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Marcos Mantis Oldtimer kaufen

Der Marcos Mantis ist ein britischer Exot aus den 1970ern, der als straßenzugelassener Sportwagen und als kompromissloser Rennwagen gebaut wurde. Mit seltener Stückzahl, markanter Optik und technisch faszinierenden Motorisierungen lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses außergewöhnliche Fahrzeug.

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Suchergebnisse

Bild 1/33 von Marcos Mantis XP (1968)
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Bild 1/13 von Marcos Mantis GT3 (2006)
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2006 | Marcos Mantis GT3

“Best value for money in Endurance Legends”

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1998 | Marcos Mantis Challenge

“From track to road (and back to track?)”

€ 54.500
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"Marcos Mantis" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Marcos Mantis" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/20 von Marcos Mantis GT3 (1988)

1988 | Marcos Mantis GT3

Marcos GT 3 Litre Mit Gutachten Seltene Linkslenker Ausführung V6 Motor (1988)

€ 26.000vor 2 Jahren
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Marcos Mantis Challenge

2002 | Marcos Mantis Challenge

Marcos Mantis Challenge

€ 29.000vor 8 Jahren
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Marcos Mantis Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Marcos Mantis

Der Marcos Mantis M70 wurde 1970 von Marcos Engineering in Großbritannien vorgestellt. Das 2+2-sitzige Coupé entstand zu einer Zeit, als die kleine Manufaktur bereits finanzielle Schwierigkeiten hatte. Angetrieben wurde der Mantis vom robusten 2,5-Liter-Sechszylindermotor aus dem Triumph TR6. Um Kosten zu sparen, bot Marcos das Fahrzeug ab 1971 auch als Bausatz an – ein im britischen Markt verbreitetes Konzept für sportliche Fahrzeuge. Trotz eines günstigen Preises im Kit-Form blieb die Nachfrage überschaubar. Noch im Jahr der Einführung musste Marcos schließen, wodurch vom Mantis nur 32 Exemplare entstanden. Berichten zufolge gab es noch unverkaufte Fahrzeuge in den USA und weitere vereinzelte Modelle, die nie ausgeliefert wurden.

Modellgeschichte des Marcos Mantis

Die Erfolgsgeschichte des Mantis ist eng mit den wirtschaftlichen Herausforderungen von Marcos verbunden. Vorgänger waren die klassischen Marcos GT-Modelle, während ein direkter Nachfolger ausbleibt. Die kurze Produktionszeit und die niedrige Stückzahl machen ihn heute zu einem außergewöhnlichen Sammlerstück. Als spätes Produkt der klassischen Marcos-Linie verkörpert der Mantis den Schlusspunkt einer Ära handgefertigter britischer Sportwagen.

Besonderheiten des Marcos Mantis

Der Mantis besticht durch seine rennsportorientierte Technik und markante Optik. Besonders auffällig sind Varianten wie der Mantis Challenge, von dem lediglich 38 Exemplare für eine eigene Rennserie gebaut wurden. Diese Fahrzeuge bekamen unter anderem einen leichten Rohrrahmen, eine Fiberglas-Karosserie, hochentwickelte Aufhängungen, CNC-Querlenker, einen Ford Cobra 4,6-l-V8 mit Trockensumpfschmierung und ein sequenzielles Drenth-Getriebe. Dazu kommen motorsportspezifische Features wie digitale Ganganzeigen, Stack-Dashboards, pneumatische Luftheber, Endurance-100-Liter-Tank mit Schnelltanksystem sowie nachrüstbare Nachtrennscheinwerfer. So vereint der Mantis handfeste Rennsporttechnik mit Seltenheitswert.

Technische Daten zum Marcos Mantis

Sondermodelle und besondere Varianten

Die rennsportorientierte Sonderedition „Marcos Mantis Challenge“ ist besonders hervorzuheben. Nur 38 Exemplare wurden für eine eigene Markenrennserie gefertigt. Diese Fahrzeuge zeichnet eine kompromisslose Auslegung für Motorsport aus: von aufwändiger Trockensumpfschmierung, Drenth-Schnellganggetriebe, Digitalanzeige bis Stacksystem für die Datenaufzeichnung. Andere speziell modifizierte Fahrzeuge kamen später auch in internationalen Rennserien wie der Dutch Supercars Racing Series zum Einsatz.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Da der Mantis in sehr kleiner Serie entstand, fehlt oftmals der Zugang zu spezifischem Know-how oder Ersatzteilen, insbesondere für karosseriespezifische Komponenten aus GFK oder die Rennsportantriebe der Challenge-Versionen. Motorseitig ist der Triumph-Sechszylinder als solide bekannt, bei den V8-Rennversionen benötigt insbesondere das Trockensumpf-Ölsystem und aufwändige Aufhängungen Fachkenntnisse. Die Spezialteile – etwa Intrax-Stoßdämpfer, CNC-Querlenker oder Drenth-Getriebe – sind nur über einen sehr begrenzten Kreis von Spezialisten wartbar. Exotenstatus und Handbau erfordern Geduld und Penibilität bei der Ersatzteilversorgung.

Motorisierung, Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten variiert deutlich zwischen Standard- und Challenge-Version. Der Mantis M70 mit 2,5-Liter-Reihensechszylinder bringt für damalige Verhältnisse sportliche Fahrleistungen, bleibt aber für Langstrecken oder alltägliche Fahrten geeignet. Die Challenge-Rennversionen liefern mit 360 PS starkem Ford-Cobra-V8 und sequentiellem Getriebe kompromisslose Track-Performance. Niedriges Gewicht durch Fiberglas-Karosserie, verstellbare Aufhängung, großformatige Bremsanlage sowie einstellbare Stoßdämpfer sorgen für exaktes Handling. Fahrleistungen und Fahrwerk wurden durch Motorsporttechnik weiter optimiert. Die Fahrzeuge sind vor allem für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert und bieten Motorsportprojekte ab Werk. Besonders gefragt ist der Mantis Challenge, da er als einziger Rennsportableger der Serie Off-The-Shelf-Motorsporttechnik mit Straßenzulassung kombinierte.

Design, Ausstattung und Innenraum

Das auffälligste Merkmal des Marcos Mantis ist seine Fiberglas-Karosserie mit langer Motorhaube, kurzem Heck und tief positioniertem Cockpit. Das 2+2-Layout bietet echten Viersitzkomfort in einem typischen britischen Nischen-Sportwagen. Die Challenge-Modelle fallen durch aufwendig gestaltete Aerodynamik, inklusive großem Heckflügel und spezifischen Rennsportdetails ins Auge. Im Interieur kommen Stack-Armaturen, digitale Anzeigen und für den Motorsport ausgelegte Materialien wie Leichtbauschalensitze und Feuerlöschsystem zum Einsatz. Sonderfarben und individuell abgestimmte Polsterungen waren auf Wunsch möglich, wobei das Augenmerk klar auf Funktionalität und Motorsportcharakter lag.

Weitere Besonderheiten

Viele Exemplare wurden für die jeweilige Rennserie individuelle modifiziert und bieten daher außergewöhnlich spezifische Konfigurationen. Beispielsweise verfügen Fahrzeuge über schnell einstellbare Fahrwerksgeometrie, spezielle Tankanlagen für Langstrecke und umfangreiche Datenerfassungssysteme. Durch die geringen Stückzahlen gibt es keine zwei exakt identischen Fahrzeuge.

Zusammenfassung

Der Marcos Mantis steht als Ausdruck britischer Ingenieurskunst und Individualität. Egal ob seltenes Straßenmodell oder kompromissloser Rennbolide – seine Kombination aus extremer Exklusivität, motorsportorientierter Technik und auffälligem Design macht ihn zu einem Fahrzeug für Kenner britischer Kleinserien und Motorsportbegeisterte. Gebaut für Querdenker, ist jeder Mantis ein Unikat mit eigenen Geschichten und technischem Charakter.