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Wanderer Oldtimer kaufen

Wanderer Oldtimer stehen für deutsche Automobil- und Motorradgeschichte der Vorkriegszeit, geprägt durch technische Pionierleistungen, handwerkliche Konstruktion und Seltenheit auf dem Markt. Diese Fahrzeuge haben oft authentische Motoren, originale Karosserieelemente und stammen meist aus den 1930er Jahren. Trotz altersbedingter Gebrauchsspuren bieten sie Restaurierungsprofis und Sammlern eine einzigartige Basis. Es lohnt sich, einen Blick auf die verschiedenen Modelle und deren individuelle Historie zu werfen.

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Auktion beginnt in22 Tage, 05:21:33
Bild 1/15 von Wanderer 98 (1938)
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Classic Auktion

1938 | Wanderer 98

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

€ 1.200 - € 2.100

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Classic Auktion

1939 | Wanderer 98

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

€ 1.300 - € 2.000

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"Wanderer" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Wanderer" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/29 von Wanderer 98 (1939)

1939 | Wanderer 98

Auktionletztes Jahr
🇩🇪
Händler
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Bild 1/26 von Wanderer 620 V-Twin (1917)

1917 | Wanderer 620 V-Twin

-

€ 36.000vor 2 Jahren
🇮🇹
Händler
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Bild 1/21 von Wanderer 98 (1938)

1938 | Wanderer 98

Wanderer SR 1 Modell 98cm³ , Sachs Motor

€ 1.600vor 5 Jahren
🇩🇪
Händler
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Bild 1/9 von Wanderer 98 (1936)

1936 | Wanderer 98

€ 2.086vor 7 Jahren
🇵🇱
Privat
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Bild 1/20 von Wanderer 98 (1940)

1940 | Wanderer 98

€ 3.500vor 7 Jahren
🇩🇪
Privat

Geschichte von Wanderer

Die Wurzeln der Wanderer-Werke AG reichen bis 1885 zurück, als Johann Baptist Winklhofer und Richard Adolf Jaenicke das Chemnitzer Velociped-Depot gründeten. Anfangs auf Fahrräder fokussiert, diversifizierte das Unternehmen schnell in Richtung Maschinen, Motorräder und Automobile. 1902 begann die Produktion des ersten Motorrads, gefolgt von Personenkraftwagen im frühen 20. Jahrhundert. Wanderer war 1932 eines der vier Gründungsunternehmen der Auto Union, dem späteren Audi-Konzern. Die Marke zeichnete sich durch anspruchsvolle Technik – beispielsweise Motoren mit obenliegenden Nockenwellen – und einen vergleichsweise hohen Preis aus. Ab Mitte der 1930er Jahre waren Wanderer-Fahrzeuge in Deutschland Synonym für Mittel- und Oberklasseautos mit solider Technik. Die Produktion endete mit dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Krieg wurde die Marke nicht wiederbelebt.

Modellreihen und Entwicklung

Die Automobilpalette von Wanderer begann mit kleinen Vierzylinder-Modellen. Ab Ende der 1920er entwickelte die Marke fortschrittliche Limousinen und Coupés wie den W 22, W 23, W 24 und W 25 – oft sind 2-Liter 6-Zylinder-Motoren verbaut. Bekannte Modelle wie der Wanderer W 10 waren repräsentative Limousinen für den Mittelstand. Großvolumige Modelle wie der W 23, mit 6 Zylindern, wurden als Limousinen oder Cabriolets gebaut und gelten heute als besonders begehrt. Im Motorradbau standen der K 500 Einzylinder sowie Zweizylinder-V-Modelle im Fokus. Die Produktion von Motorrädern lief während des Krieges und danach nur noch mit Kleinkrafträdern weiter.

Besonderheiten und Highlights der Wanderer Oldtimer

Wanderer-Fahrzeuge verkörpern solide Verarbeitung, technische Besonderheiten wie Motoren mit obenliegender Nockenwelle und oftmals spektakuläre Karosseriedetails. Originale Modelle mit authentischen Papieren sind selten und werden häufig als Restaurierungsobjekte mit umfangreicher Substanz angeboten. Typisch für erhaltene Fahrzeuge sind authentische Details wie originale Radkappen, Lackierungen, seltene Ersatzteile und vollständige Bedienungsanleitungen. Die Modelle W 24 und W 23 sind laut Marktdaten besonders gefragt, wobei fast 41 % der Nachfrage 2023 auf den W 23 entfiel – ein überdurchschnittlicher Wert im Vergleich zum Angebot, bei dem der W 24 mit 25 % dominiert. Auch Modelle wie der W 25 und W 10 nehmen eine relevante Rolle ein.

Technische Daten

Sondermodelle und besondere Varianten

Einige Wanderer-Modelle sind als spezielle Cabriolets, Coupés oder Karosserien von renommierten Aufbauherstellern wie Gläser oder Reutter ausgeliefert worden. Modellübergreifend sind unverbastelte Fahrzeuge mit originalem Zubehör – wie seltene Ersatzteile, Zeitdokumente oder vollständige Bordliteratur – besonders hervorzuheben. Bei Motorrädern sticht die Wanderer 708 durch den 708-ccm-Motor mit 4 Ventilen je Zylinder hervor und gilt als technische Ausnahmeerscheinung.

Schwachstellen und Wartung

Aufgrund des Alters zeigen Wanderer Oldtimer übliche Schwächen von Vorkriegskonstruktionen: Rost in tragenden Blechteilen (Dach, Schweller, Radläufe), verschlissene Holzkonstruktionen in der Karosserie sowie Motorverschleiß durch lange Standzeiten. Ersatzteilversorgung ist für gängige Modelle und Motoren durch engagierte Clubs noch möglich, seltene Bleche oder Zierelemente erfordern aber oft Nachfertigungen. Elektrik und Bremsanlage müssen meist grundlegend überholt werden. Motorräder mit Kipphebelsteuerung haben teilweise Probleme mit Öllecks oder Ventilspiel. Oldtimer werden meist im momentanen Zustand verkauft, sodass eine vollständige Funktionsprüfung und Aufarbeitung empfohlen wird.

Motor, Getriebe und Fahrverhalten

Sechszylinder-Modelle bieten für die Zeit eine ruhige Laufruhe, kultiviertes Laufverhalten und genügende Leistung für Überlandfahrten. Die Wanderer W 23 Limousine beispielsweise punktet mit rund 40 PS und komfortabler Abstimmung. Die Getriebe sind robuste Handschalter klassischer Bauweise, die Motoren sind langlebig, sofern sie regelmäßig gewartet werden. Die Federung bietet in den meisten Fällen ein für die Epoche ausgewogenes Komfortniveau, jedoch aufgrund des Gewichts etwas trägeres Handling – das ist bei Limousinen und Cabriolets typisch. Motorräder wie die K 500 erreichen mit ihren Einzylinder-Viertaktmotoren einen zuverlässigen Antritt, während die V2-Versionen mit 20 PS für damalige Verhältnisse bereits als leistungsstark galten. - Wanderer W 23: Besonders nachgefragt (über 40 % Nachfrageanteil), 6-Zylindermotor, komfortorientierte Limousine oder Cabriolet.

  • Wanderer W 24: Meistgeordnet im Angebot, klassische Mittelklasseausführung der späten 1930er.
  • Wanderer K 500: Motorradklassiker mit 498 ccm Einzylinder-Viertaktmotor, Pressstahlrahmen, historische Relevanz durch spätere Lizenzfertigung.

Interieur, Komfort und Design

Wanderer-Fahrzeuge kombinieren funktionale Sachlichkeit mit handwerklichen Details. Im Interieur dominieren klassische Armaturenbretter aus Holz oder Bakelit, die Sitze sind meist mit Stoff oder Leder gepolstert, bei restaurierten Modellen gerne nach Originalvorgaben erneuert. Außen sorgt eine elegante Linienführung mit markanten Kotflügeln, schmaler Motorhaube und verchromten Applikationen für hohen Wiedererkennungswert. Sonderausstattungen wie Schiebedächer, abschließbare Handschuhfächer oder Winker für die Blinkerfunktion sind zu finden. Originale Radkappen, Scheinwerfer, Zitronengelbe Lackierungen und diverse Farbkombinationen aus den 1930ern machen authentische Fahrzeuge speziell für Puristen relevant.

Weiteres zu Wanderer-Oldtimern

Der einstige Verband von Wanderer in der Auto Union prägt bis heute das Sammlungsinteresse. In Museen und auf Oldtimertreffen werden Wanderer als technikhistorische Meilensteine präsentiert. Die Verfügbarkeit von originalen Bordpapieren, alten Verkaufskatalogen und Handbüchern steigert die Geschichtsbindung. Überlieferte Fahrzeuge wurden meist trocken eingelagert, weisen jedoch altersbedingt unklare Laufleistungen auf. Preisverhandlungen finden häufig vor Ort statt, Transporte innerhalb Deutschlands sind üblich. Speziell Bastler und Liebhaber handwerklicher Restaurierung finden an Wanderer-Fahrzeugen eine geeignete Basis.

Zusammenfassung

Wanderer Oldtimer stehen für automobile Innovation aus Sachsen, technische Raffinesse und Seltenheit am deutschen Markt der 1930er Jahre. Sechs- und Vierzylinder-Limousinen, spezielle Cabriolets sowie technisch wertige Motorräder aus Chemnitz sind in kleinen Stückzahlen erhalten. Aufgrund ihres Alters sind diese Fahrzeuge meist Bestandteil anspruchsvoller Restaurierungsprojekte, die viel Originalsubstanz und Geschichte bieten. Die Nachfrage im Markt zeigt besonders hohes Interesse an Modellen wie dem W 23 und W 24, sodass sich ein genauer Blick auf Zustand, Originalität und Zubehör für jeden Interessenten lohnt.