BMW R 6 Oldtimer kaufen
Die BMW R 6, 1937 präsentiert, ist das erste BMW-Motorrad der 600er-Klasse. Mit ihrem 600-cm³-Boxermotor, zuverlässiger Technik und exklusivem Charakter, genießt sie unter Kennern einen besonderen Ruf – nicht zuletzt aufgrund der geringen Stückzahl von nur 1.850 gebauten Exemplaren.
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1937 | BMW R 6
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Fahrzeug inserierenBMW R 6 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte
Geschichte der BMW R 6
Die BMW R 6 wurde 1937 auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin eingeführt, ein Jahr nach ihrer Schwester R5. Mit ihr eröffnete BMW erstmals die 600-cm³-Kategorie für Serienmotorräder. Die R 6 war günstiger als die zeitgleiche R12, setzte sich aber mit einer neuen Motorentechnik und beispielloser Laufruhe von anderen Modellen ab. Sie verband das neu entwickelte Tunnelgehäuse des Motors mit Komponenten der sportlichen R5, etwa Rahmen und Getriebe. Die kurzen Produktionszeit von nur einem Jahr und das geringe Produktionsvolumen von 1.850 Stück machen dieses Modell heute zu einer Rarität. Die technischen Innovationen – insbesondere die verstellbare Teleskopgabel mit hydraulischer Dämpfung – verschafften BMW damals einen namhaften Vorsprung im Motorradbau.
Modellhistorie der BMW R 6
Mit der R 6 erweiterte BMW 1937 sein Motorenportfolio um die 600-cm³-Klasse. Die Konstruktion griff auf den bekannten R5-Rahmen und das R5-Getriebe zurück, nutzte aber einen neuen seitengesteuerten Langhuber-Boxermotor. Schon ab 1938 wurde das Modell von der BMW R61 abgelöst, die über eine Hinterradfederung verfügte. Die kurze Produktionszeit und zahlreiche Exporte, unter anderem in die USA, führen dazu, dass heute vermutlich weniger als 100 Exemplare existieren.
Besonderheiten der BMW R 6
Innovation stand bei der BMW R 6 im Mittelpunkt: Der 600-cm³-Motor mit Tunnelgehäuse wurde mit einem leicht veränderten R5-Rahmen kombiniert. Besonders hervorzuheben ist das Fahrwerk mit verstellbarer Teleskop-Vorderradgabel und individueller Härteeinstellung, ein Novum der damaligen Zeit. Der zentrale Luftfilter auf dem Getriebegehäuse wurde zum BMW-Standard. Die elegant gestalteten Fischschwanz-Schalldämpfer und die durchgängige Robustheit des Modells unterstreichen den technischen und ästhetischen Anspruch.
Technische Daten der BMW R 6
Sondermodelle und Sammlervarianten
Von der BMW R 6 existieren keine werkseitigen Sondermodelle oder limitierten Sonderserien. Einige Modelle wurden jedoch für den Export – insbesondere in die USA – ab Werk ausgestattet. Besonders begehrt sind Maschinen mit nachweislich originalen Fahrgestell- und Motornummern und authentischem Identifikationsschild.
Wartung, Schwachstellen und bekannte Probleme
Bei der BMW R 6 sollte auf Verschleiß am Antriebsstrang, Undichtigkeiten am Getriebe sowie auf die Funktion der Teleskopgabel geachtet werden. Ersatzteile sind aufgrund der geringen Stückzahl nur begrenzt verfügbar, was eine fachkundige Pflege und präventive Wartung besonders wichtig macht. Kritisch sind auch unsachgemäße Vergasermodifikationen – ab Werk war die Maschine mit BING, nicht mit AMAL-Vergasern ausgerüstet; originale Komponenten erhöhen die Zuverlässigkeit sowie den Sammlerwert.
Motor, Fahrleistungen und Fahrverhalten
Der laufruhige 600-cm³-SV-Boxermotor garantiert eine gleichmäßige, drehmomentstarke Leistungsentfaltung und ermöglicht – für die 1930er-Jahre ungewöhnlich – eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Das verstellbare Fahrwerk setzt Maßstäbe: Die hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel ermöglicht individuellen Fahrkomfort im Alltag sowie auf langen Distanzen. Die technische Konfiguration wurde von zeitgenössischer Presse als Innovationssprung eingeordnet.
Populäre Varianten innerhalb der Baureihe:
- BMW R 6 mit original BING-Vergaser: Hohe Zuverlässigkeit, authentische Leistungsentfaltung (18 PS).
- Exemplare mit nachgewiesener Matching Numbers (Fahrgestell & Motor): Besonders interessant für technische Experten und Sammler. undefined
Design, Ausstattung und besondere Merkmale
Das Design der BMW R 6 vereint klassische Linienführung der Vorkriegszeit mit funktionalen Details: Die ovalen und konischen Stahlrohre des Rahmens sorgen für visuelle Leichtigkeit und strukturelle Stärke. Die Fischschwanz-Schalldämpfer geben dem Heck eine charakteristische Silhouette. Zu den markanten typischen Details zählen der zentral positionierte Luftfilter auf dem Getriebegehäuse sowie die klar gestaltete Instrumentierung am Lenker. Originale Lackierungen sowie originale Embleme und BMW-Typenschilder sind heute sehr selten und werten das Gesamtbild entscheidend auf. Die R6 war bei Auslieferung mit komfortablen Einzelsätteln, Werkzeugtaschen und robuster Bereifung für lange Touren konzipiert.
Weitere Wissenswerte Details zur BMW R 6
Die BMW R 6 ist aufgrund ihres Alters ein gern gesehener Gast bei klassischen Vorkriegs-Motorrad-Rallyes. Die robusten und wartungsfreundlichen Konstruktionsprinzipien erlauben auch heute eine zuverlässige Teilnahme an historischen Veranstaltungen. Aufgrund der niedrigen Stückzahl, teils dokumentierter Exportgeschichte und der kurzen Produktionsdauer ist jede R6 individuell dokumentations- und sammelwürdig.
Zusammenfassung
Die BMW R 6 aus dem Jahr 1937 zählt zu den seltensten klassischen BMW-Motorrädern der Vorkriegszeit. Sie kombiniert innovative Technik – wie die hydraulisch verstellbare Teleskopgabel – mit einem laufruhigen und durchzugsstarken 600-cm³-Boxermotor. Historisch bedeutsam durch ihr kurzes Produktionsfenster und die begrenzte Stückzahl, ist sie insbesondere für technisch interessierte Sammler und Fans der BMW-Zweizylinder-Vorkriegstechnik ein Motorrad von hohem Stellenwert.