Vauxhall 20/60 R-Type Oldtimer kaufen
Der Vauxhall 20/60 R-Type, gebaut zwischen 1927 und 1930, verkörpert die Umbruchphase der britischen Marke Vauxhall nach deren Übernahme durch General Motors. Mit robustem Sechszylindermotor, markantem britischem Design und einer technikaffinen Ausstattung gilt er heute als technische Rarität unter klassischen Limousinen.
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1928 | Vauxhall Tickford Sunshine
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Fahrzeug inserierenVauxhall 20/60 R-Type Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Vauxhall 20/60 R-Type
Der Vauxhall 20/60 R-Type entstand kurz nach der Übernahme von Vauxhall durch General Motors. Die Modellreihe wurde ursprünglich auf Basis britischer Konstruktionsstandards entworfen, namentlich von Charles Evelyn King. Bereits ab 1928 trieb der US-amerikanische Einfluss technische Veränderungen voran – insbesondere durch den Wechsel auf einen Sechszylindermotor im Stil der 'Big Six'-Motorengeneration. Die Produktion startete 1927 und ging bis 1930, wobei der R-Type als komfortable Limousine sowie als Coupé-Cabriolet erhältlich war. Mit Neuerungen wie dem Vierganggetriebe, Eisenmotorblock mit neunfach gelagerter Kurbelwelle und automatischer Zündzeitpunktsteuerung zeigte sich das Modell technisch ambitioniert. Trotz guter Kritiken und nachgewiesenem Komfort endete die Produktion bereits 1931 nach wenigen Exemplaren; die übrig gebliebenen Karosserien gingen teils nach Australien und dienten dort als Grundlage für weitere Umbauten.
Modellgeschichte
Der Vauxhall 20/60 R-Type löste den 14/40 als Vorgängermodell ab. Zeitgleich stellte die Modellreihe den Übergang von Vierzylindern zu modernen Sechszylindermotoren dar – ein klares Zeichen des Einflusses von General Motors nach 1925. Mit dem Produktionsende und dem begrenzten Erfolg des 20/60 R-Type verlagerte Vauxhall den Fokus in den 1930er Jahren auf kompaktere Fahrzeuge wie den 17 HP Cadet als direkten Nachfolger.
Besonderheiten und Highlights
Technisch setzte der 20/60 R-Type Maßstäbe für seine Zeit: Der zusammen mit dem Kurbelgehäuse gegossene Eisenmotorblock, eine neunfach gelagerte Kurbelwelle für laufruhigen Betrieb, und hängende Ventile mit Doppelfederung. Für Komfort sorgten vier Türen, verstellbare Vordersitze und moderne Bedienelemente, die in der Fahrprüfung gelobt wurden. Ab 1929 optimierte Vauxhall Motorenteile, Bremsen, Chassisfederung und die Position des Handbremshebels für eine zeitgemäße Ausstattung. Das Gepäckgitter und die großzügig verglasten Fenster unterstreichen die alltagstaugliche Ausrichtung.
Technische Daten
Sondermodelle und besondere Versionen
Sondereditionen des Vauxhall 20/60 R-Type sind grundsätzlich nicht dokumentiert. Seine Seltenheit beruht vor allem auf dem begrenzten Produktionszeitraum von 1927 bis 1930 und den geringen Stückzahlen. Besonders einzigartige Fahrzeuge sind jene, die nach Australien verschifft und auf Chevrolet-Fahrgestellen neu aufgebaut wurden.
Schwachstellen und typische Mängel
Dem Vauxhall 20/60 R-Type werden im Vergleich zu anderen zeitgenössischen Modellen technisch solide Konstruktionsmerkmale zugeschrieben. Besonders hervorzuheben ist die zuverlässige Kurbelwellenlagerung. Informationen zu modelltypischen Schwachstellen sind nicht überliefert – eine gründliche Prüfung der Originalkomponenten wie Motorlager, Federung und Bremsanlage ist dennoch bei jedem erhaltenen Exemplar ratsam.
Motorisierung, Fahrverhalten und Getriebe
Der Reihen-Sechszylinder im Vauxhall 20/60 R-Type bringt dank seiner Lagerung und Konstruktion eine ungewöhnlich hohe Laufruhe für die späten 1920er. Die automatisierte Zündzeitpunktregulierung und das Vierganggetriebe sorgen für ein angenehmes Fahrverhalten mit guter Elastizität auch bei höheren Geschwindigkeiten. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h wurde das Modell als flott und komfortabel bewertet. Die ab 1929 verbauten verbesserten Bremsen und stärkeren Fahrwerksfedern erhöhten die Sicherheit und Dynamik auf längeren Strecken. Vergleichbare Modelle der Epoche wären der Vorgänger Vauxhall 14/40 oder später kleine Sechszylinder wie der 17 HP Cadet, die sich jedoch in Leistungsumfang und Charakter unterscheiden.
Interieur, Komfort, Exterieur und Design
Das Design des 20/60 R-Type wurde noch vor der Übernahme durch General Motors von Charles Evelyn King im typisch britischen Stil geprägt. Markant sind die hohe, schlanke Kühlergrill-Form ab 1929, die klaren Linien und die soliden, funktionalen Karosserieformen. Im Innenraum überzeugten verstellbare Sitze, großzügige Fensterflächen und einfache, aber solide ausgestattete Bedienelemente. Zubehör wie das Gepäckgitter hinten machen den Wagen alltagstauglich. Farbliche Sonderwünsche oder luxuriöse Materialien sind für originale Fahrzeuge dieser Reihe nicht dokumentiert, die damalige Ausstattung unterstreicht aber den Komfortanspruch der Oberklasse.
Weitere relevante Besonderheiten
Ausgemusterte Karosserien des Typs wurden nach Produktionsende nach Australien exportiert und dort für den Aufbau von Chevrolet-Fahrgestellen verwendet. Dieses Schicksal macht einige Exemplare besonders selten und interessant für Spezialisten.
Zusammenfassung
Der Vauxhall 20/60 R-Type steht als britischer Klassiker aus einer Zeit des technischen Umbruchs. Sein robustes Motorenkonzept, der Übergang vom traditionellen zum amerikanisch geprägten Fahrzeugbau und die komfortbetonte Ausstattung machen ihn heute zu einer Rarität im Bestand der historischen Vauxhall-Modelle. Mit geringer Verfügbarkeit und besonderer Geschichte bleibt der 20/60 R-Type ein Automobil für Kenner, die Wert auf Originalität und technische Raffinesse legen.