Kennzeichen: PM-91-42
Hersteller: Gallery Aaldering Arnhemsestraat 47 6971AP BRUMMEN, NL 0575564055 http://www.gallery-aaldering.com info@gallery-aaldering.com
Ein Rolls-Royce Silver Cloud ist schon für sich genommen alles andere als eine alltägliche Erscheinung. Doch wenn auf der Karosserie zusätzlich der Name Mulliner Park Ward zu finden ist und die charakteristischen Doppelscheinwerfer Sie wie zwei Augen anblicken, sprechen wir von etwas ganz anderem. Dies ist der berühmte „Chinese Eye“. Und ganz ehrlich: Viel exklusiver konnte ein Rolls-Royce im Jahr 1965 kaum sein.
Der Silver Cloud III erschien 1962 als Weiterentwicklung des ohnehin bereits beeindruckenden Silver Cloud II. Unter der Motorhaube arbeitete erneut der bekannte 6,2-Liter-V8, nun unter anderem mit größeren Vergasern und einer höheren Verdichtung. Das Viergang-Automatikgetriebe gehörte zur Serienausstattung und sorgte für genau das, was Rolls-Royce schon immer besonders gut beherrschte: Geschwindigkeit ohne jede Form von Eile.
Die größte optische Veränderung fand sich an der Front. Vier Scheinwerfer verliehen dem Silver Cloud III ein moderneres Gesicht, doch bei den Karosserien von Mulliner Park Ward wurde diese Idee noch wesentlich weitergeführt.
Der Entwurf stammte vom norwegischen Designer Vilhelm Koren und zeichnete sich durch eine elegante, nahezu ununterbrochene Linienführung bis zum Heck aus. Die schräg angeordneten Doppelscheinwerfer brachten dem Wagen schon bald den Spitznamen „Chinese Eye“ ein. Ein Name, der heute vielleicht beinahe verspielt klingt, inzwischen jedoch untrennbar mit einem der begehrtesten karossierten Rolls-Royce dieser Epoche verbunden ist. Und „coachbuilt“ ist hier tatsächlich das entscheidende Wort.
Während die meisten Silver Cloud ihre Karosserie ab Werk erhielten, konnten besonders wohlhabende Kunden eine individuell gefertigte Karosserie beispielsweise von Mulliner Park Ward wählen. Dadurch waren diese Ausführungen erheblich kostspieliger, seltener und vor allem deutlich individueller.
Dieses Exemplar aus dem Jahr 1965 wurde in den vergangenen Jahren von einem niederländischen Spezialisten technisch und kosmetisch betreut. Zuvor gehörte der Wagen zur Sammlung des vorletzten Eigentümers, der ihn in seinem Museum untergebracht hatte.
Heute präsentiert sich der Rolls-Royce in einem außergewöhnlich schönen und gepflegten Zustand. Kein Automobil, das lautstark nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern vielmehr eines, das durch seine Ausstrahlung, seine Details und die Selbstverständlichkeit beeindruckt, mit der alles zusammenpasst. Das Exterieur zeigt sehr gute Passungen der Karosserieteile, und auch die Lackierung befindet sich in einem sehr ordentlichen Zustand. Im Innenraum finden wir eine wunderschöne Ausstattung mit ansprechenden Teppichen. Das gesamte Interieur befindet sich in sehr gutem Zustand; werfen Sie für einen noch besseren Eindruck auch einen Blick auf die ausführlichen Fotos auf unserer Website.
Und wie fährt er? Wirklich herrlich. Der 6,2-Liter-V8 läuft wunderbar geschmeidig und besitzt genau jenen seidenweichen Charakter, den man von einem Rolls-Royce erwartet. Das Automatikgetriebe schaltet ausgesprochen gut, und das gesamte Fahrzeug bewegt sich mit einer Ruhe, die moderne Automobile heute beinahe nicht mehr kennen. Vielleicht liegt genau darin der größte Reiz dieses Silver Cloud III. Sie müssen nirgendwohin eilen, aber Sie kommen stilvoll und vollkommen entspannt an.
Ein Mulliner Park Ward „Chinese Eye“ Coupé ist nicht einfach nur ein luxuriöser Klassiker. Es ist ein Rolls-Royce aus einer Zeit, in der Exklusivität noch bedeutete, dass eine Karosserie speziell für eine sehr kleine Zahl von Kunden gefertigt wurde. Eine außergewöhnlich besondere Erscheinung.
Kontaktieren Sie Gallery Aaldering und erleben Sie dieses besondere Rolls-Royce Silver Cloud III Mulliner Park Ward Coupé aus dem Jahr 1965 selbst. Wir exportieren unsere Fahrzeuge weltweit. Fragen Sie uns gerne nach den Möglichkeiten.