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UMM Oldtimer kaufen

Ein UMM ist portugiesischer Nutzfahrzeugbau mit französischen Cournil-Wurzeln: kantig, einfach und für schwierige Wege gemacht. In Österreich ist der seltene 4x4 vor allem dann ein überzeugender Klassiker, wenn Rahmen, Papiere und Allradtechnik ehrlich dokumentiert sind.

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"UMM" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/6 von UMM Cournil Entrepreneur (1982)

1982 | UMM Cournil Entrepreneur

UMM Cournil | 1982 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 14500 EUR

Preis auf Anfragevor 6 Monaten
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Bild 1/10 von UMM Cournil Entrepreneur (1985)

1985 | UMM Cournil Entrepreneur

JEEP UMM Cournil Entrepreneur 4X4 1985 - PRENOTATA

€ 8.500vor 2 Jahren
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Bild 1/6 von UMM Alter 2.5 TD (1985)

1985 | UMM Alter 2.5 TD

€ 5.500vor 4 Jahren
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Bild 1/9 von UMM Alter 2.5 TD (1990)

1990 | UMM Alter 2.5 TD

€ 16.500vor 5 Jahren
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Geschichte: portugiesische Antwort auf harte Arbeit

UMM bedeutet União Metalo-Mecânica. Der Name ist Programm: Die 1977 gegründete portugiesische Marke trat nicht mit einem eleganten Freizeitwagen an, sondern mit einem Werkzeug für Landwirte, Gemeinden, Forst, Militär und Betriebe. Ein UMM Oldtimer ist deshalb kein exotisch verkleideter SUV. Er ist ein kleiner, sehr eigenständiger europäischer Geländewagen, dessen Wert aus Substanz und Gebrauchstauglichkeit entsteht.

Seine Vorgeschichte liegt im französischen Aurillac. Bernard Cournil reparierte nach dem Zweiten Weltkrieg Willys-Jeeps und erkannte im täglichen Einsatz auf Bauernhöfen rasch deren Grenzen. 1960 entstand sein eigener Cournil Tracteur JA1. Rahmen und Karosserie entwickelte Cournil selbst, während Motoren, Achsen und weitere Komponenten von Zulieferern kamen. Ab 1961 prägte die steil abfallende Haube das Bild. Sie sollte nicht modisch aussehen, sondern dem Fahrer den Blick direkt vor das Fahrzeug erleichtern.

Als die Cournil-Rechte 1977 geteilt wurden, erhielt UMM die Vermarktungs- und Fertigungsrechte außerhalb Frankreichs; die französische Seite blieb bei Gévelot. In Portugal begann die Produktion des UMM 4x4 Cournil, zunächst als Tracteur und Randonneur. 1979 wurde daraus der UMM 4x4 Entrepreneur. Die frühen Autos mit Peugeot-Indenor-Dieseln von 2,1 und später 2,3 Litern waren ausgesprochen landwirtschaftlich geprägt. Gerade deshalb sind sie heute reizvoll, doch in Österreich fast nie spontan zu finden.

1985 gestaltete der Architekt und Designer Carlos Galamba den Wagen zum UMM Alter um. Galamba hatte zuvor den Sado 550 gezeichnet und beschrieb seine Aufgabe später als „Zivilisierung“ des groben Allradlers: bessere Details, ein überarbeiteter Innenraum und eine modernere Front, ohne die robuste Grundarchitektur aufzugeben. 1986 brachte UMM den Alter II mit neuer Viergangschaltung, eigenem Verteilergetriebe und geänderter Federung. Ab 1987 ergänzten der 2,5-Liter-Turbo-Intercooler, fünf Gänge, Servolenkung und vordere innenbelüftete Scheibenbremsen das Programm.

Die Marke baute ein Händlernetz in rund 40 Ländern auf. Wichtig waren Portugal, Frankreich, weitere europäische Exportmärkte und die portugiesischsprachigen Staaten Afrikas. UMM stellte Behörden-, Feuerwehr- und Militärversionen bereit; der Club UMM nennt mehr als 30.000 weltweit im Umlauf befindliche Fahrzeuge. Diese Zahl umfasst die Marke insgesamt, nicht nachweisbar allein eine Baureihe. In den 1990er Jahren verloren die Fahrzeuge gegen komfortablere und besser finanzierte Konkurrenz wie Nissan Patrol, Mitsubishi Pajero oder Land Rover Discovery. Die Serienfertigung endete 1994, Sonder- und Behördenaufträge liefen noch bis 1996.

Highlights: Konstruktion vor Komfort

Die Besonderheit eines UMM beginnt beim Aufbau. Ein Leiterrahmen aus 4-mm-Stahl, vier Quertraversen und eine mit ihm verschweißte 2-mm-Stahlkarosserie ergeben ein ungewöhnlich steifes, aber auch schwer zu reparierendes Paket. Starrachsen, halbelliptische Blattfedern, hydraulische Dämpfer und zuschaltbarer Allrad mit Untersetzung stehen für eine Zeit, als ein Geländewagen Lasten ziehen und bei geringer Geschwindigkeit Traktion schaffen musste.

Die flache, nach vorne abfallende Motorhaube ist dabei ein echter Nutzwertvorteil. Auf schmalen Forstwegen oder bei einer Geländewagen-Ausfahrt lässt sich die Kante vor dem Auto gut einschätzen. Die vorderen Freilaufnaben reduzieren bei ausgeschaltetem Allrad Schleppverluste; der hintere, automatisch arbeitende Limited-Slip-Differenzial mit 40 Prozent Sperrwirkung gehört zu den interessanten Ausstattungsdetails späterer Modelle. Das ist keine Einladung zu grobem Offroad-Einsatz mit einem historischen Fahrzeug, erklärt aber seine Fähigkeit auf losem Untergrund.

Als wichtigste Motorisierung gilt der Peugeot-Diesel XD3P mit 2.498 cm³ und 76 PS. Er ist langsam, mechanisch überschaubar und wegen seiner Peugeot-Verwandtschaft weniger problematisch bei Verbrauchsteilen als die Marke vermuten lässt. Der Turbo-Intercooler leistet 110 PS und rund 238 Nm bei 2.000/min. In Verbindung mit fünf Gängen wird der Alter II damit auf österreichischen Überlandstraßen wesentlich entspannter. Karosseriebleche, Scheibenrahmen, Verdecke, Türen, Armaturen und Komponenten des UMM-Verteilergetriebes bleiben dagegen Spezialteile.

Die Marke deckt mehrere Charaktere ab. Ein früher Cournil ist ein Sammlerstück für Puristen. Der UMM 4x4 Entrepreneur passt zu Käufern, die den unmittelbaren Arbeitscharakter suchen. Alter und Alter II gibt es als Softtop, Hardtop, Station Wagon, Pickup sowie teils als Einzel- oder Doppelkabine. Für die meisten Einsteiger ist ein vollständiger Alter II mit Saugdiesel oder Turbo sinnvoller als ein seltenes BMW- oder Benzin-Sondermodell. Sechs BMW-Motorvarianten von 1992 sind dokumentiert, aber gerade ihre Teile-, Zulassungs- und Dokumentationslage macht sie nicht zur unkomplizierten Wahl.

Technische Daten der prägenden UMM-Modelle

Bei UMM sind Angaben nach Baujahr, Radstand, Aufbau und Exportland sorgfältig abzugleichen. Der Typenschein, die Fahrgestellnummer und die tatsächlich eingetragene Motorisierung zählen mehr als eine allgemeine Internet-Tabelle. Die folgenden Daten zeigen die wichtigsten Entwicklungsschritte.

Der kurze Turbo misst 4.139 mm in der Länge, 1.690 mm in der Breite und 1.955 mm in der Höhe; sein Tank fasst rund 59 Liter. Die vom zeitgenössischen Datenblatt genannten 140 km/h sind kein Reisetempo für die A2, A10 oder A12. Hoher Aufbau, Blattfedern, Geräusch und Seitenwind verlangen Reserven. Die stärkere Motorisierung verbessert vor allem die Elastizität, nicht die Langstreckenruhe.

Marktübersicht und Kauftipps

Der österreichische UMM-Markt ist klein. Viele Fahrzeuge stammen aus Portugal, Frankreich oder Spanien; einzelne ehemalige Feuerwehr- und Militärfahrzeuge tauchen punktuell auf. Das macht eine Bewertung nach Inseratspreis besonders unsicher. Ein sauberes ziviles Fahrzeug mit originalem Aufbau, nachvollziehbarer Historie und trockener Struktur ist wesentlich seltener als ein frisch lackierter, aber unklar genutzter Dienstwagen. Kaufinteressenten sollten daher nicht auf ein fixes Preisniveau vertrauen, sondern Vergleichsangebote in mehreren europäischen Ländern beobachten.

Eine harte, öffentlich dokumentierte Transaktion bleibt der Bring-a-Trailer-Verkauf eines 1993er Alter II Turbo vom 3. August 2022 für 29.000 US-Dollar. Das aus Spanien in die USA importierte Fahrzeug zeigte rund 97.000 km und war vor dem Verkauf unter anderem an Kühlsystem, Bremsen, Abdichtung, Verdeck und Innenraum überarbeitet worden. Für 2024 bis 2026 sind auf den großen, öffentlich durchsuchbaren internationalen Auktionsplattformen keine gleichwertig dokumentierten UMM-Zuschläge verlässlich auffindbar. Das ist bei einer so kleinen Marke selbst eine relevante Marktinformation: Angebotspreise und ein einzelnes Auktionsergebnis dürfen nicht zu einer künstlich genauen „Marktpreis“-Behauptung verdichtet werden.

Ein aktuelles Inserat ist daher zunächst nur eine Einladung zur Besichtigung. Hohe Preisforderungen können bei seltenen, vollständig restaurierten Turbos berechtigt sein, beweisen aber keinen Verkauf. Günstige Fahrzeuge verdienen ebenso Skepsis: Fehlende Plane, Türen, Scheibenrahmen oder originale Armaturen können mehr Aufwand bedeuten als ein überholter Peugeot-Motor. Für österreichische Käufer kommen Abholung, Transport, allfällige Übersetzungen der Unterlagen, Genehmigungsfragen und die technische Anpassung an heimische Vorschriften hinzu. Diese Nebenkosten vor Vertragsabschluss in einem schriftlichen Budget festzuhalten, verhindert Überraschungen.

Zulassung in Österreich braucht Vorbereitung. Bei einem EU-Import sollten ausländische Zulassungsdokumente, Kaufvertrag, lückenlose Fahrgestellnummer und technische Daten zuerst mit der zuständigen österreichischen Genehmigungsstelle beziehungsweise Landesprüfstelle geklärt werden. Leuchten, Blinker, Bereifung, Anhängevorrichtung, Sitze und nachgerüstete Winden sind typische Punkte, an denen ein ehemaliges Einsatzfahrzeug von der Serienausführung abweicht. Keine Umrüstung oder Eintragung sollte man allein aufgrund eines Fotos annehmen.

Für eine historische Zulassung gelten in Österreich eigene Voraussetzungen. Das Fahrzeug muss grundsätzlich mindestens 30 Jahre alt sein, erhaltungswürdig sowie weitgehend original oder zeitgenössisch umgebaut sein und in der Liste der historisch erhaltungswürdigen Fahrzeuge geführt werden. Historische Personenkraftwagen dürfen nur 120 Tage pro Jahr verwendet werden; ein Fahrtenbuch ist zu führen. Die regelmäßige §-57a-Begutachtung („Pickerl“) ist bei historischen Fahrzeugen jährlich vorgesehen. Da Listenstand, Genehmigung und konkrete Ausrüstung entscheidend sind, gehört die verbindliche Auskunft der Behörde oder eines österreichischen Oldtimer-Sachverständigen vor dem Kauf zur Pflicht.

Bei der Besichtigung entscheidet der Rahmen. Mit Lampe, kleinem Hammer und wenn möglich Endoskop sind Längsträger, Quertraversen, Blattfederaufnahmen, Dämpferpunkte, Getriebequerträger, hintere Rahmenecken und Abschlepppunkte zu prüfen. Frischer Unterbodenschutz ist kein Qualitätsnachweis, sondern Anlass für zusätzliche Fragen. Ein UMM kann außen ordentlich aussehen und innen im Rahmen trotzdem Rost tragen. Auch die verschweißte Karosserie verlangt genaue Kontrolle an Schweller, Bodenblechen, Türen, Windschutzscheibenrahmen, hinteren Ecken und den Befestigungen von Hardtop oder Plane.

Beim Fahrwerk sind gebrochene Federlagen, ausgeleierte Buchsen, undichte Dämpfer und Spiel an Lenkung oder Achsen nicht ungewöhnlich. Eine Probefahrt darf rustikal sein, aber kein starkes Ausbrechen beim Bremsen, metallisches Schlagen oder dauernde Lenkkorrekturen zeigen. Testen Sie den Allrad und die Untersetzung nur dort, wo Verspannungen im trockenen Asphalt vermieden werden. Kardanwellenkreuzgelenke, Freilaufnaben, Differentialöle und das Verteilergetriebe sollen unter Last ruhig arbeiten.

Der Saugdiesel muss nach angemessenem Vorglühen gleichmäßig anspringen und darf weder dauerhaft blau rauchen noch Kühlmittel aus dem Ausgleichsbehälter drücken. Öl im Kühlmittel, harte Schläuche kurz nach Kaltstart, übermäßiger Kurbelgehäusedruck oder dokumentierte Überhitzungen sind Warnzeichen für teure Arbeiten am Kopf. Beim Turbo kommen Laderwelle, Ansaugschläuche, Ölversorgung, Einspritzpumpe und die Funktion des Ladeluftsystems dazu. Rechnungen sind bei einem UMM mehr wert als eine vage Zusage, der Motor sei „Peugeot und daher unkaputtbar“.

Prüfen Sie schließlich Kabelbaum, Massepunkte, Vorglühanlage, Wischer, Heizung, Lichtmaschine und alle Zusatzschalter. Bei Feuerwehr-, Militär- oder Expeditionsumbauten sind Blaulicht, Funk, Überrollbügel, Fahrwerkshöherlegung und Anhängevorrichtung kritisch auf Zulässigkeit und fachgerechte Montage zu kontrollieren. Der portugiesische Clube UMM, UMM Owners UK sowie europäische Teilehändler sind gute erste Anlaufstellen. Vor einer Komplettrestaurierung sollte eine Teileliste erstellt werden: Motordichtungen sind meist leichter zu beschaffen als ein korrekter Scheibenrahmen.

Fahrerlebnis: Arbeitstier mit klarer Sprache

Auf einer österreichischen Landstraße fühlt sich ein UMM unverstellt an. Der große Lenkradkranz, die aufrechte Sitzposition, das mechanische Schalten und die Geräusche von Diesel, Wind und Blattfedern lassen keinen Zweifel über das Baujahr. Der Saugdiesel verlangt vorausschauendes Fahren; wer Schwung verliert, gewinnt ihn nicht rasch zurück. Der Turbo nimmt Steigungen und Überholvorgänge gelassener, bleibt aber ein Nutzfahrzeug mit begrenzter Geräuschdämmung und spürbarer Seitenwindempfindlichkeit.

Seine wirkliche Stärke zeigt der Wagen abseits glatter Fahrbahnen. Die kurze Haube macht die Linie vor den Rädern sichtbar, die Untersetzung dosiert die Kraft und die Starrachsen tragen dort, wo ein moderner SUV zuerst regelt. Blattfedern federn unbeladen nicht sanft, wirken mit Last jedoch plausibel und robust. Wer einen klassischen Ausflug über legale Schotterwege oder eine sorgfältig organisierte Offroad-Veranstaltung sucht, erlebt einen UMM als sehr souveränes Gerät. Wer regelmäßig lange Autobahnetappen mit Familie und Gepäck fahren möchte, wird mit einem späteren, komfortableren 4x4 glücklicher.

Design: aus dem Blick ins Gelände entwickelt

Beim UMM folgt die Form konsequent der Aufgabe. Die hohe Kabine schafft Übersicht, die schräg gestellte Haube verbessert den Blick auf Hindernisse und die geraden Flächen sind mit einfachen Mitteln herzustellen und instand zu setzen. Der ursprüngliche Cournil war ein Tracteur. Galambas Alter übernahm dessen Proportionen, gab ihm aber eine modernere Front, veränderte Scheiben und Armaturen und machte das Fahrzeug im Alltag zugänglicher. Er veredelte nicht, sondern ordnete.

Für die Sammlerqualität zählt der passende Aufbau. Softtop und Hardtop, Station Wagon und Pickup erzählen unterschiedliche Einsatzgeschichten. Ein originaler Feuerwehrwagen kann attraktiv sein, wenn seine Ausstattung belegbar und zulassungsfähig bleibt. Moderne Schalensitze, überdimensionierte Reifen, fragwürdige Höherlegungen oder grobe Karosserieänderungen nehmen dem Wagen hingegen seine historische Klarheit. Originale Felgen, Planengestänge, Beschläge, Rückleuchten und Instrumente sollten erhalten werden, weil sie häufig schwieriger aufzutreiben sind als ein gängiges Peugeot-Verschleißteil.

Export, Wettbewerb und Szene

Der UMM wurde nicht nur privat gefahren. Das Werk entwickelte Ausführungen für Streitkräfte mit etwa Blackout-Beleuchtung, Funkentstörung, verstärkter Federung, militärischer Kupplung oder Helitransport-Haken; nach Clubangaben waren militärische Varianten bei portugiesischen, französischen und niederländischen Streitkräften homologiert. Ein speziell aufgebauter, langradständiger Alter II diente beim Portugal-Besuch Johannes Pauls II. als Papamobil. Auch die Teilnahme an der Paris-Dakar gehört zur Markengeschichte, sollte beim Kauf aber nie wichtiger sein als die konkrete technische Prüfung.

Im Alpenraum ist UMM deutlich seltener als Land Rover Series, Santana oder Nissan Patrol. Das macht ihn für Käufer interessant, die nicht dieselbe Clubszene und Teileversorgung wie bei den britischen oder japanischen Alternativen brauchen. Seltenheit ist allerdings keine automatische Wertsteigerung. Sie bedeutet längere Suche nach Blechteilen, wenig Erfahrung bei allgemeinen Werkstätten und eine höhere Bedeutung von Gemeinschaftswissen. Ein Check durch einen sachkundigen 4x4-Betrieb vor dem Kauf ist bei dieser Marke besonders gut investiertes Geld.

Fazit: UMM Oldtimer mit Substanz kaufen

Ein UMM Oldtimer passt zu Menschen, die mechanische Ehrlichkeit und ungewöhnliche Industriegeschichte höher bewerten als Tempo und Komfort. Frühe Cournil-Varianten sind die puristische Wahl; ein vollständiger Alter II, besonders als Turbo mit fünf Gängen, verbindet die ursprüngliche Idee mit brauchbarerer Straßenleistung.

Für Österreich entscheidet nicht das seltenste Emblem, sondern ein gesunder Rahmen, solide Karosserie, funktionierender Allrad und eine für Genehmigung und Pickerl nachvollziehbare Dokumentation. Finden Sie lieber das vollständigere Fahrzeug mit belegter Wartung als das billigste Restaurierungsobjekt. Dann bleibt der UMM ein außergewöhnlich brauchbarer Klassiker für Hof, Ausfahrt und Gelände.

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