1994 | Steyr-Puch 230 GE (LWB)
Steyr-Daimler-Puch 230GE Cabriolet im Acuma One Design
Steyr-Daimler-Puch 230GE Cabriolet im Acuma One Design
Steyr-Daimler-Puch 230GE Cabriolet im Acuma One Design
Steyr-Daimler-Puch 230GE Cabriolet im Acuma One Design
Zum Verkauf steht ein außergewöhnlich gepflegtes und hochwertig ausgestattetes Puch-Daimler-Benz G-Modell 230 GE mit Automatikgetriebe und permanentem Allradantrieb, das auf eindrucksvolle Weise klassische Geländewagen-DNA mit stilvoller Individualisierung vereint und sowohl für Liebhaber als auch für Sammler eine seltene Gelegenheit darstellt. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem robusten 2,3-Liter-Benzinmotor mit 85 kW (116 PS), der für seine Zuverlässigkeit und solide Leistungsentfaltung bekannt ist. In Verbindung mit dem bewährten Daimler-Benz Verteilergetriebe mit Straßen- und Geländegang sowie Differenzialsperre zeigt sich der G sowohl auf befestigten Straßen als auch im anspruchsvollen Gelände jederzeit souverän und durchsetzungsstark.Die markante Erscheinung wird durch die matte anthrazitfarbene Lackierung (Code 172) unterstrichen, die in perfekter Harmonie mit dem hochwertigen Sonnenland Classic Verdeck in Braun (Code 103) steht und dem Fahrzeug eine besonders elegante und zugleich kraftvolle Ausstrahlung verleiht. Die klassischen Proportionen bleiben dabei vollständig erhalten: Mit einer Länge von 4.620 mm, einer Breite von 1.700 mm und einer Höhe von 2.075 mm bei einem Leergewicht von rund 2.200 kg präsentiert sich das G-Modell in seiner ursprünglichen, ikonischen Form.Im Innenraum erwartet Sie ein exklusives Ambiente auf höchstem Niveau. Die Sitze sowie die gesamte Innenverkleidung sind in edlem Designo Echtleder in Nussbraun (Code 053) ausgeführt und verfügen über aufwendig gesteppte Mittelteile. Hochwertige Details wie das Lederlenkrad, lederbezogene Sonnenblenden, die in Leder ausgeführte Schaltkulisse und Tachokonsole sowie der Haltegriff auf der Beifahrerseite fügen sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein. Ergänzt wird dies durch einen vollständig eingefassten Teppichboden mit Keder, der den gehobenen Anspruch dieses Interieurs zusätzlich unterstreicht.Auch technisch und funktional lässt das Fahrzeug keine Wünsche offen: Moderne LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht sorgen für optimale Sicht, während Schutzgitter an Frontscheinwerfern, Blinkern und Rückleuchten den robusten Charakter betonen. Fünf originale Mercedes-Benz Alufelgen mit BF Goodrich 16-Zoll All-Terrain-Bereifung und einer Spurverbreiterung von 22 mm gewährleisten eine souveräne Straßenlage und Geländetauglichkeit. Eine Anhängerkupplung mit einer Zuglast von bis zu 3,5 Tonnen inklusive 12V- und 24V-Steckdose erweitert die Einsatzmöglichkeiten erheblich. Kotflügelverbreiterungen, seitliche Einstiegleisten, ein Frontschutzbügel sowie eine klappbare Einstieghilfe im Heckbereich runden das funktionale Gesamtbild ab. Große Außenspiegel auf beiden Seiten sorgen für optimale Übersicht, während ein Radio mit Bluetooth-Funktion sowie eine zusätzliche 12-Volt-Steckdose modernen Komfort bieten. Abschließbare Ablagefächer und ein abschließbarer Tankdeckel erhöhen zusätzlich die Alltagstauglichkeit.Das Fahrzeug verfügt über gültigen TÜV sowie eine H-Zulassung, wodurch es als historischer Klassiker auch steuerlich attraktiv ist. Die vollständige Bordliteratur sowie die originale Werkzeugtasche sind selbstverständlich vorhanden und unterstreichen den gepflegten Gesamtzustand dieses besonderen Fahrzeugs. "Ein Fahrzeug wie den neuen Mercedes-Benz Geländewagen hat es noch nicht gegeben."Die erste Überschrift aus einer Verkaufsbroschüre für die 1979 erschienene G-Klasse lässt erahnen, wie stolz Mercedes auf seine Schöpfung war - und das zurecht.1972 entschloss sich Daimler-Benz dazu, gemeinsam mit der damaligen Steyr-Daimler-Puch AG einen Geländewagen zu entwickeln. Dies geschah unter anderem durch den Einfluss des iranischen Herrschers Mohammed Reza Pahlavi, der etwa 18 % der Aktien der Daimler-Benz AG hielt - er benötigte geländegängige Fahrzeuge für seine Grenzpatrouillen und für die Jagd. Daimler-Benz hoffte, die Fahrzeuge auch an die Bundeswehr verkaufen zu können, scheiterte dabei aber an Kostengründen am VW Iltis. Die Baureihe W460 startete 1979 mit fünf Aufbauten in zwei Radständen: Stationwagen und Kastenwagen gab es jeweils mit kurzem und langem, den offenen Geländewagen nur mit kurzem Radstand. Zum Start standen die Lackierungen Cremeweiß, Weizengelb, Coloradobeige, Kaminrot und Agavengrün zur Auswahl, gepaart mit den Innenfarben Schwarz oder Dattelbraun.Dank der Differentialsperren für Vorder- und Hinterachse ist die G-Klasse auch in schwerem Gelände einsetzbar. Aber auch auf der Straße weiß er zu überzeugen, darauf wurde während der Entwicklung ebenfalls viel Wert gelegt. Dank der flexiblen Gestaltung des Innnenraumes mit Fondsitzbank oder den hinteren längsgestellten Sitzen, boten sich viele Varianten an: im langen Radstand war der "Stationwagen" sogar mit bis zu neun Sitzplätzen möglich.Ein weiteres Merkmal der G-Klasse war die servicefreundliche Konstruktion. So wurden hauptsächlich bereits bestehende Bauteile aus anderen Baureihen (PKW und Transporter) verwendet, um eine weltweite Verfügbarkeit zu garantieren und dem Servicepersonal die Arbeit zu erleichtern. Alle Teile sind dabei vergleichsweise einfach zugänglich, sodass man selbst Hand anlegen kann, wenn man in abgeschiedenen Gegenden liegenbleiben sollte (was natürlich mit dem G äußerst selten vorkommt).Die Niederlage bei der Ausschreibung der Bundeswehr konnte übrigens Anfang der 90er Jahre mit dem 250 GD "Wolf" wieder ausgeglichen werden, als Mercedes sich schlussendlich gegen VW durchsetzte. So kam es dann doch doch dazu, dass sich die G-Klasse im schicken Tarnkleid schmücken konnte.
Laat dit voertuig door experts keuren!