1972 | Porsche 911 2.4 T
1972 Porsche 911 T 2.4. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 45.000 € - 65.000 €. Ohne Mindestpreis!
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Aus dem letzten Modelljahrgang des Ur-ElfersAusgeliefert als stärkster 911 T mit 140 PSZeitlose Farbkombination der 1970erSichtlich umfangreich restauriert
Zum Modelljahr 1967 stellte Porsche dem 911 mit dem 911 S eine deutlich auf Leistung getrimmte Variante zur Seite. Schon im Folgejahr wurde weiter diversifiziert. Aus dem Basismodell wurde der 911 T, T für „Touring“, zwischen ihm und dem S fand sich Platz für den L, aus dem ein Jahr später schon der E wurde. Klingt kompliziert, ist es auch. Einfacher war die Wahl der Karosserie: Coupé oder das seit 1967 gebaute „Sicherheitscabriolet“, für das man mit „Targa“ glücklicherweise noch einen Namen fand, der etwas weniger nach Straßenverkehrsordnung klang.
T, E und S wuchsen gemeinsam über die Jahre an Hubraum und Leistung. Nach den Werksferien 1971 war man für das Modelljahr 1972 bei 2,4 Litern angelangt. Tatsächlich waren es 2.341 Kubikzentimeter. Neu war außerdem das 915-Getriebe, bei dem der erste Gang nun konventionell links oben lag. Der T leistete in Europa 130 PS, in den USA dank Einspritzung 10 PS mehr. Der E leistete 165 und der S bereits 190 PS. Dazu gab es im letzten Jahr mit dem Carrera RS ein neues, veritables Sportgerät. Der Leichtbaurenner mit famosem 210-PS-Motor diente zur Homologation für den Motorsport und sorgte auf Rallye-Pisten und Rundkursen für Furore.
Für 1973 blieb die Grundstruktur bestehen, doch Porsche verfeinerte den 911 ein letztes Mal, bevor amerikanische Sicherheitsvorschriften sein Äußeres nachhaltig verändern sollten. Die davor verchromten Einfassungen der Heckleuchten und der Blinker und die glänzenden Grills an der Front waren nur schwarz. Außerdem verschwand nach einem Jahr die leidliche Klappe am rechten hinteren Kotflügel, in der allzu viel Benzin anstelle von Öl gefüllt hatten. Ein kurzes, aber ärgerliches Kapitel im Werdegang des 911 war wieder Geschichte.
Der Modelljahrgang 1973 markierte eine Zäsur. Der 911 war erwachsen geworden. Und in seinem letzten Jahr zeigte er noch einmal, wie gut ihm die Jugend gestanden hatte.
Dieser 911 T wurde im Dezember 1972 als 140-PS-Einspritzer nach Los Angeles an die US-Westküste ausgeliefert. Die Farbkombination von heute hatte er bereits damals: Hellelfenbein (1111) mit Kunstleder in Schwarz (11). Dazu kam er laut Geburtsurkunde ab Werk mit Leichtmetallrädern, Stabilisatoren vorne und hinten, Zierleisten an den Radausschnitten, getönter Verglasung und Komfort-Ausstattung.
Schon 2011 kam der Porsche nach Österreich und wurde in Tirol zugelassen. Ab 2013 war er bei einem letzten Halter in Graz. Der 911er ist sichtlich bereits restauriert worden und zeigt sich außen wie innen heute noch von höchst gefälliger Art. Dennoch fehlte es ihm zuletzt an Auslauf. Ganz und gar unverständlich für uns, denn wer einmal F-Modell gefahren ist, weiß, wo und warum die Faszination Porsche 911 einst ihren Anfang nahm.
Chassis: 9113101116
Motor / Engine: 6123468
Papiere / Documents: Österreichische Einzelgenehmigung (historisch) Geburtsurkunde von Porsche Austria
Schätzwert / Estimate: € 45.000 – 65.000 Ohne Limit / Without Reserve
Ort / Location: CLASSIC EXPO Salzburg Messezentrum Salzburg Am Messezentrum 1 5020 Salzburg
Datum / Date: 17. Oktober 2026 11:00 bis 13:00 und ab 16:00
Besichtigung / Viewing: 16. und 17. Oktober 2026

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