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MZ ES 250/1-Superelastic Oldtimer kaufen

Die MZ ES 250/1-Superelastic ist ein markantes Stück ostdeutscher Motorradgeschichte aus der Ära des Kalten Krieges. Bekannt für ihre technisch eigenständige Federung und das robuste Zwei-Takt-Konzept, spricht sie bis heute Sammler an, die mechanisch unkomplizierte Klassiker und zeittypische Formen schätzen.

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Bild 1/11 von MZ ES 250/1-Superelastic (1966)
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Classic Auktion

1966 | MZ ES 250/1-Superelastic

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

€ 1.100 - € 1.900

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"MZ ES 250/1-Superelastic" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/18 von MZ ES 250/1-Superelastic (1965)

1965 | MZ ES 250/1-Superelastic

MZ ES 250  ES 250-1

€ 2.500vor 2 Jahren
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Bild 1/12 von MZ ES 250/1-Superelastic (1966)

1966 | MZ ES 250/1-Superelastic

MZ ES 250  ES 250-1

€ 1.200vor 3 Jahren
🇩🇪
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Bild 1/26 von MZ ES 250/1-Superelastic (1967)

1967 | MZ ES 250/1-Superelastic

MZ ES 250 ES 250-1

€ 1.500vor 5 Jahren
🇩🇪
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Bild 1/28 von MZ ES 250/1-Superelastic (1964)

1964 | MZ ES 250/1-Superelastic

MZ ES 250 ES 250-1

€ 1.700vor 5 Jahren
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Bild 1/23 von MZ ES 250/1-Superelastic (1963)

1963 | MZ ES 250/1-Superelastic

MZ ES 250 ES 250-1

€ 1.300vor 6 Jahren
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MZ ES 250/1-Superelastic Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

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Geschichte der MZ ES 250/1-Superelastic

Die MZ ES 250/1-Superelastic wurde von den Motorradwerken Zschopau (MZ) als Weiterentwicklung der ES-Reihe in der DDR gebaut. Sie erschien mit dem Ziel, ein alltagstaugliches, zugängliches und zuverlässiges Motorrad zu erschaffen, das sowohl für beruflichen wie auch privaten Einsatz geeignet ist. Die Verbreitung des Modells in den 1960er Jahren ist eng mit der Mobilitätsgeschichte Ostdeutschlands verbunden. Besonders auffällig: das innovative Superelastik-Federbein, das der Maschine eine angenehm komfortable Abstimmung bei oft schlechten Straßenbedingungen ermöglichte. Die wuchtige Formsprache und das berühmte „Gummikuh“-Gefühl sind ein klares Statement ostdeutscher Motorradbautradition.

Modellgeschichte der ES 250/1-Superelastic

Die ES 250/1-Superelastic ist eine evolutive Entwicklungsstufe der bewährten ES-Reihe. Sie löste die ES 250 ab und wurde selbst ab 1967 hauptsächlich für den Inlandmarkt sowie Osteuropa gebaut und verkauft. Nachfolger war die ETS-Serie, die MZ später international zum Kult-Status verhalf. Besonders prägnant bleibt sie durch das charakteristische Fahrwerk und die konsequente Weiterführung des Zweitaktprinzips. Damit knüpft die 250/1 nahtlos an die bewährten Tugenden der MZ-Philosophie an: robust, durchdacht, wartungsfreundlich.

Besonderheiten der MZ ES 250/1-Superelastic

Technisches Alleinstellungsmerkmal der ES 250/1-Superelastic ist das nach dem Schwingenprinzip funktionierende Superelastik-Federbein. In den 60er-Jahren war die MZ Vorreiter bei Fahrwerkstechnologien, wobei dieses System außerordentlichen Fahrkomfort bei einfacher Wartung bot. Der großzügig dimensionierte Lenker, die stabile Telegabel und der typische Kettenkasten mit Vollabdeckung verbessern Alltagstauglichkeit und gaben dem Modell ihr markantes Äußeres.

Technische Daten der MZ ES 250/1-Superelastic

Sondermodelle und Sammlerstücke

Von der ES 250/1-Superelastic sind keine offiziell limitierten Sondermodelle dokumentiert. Besondere Exemplare ergeben sich meist aus ungewöhnlicher Individualisierung, Restaurierung im Originalzustand oder seltener Werksfarbe. Solche Fahrzeuge sind gern gesehene Ausstellungsstücke in spezialisierten Oldtimer-Museen.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Die ES 250/1-Superelastic wurde für robuste Alltagstauglichkeit konstruiert. Dennoch sollte auf typische Verschleißteile wie Kettenkasten, Federbeine und Tankinnenseiten geachtet werden. Zweitakttechnik verlangt regelmäßige Dichtungs- und Vergaserpflege, um Gemisch- und Standfestigkeit zu sichern. Rost an Auspuff und Rahmen ist, wie bei vielen ostdeutschen Maschinen, ein wiederkehrendes Thema. Wartungsfreundlich: Viele Ersatzteile sind über spezialisierte Händler weiterhin erhältlich.

Motorisierung, Schaltung und Fahrverhalten

Der 250 cm³ große Zweitaktmotor sorgt für eine direkte Leistungsentfaltung mit ausreichend Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Das Fahrwerk mit dem Superelastik-System bügelt Fahrbahnunebenheiten sauber glatt – ideal für Mittelgebirge und Kopfsteinpflaster. Die klassische Fußschaltung und Trommelbremsen entsprechen dem technischen Stand der 60er, erfordern aber geübte Hände. Der niedrige Schwerpunkt und die langgezogene Sitzbank erlauben lange Etappen zu zweit. In dieser Baureihe sticht die ES 250/1-Superelastic als meistgebuchte und nachgefragte Version hervor. Dies wird durch die Marktdaten bestätigt: 100 % Anteil an Angebot und Nachfrage in unserem Classic Trader Bestand.

Design, Innenraum und Ausstattung

Die MZ ES 250/1-Superelastic fällt durch ihr kantiges, funktional geprägtes Design auf. Das massive Lampengehäuse, der breite Lenker mit großen Armaturen sowie der markentypisch abgeschlossene Kettenkasten setzen klare Akzente. Farben wie olivgrün, bordeauxrot oder blaugrau spiegeln den Zeitgeist der 60er wider. Leder- oder Kunstledersitze, gut erreichbare Instrumente und einfach zu reinigende Flächen sind charakteristische Innenraumdetails. Werksseitig gab es Gepäckträger, Seitenkoffer und Windschilde als beliebte Sonderausstattung.

Weitere Besonderheiten

Der Bezug zur DDR-Mobilitätsgeschichte ist bei der ES 250/1-Superelastic allgegenwärtig. Fahrzeuge dieses Typs sind heute feste Bestandteile ostdeutscher Oldtimermuseen. Ersatzteile und Spezialwissen sind über einschlägige Clubs und Foren weiterhin gut verfügbar.

Zusammenfassung

Die MZ ES 250/1-Superelastic steht als Inbegriff für ostdeutsche Motorradtechnik der 60er-Jahre. Mit ihrer innovativen Superelastik-Federung, wartungsfreundlicher Zweitakttechnik und eigenständigen Designsprache bietet sie eine interessante Option für Bastler und Sammler mit Affinität zur DDR-Geschichte. Das Angebot und die Nachfrage für diese Baureihe sind derzeit unter den MZ-Modellen marktführend.