Kawasaki Z 1000 Oldtimer kaufen
Die Kawasaki Z 1000 steht für klassische Motorradtechnik der späten 1970er Jahre mit markantem luftgekühltem Vierzylinder, charakteristischen Speichenfelgen und einer kompromisslos sportlichen Ausrichtung. Umfangreiche Modifikationsmöglichkeiten und eine breite Ersatzteilversorgung machen sie zu einem Favoriten bei Oldtimer-Enthusiasten.
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2013 | Kawasaki Z 1000
Black Edition 16.325km 2.Hand SERVICE NEU


1979 | Kawasaki Z 1000
1979 Kawasaki Z 1000
"Kawasaki Z 1000" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Kawasaki Z 1000" machen.
1978 | Kawasaki Z 1000
1977 | Kawasaki Z 1000
Top restauriert
1977 | Kawasaki Z 1000
1977 Kawasaki KZ1000 1,015cc
1979 | Kawasaki Z 1000
Liebhaber-Fahrzeug seid 1980 in meinem Besitz
1978 | Kawasaki Z 1000
1978 Kawasaki Z1000 A2 1,015cc
1978 | Kawasaki Z 1000
Z1F
1979 | Kawasaki Z 1000
Sehr gut erhaltenes und gepflegtes Fahrzeug
1978 | Kawasaki Z 1000
1977 | Kawasaki Z 1000
1978 | Kawasaki Z 1000
Kawasaki Z 1000 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Kawasaki Z 1000 Motorrädern wird vor allem durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Kawasaki Z 1000: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis der Verkaufsdaten aus dem Classic Trader Marktplatz zeigt sich für die Kawasaki Z 1000 insgesamt ein stabiler bis leicht fester Markt über den Zeitraum 2021 bis 2025. Die meisten erfassten Inserate betreffen klassische Baujahre 1977 bis 1980; hier liegen die realistischen Marktwerte überwiegend im Korridor von etwa 7.500 € bis 18.500 €, abhängig von Zustand, Originalität, Dokumentation und Restaurationsqualität. Einzelne sehr hohe Preisaufrufe (über 20.000 €) sind eher als Ausnahmen zu werten und sollten nicht als neuer Standard interpretiert werden. Auffällig ist zudem, dass frühe Z‑1000‑Jahre (z. B. 1977/1978) in Deutschland und im europäischen Umfeld regelmäßig im fünfstelligen Bereich angeboten werden, was auf anhaltende Sammler-Nachfrage nach ikonischen „UJM“-Klassikern hindeutet. Moderne Z 1000-Modelle wie ein 2013er Exemplar bewegen sich dagegen deutlich niedriger (rund 7.500 €) und folgen eher dem Gebrauchtmarkt als dem Classic-Trend. Für Käufer bedeutet das: gute, authentische Klassiker sind preisstabil, Top-Exemplare werden selektiv höher bewertet.
Einleitung und Geschichte der Kawasaki Z 1000
Die Kawasaki Z 1000 wurde Ende der 1970er Jahre als Nachfolgerin der Z1-Baureihe vorgestellt und setzte mit ihrem kraftvollen Vierzylinder-Reihenmotor und der markanten Linienführung neue Maßstäbe im Motorradbau. Besonders zur Hochzeit des japanischen Superbikes etablierte die Z 1000 den Ruf Kawasakis als Hersteller leistungsstarker und zuverlässiger Motorräder. Das Modell erschien in verschiedenen Ausführungen, wie der Z1000A1 und Z1000A2 sowie dem sportlichen KZ1000D1 Z1R mit angedeuteter Verkleidung, und entwickelte sich schnell zum Synonym für leistungsorientierte Technik und massive Straßenpräsenz.
Modellgeschichte der Z 1000-Baureihe
Die Z 1000 führt die Linie der erfolgreichen Kawasaki-Z-Baureihe fort. Sie löste die legendäre Z900/Z1 ab und war die Basis für zahlreiche Ableger und Sondermodelle. Die wichtigsten Varianten sind die Z1000A1 und A2 mit klassischem Naked-Bike-Stil, sowie die KZ1000D1 Z1R von 1978 mit eckiger Halbschalenverkleidung und verändertem Tank. Die Z 1000 wurde über die Jahre laufend weiterentwickelt, zum Beispiel mit unterschiedlichen Auspuffvarianten, geänderten Fahrwerken und detailverliebten Modifikationen. Die KZ1000-Serie fand auch im Polizeidienst und bei Drag-Racern Einsatz und prägte als Basis für Custom- und Cafe-Racer-Umbauten die Szene.
Besonderheiten der Kawasaki Z 1000
Typisch für die Z 1000 sind der luftgekühlte Vierzylinder, die kraftvolle Optik mit massivem Stahltank (ca. 21 Liter), große Speichenfelgen und zahlreiche Chromdetails. Auffällig ist die Flexibilität bei Individualisierungen: Ab Werk wie auch im Aftermarket sind unterschiedliche Sitzbänke, Auspuffanlagen (Vier-in-Vier oder Vier-in-Eins), verschiedene Lenker, und Fahrwerksmodifikationen realisierbar. Die Z 1000 war häufig mit klassischen Rundscheinwerfern, gelochten Bremsscheiben und Instrumenten im Cockpitlayout der Siebzigerjahre ausgestattet.
Statistische Besonderheit: Die Kawasaki Z 1000 steht mit einem Angebot- und Nachfrageanteil von jeweils 100 % an der Spitze der Kawasaki-Klassiker im Markt. Das zeigt: Im Oldtimerbereich ist die Z 1000 die präsenteste Vertreterin unter den klassischen Kawasaki-Maschinen und dominiert das Angebot wie auch das Suchinteresse innerhalb ihrer Marke.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlervarianten
Die KZ1000D1 Z1R von 1978 gilt als besondere Ausführung der Baureihe: Mit Halbschalenverkleidung, silbermetallic Lackierung, veränderter Tankform und speziellen Ausstattungsdetails hebt sie sich technisch wie optisch von der Standard-Z 1000 ab. Darüber hinaus gibt es Reimporte und individuell umgebaute/umgestaltete Modelle, die durch spezielle Lackierungen, polierte oder verchromte Bauteile und exklusive Ausstattung bei Sammlern geschätzt werden.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Bei den luftgekühlten Vierzylindermotoren der Z 1000 ist besondere Sorgfalt bei regelmäßigen Ölwechseln und Ventileinstellungen gefordert. Die Vernickelung/Verchromung von Motorteilen kann altersbedingt abplatzen, was Nacharbeit erfordert. Alu-Speichenfelgen sowie Gabel- und Schwingenteile sollten auf Oxidation kontrolliert werden. Klassische Züge und Ketten benötigen korrekte Schmierung und Pflege; originale Instrumente und die Elektrik sind bei Restaurierungen oft überholt oder gegen Retro-Nachrüstteile getauscht worden. Lange Standzeiten führen gelegentlich zu Problemen mit der Benzinversorgung und Vergasern. Zubehör wie Stahlflex-Bremsleitungen oder Kegelrollenlager im Lenkkopf können die Betriebssicherheit erhöhen.
Motor, Fahrverhalten, Antrieb und Handling
Die Z 1000 überzeugt durch den kräftigen, drehmomentstarken Vierzylinder, der trotz Vergasertechnik ein spontanes Ansprechverhalten bietet. Die Kettenkraftübertragung unterstützt ein direktes Fahrgefühl. Serienmäßig zeigt sich das Modell komfortabel und touring-geeignet, kann aber durch progressive Gabelfedern oder Koni-Stoßdämpfer auch auf sportlicheren Einsatz umgerüstet werden. Drei gelochte Scheibenbremsen und eine solide Fahrwerksbasis sorgen für ausreichend Verzögerungsreserven und Sicherheitsgefühl. Durch Umbauten wie Halblenker, zurückverlegte Fußrasten oder geänderte Sitzbänke lässt sich die Ergonomie individuell anpassen.
Beliebte Modelle:
- Z1000A1/A2: Klassische Naked-Bike-Ausführung, universell einsetzbar.
- KZ1000D1 Z1R (1978): Sportliche Sonderedition mit Halbschalenverkleidung, auffälliger Lackierung und eigenständigem Charakter. undefined
Design, Ausstattung und Accessoires
Die klassischen Linien der Z 1000, der große Stahl-Tank, zeittypische Farben wie Schwarz oder Metallic sowie verchromte, polierte Motorräume prägen das äußere Erscheinungsbild. Originale Sitzbänke sind meist zweiteilig, Instrumentenkonsolen verfügen über Tacho, Kontrollleuchten und – je nach Modell – Öltemperaturanzeige. Die meisten Modelle nutzen einen Kickstarter und/oder Elektrostarter. Typisch sind Speichenfelgen, polierte Gabelplatten und (modellabhängig) verchromte Lenker mit vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten. Zubehör wie alternative Lenker, verschiedene Sitzbänke, Doppelscheinwerferverkleidung, progressive Gabelfedern und weitere An- und Umbauten prägen das Erscheinungsbild vieler Z 1000 – gerade im deutschen Custom- und Oldtimerbereich werden Individualisierung und originale Details gleichermaßen geschätzt.
Weiteres
Viele Exemplare der Z 1000 wurden durch Reimporte oder Individualisierungen technisch überarbeitet – etwa durch Umrüstung auf Stahlflex-Bremsleitungen, Zubehör-Armaturen, Modernisierungen der Federung oder spezielle TÜV-gerechte Zubehörteile. Eine Oldtimerzulassung ist bei Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften meist problemlos möglich. Die breite Ersatzteillage (Motor, Fahrwerk, Elektrik) und die Möglichkeit zur Zulassung als historisches Fahrzeug machen sie in der deutschen Oldtimerszene besonders attraktiv.
Zusammenfassung
Die Kawasaki Z 1000 bietet ein authentisches Fahrerlebnis klassischer Superbikes: Luftgekühlter Vierzylinder, kerniger Sound, robuste Technik. Mit flexiblen Individualisierungsmöglichkeiten, guter Ersatzteilversorgung und klarer Marktstellung zählt sie zu den auffälligsten und vielseitigsten Kawasaki-Modellen ihrer Zeit. Die Modellreihe überzeugt als Fahrmotorrad und Sammlerstück gleichermaßen und bleibt aufgrund ihrer technischen und optischen Eigenheiten ein Unikat unter den klassischen japanischen Motorrädern.


