FIAT Barchetta Oldtimer kaufen
Der Fiat Barchetta verbindet klassisches italienisches Roadster-Design mit sportlicher Technik. Mit kompaktem Maß, agilem Fahrverhalten und individuellen Sondermodellen ist der Barchetta eine gefragte Alternative für alle, die Offenfahren genießen möchten – und das zu überschaubaren Unterhaltskosten.
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1997 | FIAT Barchetta
PRISTINE !!! ORIGINAL COLOR !!!

2003 | FIAT Barchetta
Fiat barchetta 1.8-16V

2005 | FIAT Barchetta
Fiat barchetta 1.8-16V Emotion

2000 | FIAT Barchetta
Fiat barchetta 1.8-16V Edizione 2000

1996 | FIAT Barchetta
FIAT Barchetta 1.8 16v 131cv

2000 | FIAT Barchetta
FIAT Barchetta 1.8 16V Naxos

2001 | FIAT Barchetta
Fiat barchetta 1.8-16V Edizione 2001 .

2003 | FIAT Barchetta
Fiat Barchetta 1.8-16V Dynamic .
"FIAT Barchetta" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "FIAT Barchetta" machen.
1995 | FIAT Barchetta
Fiat Barchetta Édition | 1995 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 5500 EUR
1998 | FIAT Barchetta
Limited-Edition *1071 ***46.950 km***
1995 | FIAT Barchetta
Geschichte des Fiat Barchetta
Der Fiat Barchetta wurde 1995 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und als sportlicher, offener Zweisitzer im Maggiora-Werk bei Turin gefertigt. Entworfen von Andreas Zapatinas, griff der Barchetta Stilelemente legendärer italienischer Roadster wie des Ferrari 166 MM auf. Die Karosserieform mit gewölbten Kotflügeln, typischer Seitenlinie und rahmenlosen Fenstern lässt das Fahrzeug auch heute noch sofort als italienischen Roadster erkennen. Technisch basierte der Barchetta auf der Plattform des Fiat Punto – eine ungewöhnliche, aber gelungene Kombination aus Alltagstauglichkeit und Fahrspaß. Die Produktion wechselte später vom Karosseriebauer Maggiora ins Fiat-Hauptwerk Mirafiori, wo 2005 die Produktion nach über 57.000 gebauten Exemplaren endete. Knapp 30.000 Fahrzeuge wurden nach Deutschland ausgeliefert.
Modellgeschichte des Barchetta
Der Bauzeitraum des Fiat Barchetta erstreckt sich von 1995 bis 2005. Die erste Serie lief bis 2003, mit einem Facelift und einer zweiten Serie von 2003 bis 2005. Die Technik blieb über die komplette Bauzeit nahezu identisch, Änderungen betrafen optische Details und die Ausstattung. Besonderheiten wurden durch verschiedene Sondermodelle umgesetzt, etwa „Lido“, „Maggiora“ oder „Naxos“. Die Barchetta folgt direkt auf keinen spezifischen Vorgänger und ist als eigenständiges Roadster-Projekt innerhalb der Fiat-Modellgeschichte zu sehen; einen echten Nachfolger gab es nicht. Die Fahrzeuge sind am Projektcode 183 und der Fahrgestellnummer ZFA1830... zu erkennen.
Besonderheiten und Highlights
Der Fiat Barchetta überzeugt durch seine puristische Roadster-Architektur mit Handbetrieb-Verdeck, geringem Gewicht und kompakten Abmessungen. Die Linie erinnert bewusst an klassische Vorbilder, während moderne Details wie Klarglasscheinwerfer und eingelassene Türgriffe Standards setzen. Markant sind die italienischen Farben, zahlreiche Sonderausstattungen und originalen Zubehörteile inklusive Hardtop, Windschott und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Serienmäßig kamen bereits elektrische Fensterheber, Airbag, Sportsitze und Wegfahrsperre zum Einsatz; ein für die 1990er Jahre gehobener Standard.
Technische Daten
Sondermodelle und besondere Ausführungen
Die Sondermodelle der Barchetta bieten meist exklusive Ausstattungsdetails, besondere Lackierungen und aufwertende Extras. Die "Lido Edition" z.B. verfügt über Frangivento (Windschott), spezifische Lederausstattung, Nebelscheinwerfer, sportliches Lederlenkrad und spezielle Dokumentation. Das limitierte Sondermodell "Naxos" (1967 Stück) zeichnet sich durch eigenständige Chrom Shadow Lackierung, 8-Speichen-Leichtmetallfelgen, Kenwood-Soundsystem, Spoiler und individuelle Interieurdetails (z.B. "Naxos"-Schaltknauf) aus. Zeitenweise wurden weitere exklusive Sondermodelle mit besonderen Felgen, Interieurdetails und Dokumentationen angeboten. Ab ca. 2001 gibt es das Facelift und Details wie drittes Bremslicht, modifiziertes Logo und weitere Upgrades.
Schwachstellen und Pflegehinweise
Typische Schwachstellen des Fiat Barchetta liegen im Bereich der Karosserie und Technik: Aufgrund dünner Außenbleche sind Dellen häufig, Chrom kann abblättern und an Verdeck sowie Dichtungen kommt es zu Undichtigkeiten mit Feuchtigkeitseintritt – auch an den Rückleuchten. Der Phasenschieber (Variator) sorgt bei Defekt für ein markantes Dieselgeräusch und sollte regelmäßig geprüft und bei Turnus des Zahnriemenwechsels (alle ca. 60.000 km) gleich mit ersetzt werden. Das Scheibenwischwasser-Behältnis kann undicht werden und das Verdeckgestänge ist gelegentlich reparaturbedürftig. Wer auf diese Punkte achtet, sichert Freude am Fahrzeug – die Ersatzteilversorgung ist europaweit gewährleistet, regelmäßige Wartung elementar.
Motorisierung, Fahrverhalten und Antrieb
Das agile Gewicht, die direkte Lenkung und die Abstimmung des Fahrwerks bieten echtes Roadster-Feeling: Die Barchetta ist leichtfüßig unterwegs und punktet mit einem sportlichen, aber nicht übertrieben harten Fahrverhalten. Die Beschleunigung auf 100 km/h liegt bei etwa 8,9 Sekunden, die Vmax bei ca. 200 km/h. Das knackig ausgelegte 5-Gang-Getriebe, die sportliche Sitzposition und die kultivierte Charakteristik des 1,7-Liter-Vierzylinders unterstreichen den italienischen Fahrcharakter. Die Fahrzeuge sind mit Bremsanlage inklusive ABS (ab späteren Baujahren) und Servolenkung (oft Serie, teils als Option) ausgestattet, was Alltagstauglichkeit und Spaßfahrten möglich macht. Beliebt sind vor allem Fahrzeuge der ersten Serie (1995-2003), da sie aktuell 97 % des Angebots und 87 % der Nachfragen abdecken. Die Sondermodelle Naxos und Lido werden gesucht, da sie seltene Ausstattung bieten.
Design, Interieur und Besonderheiten
Der Barchetta wurde von Andreas Zapatinas gestaltet und ist klar an der italienischen Designtradition angelehnt: Wölbungen, flache Linien, rahmenlose Seitenscheiben, eine handbetätigte Persenning und außergewöhnliche Farbauswahl prägen das Erscheinungsbild. Im Innenraum setzen Sportsitze, das typisches Fiat-Rundinstrumentarium und zweigeteilte Türverkleidungen Akzente. Sondereditionen bieten Lederausstattung, spezielle Lenkräder und Radioanlagen (Kenwood, Fiat CD/Cassette). Die Lackierung reicht von klassischem Rot über gedeckte Metallic-Töne bis hin zu den limitierten Sonderfarben der Editionsmodelle. Serien- und Sonderzubehör wie Hardtop mit beheizbarer Heckscheibe, originale Kofferraumträger, Fußmatten, Windschott oder 15"-Leichtmetallfelgen wurden angeboten. Wichtiger Design-Eyecatcher: der versteckte Schriftzug „barchetta“ im Handschuhfach.
Weitere Besonderheiten
Die Fiat Barchetta lässt sich in historische Register wie das ASI oder Fiat Registro Storico eintragen, was steuerliche Vergünstigungen und Oldtimer-Konditionen ermöglicht (ab 20 Jahren und bei guter Erhaltung). Viele Fahrzeuge verfügen noch über Originaldokumente, doppelte Schlüssel und vollständige Historien. Die engagierte Club- und Szeneaktivität erleichtert Besitz und Ersatzteilversorgung. Eine Anhängelast von bis zu 450 kg (ungebremst) ist für einen Roadster dieser Größe ein seltenes Detail.
Zusammenfassung
Der Fiat Barchetta steht für einen sportlich-leichten Roadster mit typisch italienischem Stil. Seine direkte Lenkung, die umfangreiche Sonderausstattung und die gute Verfügbarkeit machen ihn für Einsteiger wie Enthusiasten interessant. Zu beachten sind typische Schwächen im Bereich Dichtungen, Variator und Karosserie, die aber durch regelmäßige Pflege und gute Ersatzteillage abgefedert werden. Vielfältige Sondermodelle und individuelle Ausstattungen ermöglichen einen typgerechten Fahrspaß – von Alltag bis Sommer-Ausfahrt.







