanische Reglements zugeschnitten war. Besondere Einzelstücke entstanden häufig durch individuelle Modifikationen der Privatrennställe, etwa bei Motorisierung oder Aerodynamik.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Wie bei vielen Rennprototypen der 1970er Jahre zählen regelmäßige Wartung und Kontrolle der Gitterrohrstruktur zu den wichtigsten Pflegepunkten. Besonders Übergänge und Schweißnähte am Rahmen, sowie die Befestigungen von Fahrwerkskomponenten, sollten regelmäßig auf Risse geprüft werden. Auch die originalen GFK-Karosserieteile bedürfen sorgsamer Behandlung, da Nachfertigungen kostenintensiv sein können. Die Ersatzteilversorgung für das Hewland-Getriebe und die Pinto-Aggregate ist jedoch, dank der weiten Verbreitung, meist verhältnismäßig unproblematisch.

Motor, Fahrleistung und Fahrwerk

Dank seines niedrigen Fahrzeuggewichts und der ausgewogenen Achslastverteilung bietet der T497 ein enges, direktes Handling und hohe Kurvengeschwindigkeiten, die speziell für die flüssigen Kurse der Sports 2000-Serie ausgelegt sind. Der Motor liefert zwischen 110 und 130 PS bei hoher Standfestigkeit. Mit der präzisen Schaltkulisse und den fein abstimmbaren Bilstein-Dämpfern bleibt das Auto auch am Limit gut kontrollierbar. Besonders gefragt sind T497, die mit originalen S2000-Aggregaten und Dokumentationen angeboten werden. Als Nachfolgemodell ist der Lola T598 bei Fahrern beliebt, die zusätzliche Entwicklungsstufen und Detailverbesserungen schätzen.

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Der T497 zeichnet sich äußerlich durch das minimalistische, windschlüpfige Prototypdesign der späten 1970er aus. Typisch ist der rundliche Schwellerverlauf mit ausgestellten Radhäusern und die lange Heckpartie. Im Innenraum herrscht Funktionalität: Ein tiefliegender, verstärkter Sitz, eine klare analoge Instrumentierung und eine möglichst ergonomische Pedalerie. Sonderfarben wurden meist nach Kundenwunsch realisiert. Besondere Zubehörteile, wie Zusatzinstrumente, individuelle Lenkräder oder Feuerlöschsysteme, fanden häufig als Sonderausstattung ins Cockpit.

Sonstige Merkmale und Informationen

Der Lola T497 nimmt einen besonderen Stellenwert in der Geschichte der Sports 2000 ein und wird bei historischen Events wie der HSCC Sports 2000 Championship regelmäßig erfolgreich eingesetzt. Die Übersichtlichkeit der Technik und die gute Erreichbarkeit aller Baugruppen machen ihn auch in der heutigen Werkstattpraxis beliebt.

Zusammenfassung

Der Lola T497 bleibt ein faszinierendes Beispiel funktionaler Ingenieurskunst im klassischen Motorsport. Mit seiner Kombination aus Leichtbau, hoher Fahrdynamik und rennsportlicher Authentizität verkörpert er die idealen Werte der Sports 2000-Ära. Besonders für ambitionierte Trackday-Enthusiasten und Oldtimer-Rennfahrer ist der T497 ein technisch und emotional reizvolles Sammlerfahrzeug.