2003 | Ferrari 575M Maranello
- Status:
- Vorschau
- Schätzwert:
- € 100.000 - € 175.000
- Endet um:
- 13.09.2026, 19:45:00 MESZ
Dieser Ferrari 575M Maranello von 2003 verbindet den 5,7-Liter-V12 mit 515 PS mit dem besonders sammlerrelevanten manuellen 6-Gang-Getriebe. Das aus Italien stammende Exemplar befindet sich seit rund 14 Jahren in einer österreichischen Sammlung und präsentiert sich in Silber mit bordeauxrotem Leder in Rosso Scuro. Italienische Fahrzeugpapiere, Servicehistorie und Rechnungsbelege sind vorhanden und geprüft; Matching Numbers und Matching Colors wurden ebenfalls bestätigt. Nach längerer Standzeit sollte der Ferrari vor erneuter Nutzung einen Service und eine neue Batterie erhalten.
Der 575M Maranello gehört zu jener Ferrari-Tradition, die den Zwölfzylinder nicht hinter den Fahrer, sondern vor ihn setzt. Das Konzept ist das eines klassischen Gran Turismo: langer Vorderwagen, zwei Sitze, V12-Frontmotor und Hinterradantrieb. Das „M“ steht für die Weiterentwicklung des vorangegangenen Maranello-Konzepts, wobei der 575M mehr Hubraum und Leistung mit einem kultivierten Langstreckencharakter verband.
Im angebotenen Fahrzeug arbeitet ein 5.748 cm³ großer V12 mit 515 PS beziehungsweise 379 kW. Noch entscheidender für die Einordnung dieses Exemplars ist jedoch die Kraftübertragung: Statt einer automatisierten Schaltung besitzt der Wagen das verifizierte manuelle 6-Gang-Getriebe. Damit verbindet er die Leistung eines modernen Ferrari-V12 mit einer ausgesprochen mechanischen Form der Bedienung.
Die vorliegenden Fahrzeugdaten nennen für den 575M eine Gesamtproduktion von 2.056 Exemplaren. Wie viele davon mit Handschaltung ausgestattet wurden, ist in den vorliegenden Unterlagen nicht belastbar beziffert; auf eine konkrete Stückzahl wird deshalb bewusst verzichtet.
Der links gelenkte Maranello präsentiert sich in Silber. Die Fotografien zeigen die charakteristische lange Motorhaube, das weit nach hinten gerückte Cockpit und die vergleichsweise zurückhaltende Formensprache des großen Ferrari-GT. Die Lackierung passt bemerkenswert gut zu diesem Charakter: weniger demonstrativ als klassisches Ferrari-Rot, dafür betont sie die Proportionen und den Gran-Turismo-Anspruch.
Die Außenfarbe wurde anhand der geprüften Unterlagen als Matching Colors bestätigt. Auf den Bildern vermittelt die Karosserie einen gepflegten und stimmigen Gesamteindruck. Zur Unfallfreiheit oder zu möglichen früheren partiellen Lackarbeiten liegen keine detaillierten Angaben vor; entsprechende Aussagen werden daher nicht getroffen.
Innen bildet bordeauxrotes Leder, Rosso Scuro, einen ausgesprochen klassischen Kontrast zur silbernen Karosserie. Die Kombination wirkt deutlich wärmer und individueller als ein schwarzes Interieur und unterstreicht den Charakter des 575M als luxuriösen Gran Turismo.
Das für Sammler und Fahrer wichtigste Detail liegt zwischen den Sitzen: das bestätigte manuelle 6-Gang-Getriebe. Gerade in Verbindung mit einem großvolumigen V12 verleiht die Handschaltung diesem Exemplar einen anderen Charakter als den automatisiert geschalteten Varianten. Die Farbkonfiguration wurde als Matching Colors verifiziert.
Unter der langen Motorhaube arbeitet der 5,7-Liter-V12 mit 515 PS. Die Kraft gelangt über sechs manuell geschaltete Gänge an die Hinterräder. ABS, Airbag, Servolenkung, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber sind im Fahrzeugdatensatz hinterlegt.
Die FIN lautet ZFFBT55B000133225. Matching Numbers wurden anhand der geprüften Unterlagen bestätigt. Eine belastbare Laufleistung liegt dagegen nicht vor. Der im strukturierten Datensatz erscheinende Wert von 0 km ist ausdrücklich nicht als tatsächlicher Kilometerstand zu verstehen und wird deshalb für die Einordnung des Fahrzeugs nicht verwendet.
Nach der Überführung nach Österreich wurde der Ferrari beim Generalimporteur eingehend überprüft. Nach den vorliegenden und bestätigten Angaben befand er sich in gutem Gesamtzustand; lediglich ein Spurgelenk wurde vorsorglich erneuert. Etwa 2021 erfolgte ein weiterer Service. Zuletzt wurde der Wagen vor rund drei Jahren gestartet und lief dabei problemlos.
Aufgrund der inzwischen verstrichenen Zeit sollte vor erneuter Nutzung wieder ein Service durchgeführt werden. Ebenso ist die Batterie zu erneuern. Der Ferrari ist aktuell nicht zugelassen und im Datensatz als nicht fahrbereit geführt. Ein separates Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor.
Der 575M stammt aus Italien und wurde vor rund 14 Jahren vom heutigen Einbringer nach Österreich geholt. Seitdem ist er Bestandteil dessen Automobilsammlung. In Österreich wurde der Ferrari nach den geprüften Angaben nur für wenige Bewegungsfahrten genutzt.
Die italienische Vorgeschichte wird von den vorhandenen Fahrzeugpapieren und der italienischen Servicehistorie begleitet. Zusammen mit den Rechnungsbelegen lässt sich damit zumindest der dokumentierte Teil der Historie nachvollziehen. Seit dem Wechsel nach Österreich stand weniger regelmäßige Nutzung als vielmehr die Aufbewahrung innerhalb der Sammlung im Vordergrund.
Zum Fahrzeug gehören die italienischen Fahrzeugpapiere, die italienische Servicehistorie sowie die zugehörigen Rechnungsbelege. Diese Unterlagen wurden geprüft. Auch die Angaben zur Überführung nach Österreich und zur damaligen technischen Durchsicht beim Generalimporteur sind bestätigt.
Matching Numbers und Matching Colors wurden verifiziert. Ein Service wurde etwa 2021 durchgeführt. Aufgrund der anschließenden Standzeit empfiehlt sich vor Wiederinbetriebnahme eine erneute Wartung einschließlich der notwendigen technischen Kontrollen und des Austauschs der Batterie. Ein separates Gutachten liegt nicht vor.
Ein Ferrari 575M Maranello ist schon in seiner Grundkonzeption ein klassischer Gran Turismo: großer V12 vorne, Antrieb hinten und eine Karosserie, die ihre Leistungsfähigkeit erstaunlich diskret trägt. Bei diesem Exemplar kommt jedoch ein Detail hinzu, das seine heutige Sammlerrelevanz wesentlich prägt – das verifizierte manuelle 6-Gang-Getriebe.
Die Kombination aus Silber und Rosso Scuro, Matching Numbers/Colors, italienischer Dokumentation und rund 14 Jahren in derselben österreichischen Sammlung gibt dem Wagen eine nachvollziehbare Identität. Eine belastbare Kilometerangabe liegt nicht vor, und nach längerer Standzeit stehen Service und Batterie vor einer erneuten Nutzung auf der Agenda. Gerade die Verbindung aus V12 und Handschaltung macht diesen 575M jedoch zu einer besonders charaktervollen Ausprägung des klassischen Ferrari-Gran-Turismo-Konzepts.
Ein 575M braucht eigentlich keine dramatische Farbe. Silber und dunkelrotes Leder passen wunderbar zu einem Ferrari, dessen Talent weniger im großen Auftritt als in der Verbindung aus Geschwindigkeit und langer Reise liegt. Und dann ist da die Handschaltung. Sechs Gänge, ein 515-PS-V12 und Hinterradantrieb – eine Kombination, die heute fast aus einer anderen Welt wirkt. Nach der Standzeit braucht dieser Wagen zunächst technische Aufmerksamkeit. Seine eigentliche Faszination ist davon unberührt: ein großer Ferrari-GT, bei dem der Fahrer noch selbst schaltet.

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