Morgan 4/4 Oldtimer kaufen
Der Morgan 4/4 steht wie kein zweites Modell für traditionelle britische Handwerkskunst und ein puristisches Fahrerlebnis. Mit seiner einzigartigen Produktion von Hand, charakteristischem Design sowie einer Modellhistorie von 1936 bis 2018 ist der 4/4 das am längsten gebaute Automobil seiner Klasse. Die Vielfalt an Motorisierungen, Karosserievarianten und Ausstattungen unterstreicht seinen Stellenwert für Liebhaber klassischer britischer Roadster.
Suchergebnisse

1962 | Morgan 4/4 Serie III
Morgan 4/4


2002 | Morgan 4/4 1800
Limited Edition

1996 | Morgan 4/4 1800
Te koop zeer mooie Morgan 4/4 bj 1996


1939 | Morgan 4/4 Serie I
1939 Morgan 4/4 Series 1 Drophead Coupe

1973 | Morgan 4/4 1600 4-Sitzer
Morgan 4/4 1600 4-Seater "Restored in the '90s" Body off restoration by Morgan specialist/dealer in the UK, Equipped with the proven 1600 Ford Kent engine, Owned by last owner for nearly 30 years, In two-tone color scheme: Dark Navy Blue over (a shade of) French Blue, A gorgeously presented example of Morgan's classic post-war model,

1995 | Morgan 4/4 1800
1995 Morgan 4-4 1800 EFI '95

1995 | Morgan 4/4 1800
1995 Morgan 4-4 1800 EFI '95

2002 | Morgan 4/4 1800
Nachbau der Klassensiegers von Le Mans 1962 MATCHING NUMBERS, Kleinserie (40 Exemplare), sehr selten

2001 | Morgan 4/4 1800
2001 X Morgan 4/4 1800 Zetec 2 Seater - Connaught Green

1979 | Morgan 4/4 1600
Morgan 4/4 1.6 2-seater .
"Morgan 4/4" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Morgan 4/4" machen.
1971 | Morgan 4/4 1600
Morgan 4/4 | 1971 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 20500 EUR
1988 | Morgan 4/4 1600
EXCELLENT CONDITION
1964 | Morgan 4/4 Serie V
Morgan 4/4 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Morgan 4/4 Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Morgan 4/4: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis von Inseraten und Auktionsergebnissen auf dem Classic Trader Marktplatz zeigt der Morgan 4/4 im Zeitraum 2021 bis Januar 2026 insgesamt einen überwiegend stabilen bis leicht festeren Markt. In den jüngsten Angeboten (2024–2026) liegen viele europäische Fahrzeuge – häufig aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Italien – in einem realistischen Korridor von etwa 28.000 bis 45.000 €; das deckt typische 1600er und 1800er Baujahre der 1970er bis frühen 2000er gut ab. Sehr niedrige oder sehr hohe Einzelpreise (z. B. stark abweichende 11.400 € oder Spitzen über 60.000 €) sollten als Ausnahmen gewertet werden und prägen den Markt nicht. Ältere Serie-I/II-Modelle aus den 1930er/1940er Jahren streuen stärker und können – je nach Originalität, Historie und Restaurationsqualität – deutlich höher liegen. Für Käufer bedeutet das: Gute, dokumentierte Morgan 4/4 bleiben gesucht, weil Handwerk, klassisches Roadster-Erlebnis und begrenzte Stückzahlen für Wertstabilität sorgen; Verkäufer erzielen vor allem mit nachvollziehbarer Wartung und stimmiger Spezifikation die besten Preise.
Geschichte des Morgan 4/4
Der Morgan 4/4 feierte 1936 als erstes vierrädriges Modell der Morgan Motor Company seine Premiere. Davor war die britische Marke ausschließlich für ihre Dreiräder bekannt, mit denen sie Steuervorteile in Großbritannien nutzte. Mit der Einführung des 4/4 – der Modellname verweist auf vier Räder und vier Zylinder – wurde der Grundstein für eine der langlebigsten Baureihen im Automobilbau gelegt. Haupterkennungsmerkmal blieb über alle Generationen die lange, schlanke Motorhaube sowie das traditionell von Hand gefertigte Chassis. Nach einer kriegsbedingten Unterbrechung wurde die Produktion Ende der 1940er-Jahre wieder aufgenommen und bis 2018 – mit nur sanften Weiterentwicklungen – fortgeführt. Der Morgan 4/4 hat sich seinen Platz als individuelles Statussymbol und Sinnbild für britische Automobiltradition erhalten.
Modellgeschichte des Morgan 4/4
Die erste Serie wurde 1936 mit einem Coventry Climax-Motor (1.122 ccm, 34 PS) vorgestellt, kurze Zeit später folgte der Viersitzer. In den 1950er- und 60er-Jahren wurde das Modell technisch stetig angepasst – beispielsweise mit Ford- und später Triumph- oder Fiat-Motoren. Die markantesten Evolutionen bilden die verschiedenen Serien: Serie II (ab 1955), Serie IV (ab 1963), Serie V und weiter die 1600er- und 1800er-Modelle. Besonders hervorzuheben: Das Grundkonzept und die Formensprache blieben stets nahezu unverändert, auch spätere Versionen wie der 4/4 1600 (ab 1968) oder der 4/4 1800 (ab den 1990ern) orientieren sich eng am Ursprungsmodell. Seit 2009 wurde unter der Bezeichnung Morgan 4-4 der Ford-Sigma-Motor mit 1,6 Litern und 110 PS angeboten.
Besonderheiten und Highlights des Morgan 4/4
Was den Morgan 4/4 einzigartig macht, ist die Verbindung von traditionellem Karosseriebau auf Eschenholzrahmen mit Aluminiumblech, maßgefertigten Interieurs und individueller Ausstattungsvielfalt. In seiner über 80-jährigen Produktionszeit wurde das Fahrzeug fast ausschließlich von Hand gefertigt, und die Modelltreue in Form und Konzept ist im klassischen Automobilbau einzigartig. Auch die technische Basis, wie die markentypische Sliding Pillar-Vorderradaufhängung, das schlanke Gewicht von unter 800 kg und die sportlichen Antriebe, stehen für eine konsequent fahrerorientierte Philosophie. Als Statussymbol ist der Morgan 4/4 nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit beliebt, wobei vor allem sein puristischer Ansatz geschätzt wird.
Technische Daten des Morgan 4/4
Sondermodelle und Sammlerversionen des Morgan 4/4
Zu den gefragtesten Sondereditionen zählt die limitierte 'Le Mans 62' Edition, von der nur 40 Exemplare als Hommage an den Le-Mans-Auftritt von 1962 gebaut wurden. Weitere Sondermodelle sind verschiedene individuell konfigurierbare Ausstattungspakete, die häufig nach Kundenwunsch gefertigt wurden – angefangen von speziellen Farb- und Interieurkombinationen bis hin zu exklusiven Accessoires wie Gepäckträgern oder Badge Bars.
Schwachstellen und Wartung des Morgan 4/4
Der Morgan 4/4 besticht durch robuste, weitgehend unproblematische Mechanik und eine einfach zu wartende Technik ohne überflüssige Elektronik. Die holzbasierte Karosseriestruktur verlangt jedoch kontrollierte Pflege, insbesondere bei älteren Fahrzeugen, um Feuchtigkeitsschäden am Rahmen zu vermeiden. Aluminium- und Stahlteile sollten auf Korrosion geprüft werden. Ersatzteilversorgung und Restaurierungsmöglichkeiten gelten als sehr gut, viele spezialisierte Werkstätten und Clubs existieren. Typisch sind Matching Numbers bei Sammlerfahrzeugen, und ein lückenlos dokumentierter Historiennachweis wird geschätzt.
Motorisierung, Fahrverhalten, Getriebe und Handling
Charakteristisch für den Morgan 4/4 ist ein direktes, puristisches Fahrerlebnis ohne elektronische Fahrhilfen. Das geringe Gewicht garantiert agile Beschleunigung, Fahrleistungen sind je nach Motorisierung von 0-100 km/h in rund 10,5 Sekunden möglich. Mit Motorvarianten von ca. 34 PS bis 127 PS sind Spitzengeschwindigkeiten zwischen etwa 120 km/h (frühe Baujahre) und 185 km/h (moderne Modelle) realistisch. Der Hinterradantrieb unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten, das klassische Sliding Pillar-Fahrwerk sorgt für das typische Morgan-Fahrgefühl. Besonders gefragt sind Varianten wie der 4/4 1600 mit Ford CVH EFI-Motor (101 PS), der 4/4 1800 mit 127 PS sowie frühe Series-Modelle für Puristen. Die meisten Fahrzeuge sind als Zweisitzer ausgeführt, es existieren jedoch ebenfalls begehrte Viersitzer. Einige Modelle bieten Vorderrad-Scheibenbremsen, 5-Gang-Getriebe und modernisierte Technik, die das Alltagsfahren erleichtern.
Interieur, Komfort, Exterieur und Design des Morgan 4/4
Der Morgan 4/4 bleibt seinem Erscheinungsbild über Jahrzehnte treu: lange Motorhaube, niedrige Gürtellinie, frei stehende Kotflügel und klassische Speichenräder sorgen für hohe Wiedererkennbarkeit. Das Interieur besticht mit Holz-Armaturenbrett, Smith-Instrumenten, Ledersitzen und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Viele Fahrzeuge sind farblich zwischen Außen- und Innenausstattung abgestimmt. Cabriolets mit Stoffverdeck (PVC oder Baumwolle in diversen Farben), Tonneau-Abdeckung, optionaler Gepäckträger oder Persenning sind typische Extras. Das reduzierte Cockpit mit klassischem Lenkrad und klaren Rundanzeigen spiegelt die kompromisslose Fahrerorientierung wider. Sonderlackierungen, Motolita-Holzlenkräder und personalisierte Interieure sind keine Seltenheit.
Weiteres Wissenswertes zum Morgan 4/4
Die Produktion erfolgte stets in Großbritannien mit konsequentem Fokus auf Handarbeit. Viele Fahrzeuge wurden direkt auf Kundenspezifikation gefertigt und weltweit exportiert; Links- oder Rechtslenkung ist jeweils möglich. Die Fahrzeuge sind aufgrund ihres niedrigen Gewichts und ihrer klassischen Technik häufig bei historischen Rallyes zu finden und wegen ihrer Wertbeständigkeit sowie der regen Clubszene bei Enthusiasten besonders beliebt. Versicherung und Besteuerung sind als Oldtimer günstig.
Zusammenfassung
Der Morgan 4/4 repräsentiert authentische britische Automobilgeschichte und bietet ein Fahrerlebnis, das sich auf das Wesentliche konzentriert – analog, direkt und individuell. Mit seiner enormen Modellvielfalt, den handwerklichen Produktionsmethoden, zahlreichen technischen und optischen Optionen sowie einer einzigartigen Wertbeständigkeit hebt er sich klar von anderen Klassikern ab. Wer einen Morgan 4/4 als Oldtimer kauft, erhält Zugriff auf eines der eigenständigsten und kultigsten Fahrzeuge im klassischen Automobilbau.











