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Oldsmobile 66 Oldtimer kaufen
Der Oldsmobile 66 steht als Synonym für amerikanische Mittelklasse der späten 1930er und 1940er Jahre und wurde als erschwinglicher Einstieg in die Welt von Oldsmobile positioniert. Mit Features, die bei anderen GM-Schwestermarken aufpreispflichtig waren, überzeugte der 66 durch robuste Sechszylindermotoren und großzügiges Platzangebot.
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1941 | Oldsmobile 66
1941 Oldsmobile Series 66 Sedan – Survivor – Hydra-Matic Automatic – Original Paint – Matching Numbers – 2-Owner Car
"Oldsmobile 66" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Oldsmobile 66" machen.
1947 | Oldsmobile 66 Special Club Coupé
Oldsmobile 66 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Oldsmobile 66
Der Oldsmobile 66, auch als Series 60 'Special' bekannt, wurde von 1939 bis 1948 produziert und war das Einsteigermodell aus dem Hause Oldsmobile, unter dem General-Motors-Dach. Konzipiert für Käufer, die ein vollwertiges Fahrzeug mit gehobener Ausstattung zum Einstiegspreis suchten, basierte der 66 auf der GM 'A'-Plattform. Zu seiner Entstehungszeit profitierte er vom Image der berühmten Route 66, die als Werbemittel für Mobilität und Abenteuer diente. Die Modellreihe wurde mit technischen Neuerungen wie breiterer Karosserie für bis zu sechs Insassen und moderner Anordnung der Gangschaltung an der Lenksäule (statt am Boden) kontinuierlich weiterentwickelt.
Modellgeschichte
Die F-Serie, aus der der Oldsmobile 66 hervorging, repräsentierte seit Ende der 1930er Jahre die solide Mittelklasse bei Oldsmobile. Das Modell löste seinen direkten Vorgänger, ebenfalls als F-Serie geführt, ab und wurde nach 1948 durch fortschrittlichere Oldsmobile-Reihen mit V8-Motoren und anderer Optik ersetzt. Charakteristisch blieb der flache Reihensechszylinder, während die Oberklasse-Modelle der Marke bereits mit Achtzylindern aufwarteten.
Besonderheiten des Oldsmobile 66
Typisch für den Oldsmobile 66 war sein großzügiges Raumangebot durch die breitere Karosserie und die damals moderne Platzierung von Schalthebel und Pedalerie. Bei Qualität und Ausstattung lag das Einstiegsmodell oftmals deutlich über vergleichbaren Modellen anderer GM-Marken wie Chevrolet oder Pontiac, insbesondere durch die Serienausstattung. Die Entwicklung hin zur Hydramatic-Automatik machte den 66 auch für technikaffine Käufer attraktiv.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlervarianten
In der Regel wurde der Oldsmobile 66 ausschließlich als Limousine oder als Coupé angeboten. Besonders gesucht sind heute Karosserievarianten mit seltenerer Dachform oder speziellen Zierleisten. Werkseitige Sondermodelle im Sinne limitierter Editionen wurden vom Hersteller nicht kommuniziert, jedoch erfreuen sich individuell ausgestattete Fahrzeuge, beispielsweise mit der seltenen frühen Hydramatic, besonderer Beliebtheit.
Schwachstellen und typische Probleme
Konkrete Schwachstellen sind für den Oldsmobile 66 in den erhaltenen Quellen nicht explizit dokumentiert. Käufer sollten jedoch – wie bei Vorkriegs- und Nachkriegsmodellen aus US-Produktion üblich – auf den Zustand des Rahmens, mögliche Korrosion an tragenden Teilen und das Funktionieren der Mechanik achten. Der Antriebsstrang gilt als robust, leidet aber bei mangelhafter Wartung unter Ölundichtigkeiten und Verschleiß an Dichtungen.
Motor, Fahrverhalten und Getriebe
Der Flathead-Reihensechszylinder des Oldsmobile 66 galt als zuverlässig und alltagstauglich, bot aber keine sportlichen Höchstleistungen. Die damaligen Modelle überzeugten durch ihr komfortbetontes Fahrverhalten, das von der breiten Spur und den langen Federwegen profitierte. Die Einführung des Hydramatic-Automatikgetriebes erleichterte das Handling, vor allem in städtischen Verkehrssituationen. Hervorzuheben sind frühe Hydramatic-Modelle sowie Coupés mit originalem Sechszylindermotor, die fahrtechnisch und ausstattungstechnisch heute als besonders begehrt gelten.
Innenraum, Komfort und Exterieur-Design
Der Oldsmobile 66 zeichnete sich durch sein breites Chassis, großzügige Sitzbänke und den Verzicht auf Trittbretter aus, was ein modernes Raumgefühl brachte. Innen dominierte eine robuste Metallarmaturentafel, dekoriert mit typischen Vorkriegs-Designelementen. Außen bot das Modell klassische, stromlinienförmige Linien, rundliche Kotflügel und große, einzeln stehende Leuchten. Lackierungen reichten von dezenten Dunkel- bis Pastelltönen, außergewöhnliche Sonderausstattungen oder Designmerkmale sind selten dokumentiert.
Weiteres
Eine Besonderheit bleibt die zu Marketingzwecken forcierte Verbindung zur 'Route 66', die dem Modell zu seinem Namen verhalf und bis in die Kulturgeschichte der amerikanischen Automobilisierung hineinwirkt.
Zusammenfassung
Der Oldsmobile 66 repräsentiert das amerikanische Alltagsauto der späten 1930er und 1940er Jahre, das mit solider Technik, komfortabler Bauweise und einer für Einsteigermodelle ungewöhnlich umfangreichen Serienausstattung überzeugen konnte. Heute stellt der 66 eine seltenere, aber technisch interessante Alternative im Segment der klassischen US-Straßenkreuzer dar.
