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Lola T282 Oldtimer kaufen

Der Lola T282 zählt zu den fortschrittlichsten Vertretern der 3-Liter-Sportprototypen der 1970er Jahre. Dieses Modell war prägend für die Entwicklung britischer Renntechnik und steht für kompromisslose Rennsportleistung sowie innovative Ingenieurskunst.

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"Lola T282" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/17 von Lola T282 (1973)

1973 | Lola T282

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
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Geschichte des Lola T282

Der Lola T282 wurde im renommierten britischen Rennsporthaus Lola unter der Führung von Eric Broadley, John Barnard und Patrick Head entwickelt. Als Nachfolger des T280 markierte der T282 die konsequente Weiterentwicklung für die Gruppe-5-Sportwagen-Weltmeisterschaft ab 1972. In dieser Ära wurden die Fahrzeuge auf Leichtbau, Aerodynamik und eine hohe Fahrdynamik zugeschnitten. Lola setzte auf einen 3-Liter-V8, was damals technisches Neuland in Bezug auf Fahrwerk und Kraftübertragung bedeutete. Das Fahrzeug war damit ein direkter Konkurrent zu Konstruktionen wie dem Mirage M6 und Ferrari 312PB und wurde in verschiedenen europäischen Rennen eingesetzt.

Modellgeschichte des Lola T282

Nach dem Lola T280 als erstem Schritt folgte ab 1973 der T282, dessen Plattform später für die Modelle T284 und schließlich T286 weiterentwickelt wurde. Innerhalb der Baureihe bildete der T282 einen zentralen technischen Meilenstein, der mit jedem Modell noch einmal präziser, leichter und fahrdynamisch anspruchsvoller wurde. Ein direkter Nachfolger im klassischen Sinne existierte nicht, da die Motorsportvorschriften sich änderten und Lola mit neuen Typen andere Rennserien bediente.

Besonderheiten des Lola T282

Der Lola T282 zeichnet sich durch eine hochmoderne Aluminium-Monocoque-Konstruktion, Doppelquerlenker-Radaufhängungen und ein voll verstellbares Fahrwerk aus. Die technische Radikalität zeigt sich zudem im kompromisslosen Fokus auf Performance auf unterschiedlichen Rennstrecken. Die Karosserie wurde intensiv im Windkanal optimiert, um auf Hochgeschwindigkeitskursen maximale Stabilität zu gewährleisten. Darüber hinaus waren die T282 meist mit Cosworth-DFV-Motoren ausgestattet und galten als besonders wartungsfreundlich im Vergleich zu zeitgenössischen Konkurrenzmodellen.

Technische Daten des Lola T282

Sondermodelle und Sammlerversionen

Vom T282 gab es keine offiziellen Sondereditionen, da jedes Fahrzeug individuell je nach Kundenwunsch und Einsatzgebiet gebaut und modifiziert wurde. Rennteams passten die Fahrzeuge häufig eigenständig hinsichtlich Aerodynamik, Leistungsentfaltung und Chassis-Setup an – damit gibt es ein breites Spektrum individueller Auslegungen, die jedes Fahrzeug einzigartig machen.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Spezifische Schwachstellen sind beim T282 aufgrund seiner professionellen Konstruktionsweise selten, allerdings gilt für alle Gruppe-5-Prototypen: Die Materialermüdung an Fahrwerks- und Chassiskomponenten sollte regelmäßig überprüft werden. Die Antriebsstrang-Komponenten sind auf hohe Belastungen ausgelegt, verlangen aber nach rennspezifischer Wartung und regelmäßigen Teilüberholungen. Ersatzteile sind mitunter schwer zu beschaffen. Aufgrund des Alters können Dichtungen, Bremsen und Kraftstoffleitungen versteckte Wartungsstaus aufweisen, sodass fachkundige Inspektionen unerlässlich sind.

Motor, Fahrleistungen, Getriebe und Handling

Der Lola T282 setzt auf einen quer eingebauten 3,0-Liter-V8-Motor, meist vom Typ Cosworth DFV, der auf eine hohe Drehzahl und maximale Leistungsabgabe optimiert wurde. In Kombination mit dem sequenziellen Getriebe und den verstellbaren Fahrwerkskomponenten ist ein äußerst agiles Handling garantiert. Der Fokus liegt klar auf Kurvenspeed und Rennstreckentauglichkeit – auf losem Untergrund oder im Stadteinsatz ist dieses Fahrzeug hingegen deplatziert. Die hohe Abstimmungstiefe des Fahrwerks erlaubt passgenaue Modifikationen für verschiedene Streckenlayouts. Interessant innerhalb der Baureihe ist insbesondere der T282 mit Werksmotorisierung Cosworth DFV, da diese Kombination als besonders wartungsfreundlich galt und im Motorsport rasch zum Standard wurde.

Design, Interieur, Komfort und Ausstattung

Das Erscheinungsbild des Lola T282 ist geprägt durch eine extrem niedrige, windschnittige Karosserie, radikal platzierte Luftein- und Auslässe, breite Kotflügel und eine Front, die auf geringen Luftwiderstand getrimmt ist. Im Cockpit stand pure Funktionalität im Mittelpunkt: Leichtbauschalensitze, Alu-Instrumententafel und spartanische Ausstattung sorgen für konsequenten Verzicht auf Überflüssiges. Farbliche Sonderausführungen gab es meist in den Designs der jeweiligen Rennteams – oft in Sponsorfarben und mit individuell abgestimmter Lackierung. Besonderheiten wie Feuerlöschsysteme, abnehmbare Lenkräder und Renngurte gehörten zum serienmäßigen Ausstattungsumfang.

Weitere Besonderheiten

Die Zusammenarbeit mit Motorenherstellern wie Cosworth ermöglichte die Integration zukunftsweisender Technologien wie Trockensumpfschmierung und modularer Chassis. Die Nähe zu renommierten Ingenieuren – etwa John Barnard, später Formel-1-Pionier – zeigt sich in der Detailverliebtheit der Konstruktion.

Zusammenfassung

Der Lola T282 ist ein einzigartiges Beispiel für britische Sportwagenbaukunst der 1970er Jahre und vereint kompromisslose Ingenieursleistung mit praxisnaher Wartungsfreundlichkeit. Seine Bedeutung liegt nicht nur im technologischen Fortschritt innerhalb der eigenen Baureihe, sondern auch in seinem Einfluss auf spätere Generationen von Rennprototypen.