1959 | Austin-Healey 100/6 (BN6)
1959 Austin Healey 100/6 BN6. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 30.000 € - 38.000 €.
1959 Austin Healey 100/6 BN6. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 30.000 € - 38.000 €.
1959 Austin Healey 100/6 BN6. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 30.000 € - 38.000 €.
1959 Austin Healey 100/6 BN6. Im Auktionsverkauf. Schätzwert: 30.000 € - 38.000 €.
Der Inbegriff eines britischen RoadstersPuristische 2-Sitzer-KarosserieNur zwei Halter in 29 JahrenKlassische Farbgebung
Als Austin-Healey 1956 den 100-6 präsentierte, war der Name eigentlich schon überholt. Der Vorgänger 100 war nach seinen möglichen 100 Meilen pro Stunde benannt worden, doch der Neue konnte mehr – vor allem hatte er zwei Zylinder zusätzlich.
Der aus dem Austin Westminster stammende 2,6-Liter-Reihensechszylinder ersetzte den kernigen Vierzylinder des 100. Anfangs brachte das nicht nur Vorteile. Der neue Motor war schwerer und die ersten 100-6 kaum schneller als ihre Vorgänger. Dafür lief der Sechszylinder kultivierter und verlieh dem Healey jenen Charakter, der später untrennbar mit den „Big Healeys“ verbunden sein sollte.
Zunächst entstand der 100-6 als BN4 mit 2+2 Sitzen und längerem Radstand. 1958 folgte der BN6 als reiner Zweisitzer. Inzwischen hatte man auch dem Motor Beine gemacht: Ein überarbeiteter Zylinderkopf und weitere Änderungen steigerten die Leistung auf 117 bhp. Ein Overdrive war gegen Aufpreis erhältlich.
Der BN6 blieb allerdings ein kurzes Vergnügen. Bereits 1959 machte der 100-6 dem Austin-Healey 3000 Platz, dessen größerer Dreiliter-Sechszylinder die Idee endgültig perfektionierte.
Damit sitzt der BN6 heute genau an einer reizvollen Stelle der Healey-Geschichte: klassischer Zweisitzer wie der frühe 100, aber bereits mit jenem seidigen Sechszylinder, der die großen Healeys berühmt machte. Ein Übergangsmodell. Und gerade deshalb interessant.
Der Vorbesitzer erwarb den Healey 1997 in Kanada. Er befand die zweisitzige Karosserie als die attraktivste, und ein Linkslenker musste es sein. Der Wagen befand sich damals bereits in restauriertem Zustand. Der Restaurierer hatte ein opulentes Automobil zusammengestellt: Silber auf Schwarz mit rotem Interieur, gepaart mit den optionalen Chromspeichenrädern und weißem Dach. Feudaler ging es kaum.
Der Vorbesitzer führte ihn nach Österreich ein, ließ ihn dort 1998 typisieren und verkaufte ihn im Juni 2013 mit damals 11.828 Meilen an den Einbringer. Ausschlaggebend für den Kauf waren seinerzeit der Zustand und vor allem der Overdrive, den längst nicht alle hatten. Im heutigen, doch sehr flotten Verkehr ist der Overdrive für Mensch und Maschine eine deutliche Verbesserung.
Gleich zu Beginn wurde die Lenkung erneuert und das Getriebe instandgesetzt. Im Zuge der regelmäßigen Servicearbeiten wurde bei 17.000 Meilen auch die Bremsanlage instand gesetzt beziehungsweise erneuert. Eine ausführliche Rechnungshistorie rundet das positive Bild ab.
Der Healey ist ein ehrliches Auto, teils schon wieder patiniert und vielleicht gerade deshalb so charmant. Der bullige Sechszylinder hat mit dem kleinen Auto leichtes Spiel und begeistert mit seinem Sound jedes Mal aufs Neue. Der Einbringer liebt den Healey, weil er ein treuer Begleiter ist. Doch noch mehr Spaß macht dem jungen Vater aktuell das Spielen mit seinen Kindern.
Chassis: BN6L1945
Motor / Engine: –
Papiere / Documents: Deutsche historische Zulassung
Schätzwert / Estimate: € 30.000 – 38.000
Ort / Location: CLASSIC EXPO Salzburg Messezentrum Salzburg Am Messezentrum 1 5020 Salzburg
Datum / Date: 17. Oktober 2026 11:00 bis 13:00 und ab 16:00
Besichtigung / Viewing: 16. und 17. Oktober 2026

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