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MZ ETS 250 Oldtimer kaufen

Die MZ ETS 250 steht für ostdeutsche Motorradtechnik aus den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren. Mit Einzylinder-Motor, Teleskopgabel und einem markanten 18-Liter-Tank spricht die ETS 250 vor allem Technikbegeisterte und Bastler an. Der Verkauf erfolgt häufig an Schrauber mit Hang zur Restauration – Probefahrt und Besichtigung meist nach Absprache möglich.

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"MZ ETS 250" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "MZ ETS 250" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/18 von MZ ETS 250 (1971)

1971 | MZ ETS 250

MZ ETS 250 

€ 8.800vor 12 Monaten
🇩🇪
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/20 von MZ ETS 250 (1971)

1971 | MZ ETS 250

MZ ETS 250 

€ 4.500vor 12 Monaten
🇩🇪
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/25 von MZ ETS 250 (1971)

1971 | MZ ETS 250

MZ ETS 250 

€ 6.300vor 2 Jahren
🇩🇪
Händler
Abgelaufenes Inserat
Bild 1/14 von MZ ETS 250 (1973)

1973 | MZ ETS 250

MZ ETS 250

€ 5.000vor 4 Jahren
🇩🇪
Händler

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MZ ETS 250 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von MZ ETS 250 Motorrädern wird vor allem durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

MZ ETS 250: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis der Verkaufs- und Inseratsdaten vom Classic Trader Marktplatz zeigt sich für die MZ ETS 250 (überwiegend Baujahre 1971–1973, ca. 19 PS) im Zeitraum 2021 bis 2025 ein insgesamt eher stabiler Markt mit spürbarer Streuung je nach Zustand und Restaurationsgrad. In deutschen Inseraten und Ergebnissen liegen die meisten realistischen Marktwerte zwischen rund 4.500 € und 6.500 €. Einzelne höhere Aufrufe bis etwa 8.800 € sind im Datensatz vorhanden, wirken jedoch wie Ausreißer und sollten nicht als neuer Standardpreis interpretiert werden. Auffällig ist, dass sich 4.500 € mehrfach als Untergrenze wiederholen, während gut erhaltene oder aufbereitete Exemplare häufiger im Bereich um 6.300–6.500 € auftauchen. Für Käufer bedeutet das: Solide ETS-250 lassen sich weiterhin planbar finden, Preissprünge entstehen vor allem durch dokumentierte Historie, Originalität und fachgerechte Restauration. Für Verkäufer ist die Nachfrage nach authentischen DDR-Klassikern ein stabilisierender Faktor, der gut präsentierte Fahrzeuge tendenziell im oberen Mittelfeld platziert.

Geschichte der MZ ETS 250

Die MZ ETS 250 wurde zwischen 1968 und 1973 im VEB Motorradwerk Zschopau produziert. In einer Zeit, in der sich die Motorradtechnik international von Vollschwingenfahrwerken hin zu Teleskopgabeln entwickelte, nutzte MZ diesen Trend und schuf ein eigenständiges Modell auf Basis der ES 250/2. Das Kürzel ETS steht für „Einzylinder, Teleskopgabel, Schwinge“ und unterstreicht die technischen Hauptmerkmale. Auffällig ist der große 18-Liter-Tank, der gemeinsam mit den sportlich schmalen Kotflügeln zu den Entwicklungszielen zählte. Die ETS 250 lief parallel zur ES 250/2 vom Band und war bis auf den charakteristischen Vorderbau nahezu baugleich mit der Schwestermaschine.

Modellgeschichte der ETS-Baureihe

Die ETS-Reihe startete mit der 250er-Version und wurde 1969 um die ETS 125 und ETS 150 ergänzt. Während das Chassis weitgehend von der ES-Reihe übernommen wurde, setzte die ETS auf eine modernere Fahrwerkslösung und zielte besonders auf sportlich ambitionierte Fahrer ab. Die Modellreihe der ETS wurde 1973 eingestellt, während die grundlegende ES-Technik weiterhin in anderen MZ-Baureihen zum Einsatz kam.

Besonderheiten der MZ ETS 250

Die MZ ETS 250 vereint technische Entwicklungen jener Zeit mit eigenständigem DDR-Design. Die Kombination aus großem Kraftstofftank, Teleskopgabel und sportlichem Zuschnitt machen sie im Vergleich zur ES-Reihe zum sportlicheren Vertreter. Auch nach Jahrzehnten liegen die Marktanteile dieses Modells sowohl bei Angeboten als auch bei Suchanfragen bei 100 % innerhalb des MZ-Angebots – auf Classic Trader machen die ETS 250 alle MZ-Angebote aus.

Technische Daten der MZ ETS 250

Sondermodelle und Sammlerstücke

Innerhalb der ETS 250-Baureihe sind keine expliziten Sondermodelle dokumentiert. Besondere Fahrzeuge ergeben sich meist durch originale Ausstattung, gut erhaltene Lackierungen oder dokumentierte Restaurationen aus DDR-Zeiten.

Wartung, Schwachstellen und typische Probleme

Für die MZ ETS 250 sind typische Wartungsarbeiten wie bei vielen DDR-Motorrädern erforderlich: Sichtung der elektrischen Anlage (insbesondere Zündung), Kontrolle des Motorlaufs (stichwort vibrationsanfälliger Einzylinder), sowie Dichtheit von Teleskopgabel und Tank. Häufig sind Bastlerfahrzeuge mit älteren oder nur teilweisen Restaurierungen im Angebot. Ersatzteile sind aufgrund der starken Szene und Clubs nach wie vor verfügbar, dennoch sollten Käufer speziell auf den Zustand von Rahmen, Tank und Federung achten.

Motor, Fahrverhalten und Leistung

Der luftgekühlte Einzylinder-Zweitakter der ETS 250 liefert solide Leistung und ein direktes Ansprechverhalten, das typisch für MZ-Modelle jener Epoche ist. Die Umstellung auf Teleskopgabel brachte ein präziseres Fahrverhalten im Vergleich zur Vollschwinge der Vorgängermodelle. Die Sitzposition bleibt tourentauglich, während ein robustes Getriebe für Alltag und längere Strecken tauglich ist. Hervorzuheben ist die ETS 250 Standardversion aus den Jahren 1968 bis 1973, die sowohl fahrdynamisch als auch in puncto Teileversorgung einen hohen Praxiswert bietet.

Design, Innenraum und Sonderausstattung

Gestaltet gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Gestaltung, besticht die ETS 250 mit einer klaren Formsprache und funktionalem Anspruch. Der voluminöse, kantige Tank, die schmalen Kotflügel und das robuste Fahrwerk zeichnen die Silhouette. Optionen bezüglich spezieller Lackierungen oder Zusatzausstattungen waren ab Werk begrenzt – typisch DDR-Massenmotorisierung. Zubehör wie spezielles Werkzeug, Gepäckträger oder DDR-MZ-Tachos mit Kilometerzähler sind zu finden. Sonderlackierungen oder individuell erhaltene Patina können die Motorräder für Liebhaber besonders machen.

Weitere Besonderheiten

Für ETS 250-Enthusiasten empfiehlt sich ein Besuch im Calauer Oldtimermuseum „Mobile Welt des Ostens“, wo etliche historische Fahrzeuge – darunter auch MZ-Modelle – besichtigt werden können. Die Szene der MZ-Besitzer und Austauschforen sorgt heute noch für regen Ersatzteilehandel und Know-how-Transfer.

Zusammenfassung

Die MZ ETS 250 bietet einen authentischen Einblick in die Technik und den Alltag der späten DDR-Motorradfertigung. Ihr technisches Konzept, allen voran die Teleskopgabel und der große Tank, sind Merkmale, die sie von anderen MZ-Modellen dieser Epoche abheben. Ihr voller Marktanteil bei Angeboten und Nachfragen spricht für die große Präsenz unter den ostdeutschen Oldtimer-Motorrädern – ideal für Bastler, Schrauber und Technik-Enthusiasten.