Adler 10 / 28 PS Oldtimer kaufen
Der Adler 10/28 PS wurde zwischen 1909 und 1912 als offener Roadster gebaut. Mit seinem modernen Vierzylinder-Motor und der damals innovativen gekoppelten Motor-Getriebeeinheit steht er für deutsche Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts. Heute sind kaum noch vollständige Fahrzeuge erhalten.
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Fahrzeug inserierenAdler 10 / 28 PS Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Adler 10/28 PS
Der Adler 10/28 PS wurde vom Frankfurter Traditionsunternehmen Adler hergestellt, das ursprünglich als Fahrradfabrik gegründet wurde und später durch Schreibmaschinen weltweit bekannt wurde. Im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert verlagerte Adler den Fokus zunehmend auf den Automobilbau und entwickelte eigene Motoren sowie technische Innovationen. 1909 präsentierte Adler den 10/28 PS als rahmenstarken Roadster mit sportlicher Auslegung. Zentrale Merkmale waren die kraftvolle, aber zuverlässige Technik und das moderne Fahrgestell. Die Produktion endete bereits 1912, während parallel größere Modelle ins Programm aufgenommen wurden.
Modellgeschichte
Vorgänger des 10/28 PS war der Adler Voiturett, angetrieben von De Dion-Triebwerken. Mit der Eigenentwicklung der Fahrzeugmotoren etablierte sich Adler als Vorreiter bei Verbundbauweise aus Motor und Getriebe. Zeitgleich zum 10/28 PS liefen größere und stärkere Modelle – 18/30 PS, 19/45 PS und 23/50 PS – vom Band. Nachfolger des kompakten Vierzylinders war der 20/50 PS, der mit noch mehr Leistung punktete. Aufgrund seiner überschaubaren Bauzeit und der niedrigen Stückzahlen sind heute kaum vollständige 10/28 PS erhalten, meist überleben nur Chassis und Motoren.
Besonderheiten und Statistik
Der 10/28 PS ist das kleinste Modell aus Adlers damaligem Programm, wurde aber mit derselben Sorgfalt wie die größeren Brüder gebaut. Technische Besonderheit war die erstmals bei einem deutschen Hersteller eingesetzte verblockte Motoreinheit mit Getriebe. Der kantige Aufbau mit langer Motorhaube und auffälliger Kühlerfigur in Adler-Form kennzeichnete das Modell ebenso wie das sportliche, aber robuste Fahrwerk mit Blattfedern.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Es sind keine offiziellen Sondermodelle des Adler 10/28 PS bekannt. Aufgrund der sehr geringen Überlebensrate und des technischen Aufwands gelten alle Original-Exemplare, vor allem mit übereinstimmender Fahrgestell- und Motor-Nummer, als Einzelstücke für fortgeschrittene Sammler.
Schwachstellen und typische Probleme
Konkrete Informationen zu häufigen Schwachstellen sind nicht überliefert, was vor allem an der geringen Zahl erhaltener Fahrzeuge liegt. Erfahrungsgemäß neigen frühe Vorkriegsfahrzeuge zu Problemen mit der Schmierung und Materialermüdung der Blattfedern sowie Verschleiß an der Kupplung. Ersatzteilversorgung ist nur über spezialisierte Handwerker oder Nachfertigungen möglich.
Motor, Fahrverhalten und Fahrdynamik
Der 2,6-Liter-Vierzylinder sorgt für souveräne Fortbewegung und war im Vergleich zur Konkurrenz ein ausdauerndes Aggregat. Das Fahrwerk mit seiner robusten Blattfederung bietet für damalige Verhältnisse eine komfortable Straßenlage. Schaltung und Bremse sind konstruktionsbedingt schwergängiger als bei späteren Modellen, der Wagen fordert vom Fahrer technisches Feingefühl insbesondere bei längeren Fahrten. Bemerkenswert sind neben dem 10/28 PS aus dem gleichen Zeitraum vor allem die größeren Brüder Adler 19/45 PS und 23/50 PS, jeweils mit leistungsstärkeren Motoren und luxuriöseren Ausstattungen. Diese Modelle bilden zusammen mit dem 10/28 PS eine selten zu findende Palette deutscher Ingenieurskunst aus der Vorkriegszeit.
Innenraum, Komfort und Design
Das Design des Adler 10/28 PS zeichnet sich durch eine für seine Zeit ausgesprochen klare Linienführung mit langem Vorderbau und offener Karosserieform aus. Besonders hervorzuheben ist die silberne Adler-Kühlerfigur, die einen markanten Wiedererkennungswert bietet. Originale Fahrzeuge verfügten meist über lederne Sitzpolsterungen, Holzapplikationen im Innenraum und klassische Armaturen. Sonderausstattungen im eigentlichen Sinn sind aus dieser Bauphase nicht dokumentiert, individuelle Anpassungen wurden aber häufig nach Kundenwunsch vorgenommen.
Weitere Besonderheiten
Zu den besonderen Details zählt die frühe Integration von Motor und Getriebe zu einer Einheit, was Wartung und Fahrkomfort im Vergleich zu Vorgängermodellen deutlich verbesserte. Die robuste Rahmenkonstruktion prädestinierte das Fahrgestell für Umbauten und hielt vielen Belastungen stand – ein Grund, weshalb einzelne Fahrgestelle den Lauf der Geschichte besser überdauerten als komplette Fahrzeuge.
Zusammenfassung
Wer einen Adler 10/28 PS Oldtimer sucht, trifft auf eines der seltensten deutschen Vorkriegsmodelle. Das Fahrzeug überzeugt durch frühindustrielle Technik und seine klare gestalterische Sprache. Aufgrund der raren Verfügbarkeit und historischer Bedeutung zählen erhaltene Exemplare zu den wertvollsten Zeugen deutscher Automobilgeschichte.